Linuxtablet: NetFlix mit echten Tabletfeeling

Wer hat ein Android Tablet und nutzt da NetFlix oder irgend eine andere Video-App drauf? Vermutlich fast jeder, behaupte ich mal keck 🙂 Ok, was haben ein Linux Surface-Tablet und Android Tablet nicht gemeinsam?  😀

NetFlix mit echten Tabletfeeling

Ist ne blöde Frage, weil so fast alles. Worauf ich heute hinaus möchte ist, daß es keine native NetFlix-App gibt. Wie unterschiedet sich eine native NetFlix App zu, sagen wir mal, einem Browserfenster unter Linux in dem man ja auch NetFlix schauen kann? Nun, der Browser landet nicht sofort auf dem Startbildschirm von NetFlix. Es würde erstmal ein Fenster aufgehen, dann würde man sich einloggen und dann erst bei der Wiedergabe gäbe es vielleicht Fullscreen Video. Das unterscheidet sich von einem Android Tablet, weil da startet man NetFlix und ist „drin“.

So 100prozentig bekommen man das leider nicht hin, aber bis 99.9% würde schon gehen 🙂

Wir brauchen

Für dieses Beispiel brauchen wir einen gültigen NetFlixlogin, einen aktuellen FireFox, ein eigenes Desktopfile und ein eigenes Profil für Firefox mit dem wir spielen können 🙂 Am besten macht Ihr Euch jetzt mal eine Konsole auf ( gibt Leute die nennen das Terminal ):

Schritt 1 – Zugangsdaten besorgen

Wer seine Zugangsdaten nicht anderweitig gesichert hat(dringend empfohlen), der kann sich diese aus seinem aktuellen Firefox Profil kopieren:

Firefox starten -> Einstellungen Menü -> Sicherheit & Datenschutz -> Gespeicherte Zugangsdaten -> nach Netflix suchen.

Pro-Tip: KDE Connect ist das Tool, daß Euch diese Daten auf dem Desktopbrowser direkt auf Mobile Endgerät transportiert. Einfach auf dem Desktop „markieren & kopieren“ (CTRL-C) und auf dem verbundenen Mobilgerät „einfügen“. Fertig. So einfach ist Interkonnektivität und verschlüsselt wars auch 😉

Schritt 2 – ein neues Profil anlegen

Wir starten jetzt mal den Firefox mit der Option „-P“ aus der Konsole:

Wir sehen den Firefoxprofilemanager mit zwei Profilen, eines ist benannt: Netflix Mit „Create Profile“ legt Ihr das NetFlix Profil an. Vergesst aber nicht, daß Ihr den Haken bei „benutze ausgewähltes Profile beim Start“  weg zu machen, weil das nicht unser neues Defaultprofil werden soll, sondern ausschließlich für NetFlix da ist.

Schritt 3 – Firefox konfigurieren

Zunächst installiert in das Profil mal „NoScript“ rein und schaltet es auch ein. Dann ruft Ihr https://www.netflix.com  auf und aktiviert im Noscript alle nötigen Punkte für NetFlix. Das ist deswegen wichtig, weil der Firefox, solange Netflix offen ist, ggf. Webseitenöffnungen an sich zieht und dann würden die frei laufen, ohne das NoScript das verhindert. Nun installiert Ihr noch das „NetFlix 1080p“ Addon, damit Ihr unter Linux die HD Wiedergabe habt. Da wir nur Netflix brauchen, sind wir fast fertig.

Wichtig ist „mir“ noch, daß  in die „about:config“ geht, nach „Picture-“ sucht und die beiden „True“ Treffer vom Picture-in-Picture abschaltet. Das ist rein optional, aber sieht später besser aus im NetFlix Betrieb. Picture-in-Picture kurz PIP, ist dafür das, daß man ein Video aus der Webseite ausgliedert und es beim weiteren Studium der Webseite sehen kann. Dies kommt aber in unserem Benutzermodell schlicht nie vor, daher würde das kleine blaue Button einfach nur die Ästhetik stören 😉

Ich rate an dieser Stelle dazu, sich mal bei NetFlix einzuloggen und den DRM Support zu aktivieren. Falls was schief geht, hat man noch die Browser UI zur Hand mit der man alles ändern kann, was wir jetzt gleich ändern werden 🙂

Schritt 4 – Desktopfile anlegen

Kommen wir zum „interessanten“ Teil der Aktion, dem KISOK-Modus von Firefox. Der Kioskmodus ist genau dafür da, daß man einen PC irgendwo hinstellen kann und niemand kann an den PC ran, während der eine Webseite mit Infos anzeigt. Sehr praktisch, findet man z.B. immer in Computerläden als Suchmaschine für Produkte des Ladens.

