Pinephone: Phosh jetzt mit Auto-Screenrotation

Ich hatte ja vor einigen Wochen einen Screenrotate für Phosh vorgestellt, der ist jetzt nicht mehr nötig:

Pinephone: Phosh jetzt mit Auto-Screenrotation

Phosh 0.10.1 für Fedora fixed das Auto-Screenrotationproblem: Es war keine vorhanden 😉

Guido Günther hat heute das neue 0.10.1 Release von Phosh rausgegeben und wir haben es bereits auf dem Pinephone Build von Fedora drauf \o/Ich habe es zwar direkt über Koji installieren müssen, weil die Spiegelserver von Fedora es noch nicht haben, aber spätestens morgen ist das im regulären Update enthalten.

Natürlich wird damit mein Beitrag zur Problemlösung überflüssig 🙁 Aber hey, das war eh klar. Zum Abschalten müßt Ihr nur das Desktopfile aus ~/.config/autostart/ entfernen:

mv ~/.config/autostart/*rotate*desktop ~/

und beim nächsten Phosh Start ist mein kleiner Workaround deaktiviert.

Pinephone: automatische Screenrotation einschalten

 

Pinephone: Fedora Minimal Image z.Z. nicht updaten

Seit einigen Tagen gibt es ein Problem mit dem Pinephone Fedora Minimalimage. Wenn es auf den letzten Stand aktualisiert wird, bootet das Pinephone nicht mehr.

UPDATE: Wer ab 7.4. ca. 20:00 Uhr MESZ updated, der kann wieder ohne Hemmungen updaten. Ich hab das Problem für Euch untersucht und gelöst bekommen 😉 Es war so ein !*ARGS*! Moment 😉 hat jeder mal 😀

Pinephone: Fedora Minimal Image z.Z. nicht updaten

Wenn Ihr noch nicht aktualisiert habt, dann tragt das hier in die /etc/dnf/dnf.conf ein:

exclude=megi-kernel pp-uboot

Danach kann man erst einmal wieder updaten. Falls es für Euch schon zu spät ist, habt Ihr drei Möglichkeiten:

    1. Solange das Pine noch keinen Reboot gemacht hat, könnt Ihr einfach die Pakete downgraden:dnf downgrade megi-kernel-5.12.0-3und dann nehmt Ihr die Pakete oben von weiteren Updates einfach aus.
    2. Das Minimal Image einfach neu installieren, updaten, dann Schritt 1 oben machen und dann megi-kernel von den Updates ausnehmen.
    3. Fedora Workstation Image auf die SDCard schreiben, das booten.
      Ein Terminal aufmachen.
      mount /dev/mmcblk2p2 /mnt/
      chroot /mnt/
      dnf downgrade megi-kernel-5.12.0-3
      exit
      umount /mnt
      reboot

Wobei man natürlich auf dem Workstation Image erstmal das WLAN aktivieren muß, sonst kann man die Pakete nicht laden 😉 Je nach dem wieviel Zeit vergangen ist seit ich den Artikel für Euch geschrieben haben und Ihre das Problem lösen wollte, könnte ein Downgrade nicht mehr nötig sein, sondern ein Update stattdessen die bessere Idee sein.

Da das Problem derzeit im Team besprochen wird, sollte bald ein megi-kernel Paket existieren, daß das Problem löst und die neue gewünschte Funktion hat, die das Ungemach überhaupt erst ausgelöst habt 😉

In jedem Fall ist ein Workstation Image ( ftp://pine.warpspeed.dk/nightly/pinephone/minimal-2021-04-05-test.img.xz ) auf einer SDCard im Pinephone keine so schlechte Idee, weil man dann schnell solche Fehler beheben kann und trotzdem von der EMMC bootet kann, weil es das hier gibt:

Ein ständiges Wechseln der SDCard ist so nämlich nicht mehr nötig. Der Dank geht auch hier an Megi, es war seine ( hoffentlich richtiges Pronomen ) Idee.

