CoronaChroniken: Covid-19 ist ein Problem für Alte

Guten Morgen,

gute Nachrichten für alle Eltern unter 45 Jahren: Kinder unter 15 sterben seltener als in 2019.

CoronaChroniken: Covid-19 ist ein Problem für Alte

Die unter 15jährigen Kinder der Eltern über 45 sterben zwar genauso selten in 2020, aber leider gilt das nicht für sie selbst. Bei den Kinder haben wir bis Woche 29/2020 in Westeuropa +39 Tote zu viel, also mehr als normal wären. Bis Woche 29/2019 waren es dagegen schon +226. Im Jahre 2018 wiederum nur -48, da sind als deutlich weniger gestorben als normal wäre. Wäre bestimmt spannend rauszubekommen, wieso das so war. Leider hielt der Trend in 2018 nicht, am Ende des Jahres waren es in Summe +120 Tote Kinder zu viel.

Bei den Eltern bis 45 liegt 2020 allerdings vorn, da sind es in 29/2020 +1.882 Tote. Richtig schlimm wird es über 45 Jahre, mit +16.195 bei den 45-64 jährigen und +25.247 bei den 65-74 jährigen. Ganz schlimm hat es die 74-84 jährigen getroffen: +61.010 und bei den über 85 Jahre alten Menschen lag die Zahl bei +91.228.

Diese Zahlen sind eine Aufsummierung von 1/2020 bis 29/2020, der rapide Anstieg war bis Woche 20/2020, seitdem stagnieren die Zahlen überall, außer bei den Kindern, da gehen sie weiter zurück.

Kurze Ansage für alle, die den Virus Covid-19 an sich leugnen wollen: Im gesamten Grippejahr 2018 ( +121.927 ) sind knapp 70.000 Menschen weniger gestorben als bis Woche 29/2020 bereits verstorben sind ( +197.646 ). Den Virus gibt es also. Das er nicht für alle Altersgruppen gleich gefährlich ist, ist eine andere Sache.

Kommentar

Die Wochen 11/2020 bis 19/2020 werden vermutlich als Todeswochen in die Geschichte eingehen. Woche 15/2020 markiert den Wendepunkt und zugleich die Spitze der Sterbewelle. Die Maskenpflicht wurde erst Ende Woche 17/2020 eingeführt, da war die Sterbekurve bereits massiv zusammengebrochen. Wenn man von 3-4 Wochen Behandlungsdauer bei schweren Verläufen ( die zum Tod führen ) berücksichtigt, dann haben sich die Gestorbenen in Woche 6-10 (Inkubationszeit ~7-10 Tage beachtet) angesteckt. Und wieder ein Indiz, daß die Maskenpflicht politischer Aktionismus ist.

Das es Deutschland und andere Länder nicht so hart getroffen hat, wie Spanien, Frankreich, England, Italien, muß andere Ursachen haben, als reine Abschottung, denn das Virus war ja bereits im Land. Es wäre wirklich Spannend da die wahren Ursachen, seien es Behandlungsfehler, Verhaltensweisen, Mangelernährung oder Demographie, herauszufinden.

Da wo Schatten ist, gibt es ja auch immer Licht, daher möchte ich hier nochmals darauf hinweisen, daß man Covid-19 auch mit über 100 Jahren noch überleben kann. Wichtig ist eine gesunde Ernährung, ein trainiertes Immunsystem zur Abwehr der Angreifer und wenige Vorerkrankungen, also alles, was man ohnehin braucht um überhaupt 100 zu werden 😉

Wer über 60 Jahre alt ist, sollte sich bei Viruswellen und anderen Infektionsquellen ohnehin immer etwas besser schützen als die jüngeren. Aber unsinnige Maßnahmen helfen keinem. Abstand halten, Kontakt vermeiden, ordentlich ernähren und hygienisch handeln, sind sinnvolle Maßnahmen.

Datenquelle: https://euromomo.eu/graphs-and-maps/

CoronaChroniken: Jetzt sterben zu wenige \O/

Liebe Kasernierte,

die neusten Sterbetrends der Euro-Zone zeigen interessante Zahlen.

CoronaChroniken: Jetzt sterben zu wenige \O/

Nachdem vorgestern schon die Berechnung von R angepaßt wurde, wird sich wohl noch etwas anderes ändern  müssen, denn es sterben jetzt weniger Menschen als normal. Natürlich darf man sich darüber freuen 🙂 Allerdings konnte man es auch erwarten. Begründung: Die „Übersterblichkeit“ lässt ja mehr als normal Menschen früher sterben, als sie ohne eine weitere Erkrankung gelebt hätten, diese fehlen dann „später“ im Jahr. Frankreich demonstriert das sehr eindrücklich:

Quelle: EuroMOMO.eu

In Deutschland bleibt alles auf Normal. Frankreich hat die gestrichelte Normallinie deutlich unterschritten, Italien ist auf Normalniveau, nur England performat derzeit gegen den EU-Trend, was weitere Trauerfälle zur Folge hat. Herr Johnson täte gut daran, was dagegen zu tun.

Quelle: https://euromomo.eu/graphs-and-maps

Coronachroniken: Zahlen lügen nicht..

Liebe Kasernierte,

gestern mußte ich leider lesen, daß das RKI für Deutschland eine Übersterblichkeit festgestellt hätte, die anhand der Zahlen von Berlin und Hessen belegt würde. Es ist mir nicht nachvollziehbar wie man zu der Aussage kommen könnte.