Um den Modus zu aktivieren müssen wir Firefix mit der Option „–kiosk“ starten. Der Browser startet dann im FullScreenmodus ohne Adresszeile und Fensterrahmen. „F11“ funktioniert dann nicht, so daß man den Browser nicht in den Fenstermodus zwingen kann um Ihn zu umgehen. Das geht natürlich trotzdem, aber der Punkt interessiert heute nicht 🙂

Damit wir ein ICON zum Starten von NetFlix ( oder jedem anderen Dienst, den wir so nutzen wollen) bekommen, legen wir ein Desktopfile im Schreibtisch an:

Dateiname: ~/Schreibtisch/netflix.desktop

Da schreibt Ihr das hier rein:

[Desktop Entry]
Version=1.0
Name=NetFlix
GenericName=NetFlix
Comment=Browse the Web
Exec=firefox %u –new-instance –kiosk -P netflix https://netflix.com/browse
Icon=/home/marius/Bilder/netflix-logo.png
Terminal=false
Type=Application
MimeType=text/html;text/xml;application/xhtml+xml;application/vnd.mozilla.xul+xml;text/mml;x-scheme-handler/http;x-scheme-handler/https;
StartupNotify=true
Categories=Network;WebBrowser;
Keywords=web;browser;internet;
X-Desktop-File-Install-Version=0.23

Wer sich ein NetFlixLogo von der NetFlix Webseite abspeichert und nach ~/Bilder/ als „netflix-logo.png“ sichert, der hat mit den obigen Einstellungen gleich das berüchtigte N auf dem Desktop prangen. Normalerweise muß man jetzt das Icon anklicken und die Ausführung als Desktopfile erlauben. Bei Gnome heißt der Punkt „Allow Launch“. Einfach draufdrücken und beim nächsten Doppelklick startet NetFlix dann im Kioskmodus im NetFlix Profil.

Weil wir ein eigenes Profil dafür haben, können wir darin alle Cookies von Netflix gespeichert lassen und erleben das, was wir auf dem Android-Tablet auch hätten. Wir starten NetFlix im Fullscreen, loggen uns einmal ein und bleiben eingeloggt, selbst wenn Ihr das Gerät über Nacht abschaltet. Wenn das nicht zu 99.99% dem Android-Tablet Erlebnis von NetFlix entspricht, weiß ich auch nicht weiter 😀

Der einzige Schönheitsfehler ist die fehlende OFFLINE Runterladerei der Filme. Wenn Euer Surface aber genug Leistung hat, könnt Ihr jeden NetFlixfilm auch so abspeichern. Das ist viel praktischer, weil man es dann auch auf einem anderen Gerät sehen kann.

Wie kommt Ihr aus dem Kioskmodus wieder raus?

Wenn Ihr Gnome als Desktop habt, so wie ich Euch das seit März 2019 predige, dann ist der Ausgang nur einen Wisch, vom linken Rand nach Rechts, weg. Und deswegen ist Gnome, der Touchdesktop bislang 😀  Mit einer Tastatur ist das natürlich viel einfacher, weil man dann nur die „Super“ Taste drücken muß, manche nennen das noch die Windowstaste, und schon seid Ihr auf der Desktop-Aktivität. Ein druck auf ALT-TAB  würde das natürlich fast auch bewerkstelligen, aber der geht tatsächlich nur mit Tastatur.

