g-dbus-error-quark,4

Nein, das Blog hat keinen technischen Fehler 🙂 „g-dbus-error-quark,4“ ist die Fehlermeldung von Gnome-Disks, wenn man auf eine Kingston 64 GB SD Karte ein Image kopieren möchte, aber Gnome-Disks was dagegen hat 😉

„Fehler: g-dbus-error-quark,4“

Weihnachten ist durch und da muß man natĂŒrlich mal seine Geschenke ausprobieren. Also lud ich ein Raspbian Image runter und wollte auf die neue Kingsten 64 GB SD Karte schreiben. Das Laufwerke Tool von Fedora sollte das aus dem FF können, kann es aber nicht. Es gibt nur die Fehlermeldung „… dbus.. freedesktop … did not reply.. g-dbus-error-quark,4“ aus und semmelt intern gleich mal dergestalt ab, daß die GUI geleert wird 😀 Ein Fall fĂŒr Bugzilla 😉

Jetzt bringt uns Bugzilla natĂŒrlich keine Hilfe, also mĂŒssen wir was anderes probieren:  „fdisk -l“ listet uns alle GerĂ€te auf, die man Partitionieren und damit potentiell ein Image draufschreiben könnte. Der SD Cardleser des Laptops hat dann /dev/mmcsd0 als Devicenamen ausgewiesen. Jetzt kann man mit fdisk keine Images auf Platten oder SD Karten schreiben, also brauchen wir noch so einen Dino unter den Linuxkommandozeilentools: dd .

Die Anwendung ist dann recht einfach: „dd if=~/Downloads/DeinPi.img of=/dev/mmcsd0 status=progress bs=10MB

Eine Weile spÀter ist das Image dann anstandslos auf die Karte geschrieben und so man ein Raspbian ist, bootet es auch von der Karte \o/

 

LAHA jetzt auch auf Raspberry PI

Jetzt ist es also passiert, die LAHA Multiroom HomeAudio-Lösung lÀuft auf der Zielplattform Raspberry PI.

Was war jetzt LAHA nochmal?

Kurzform: Damit kann man Audio an mehrere EndgerĂ€te streamen … verteilen, so daß es ĂŒberall im Gleichklang erschallt. Hervorgegangen ist das aus einer einseitigen Wette mit den Heise Redakteuren, das man das auch ohne BĂ€ng & Teufelschen Co. mit OpenSource hinbekommt : LAHA – Netzwerklautsprecher mit Linux . Wie sich herausgestellt hat, geht das auch, nur leider nicht ganz so wie anfangs geplant. Das es trotzdem geht, bedeutet natĂŒrlich einige EinschrĂ€nkungen oder Umstellungen.

PulseAudio

Wenn man PulseAudio mit einem römischen Gott vergleichen wollte, wĂ€re es Janus, der Gott mit den zwei Gesichtern. Auf der einen Seite ist PulseAudio echt super einfach, z.b. beim Abnehmen des Sounds vom Player und dem ins Netz stellen, auf der anderen Seite könnte ich dem Entwickler auch gern mal eins reinwĂŒrgen, weil die interne Latenzkontrolle Ihren Job nicht macht. Da letzteres nicht sauber klappt, könnte man auf AlsaPlay ( aplay ) ausweichen, aber das benutzt, sobald PulseAudio da ist, richtig geraten, PulseAudio als Backend, womit die Latenzfalle wieder da ist … Ă€chtzzzz. Man hats nicht leicht mit der OpenSource-Plattform 🙂 Es nutzt ja auch nichts, daß es Open-Source ist, wenn bei so komplexen Dingen wie PulseAudio Modulen/Programmen zwar der Source lesbar ist, aber auf 1000 Zeilen Code genau 2 Kommentare kommen und dazu grober C UnFoo getrieben wird.

