Super-Pflanze könnte CO2 Problem lösen

Das wir eine globale, vom Menschen verursachte Erwärmung haben, wird außer der Präsidentenkarikatur Trumph wohl keiner mehr abstreiten. Pläne, wie man das verhindern kann, gibt es einige, aber alle kosten viel Geld, basieren auf Technologie und sind bestenfalls kurzfristige Lösungen, weil Sie das Problem nicht lösen, sondern die Auswirkungen verzögern.

Natürlich könnten wir als Menschheit das Problem sofort lösen, indem wir auf die Emission von CO2 verzichten und uns damit in die Steinzeit zurückschleudern. Selbstverständlich wollen die Meisten das nicht und deswegen brauchen wir eine andere Lösung:

„Joanne Chory, eine Pflanzenbiologin und Genetikerin, ist Direktorin des Labors für Molekular- und Zellbiologie der Pflanzen am Salk Institute for Biological Sciences und Preisträgerin des Durchbruchspreises. Sie hat die Initiative „Harnessing Plants for the Future“ ins Leben gerufen, um eine Superpflanze zu entwickeln, die sowohl Nahrung liefert als auch Kohlendioxid in ihren Wurzeln speichert.“ (Übersetzung: Deepl.com )

Korkeichen atmen auf

„In Ihren Wurzeln ?“ werdet Ihr fragen. Ja, das ist so.. Wurzeln werden von Pflanzen wasserdicht gemacht. Dazu bilden die Pflanzen eine korkartige Verbindung namens „Suberin“ . Suberin ist ein pflanzliches hydrophobes (wasserabweisend) Biopolymer, das in Zellwänden eingelagert ist. Frau Chory möchte nun eine Pflanze züchten, die besonders viel davon Bildet um so viel CO2 zu verbrauchen. Die oberflächlich sichtbare Pflanze soll dabei als Tierfutter dienen, wenn Sie nach einigen jahren geerntet wird.

Geschätzt wird, daß es aufgrund der klassischen Zuchtmethode min. 10 Jahre dauert, bis die Pflanze da ist, wo sie hin soll. Das liegt daran, daß die meisten Menschen ( zu recht ) Angst vor der Gentechnik haben. Mit Hilfe der Genscherentechnik  CRISPR würde es deutlich schneller gehen.

Wenn alle Ziele erreicht würden, könnte diese Pflanze ausgebracht auf einer Fläche von Ägypten ~50% der derzeitigen Weltemission an CO2 abbauen und damit das „Problem“ elegant lösen.

Wer nicht glaubt, daß es funktioniert, was glaubt Ihr eigentlich welches Co2 Ihr da mit Eurem Auto grade in die Luft blast ? Das stammt von Pflanzen, die im Karbon oder Perm Zeitalter vor 250 bis 350 Millionenjahren gewachsen sind. Außerdem weiß man aus früheren Zeitaltern, daß erhöhte CO2 Werte in der Atmosphäre bei Pflanzen ganz von alleine zu Riesenwuchs führen, was u.a. wiederum zu Riesendinos geführt hat 🙂 Da so ein Dino einige hundert Kilo am Tag gefuttert hat, muß das ja auch nachgewachsen sein, sonst wären die Dinos verhungert. Da diese Form aber Millionen von Jahren existierte, muß der Biokreislauf funktioniert haben.

Warum sollte das also nicht nochmal funktionieren. Platz gibt es schließlich genug. Wenn man die Pflanze eh schon züchtet, kann Sie auch gleich auf Wüste getrimmt werden. Wichtig wäre nur, daß die Pflanze nicht schneller wächst, als wir die notfalls niederbrennen können. Wir wissen ja schließlich wie schnell so ein Experiment schief gehen kann 😉

Mehr dazu gibt es im Quellenlink.