Was Ihr von da aus macht, liegt an Euch. Anders als auf Android, wird die Wiedergabe bei NetFlix nicht aufhören, wenn Ihr in eine andere App wechselt, aber das nervt mich da eigentlich schon seit Anbeginn der Zeit, also nehmen wir das Vorteil einfach mal mit 😀

Falls bei Euch auch der Doppelklick aufs Desktopicon per Touch nicht will

macht folgendes: verschiebt als Root die netflix.desktop vom Schreibtisch nach /usr/share/applications/ . Da liegen alle Programmstarter. NetFlix taucht jetzt in der Anwendungsliste auf und kann so als Favorit ins Dock eingefügt werden. Die Gnomeerweiterung „Dash to Dock“ bringt das dann als intelligentes Dock auf dem Desktop. Wobei, ein linker-Rand-nach-Rechts-Wisch, tut das dann auch 🙂

 

Coronochroniken: „södern“ & NetFlix und „absurd“

Laßt mich heute mal mit einem Zitat anfangen:

Ministerpräsident Markus Söder: „Wir hätten es nicht verantworten können, später zu handeln“
(24.3.2020 Pressekonferenz Bayrische Landesregierung)

Wie wir wissen, gab es eine Risikoanalyse zu genau so einer Pandemie und da muß man Herrn Söder nicht gratulieren, daß die Politik so spät reagiert hat, sondern mal handfest nachgreifen, wieso das nicht eher passiert ist. Es war schliesslich klar, was kommen würde und das Quarantäne die einzige Maßnahme sein würde, die zu dem Zeitpunkt zur Verfügung steht. Wenn ich nur eine Waffe im Köcher habe, dann darf ich nicht warten, bis der Feind übermächtig ist, sondern muß sofort massiv zuschlagen. Die Kurve vom 25.3.Dank dieser lahmarschigen Politik im Land, wo man unterstellen darf, daß die tolle Wirtschaft wichtiger war, als ein kleiner Virus aus China, der laut Prognosen ja nur 7,5 Millionen Menschen in Deutschland töten könnte, haben wir, wie fast alle Nationen, den Zeitpunkt verpasst an dem eine Quarantäne am einfachsten und wirkungsvollsten gewesen wäre. Danke dafür, Herr Ministerpräsident.

Lichtblicke

Der einzige Lichtblick, wir hatten zum Glück keinen Trumph und keinen Bolsonaro an der Spitze, immerhin. Letzterer wird derzeit von seiner Bevölkerung gemobt und zum Rücktritt aufgefordert. Seit einer Woche laufen die Bürger lautstark Sturm gegen Ihren „El Presidente“ und der redet sich raus, er bekäme ja besten falls eine kleine Erkältung. Seine Gouverneure sind da schlauer, die haben gegen seinen Willen, den Notstand für große Gebiete Brasiliens erklärt. In den Slums sorgen die kriminellen Banden für die Einhaltung der Ausgangssperre, weil es die Polizei nicht könnte.

Aber auch hier hat die Krise noch Lichtblicke für uns, den mexikanischen Drogenkartellen sind die Supplychains abhanden gekommen. Könnte sein, daß sich das Drogenproblem der Welt durch massiven kalten Entzug von allein löst.

NetFlix und das Wort „absurd“

NetFlix hat das Wort absurd neu definiert: „Medical Police

Ich habe mir heute den ersten Teil der NetFlix eigenen Serie angesehen und absurder geht es nicht mehr 🙂 Die Handlung, „oh .. eine Virusattacke“, hat so viele komplette Blödies als Figuren, daß die „Kampfszenen“ noch das realistischste waren, das ich da gesehen habe. Die Dialoge versuchen Klischees zu bedienen, vergeigen das aber so drastisch, daß man sich unweigerlich fragt, wer das geschrieben und abgedreht hat.

Dabei wäre die Handlung mit einem besseren Team an Autoren und ein paar Modifikationen beim Personal vermutlich der absolute Knaller gewesen. Ich befürchte, daß die Serie schon alleine deswegen ein Erfolg wird, weil die Elemente alle so schlecht sind, daß ein Trashmovie sich warm anziehen müßte um mithalten zu können. Da schaut man zu, weil man eigentlich wissen will, was noch alles schief geht. Alleine der Berliner Dialekt der Polizisten in der Endsequenz, ist so schlecht, daß Top Secret sofort geschaut werden muß!!!!!