Linux am Dienstag: Der erste Abend

Gestern Abend begann der erste Linux am Dienstag Videochatabend gleich mit einer sehr positiven Überraschung 😀

Linux am Dienstag: Der erste Abend

Neben vielen alten „Gesichtern“ konnten wir gestern Abend gleich mehrere neue Besucher verzeichnen, die an dieser Stelle nochmals herzlichst gegrüßt werden 🙂 Das diesmal gleich alles geklappt hat mit dem Bildschirmsharing, möchte ich hier positiv erwähnen, da es in der Vergangenheit des öfteren Probleme damit gab. Daher hatte ich noch einen Videostreamfeed in der Hinterhand, für alle Fälle 😉

Wie gestern Abend besprochen, hier jetzt nochmal schriftlich die vorgestellten Tips und Tricks:

System bootet nicht wegen Systemd : raid-check.timer

Nicht nur ich hatte Probleme den raid-check.timer zu finden, auch Systemd zeigt seit dem 1. März in Irland und Großbritannien Probleme bei Booten von Fedora 33+ . Ursache ist .. ta ter a ta .. die Zeitumstellung auf Sommerzeit 😀

Systemd: Problem mit dem raid-check.timer

Ich habe den auf meinem Pinephone auch schon abgeschaltet, da er da nicht gebraucht wird, weil kein Raid vorhanden.

Pulseaudioprobleme beheben

Für Euch nützlich dürfte dieser Konsolenbefehl sein, wenn Pulseaudio mal wieder keinen Ton annimmt oder ausgibt:

systemctl –user restart pulseaudio

Viele von Euch kennen noch pulseaudio -k der auch den PA Prozess beendet um diesen neu starten zu lassen. Im Gegensatz zum systemctl wird dabei aber nicht das gesamte System angehalten, was kuriose Nebeneffekte haben kann. In Anbetracht, daß Pipewire vor der Tür steht, sollte man sich jetzt schon einmal an systemctl gewöhnen, welches dann auch für den Neustart von Pipewire dient.

Kleinere Bugs beim systemd-oomd

systemd-oomd, der schon bei sich andeutenden Speichermangel Situationen eingreifen soll, bevor der Kernel gezwungen ist Prozesse hart zu beenden während diese gerade am Swappen sind, macht leider noch nicht ganz was er soll und tötet dann die falschen Prozesse.

Wer genug Hauptspeicher hat und sich mit dem Dienst nicht rumschlagen möchte, kann diesen einfach abschalten:

systemctl disable systemd-oomd

Natürlich nur, wenn ihr den schon drauf habt, er kommt mit Systemd v248 mit.

Ich habe den auf meinem Pinephone auch schon abgeschaltet, da er da nicht gebraucht wird, bis jetzt.

Swappy – ein Screenshot-Easy-Editing-Tool

Auch vorgestellt wurde Swappy, noch nicht ganz fertig, aber eine nette Idee.

Swappy – ein Screenshot-Easy-Editing-Tool

Mbrola – Sprachsynthese, die etwas besser ist.

Mbrola ist bei Fedora nicht dabei, da es aus Lizenzgründen nicht ausgeliefert werden kann. Wer das selbst ausprobieren will schaut hier nach:

Mbrola – etwas bessere Sprachsynthese

OpenSource ist nicht immer makellos

OpenSourceSoftware steht in der Regel für Vertrauen, weil man im Code keine bösen Sachen verheimlichen kann. Auch kann man selbst, oder überhaupt „jemand“, nach Schwachstellen suchen. Das Problem daran ist ein anderes: Auch wenn man kann, es wird kaum getan.

Der OpenSource Android Mailclient pEp kam diese Tage aus einem anderen Grund in die Negativschlagzeilen: Einer der Geschäftsführer hatte privat einen Testballon mit Fakebewertungen im Appstore beauftragt. Im Gegensatz zu anderen Mailprogrammen, bekam pEp jüngst einen Preis dafür, keine Benutzerdaten abfließen zu lassen, was vorbildlich ist, aber von K9Mail u.a. auch nicht gemacht wird.

Die Aktion kann damit als fatal für das Image der jungen Firma hinter pEp betrachtet werden und ist ein exemplarisches Beispiel für folgenden Rat:

Nur weil OpenSource dransteht, heißt das nicht, daß sich jemand die Mühe macht in den Code zu sehen oder das niemand Schindluder mit der Anwendungen, seinen Daten oder dessen Ruf treibt.

Wir als OpenSource Nutzer gehen also leider mit dem Banner der Integrität spazieren, aber im Schatten des Banners kann es eben doch dunkler sein, als man es wahr haben möchte.