Quelle: https://thebulletin.org/plant-could-save-civilization-if-we-let-it11826

1075 Jahre alter Baum entdeckt

Unglaubliche 1075 Jahre ist eine Schlagenhautkiefer in Griechenland alt und lebt in einem abgeschiedenen Teil des Landes mit einigen Ihrer Artgenossen noch immer.

als der Baum Jung war, gab es noch das Römische Reich. Griechenland unterstand damals noch der Herrschaft von Byzanz ( Istanbul ) . Was der Baum reich technisch mit erleben mußte ist schon stark. 2 Weltkriege, Umweltverschmutzung, die Kalten Jahre im 15ten Jahrhundert wo in einer Hungersnot Millionen in Europa starben, die Pest, die hat auch (aber andere) Millionen hingerafft und Radio und Fernsehen, den Flug zum Mond, Internet, die Tungusta Sprengung, die vermutlich als Baum schreckliche Ängste geschürrt hat, genau wie Mount St. Hellens, der hat auch hunderttausende Bäume erledigt und natürlich Atombomben, die die Welt erschüttert haben. Einfach Wahnsinn so alt zu sein 😀

http://www.spektrum.de/news/griechischer-nadelbaum-ist-aeltester-bekannter-europaeer/1420487

News vom Ice Tube Detector

Seit fast 20 Jahren messen Wissenschaftler schon den Neutrinofluß durch die Erde. Der dafür gebaute Detektor Ice Tube steht in der Antarktis, da technische Störquellen aus der Umgebung, wie Atomkraftwerke weit genug weg sind.

Seit einigen Jahren werden sogenannte Sterile Neutrinos postuliert, also ein vierter Typ von Neutrio, der anders als die drei bisherigen Typen keine schwache Interaktion zuläßt, sondern lediglich durch seine  gravitative Beeinflußung messbar wäre.

Einen Überblick dazu gibt es in einem achtminütigen Beitrag auf Space.com

Webseite: space.com

Vakuumflukuationen beschleunigen Elektronentransfer

Jeder der sich mit exotischen Chemischen und Physikalischen Effekten beschäftigt, wird der unten verlinkte Artikel gefallen. Eine praktische Ausnutzung des Casimireffekts der Vakuumfluktuation von virtuellen Teilchen, steht im Raum und das wäre echt abgefahren!

http://www.spektrum.de/news/chemische-effizienz-aus-dem-nichts/1414179

Casimireffekt nicht bekannt ?

Wenn man zwei Massen in einem Vakuum sehr dicht aneinander frei schwebend aufhängt, dann entstehen zwischen den Massen virtuelle Teilchen und Felder mit einer bestimmten Wellenlänge, die genau zum Abstand paßt ( oder kleiner ist ) . Im Vakuum um die Massen herum aber entstehen solche Teilchen auch, nur daß dort mehr entstehen, weil der Raum nicht derart beschränkt ist, so daß er alle Wellenlängen zuläßt. Das bedeutet, daß es um die Massen mehr Teilchen gibt, als zwischen den Massen, was dazu führt, daß sich die Massen noch dichter annähern, als Sie es aufgrund Ihrer Eigengravitation sowieso tun würden. Grund ist der Druck der Teilchen außen, die den Druck der Teilchen innen/zwischen übersteigt. Abgefahren, oder ? 🙂

Was für Teilchen, ich denke das war ein Vakuum über das wir reden !?

„Teilchen aus dem Nichts“ aka Vakuumfluktuationen sind real. An jedem xbeliebigen Punkt im All entstehen und vernichten sich zu jedem Zeitpunkt frisch entstandene Teilchen und mit ihnen Felder. Das sogenannte Quantenrauschen kann man nur verhindern, wenn sich an der Stelle etwas befindet, weil zwei Körper bekanntermaßen nicht den selben Raum einnehmen können => großes BUMM .

Da die Energiebilanz des Vakuums immer 0 beträgt, müssen also Teilchen mit positiven Energiewert, sagen wir mal der einfachheitshalber normale Materieteilchen, und mit negativen Energiewert entstehen, die löschen sich dann gleich wieder aus, womit das Universum wieder im Einklang mit sich selbst ist.

Ab und zu kann es aber vorkommen, daß eins der virtuellen Teilchen seinen Partner verpaßt und die Düse macht, spricht zu einem echten Teilchen wird. An irgendeinem anderen Ort passiert das gleiche für das Antiteilchen unseres nun echten Teilchens und die Bilanz ist wieder 0, mit dem Unterschied, daß wir jetzt ein Materieteilchen haben, daß das Universum bevölkert. Ein paar Trilliarden davon und man bekommt genug Material, um was damit zu bauen, z.b. Wasserstoff, ein paar Milliarden Jahre später und der Nachthimmel ist hell erleuchtet 😉

War der Urknall vielleicht nur das konzentrierte Entstehen von Teilchen verursacht durch das Quantenrauschen und den bei der Menge der Teilchen entstehenden Druck ? Wir werden es nie erfahren 😀