Also, viel Spaß damit 🙂

Update: Ok, habe alle Folgen durch und ja… es bleibt abstrus :DDDDDDDDDDDD

Und ewig nervt die Mailbox

Kennt Ihr die Parabel vom Jungen und den Wölfen? Bestimmt kennt Ihr die. Die ist kannten schon Eure Großeltern, aber falls Ihr die vergessen habt, hier eine leicht abgewandelte Kurzform:

„Die Wölfe und die 87 Schafe“

„Es gab einmal ein digitales Dorf, das hatte ein Problem: zu viele Schafe, zu wenig Platz und alle Erwachsenen waren mit Arbeiten, Videospielen oder was man sonst damals so tagsüber gemacht hat, beschäftigt. Also wurde der schmächtigste Junge des Dorfes von seinem Computer getrennt und mit den Schafen auf die Weide geschickt. Der Junge brauchte sowieso mal mehr Kontakt mit Sonnenlicht, paßt schon.

Nun saß der Junge Stunde um Stunde unter einem weit ausladenden Baum und grollte auf seine Mutter, die Sonne und die dummen Schafe, die ihre Natursektparties wie in der Steinzeit auf dem Feld abhielten. Mit anderen Worten, ihm war sehr langweilig.

Also beschloss das jetzt kontaktlose, vereinsamte und sozial abgehängte Kid, daß es doch mal etwas Action in sein Leben bringen könnte, indem es einen Hoax in die Welt setzt. Ergo rannte es schnell ins Dorf und rief : „Wölfe! Sie fressen die Schafe! Kommt schnell!“  Natürlich liefen die übergewichtigen Dörfler mit allem was als Anti-Wolfswaffe herhalten konnte zur Weide. Nur waren da keine Wölfe zu sehen.

Dieser Spielzug sorgte so erfolgreich für erhöhte Aufmerksamkeit für den Jungen, daß er in den folgenden Wochen immer wieder die fiktiven Wölfe auf die Weide schickte, bis… eines Tages, auch der letzte Dörfler nicht mehr auf die Warnung reagierte. In der Nacht danach luden die Schafe eine Gruppe von marodierenden grauen Hunden zu einer Ihrer legendären Parties ein. Ein sehr fataler Fehler, wie sich herausstellte. Der Junge, jetzt endlich zu recht entsetzt, rief wieder im Dorf um Hilfe, aber keinem Schaf wurde geholfen.“

Und genau das gleiche machen die digitalen Schafhirten von GitHub und NetFlix jetzt auch jedes mal, wenn ich mich da einlogge. Netflix landet schon seit Wochen im „Bei Sicht löschen“ Filter von Thunderbird und wenn Github mir mehr Aktivitäten aufzwingt, weil die ganzen tollen Softwareprojekte da nur so vor Anfängerfehlern strotzen, wird meine GitHub Aktivität ein ähnliches Schicksal erleiden, denn dummerweise muß man bei GitHub einen Code aus der EMail eingeben und kann die daher nicht einfach wegfiltern.

Netflix: Best.Worst.Weekend.Ever

Wenn es um Netflix Serien geht, liest man meistens von Stranger Things oder Dark. Stattdessen sollte man lieber über Best.Worst.Weekend.Ever reden 🙂 Die zweite Staffel von Dark hätte man auch in zwei Folgen unterbringen können, ohne das irgendein Verlust eingetreten wäre.

Best.Worst.Weekend.Ever

Die neue Serie von Netflix dreht sich um Chaos in Progress, auf Deutsch, eine Katastrophe jagt die nächste 🙂 Ständig hat man das Gefühl, Jetzt, ja Jetzt müßte es eigentlich endlich geschafft sein, da passiert wieder irgendetwas skurriles. Bingewatching garantiert. Ok, bei nur 8 Folgen zu 25 Minuten, also 200 Minuten fällt das natürlich leicht.

Die Handlung

Zu viel möchte ich Euch natürlich nicht erzählen, sonst sind es ja keine 200 Minuten mehr für Euch, aber etwas kann man schon berichten: Eine Gruppe Comic Fans möchte einen alten Comicstrip, der unvollendet geblieben ist, vervollständigen. Auf der erstmals im Ort stattfindenden Comic-Con soll der fertige Comic StarCrasher #94 dem zufällig anwesenden Originalautor übergeben werden, um sich seine Anerkennung zu versichern. Was kann da schon schiefgehen? 😉 Naja, z.B. könnte man die dafür nötige Eintrittskarte eine unfreiwilligen Reise nach, sagen wir mal, Alaska unternehmen lassen.

