Multi-Netzwerk-Lautsprecher mit Linux

Wer den kleinen Rant über die selbstverschuldete Unselbstständigkeit der Heise-Redakteure gelesen hat, und aufmerksam am Ball geblieben ist, dem seit hiermit mitgeteilt, daß ich die geäußerte Drohung wahr gemacht habe 🙂

War jetzt nicht so richtig schwer

Ich habe ein Latenzgleiches Playback von QMMP an 3 Abnehmer realisiert – mit Bordmitteln!

PulseAudio-LautstärkenkontrolleDa ich natürlich nur begrenzt Rechner habe, habe ich als Abnehmer auch die Lokalen Audioschnittstellen benutzt (oben im Bild)  um die Latenzgleichheit zu testen.

Ein Laptop im WLAN diente als Kontrolle und es klappt bislang 1a 🙂

Ich werde jetzt wohl eine Steuersoftware bauen, die die nötigen Befehle kennt und Einstellungen bereitstellt, aber das ist kein Hexenwerk mehr, sondern reine Fleißarbeit.

PulseAudio und WLAN-Technik aus der POST-Avengers Ära machen es möglich.

Android ist schneller

Eine Probe mit Android als Abnehmer war auch erfolgreich, aber nicht synchron. Liegt vermutlich an dem kleineren Buffer der App im Vergleich zum PC-Programm. Da ich den Sourcecode habe… 😀 Ich muß da eh ran, also kein Aufwand.

@Heise: Told you so! OpenSource rulz.

Schaut mal in einige Wochen rein, obs was nettes zu Weihnachten für Euch gibt 😀

Falls einer eine praktikable Idee hat, wie man ein Fabrikneues Raspi in ein WLAN ohne Tastatur und Monitor bekommt ( WPS-Taste z.b. ) dann findet Ihr im Haupt-Impressum eine Kontaktemailadresse.

Kleine Anmerkung

Für Videos abspielen braucht man einen Player wie MPV mit dem man die -2900ms Audio/Videoversatz ausgleichen kann.

Lollypop – Musikplayer für GNOME

Keine Panik, auch wenn wir wieder einen Beitrag aus der Serie „Musikplayer, die die Welt nicht brauchen“ haben, das wird nicht meine Hauptinspiration für Beiträge sein 😉 Es hat sich halt grade so ergeben.

Lollypop – ein GNOME Musikplayer

Lollypop Window in Schwarz

Irgendwas ist komisch bei GNOME. Pogo und Lollypop kommen beide ohne Lautstärkeregelung daher. Falls es Ziel der Übung war, in der Desktopleiste die Lautstärke zu regeln, muß ich Euch GNOME-Entwicklern leider sagen: Nicht immer will man die Gesamtlautstärke aller Anwendungen gleichzeitig regeln.

Meistens nur die, des Musikplayers alleine 🙂

OK, kommen wir zum Test. Dieser Player hat deutlich mehr Features zu bieten, als Pogo. ich konnte den Equalizer zwar nicht entdecken, aber dafür ist die Auswahl des Musikstücks schön gelöst.

Das Programm durchsucht beim Start erst mal alles was es in „Musik“ so findet. Die daraus resultieren Listen sind brauchbar aufgebaut. Bei längeren Listen gibt es eine A-Z Direkklickleiste, die dann sichtbar wird, wenn man sie braucht. Das in sich sinnvoll gelöst.

Die Standartfunktionen Vor- und Zurückspulen, Pause,Play und Position im Musikstück sind vorhanden. Es gibt eine Ansicht, der in MP3s eingebetteten Bilder zum Album:Albumbild des Künstlers

Man kann sich die Albumfotos auch aussuchen, sofern eine ImageURL angegeben ist. Einfach mal aufs Bild klicken und das rechte Symbol nehmen, seht Ihr dann schon.

Eigene Playlists zu erstellen ist auch einfach. Die vier Jahre Entwicklungszeit merkt man an einigen Stellen schon positiv 😉

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. (Kant)“

Und auch wenn die Heise-Redakteure derzeit der Meinung wären, das es ja nur noch Spotifyuser gäbe und selbst GBweise MP3s & Co auf der Platte zu lagern „oldschool“ wäre, muß ich denen leider sagen: Ihr seid so am Arsch, wenn Spotify Euren Account dicht macht oder die Telko Eure Daten nicht mehr transportieren kann oder will, aber so was von. Geht Ihr dann eigentlich zu Youtube oder wie sieht Eurer Plan aus ?

Ihr gebt Eure Interessen bei Google ab, liefert Eure Daten Microsoft oder Apple aus, ladet Eure Videos bei YouTube hoch und hört nur noch, was Spotify Euch vorgibt. So sieht Abhängigkeit und Unselbstständigkeit in Perfektion aus. Zu allem Überfluss bezahlt Ihr auch noch dafür abhängig zu sein. Dümmer geht es eigentlich nicht mehr.

Dabei kann alles so einfach sein, auch mit Netzwerklautsprechern, was sogar mit Linux-BORDMITTELN geht! Wen kümmern schon die 16 KB/s pro Lautsprecher im Lan? Rasphi an die Wand, Lautsprecher dran, Kodi als Mediencenter und Yatsi als Handyapp und schon hat man das zusammengesteckt. Latenzen von einem Raum zu anderen sind lediglich ein Problem im Großraumbüro. Wenn man eine Wohnung hat, ist die eh so verwinkelt, daß man nicht hört, was in der Küche grade spielt. Und selbst das könnte man über eine Latenzverzögerung einfach lösen.