Coronachroniken: Zahlen lügen nicht, Menschen schon 🙁

Auf der Suche nach Fakten bin ich für Euch in die Tiefen der Statistik abgetaucht und beim Statistischen Bundesamt (destatis.de) gelandet. Die haben am 30.April eine „Sonderauswertung“ zu den Todesfällen der letzten Jahre ausgegeben. Sehr enttäuscht war ich vom Land Niedersachsen, daß keine Sterbefallstatistiken zur Verfügung stellt, was aber vom StBA erfolgreich kompensiert wurde \o/ Die haben die Daten nach Bundesländern aufgeschlüsselt 🙂

Vor einigen Tagen habe ich Euch die Grafiken von EuroMOMO für Berlin und Hessen gezeigt:

(c) Euromomo  28.4.2020

EuroMOMO ist ein dänisches Projekt und wie Otto Walkes einst sang „Dänen lügen nie!“ 😉

Von denen gibt es seit heute neue Daten, weil wir eine Woche weiter sind. Zum Vergleich sind hier Frankreich, als besonders betroffenes Land, sowie Griechenland und Ungarn als Alibiländer dabei:

(C) EuroMOMO 1.5.2020

Wie man unschwer sehen kann, sieht man nichts. Die Kurven stellen übrigens die Abweichungen mit Mittel der letzten Jahre dar, dem sogenannten Z-Score. Das ist ein genormtes Verfahren, das hier beschrieben wird: https://www.euromomo.eu/how-it-works/what-is-a-z-score/

Schauen wir uns die Zahlen für Deutschland seit 1.1.2020 vom StBA an. Zur Eingewöhnung eine einfache Grafik: die Tagesschwankungen in den Sterbefällen 2020 :

Die Schwankungsbreite liegt bei +-200 Toten pro Tag. Auch hier kann man annehmen, daß es einen Meldeverzug aufgrund der 5 Tage Arbeitswoche gibt.

Wir schauen uns hier mal den Vergleich zwischen 2019 und 2020 an:

Die absoluten Zahlen sagen uns, daß im Zeitraum 2019  die Raten „Spitze“ weit über den Spitzenwerten für den Zeitraum 2020 liegen. Diese Spitzenwerte wurden durch „Die Grippewelle 2019“ ausgelöst.

Die Tageswerte für Ende März und Anfang April 2020 liegen tatsächlich über den Werten aus 2019, daraus aber eine Übersterblichkeit abzuleiten, ist mehr als gewagt, böse Zungen könnten das auch neuweltisch Fakenews nennen. Die absoluten Sterbezahlen für den dargestellten Zeitraum bewegen sich normalen Bereich.

(C) EuroMOMO 1.5.2020

In der Grafik von EuroMOMO zu Berlin sieht man (Achtung: Zahlen vom StBA gehen nur bis zum 5.4., die von EuroMOMO gehen weiter) , daß sich die Kurve kurz mal der rot gestrichelten Kurve nähert und dann wieder abflacht. Das wird genau der Zeitraum Ende März sein, der hier einen kurzen Anstieg hatte. Die rot gestrichelte Linie stellt die obere Grenze des „Normalen“ dar. Wird diese durchbrochen, war der Anstieg der Sterberate signifikant.

Wenn man also den Zahlen aus Berlin glaubt, und da gibt es keinen Zweifel dran, dann haben wir diesen Peak bereits überwunden. Für die Warnmeldungen seitens des RKI gibt es IMHO keinen plausiblen Grund. Da ich vorhin eine Grafik zu viel gemacht habe, möchte ich Euch diese nicht vorenthalten:

In ROT ist hier eingearbeitet ein gleitender 7-Tage-Durchschnitt der Sterbezahlen 2020, an dem sich leichter ablesen läßt wie stark und ob überhaupt ein Anstieg vorhanden ist.

Noch ein Nachwort:

Leider wird allen, die Fakten präsentieren die nicht der Mainstreammeinung entsprechen, unterstellt, sie würden die Toten leugnen, dem ist aber nicht so. Natürlich sterben Menschen an den Folgen der Infektion mit Covid-19 auch in Deutschland, aber insgesamt sterben nicht signifikant mehr Menschen.

.. ab hier folgen Vermutungen…

Das >könnte< meiner bescheidenen Meinung nach daran liegen, daß uns „Die Grippe 2020“ nicht erwischt hat. Es gab also eine Verschiebung von bekannten typischen Grippeinfektionen zu Covid-19.

Ursache dafür >könnte< die frühe Wahrnehmung des neuen Virustyps in der Öffentlichkeit gewesen sein, so daß Menschen sich einfach mal vorsichtiger/hygienischer benommen haben, schon bevor die Kontaktsperre der Regierung aktiv wurde. Damit würde die ansteigende Neuinfektionskurve des RKI hauptsächlich der steigenden Anzahl an Tests geschuldet sein. Dies wiederum wäre dann der Klassiker: Laborpandemie.

Ich möchte daher anregen, daß uns allen eine Statistik der Anzahl an durchgeführten Covid-19 Tests zur Verfügung gestellt wird, der die Neuinfektionsrate gegenüber gestellt wird. Damit wäre dann klar, ob es tatsächlich eine Laborpandemie ist, oder nicht. Das wäre dann mal transparent und dies entspricht eigentlich immer einem guten Ansatz.

Quellen:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/Tabellen/sonderauswertung-sterbefaelle.xlsx?__blob=publicationFile

https://www.euromomo.eu