Denk einfach mal daran, wenn das nächste mal jemand OpenSource über den grünen Klee lobt.

Mbrola – etwas bessere Sprachsynthese

ESpeak kennt Ihr sicher alle. Diese Roboterstimme, die beim Desktop dabei ist, damit sehbehinderte Menschen einen Bildschirmleser haben können. Jetzt ist espeak aber nicht wirklich toll 🙂

Mbrola – etwas bessere Sprachsynthese

Mbrola wird in einigen Distors, wie bspw. Fedora, nicht ausgeliefert, da die Lizenzen und deren Verständnis dies nicht zu lassen. Wer das selbst austesten möchte, kann sich die nötigen Files hier runterziehen:

https://github.com/numediart/MBROLA

https://github.com/numediart/MBROLA-voices

Mbrola muß kurz kompiliert werden, aber das ist selbst für Anfänger leicht zu meistern, weil es kein kompliziertes Buildsystem gibt und man eigentlich nur den GCC Compiler und CMAKE auf dem Rechner installiert haben muß. Ich bin mir ganz sicher, daß Ihr das alleine schafft 🙂

Nicht? na ok: „cd MBROLA-master; make; cp Bin/mbrola /usr/local/sbin/“ das wars 😀

Die Stimmen kommen nach /usr/shar/mbrola/ , die muß man nicht extra kompilieren.

Um espeak kommt man leider nicht rum

Da mbrola keine Übersetzung von geschriebenem Text in Phonetische Abbildungen macht, muß man das espeak machen lassen. Damit Euch das nicht über den Kopf wächst, habe ich da mal was vorbereitet:

/usr/local/sbin/say:

#!/bin/bash

if [ „$VOICE“ == „“ ]; then
      VOICE=“de5″
fi

if [ ! -f „$1“ ]; then
      espeak -v mb-$VOICE -q –pho –phonout=/tmp/out.pho „$1“
else
      A=$(cat „$1“)
      espeak -v mb-$VOICE -q –pho –phonout=/tmp/out.pho „$A“
fi

mbrola -t 1.2 -f 0.8 /usr/share/mbrola/$VOICE/$VOICE /tmp/out.pho -.au | aplay 1>/dev/null 2>/dev/null
rm -f /tmp/out.pho

Die Datei noch mit chmod 755 aufrufbar machen und wir sind fertig.

Um die Anwendung zu vereinfachen kann man entweder eine Datei als Argument angeben oder den Text:

say „Ich bin ein Roboter.“

say Bunte-Schafe-von-Arthur-Miller.txt

Die Stimme ist auf die de5 Stimme voreingestellt, es geht aber auch jede andere Sprache:

env VOICE=de7 say text

Die Aussprache kann man noch stark verbessern. Beispiel: Das Wort „Zumutung“.Versucht mal diesen Satz:

say „Dies ist eine Zumutung“

und dann schreibt ihn mal so:

say „Diehs ihst eine Zumuhtung“

Ihr werdet den Unterschied heraushören können. Genauso ist es mit „gähnt“ und „gehnt“, weil das „ä“ überbetont wird. Es klingt wirklich besser es pauschal mit „e“ zu ersetzen. Wenn man sich dann erst einmal eine Datenbank mit „besseren“ Worten zusammen gesetzt hat, kann man das Script so erweitern, daß vor dem espeak aufruf, erst noch die Ersetzung passiert. Von einer SED Orgie kann ich aber nur abraten. Lasst dies besser ein spezialisiertes Programm wie „replace“ machen oder schreibt gleich ein eigenes kleines C Tool, daß sich eine Art Datenbank einliest.

Viel Spaß damit 😀

Swappy – ein Screenshot-Easy-Editing-Tool

Für das Pinephone habe ich neulich ein Tool ausprobiert, daß Screenshot gleich nach dem Aufnahmen nachbearbeiten soll: Swappy

Swappy – ein Screenshot-Easy-Editing-Tool

Ganz so einfach war es dann allerdings nicht, da es ..hmm.. irgendwie nicht zu ende gedacht wurde bei der Installation.
In der Desktopdatei „/usr/share/applications/swappy.desktop“ findet sich folgender Exec Eintrag:

[Desktop Entry]