Aber wer sich in Abhängigkeit von Anderen begibt, ist halt selbst Schuld! @Heise: Während ich Euch neulich zugehört habe, hatte ich mir eine MindMap mit einer selbstgebauten Lösung zusammengestellt. Da man lediglich das PulseAudio Modul auf dem PC mit dem Mediencenter erweitern muß, sollte das in Tagen zu machen sein, wenn man den Willen dazu hat. Vermutlich wird man erstmal den Code des Vorentwicklers verfluchen, aber naja, das wird schon 😀

Haben oder nicht haben

Lokale MP3s, Oggs oder ACC zu haben, erlaubt es einem, z.b. Fehlmischungen der Studios zu beheben, Störgeräusche zu filtern und seltene Aufnahmen, die Spotify & Co. nie sehen werden, zu hören. Ich sehe da keine Alternative zu, um ehrlich zu sein. Die Abmischungen der Radio Edits sind meistens so mies auf Lautstärke getrimmt, statt auf Klang, das einem die Ohren bluten. Da lobe ich mir die Studioalben (LP/CD etc), denn die sind i.d.R. ordentlich abgemischt² und steigern das Wohlbefinden noch, statt den Gang zum Hörgeräteakustiker unausweichlich zu machen.

Am Ende bleibt einem eh nur Kant und die Frage, ob man sich selbst am Schopf aus den selbstgewählten Abhängigkeiten zieht, oder halt im Sumpf untergeht.

² okok, ich habe da auch schon anderes erlebt, z.b. „Andrew W.K. – Ready to Die“ das Album von 2000 war so schlecht, daß ich zum ersten mal eine CD an einen Verkäufer zurück geschickt habe, mit Verdacht auf Raubpressung wohlgemerkt, weil die Quali so schlecht war. Ich habe dann lernen müssen, daß die Quali wirklich so grottig war. Irgendein Depp von Studiotechniker hatte damals den Satz „Das Upsampeln wir von 32kbps einfach“ fallen lassen und naja, wer sich das antut hat danach was an den Ohren. Der Aufnahme konnten auch die Compressions im Codec nichts mehr antun 🙂 Das Album in 320kbps neu eingespielt .. wow.. das wärs. Das Album an sich wäre ein Meilenstein, wenn es nicht qualitativ so schlecht wäre 😉

Pogo – Fast alles was man braucht

Aus unserer Serie „Musikplayer – Ihre Clone und Konkurrenten“ heute „Pogo“.

Pogo – fast alles drin..

.. was Puristen so nicht haben wollen könnten. Puristen deswegen, weil, naja , nicht mal eine Lautstärkeregelung dabei ist :

In der Theorie könnte man die Lautstärke über den Equalizer regeln, aber dazu ist der wirklich nicht da 🙂 Aber, hey, es ist ein Equalizer dabei 🙂

Das Programm tut, was es soll: Es spielt Musik ab.

Es ist dabei intuitiv zu bedienen, was fast ohne Bedienkontrollen nicht weiter schwer ist 😉  Da es außer Play/Pause, Trackskip, dem Dateiwähler und dem Fortschrittsbutton leider so gar keine Funktionen zu erklären gibt, wird das ein recht kurzer Beitrag 😉

Einzig zu erwähnen beleibt nur noch, daß das Einstellungsfenster die HauptGUI blockt, weil das nicht als eigener Thread, sondern als Unterfenster aka Unteroutine realisiert wurde ( Anfängerfehler 😉 ) . Mal sehen was Version 2.0 bringt, ich behalts mal im Auge 😉

 

Lösung: Lightning auf deutsch

Wie gestern Nacht in diesem Artikel berichtet : Die so eigene Welt von Mozilla gibt es derzeit Probleme mit Lightning: Es ist nur noch englisch 🙁

Problem ist längst behoben

Seit dem 30.9. gibt die neue Thunderbird 60.3.0 bereits, aber sie wurde erst am 31.10. für Fedora kompiliert:

thunderbird-60.3.0-1.fc27xhorak2018-10-31 01:15:24

Den Link oben könnt Ihr benutzen und  Eure Version aussuchen, oder einfach hier ( thunderbird-60.3.0-1.fc27.x86_64.rpm download) für 64Bit direkt downloaden. Natürlich gibt es auch andere Versionen für FC28,29,30 hier: Packageoverview Fedora .

Nach dem Update auf 60.3.0 ist Lightning wieder deutsch. Warum ? Weil es im Thunderbirdpaket direkt mit dabei ist 🙂

Sehr ärgerlich die Sache, weil es ja bereits einen fertigen Fix gibt 🙁 Aber wenigstens ist das bei Fedora besser organisiert als bei Mozilla. Merkt Euch einfach: KOJI ist immer Eurer Freund 😉

 

Linux Presentation Day in Braunschweig

Hallo Leute, es ist mal wieder soweit, am 10. November um 13 Uhr startet der Linux-Presentation-Day 2018 im Haus der Talente in Braunschweig.

Mit im Programm:

  • Linux zum Anfassen
  • Tuxisch für Anfänger
  • Let’s Play mit Linux
  • Wie installiert man eigentlich Linux?

Der LPD fängt um 13 Uhr im Nachbarschaftszentrum „Haus der Talente“, Elbestraße 45, in der Braunschweiger Weststadt an, und geht bis 19 Uhr.

Die Braunschweiger Linux-User-Group freut sich natürlich wie jedes Jahr über Euren zahlreiches Erscheinen.

Und noch der Link zur Seite: https://bs-lug.de/lpd.2018.2

 

Fix 5.11. : kleines Fehlerteufelchen ausgetrieben 😉