Das Fazit der Handlung: Ein Wochenende kann ganz schön heftig sein 🙂

Laßt Euch nicht davon abhalten, daß die Altersfreigabe nur 6 Jahre beträgt. Sie hätte auch gut 0 sein können, allerdings würde ich meine Kinder das nicht mit 6 sehen lassen, da die nur auf ganz dumme Ideen kommen würden 😀 Das könnte dann höchstens mangels Gelegenheit verhindert werden. Die Serie ist witzig anzusehen, die Story nicht komplett vorhersehbar, die Syncro ist ok. Die knallbunte Farbwahl könnte allerdings von Disney stammen.

Ein bisschen sehr unrealistisch ist die angebliche Harvardstudentin, die würde ich nicht einmal eine Würstchenbude auf dem Mars leiten lassen. Sie hat das Herz zwar am rechten Fleck, aber ihr Harvard muß in einem anderen Land liegen.

FireFox: Netflix-Fehler M7399-1260 ist wieder da

Seit 2 Tagen ist Netflix-Fehler M7399-1260 wieder im Firefox zu sehen, wenn man versucht einen Film abzuspielen. Verursacht wird dies durch das „Netflix 1080p“ Add-On von Vladikoff.

Firefox, Linux und die 1080p Wiedergabe von Netflix

Es ist ein ewiger K(r)ampf zwischen den Leuten, die NetFlix auf Linux mit 1080p sehen wollen und NetFlix, das irgendwie so gar kein Interesse hat, das zuzulassen, obwohl die Leute dafür bezahlen. Deswegen haben zwei findige Menschen das Problem analysiert und unabhängig voneinander zwei Add-Ons für Firefox entwickelt, die das lösen: NetFlix 1080p ist so ein Add-On.

Seit 2 Tagen steuert NetFlix dagegen und verweigert die Wiedergabe, wenn das Add-On aktiv ist. Mozilla hatte das Add-On auch bereits aus dem Add-On-Repository verbannt, weil es Teile des NetFlix Sourcecodes modifiziert und mitgeliefert hat. Das führt zu der nicht so schönen Situation, daß Benutzer das Add-On nicht ohne weiteres mehr hinzufügen können. Updates gestalten sich auch eher aufwändig.

Workaround

Für Benutzer die das Add-On bereits installiert haben, gibt es einen einfachen Workaround:

Add-On abschalten, Film anstarten, anhalten und das Add-On wieder aktivieren.

Wenn man jetzt die Serie oder den Film wieder frisch! anstartet, ist er 1080p und es kommt keine Fehlermeldung M7399-1260 mehr. Scheinbar prüft NetFlix das nur einmal in der Session und danach kann das Add-On wieder übernehmen.

Kniffliger wird die Sache, wenn man das Add-On noch nicht hat. Da gibt es jetzt 1,5 Wege:

1)

  1. via about:config
  2.  xpinstall.signatures.required auf false setzen
  3. Add-On-XPI-File im Add-On-Manager von Hand installieren

Problem dabei, Ihr müßtet XPI Files aus dubiosen Quellen vertrauen. z.B. dem hier:

https://github.com/vladikoff/netflix-1080p-firefox/files/3438656/Netflix_1080p_v1.9_for_Fx.zip

Da es direkt von Valdikoff kommt, kann man dem Link wohl vertrauen. Bei anderen wäre ich vorsichtiger. Ich habe es daher ausprobiert und es geht. Einfach das ausgepackte XPI File nach .mozilla/firefox/<DEIN PROFIL>/extensions/  kopieren, Firefox neu starten. Fertig.

oder 2)

Das GitHub-Repo von Valdikoff ( Link oben ) auschecken und die Dateien als Extension selbst in den Extension-Ordner vom FireFox verfrachten. Leider gibt es dazu keine einfache Anleitung. Der Inhalt vom Git müßte in ein XPI File umgewandelt werden. Wenn man eh so weit ist, kann man es auch wie in 1) installieren.

Es hätte nur den Vorteil, daß man Updates verscripten könnte und das dann automatisch gemacht werden kann.