Exec=swappy -f %F

d.b. beim Klick auf das Icon soll Swappy ein File über den Platzhalter %F übergeben werden. Das klappt natürlich nicht, weil wir nur das Starticon angeklickt haben und überhaupt nicht wissen, welches File da in Frage käme. Ergo kommt im Log dann gleich die Quittung: „parameter -f braucht ein Argument.“

Swappy ist also gar nicht für den Direktstart gedacht, daher müssen wir das in eine Befehlskette einbetten:

Wir legen uns einen Shell-Wrapper unter /usr/local/sbin/swappy-wrap mit folgendem Inhalt an:

#!/bin/bash

grim -g „$(slurp)“ – | swappy -f –

Mit einem chmod 755 machen wir die Datei dann noch ausführbar. Dann installieren wir noch grim und slurp nach: dnf -y install slurp grim

Das Desktopfile /usr/share/applications/swappy.desktop ändern wir jetzt noch passend ab:

[Desktop Entry]

#Exec=swappy -f %F
Exec=swappy-wrap

und schon bekommen wir nach dem Start von Swappy via Icon eine bewegliche AuUswahlbox auf dem Bildschirm bzw. können mit dem Finger einen Ausschnitt markieren, der dann von grim ausgelesen wird und an Swappy zur Bearbeitung weitergereicht wird.

Das sieht dann in etwa so aus:

Gedacht ist das um gleich nach dem Screenshot Anmerkungen in das Bild einzufügen, Pfeile hinzufügen, Bereiche zuverpixeln usw. z.b. um Bugreports zu vereinfachen. Leider gibt es da ein Problem: Man kann es nicht abspeichern 😀 Das Button dafür ist zwar da, aber es kommt leider kein Dateikontext, wenn man dort klickt 🙂

Das Besondere an Swappy ist, das es für Wayland gebaut ist, so funktionieren auch die hinzugefügten Tools nur unter Wayland. Auf einem Xorg Display kann man zwar den Editor von Swappy benutzen, aber einige andere Features bleiben auf der Strecke (das kleine Icon neben dem Speicherbutton).

Für mein Pinephone habe ich das jetzt erst einmal auf die Kandidatenliste gesetzt, weil das nützlich sein kann, wenn es richtig funktioniert. Der Bugreport ist raus, mal sehen was wird.

Systemd: Problem mit dem raid-check.timer

Nicht nur ich hatte Probleme den raid-check.timer zu finden, auch Systemd zeigt seit dem 1. März in Irland und Großbritannien Probleme bei Booten von Fedora 33+ . Ursache ist .. ta ter a ta .. die Zeitumstellung auf Sommerzeit 😀

Systemd: Problem mit dem raid-check.timer

… so sieht das Problem aus:

# cat /usr/lib/systemd/system/raid-check.timer
[Unit]
Description=Weekly RAID setup health check

[Timer]
OnCalendar=Sun *-*-* 01:00:00
Persistent=true
AccuracySec=24h

[Install]
WantedBy=timers.target

Ich habe einmal rot markiert wo da das Problem liegt. Es ist leider noch nicht so ganz raus, warum das erst seit dem 1.3. ein Problem ist, ich tippe auf einen kleine Vergesslichkeit im Code ein Datum zu entfernen, ab wann andere Routinen zum Einsatz kommen sollte. Es ist aber nur eine Vermutung.

Keine Vermutung ist, daß nur England und Irland betroffen sind. Aufgrund der kommenden Zeitumstellung wechselt die Zeitzone dort von GMT auf IST bzw. BST , Sommerzeit halt. Eine alte Regel von Cronos, dem Schutzpatron aller sich wiederholenden Aufgaben, besagt, daß man zwischen 0:59 und 2:01 keine Cronjobs einträgt. Bei einer Zeitumstellung fliegt es einem dann um die Ohren, weil Jobs zweimal ausgeführt werden.

Nicht lachen, ist erst letzten Herbst bei einem Kunden passiert 😀

Die Lösung

Als merkwürdige Konsequenz bootet Fedora 33+ nicht mehr sauber und man muß den Timer vom Start ausnehmen:

systemctl mask raid-check.timer

Das kann man bei noch gestartetem System machen, oder wenn man seinen Rechner über Grub in den „Nur-Root“ Modus bootet. Wer aber schon am Grubeintrag dran ist, der kann sich alternativ auch behelfen, in dem er einen Kernelparameter hinzufügt: „systemd.mask=raid-check.timer“.

