Endlich mal was cooles

Es klingt wie aus einem James Bond Film, scheint aber im Gegensatz dazu Realität zu sein.

Den wahrscheinlich dünnsten Lautsprecher der Welt haben koreanische Wissenschaftler vom Ulsan National Institute of Science and Technology entwickelt.Mit Hilfe von Nano-Silberdrähten und einer Kunststofffolie, haben Sie einen Lautsprecher entwickelt, der sich flexibel als Folie sogar auf die Fingerkuppe schmiegt.

Das funktioniert dann so, daß die elektrischen Signale die Nanodrähte im Takt der Musik erwärmen und wieder abkühlen lassen. Das erwärmt und kühlt die Luft und erzeugt so den hörbaren Ton. Nach dem gleichen Prinzip haben Sie auch eine  Mikrofonfolie entwickelt.

Mehr dazu in Quellen Link.

Quelle: https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Lautsprecher_Folie_zum_Aufkleben1771015590612.html

Super-Pflanze könnte CO2 Problem lösen

Das wir eine globale, vom Menschen verursachte Erwärmung haben, wird außer der Präsidentenkarikatur Trumph wohl keiner mehr abstreiten. Pläne, wie man das verhindern kann, gibt es einige, aber alle kosten viel Geld, basieren auf Technologie und sind bestenfalls kurzfristige Lösungen, weil Sie das Problem nicht lösen, sondern die Auswirkungen verzögern.

Natürlich könnten wir als Menschheit das Problem sofort lösen, indem wir auf die Emission von CO2 verzichten und uns damit in die Steinzeit zurückschleudern. Selbstverständlich wollen die Meisten das nicht und deswegen brauchen wir eine andere Lösung:

„Joanne Chory, eine Pflanzenbiologin und Genetikerin, ist Direktorin des Labors für Molekular- und Zellbiologie der Pflanzen am Salk Institute for Biological Sciences und Preisträgerin des Durchbruchspreises. Sie hat die Initiative „Harnessing Plants for the Future“ ins Leben gerufen, um eine Superpflanze zu entwickeln, die sowohl Nahrung liefert als auch Kohlendioxid in ihren Wurzeln speichert.“ (Übersetzung: Deepl.com )

Korkeichen atmen auf

„In Ihren Wurzeln ?“ werdet Ihr fragen. Ja, das ist so.. Wurzeln werden von Pflanzen wasserdicht gemacht. Dazu bilden die Pflanzen eine korkartige Verbindung namens „Suberin“ . Suberin ist ein pflanzliches hydrophobes (wasserabweisend) Biopolymer, das in Zellwänden eingelagert ist. Frau Chory möchte nun eine Pflanze züchten, die besonders viel davon Bildet um so viel CO2 zu verbrauchen. Die oberflächlich sichtbare Pflanze soll dabei als Tierfutter dienen, wenn Sie nach einigen jahren geerntet wird.

Geschätzt wird, daß es aufgrund der klassischen Zuchtmethode min. 10 Jahre dauert, bis die Pflanze da ist, wo sie hin soll. Das liegt daran, daß die meisten Menschen ( zu recht ) Angst vor der Gentechnik haben. Mit Hilfe der Genscherentechnik  CRISPR würde es deutlich schneller gehen.

Wenn alle Ziele erreicht würden, könnte diese Pflanze ausgebracht auf einer Fläche von Ägypten ~50% der derzeitigen Weltemission an CO2 abbauen und damit das „Problem“ elegant lösen.

Wer nicht glaubt, daß es funktioniert, was glaubt Ihr eigentlich welches Co2 Ihr da mit Eurem Auto grade in die Luft blast ? Das stammt von Pflanzen, die im Karbon oder Perm Zeitalter vor 250 bis 350 Millionenjahren gewachsen sind. Außerdem weiß man aus früheren Zeitaltern, daß erhöhte CO2 Werte in der Atmosphäre bei Pflanzen ganz von alleine zu Riesenwuchs führen, was u.a. wiederum zu Riesendinos geführt hat 🙂 Da so ein Dino einige hundert Kilo am Tag gefuttert hat, muß das ja auch nachgewachsen sein, sonst wären die Dinos verhungert. Da diese Form aber Millionen von Jahren existierte, muß der Biokreislauf funktioniert haben.

Warum sollte das also nicht nochmal funktionieren. Platz gibt es schließlich genug. Wenn man die Pflanze eh schon züchtet, kann Sie auch gleich auf Wüste getrimmt werden. Wichtig wäre nur, daß die Pflanze nicht schneller wächst, als wir die notfalls niederbrennen können. Wir wissen ja schließlich wie schnell so ein Experiment schief gehen kann 😉

Mehr dazu gibt es im Quellenlink.

Quelle: https://thebulletin.org/plant-could-save-civilization-if-we-let-it11826

1075 Jahre alter Baum entdeckt

Unglaubliche 1075 Jahre ist eine Schlagenhautkiefer in Griechenland alt und lebt in einem abgeschiedenen Teil des Landes mit einigen Ihrer Artgenossen noch immer.

als der Baum Jung war, gab es noch das Römische Reich. Griechenland unterstand damals noch der Herrschaft von Byzanz ( Istanbul ) . Was der Baum reich technisch mit erleben mußte ist schon stark. 2 Weltkriege, Umweltverschmutzung, die Kalten Jahre im 15ten Jahrhundert wo in einer Hungersnot Millionen in Europa starben, die Pest, die hat auch (aber andere) Millionen hingerafft und Radio und Fernsehen, den Flug zum Mond, Internet, die Tungusta Sprengung, die vermutlich als Baum schreckliche Ängste geschürrt hat, genau wie Mount St. Hellens, der hat auch hunderttausende Bäume erledigt und natürlich Atombomben, die die Welt erschüttert haben. Einfach Wahnsinn so alt zu sein 😀

http://www.spektrum.de/news/griechischer-nadelbaum-ist-aeltester-bekannter-europaeer/1420487

News vom Ice Tube Detector

Seit fast 20 Jahren messen Wissenschaftler schon den Neutrinofluß durch die Erde. Der dafür gebaute Detektor Ice Tube steht in der Antarktis, da technische Störquellen aus der Umgebung, wie Atomkraftwerke weit genug weg sind.

Seit einigen Jahren werden sogenannte Sterile Neutrinos postuliert, also ein vierter Typ von Neutrio, der anders als die drei bisherigen Typen keine schwache Interaktion zuläßt, sondern lediglich durch seine  gravitative Beeinflußung messbar wäre.

Einen Überblick dazu gibt es in einem achtminütigen Beitrag auf Space.com

Webseite: space.com