Sicherheitslücke in Zwangsroutern von Vodafon und Kabel Deutschland

Gerade schlug bei uns diese Meldung ein:

Fatale Sicherheitsluecken in Zwangsroutern von Vodafone Kabel Deutschland

Überraschend kams nicht wirklich. Was mich aber irritiert hat ist, daß über 1 Million Menschen für 2 Euro im Monat eine Funktion freischalten, die mit einer 20 € Investition 10x besser gelöst werden kann. Das sind 24 Millionen € im Jahr Gewinn für die Anbieter, ohne besondere Gegenleistung. Kein Wunder daß alle Anbieter bei der RegTP-Befragung für Zwangsrouter waren.

Wer sich nicht länger verarschen lassen möchte, geht einfach zum nächsten Elektronikladen und kauft einen WLAN-Accesspoint, vorzugsweise für den 5 Ghz Bereich, die sind schneller.

Sie geben damit einmalig Geld aus, welches sich bereits nach wenigen Monaten amortisiert hat. Da man den Accesspoint irgendwo im Netz einhängen und somit auch irgendwo in der Wohnung aufstellen kann, hat das mehr als nur finanzielle Vorteile.

„Wenn es keine Schafe gäbe, gäbe es auch keine Wölfe.“

Alptraum: IOT – Der Wahnsinn gewinnt an Fahrt

Schon erschreckend wie süchtig die Industrie und das gemeine Fußvolk nach vernetzten Haushalten sind. Nach dem Smartphone, das Smarthome und wenn es so kommt, dann dürften am Ende auch 90% aller Smarthomes wegen Exploits abgerissen werden.

Es gibt aber eine Branche in Deutschland, die dem Wahnsinn ein Ende setzen könnte: Versicherer

Ok, noch setzen auch Versicherer darauf, da Ihnen die IOT Geräte mehr über Ihre Kunden und deren Gewohnheiten ( z.b. die Bude abzufackeln ) erzählen werden, als die Kunden selbst. Aber es braucht keinen Sheldon Cooper um zu erkennen, daß da ein Haftungsdamoklesschwert über den Versicherern schwebt, daß es in sich hat.

Da ja schon die ersten Kühlschränke zu Spamschleudern wurden, kann es bis zum DDOS nicht mehr lange dauern. Da mit einem DDOS auch wichtige Server lahmgelegt werden könnten, besteht die Möglichkeit, daß der Halter für den angerichteten Schaden haftbar gemacht wird. Jetzt raten Sie mal welche Versicherung für Schäden durch Gegenstände eines Haushalts zuständig ist. Es sind genau die gleichen, welche die Geräte wollten 🙂

Wenn die Schäden durch die schlampige Security … ähm … die nicht vorhandene Security natürlich.. erstmal die vermeintlichen kurzfristigen Gewinne aufgefressen haben, wird es zu spät sein, weil dann alle Geräte am Markt den Smartblödsinn mitmachen.

Da der DurchschnittsIQ der Menschheit irgendwo bei 0 liegt, ist jetzt schon klar, wie die IOT Sache ausgehen wird,

Vorratsdatenspeicherung 2.0 so gut wie beschlossen

In diesen Tagen kann man nur eine eindeutige Stellungnahme zur Vorratsdatenspeicherung abgeben:

Die Vorratsdatenspeicherung ist eine reine Resourcenverschwendung bei …

  • … denen, die Sie planen,
  • … denen, die Sie beschliessen sollen,
  • … denen, die Sie durchführen sollen,
  • … denen, die Sie bekämpfen werden,
  • … denen, die Sie juristisch aufarbeiten werden.
  • Denn,
  • … die Vorratsdatenspeicherung ist mit dem trivialen(einfachen) Mittel eines VPNs auszuhebeln.

Damit sind nur die nicht geschützt, die „nichts zu verbergen haben“, denn sie sind zu Ignorant(durch Unwissenheit) um sich zu schützen.

Wer sich schützen möchte, kann zunächst mal Tor(Download) installieren und danach auf ein geeignetes VPN System umsteigen.

Update: die VDS 2.0 ist durch den Bundestag und damit nach Verkündung gültig. in 12 Monaten ab heute müssen alle Technischen Standards festgelegt sein und in weiteren 6 Monten muß es implementiert sein.

Zeit genug für Sie sich einen eigenen Server im Netz mit zwei IP und einem VPN zu zulegen. Natürlich können Sie das auch mieten, Das VPN sollte Ihre anderen Verschlüsselungsmaßnahmen nicht ersetzen, sondern zusätzlich genutzt werden.