Alle diese Lösung verhindern den Start der Einheit. Wer sowieso keinen Softwareraid im System hat, kann den Timer auch gleich beenden.

Pinephone: Pipewire wieder stabil

Hallo Linuxphone Fans,

Vor einiger Zeit hatte ich mal einen Stillstand der Updates für Alsa und Pipewire ausgerufen, falls man Audio wirklich brauchte 😉

Pinephone: Pipewire wieder stabil

Seit 2 Wochen kann man sein Telefon wieder normal updaten und hat weiterhin Ton. Auch die Bugs bezüglich der Profile sind weg, so daß man jetzt nicht nach jedem Neustart erst einmal das Profil ändern muß um etwas zu hören oder etwas aufnehmen zu können. Auch wurden die Fehler im Umgang mit Kernel 5.12 behoben, so daß auch dieser Kernel jetzt wieder genutzt werden kann.

Reduziert auf das Wesentliche bedeutet es: Viel Spaß beim Update 🙂

Da die Updates in letzter Zeit auch in kurzen Abständen schon mal die Zahl von 500 erreichen konnten, bringt ein bisschen Zeit mit wenn Ihr die Updates startet 😉

Die-Geht-Liste

  • WLAN
  • Mobiles Internet
  • SMS via Chatty
  • Telefonanrufe
  • Video-Chat via Firefox & Matrix
  • Audio-Chat via Firefox & Matrix
  • Videoplayback mit HW Beschleunigung via MPV
  • Audioplayback mit Lollypop
  • GPS mit Gnome-Maps via GNOME-Desktop / Phosh failed hier noch.
  • Taschenlampe via Flashlight App
  • automatische Bildschirmrotation via Autorotate App
  • Fotos

Empfohlene Apps

  • MPV – Videoplayer
  • Lollypop – MP3 Player
  • libva-request – HW Beschleunigung ( Achtung: nur installieren reicht nicht )
  • grim – Bildschirmfotos
  • Nemo – Dateimanager
  • Geary – Mailprogramm
  • KDE-Connect – ultimativ beste Handy App
  • Megapixels – Foto App
  • SimpleScreenRecorder – für Gnome
  • WifiScanner – selbsterklärend
  • wf-record – Wayland Screenrecorder

 

Pinephone: Fedora Pinephone im PineTalk Ep. 4

Moin,

es ist echt keine Absicht gewesen, ich habe durch Zufall bemerkt, daß der kleine Video-Chat Stunt mit meinem Fedora Pinephone in den PineTalk Episode 4 geschafft hat 🙂

PineTalk kann man direkt im Netz hören: https://www.pine64.org/pinetalk/

Wenn wir schon dabei sind, heute morgen habe ich das Workstation Image von Fedora für Pinephone ausprobieren können. Es ist also das normale Workstation Image um Pinephone Sachen ergänzt.

Gnome 40 kommt ohne GDM und damit ohne den GMD Bug der 100% CPU braucht. Dafür funktioniert es dann auch ganz gut. Allerdings fehlt da immer noch die Swipegeste um die Appauswahl aufzurufen.

Nicht alles skaliert darauf richtig, aber für ein Nightly Image wars gut. Ich habe nur 43 Verbesserungen oder Bugs gefunden 😉 Was wirklich cool ist, ist der neu Bootloader:

Da es das Workstation Image ist, bootet es dann auch gleich mit dem Fedora Logo:

Das macht natürlich alles etwas mehr Endkundenkonform. Auch der Updateprozess, wenn man über die normalen Fedorawege etwas installiert oder aktualisiert, wirkt mehr Professionell auf dem Handy. ( Leider kein Bild vorhanden )

Ich persönlich update via dnf ohne Reboot, aber hier kommt immer gleich ein Neustart ins Spiel. Das ist wie bei Windows und ich mags nicht wirklich, aber auf dem Pine hat es ein gewissen Charme 😉

 

Wenn das Image weiter entwickelt ist, stelle ich Euch das mal genauer vor 😉

Pinephone: Autorotation – neuer Device Tree ändert Device ID

Liebe Linuxphones Fans,

im kürzlich erst erschienenen Artikel:

Pinephone: automatische Screenrotation einschalten

wird das Device 2 als der Beschleunigungssensor benutzt. Ein Update des Pinephone dtb ( Device Tree Binary ) in dem die verbauten Sensoren des Pinephones beschrieben sind, änderte letzte Woche durch ein Update die Device ID des Beschleunigungssensors.

Pinephone: Autorotation – neuer Device Tree ändert Device ID

ich Euch da mal eine kleine Autoerkennung gebaut:

#!/bin/bash

COUNT=$(ps auxf | grep -v grep| grep -c autorotate)

if [ $COUNT -gt 2 ]; then 
	killall -9 autorotate
	exit
fi

# Autodetection

DEVID="iio:device2"

DEVICES=$(ls /sys/bus/iio/devices/)
for dev in $DEVICES; do
	if [ -f /sys/bus/iio/devices/$dev/in_accel_x_raw ]; then
		DEVID="$dev"
	fi
done

OLD=""

while :
do
	X=$(cat /sys/bus/iio/devices/$DEVID/in_accel_x_raw)
	Y=$(cat /sys/bus/iio/devices/$DEVID/in_accel_y_raw)
	Z=$(cat /sys/bus/iio/devices/$DEVID/in_accel_z_raw)

	if [ $X -gt 15000 ] && [ "$OLD" != "N" ]; then
		# portray mode
		wlr-randr --output DSI-1 --transform normal
		OLD="N"
	fi
	if [ $Y -gt 15000 ] && [ "$OLD" != "90" ]; then
		#Landscape 90
		wlr-randr --output DSI-1 --transform 90
		OLD="90"
	fi
        if [ $Y -lt -15000 ] && [ "$OLD" != "270" ]; then
                #Landscape 270
		wlr-randr --output DSI-1 --transform 270
		$OLD="270"
        fi
	sleep 0.5
done

Damit geht es jetzt immer.

Pinephone: automatische Screenrotation einschalten

Liebe Linuxphone Fans,

einige Distributionen verteilen die Rohfassung von Phosh. Bei Fedora kann diese keine automatische Screenrotation.

Pinephone: automatische Screenrotation einschalten

Ich habe da mal kurz Abhilfe geschaffen. Ihr braucht zwei Files:

/usr/local/sbin/autorotate:

#!/bin/bash

COUNT=$(ps auxf | grep -v grep| grep -c autorotate)

if [ $COUNT -gt 2 ]; then 
	killall -9 autorotate
	exit
fi

OLD=""

while :
do
	X=$(cat /sys/bus/iio/devices/iio:device2/in_accel_x_raw)
	Y=$(cat /sys/bus/iio/devices/iio:device2/in_accel_y_raw)
	Z=$(cat /sys/bus/iio/devices/iio:device2/in_accel_z_raw)

	if [ $X -gt 15000 ] && [ "$OLD" != "N" ]; then
		# portray mode
		wlr-randr --output DSI-1 --transform normal
		OLD="N"
	fi
	if [ $Y -gt 15000 ] && [ "$OLD" != "90" ]; then
		#Landscape 90
		wlr-randr --output DSI-1 --transform 90
		OLD="90"
	fi
        if [ $Y -lt -15000 ] && [ "$OLD" != "270" ]; then
                #Landscape 270
		wlr-randr --output DSI-1 --transform 270
		$OLD="270"
        fi
	sleep 0.5
done

Dann ausführbar machen : chmod 755 /usr/local/sbin/autorotate

Nun noch ein Desktopfile angelegt : /usr/share/application/screenrotate.desktop

[Desktop Entry]
Name=Screenrotate
Exec=autorotate
Type=Application
StartupNotify=false
Icon=/home/pine/Bilder/screenrotate.png
Name[de_DE]=Bildschirmdrehen

und lesbar machen: chmod 644 /usr/share/application/screenrotate.desktop

Wer das jetzt im Autostart haben will, muß das Desktopfile noch nach ~/.config/autostart/ kopieren.

Ein Icon könnt Ihr Euch dann selbst als „/home/pine/Bilder/screenrotate.png“ ablegen. Selbstverständlich könnt Ihr auch ein andere Icon/Verzeichnis dafür benutzen, da seid Ihr völlig frei.

Das Script terminiert sich beim Aufruf selbst, wenn es schon gestartet wurde. So kann man es ein und ausschalten.Wer das für einen anderen Kernel/Distro als Fedora 5.11.2 benutzen möchte, müßte ggf. die Pfade für /sys/bus/ anpassen.