Das Raspberry PI

Nachdem Android und der lokale PAPLAY Backend soweit waren, daß man darĂŒber was abspielen konnte, ohne das es gleich sofort zusammenbrach, war gestern das Raspberry PI dran. Eine genervte Viertelstunde brauchte es schon um das RasPI Image auf die 64GB SD zu bekommen, dazu morgen mehr, aber am Ende war das Pi dann doch kooperativ, bis .. ja bis PulseAudio installiert wurde 🙁 Das lief zwar auf dem PI und mit den nötigen Zusatzprogrammen war das auch nett, aber, und das ist entscheidend, die PI Devs haben der PulseAudio-Welt den Hardwarehack vorenthalten, mit dem Sie den Sound auf den Kopfhöreranschluß umlegen. Ums kurz zu machen, solange PulseAudio installiert und aktiv ist, geht das nicht ĂŒber die Kopfhörerbuchse, sondern immer ĂŒber HDMI raus, egal was die OberflĂ€che sagt.

Da gab es natĂŒrlich nur eine Lösung: Back to the Roots aka. PulseAudio wieder löschen, rebooten und Alsa als Backend benutzen. Wenn man dann dem PI erzĂ€hlt, daß es den Kopfhörer nehmen soll, dann geht das auch.

Der Stand der Dinge

Wir haben jetzt also PI Playback und das auch synchron mit dem Desktop PC und Android. Android ist auch so eine Krankheit fĂŒr sich, aber das nur neben bei. Es gibt schon Beweisvideos, allerdings war es bislang fĂŒr Filmaufnahmen zu dunkel, Ihr mĂŒĂŸt Euch nicht mehr gedulden, unten ist ein Video mit 4 GerĂ€ten zusehen. Damit Ihr Euch schon mal ein Bild davon machen könnt, wie das funktioniert, hier selbiges aus der LAHA PrĂ€sentationsfolie :

Der Aufbau von LAHA als Flußdiagramm

So war das bis gestern angedacht, nun muß der RasPi Teil aber auf ALSA als Backend umgebaut werden, weil PulseAudio ja nicht kann 😀

ein kleines Weihnachtswunder

Oh BinÀrbaum, Oh BinÀrbaum,
wie verzweigt sind Deine Äste.

Ein kleines Weihnachtswunder hat sich in der Gemeinde zugetragen: Scott Leigh, mein gelegentlicher Erzfeind im Bugzilla ;), hat einen meiner Bugreports ohne Kampf akzeptiert und ein Update bereit gestellt 😀 Danke, Scott 😉

Zieht Euch die Updates fĂŒr Fedora 28, dem grade hier viel Gescholtenen, einfach auf Koji und ..

cinnamon-4.0.7-1.fc28
cinnamon-screensaver-4.0.3-1.fc28
cinnamon-translations-4.0.2-1.fc28
muffin-4.0.5-1.fc28

installiert Sie mit : dnf update ./muffin*rpm ./cinnamon*rpm

NatĂŒrlich funktioniert der Befehl nur dort, wo die RPMs vom Download liegen, aber das wußtet Ihr ja schon 🙂

Ich wĂŒnsche Euch noch ein schönes Restweihnachten und einen gemĂŒtlichen Jahreswechsel, jetzt ohne Fehlende-icons-im-Toolbar-Problem 😉

 

TS3, SQLite und der Dump

Es waren einmal: Ein TeamSpeak3 Server, eine SQLite Datenbank und ein Fedora 28 Upgrade. Ja, ich weiß, Ihr habt die Schnauze voll von „da geht schon wieder was mit F28 nicht“ berichten, aber was soll man machen? Irgendwie muß man die beheben, oder?

DatabaseError database disk image is malformed

Nach dem F28 Serverupdate brauchte ich mal meinen TS3 Server, also wollte ich den starten. Ich wollte schon behaupten, daß ich es nicht anders erwartet habe, aber eigentlich war ich optimistisch. Half aber nichts, der TS3 Server gab nur dies zum Besten:

CRITICAL|ServerLibPriv | | Server() DatabaseError database disk image is malformed

Um es kurz zu machen, die SQLite DB war technisch in Ordnung, aber irgendeine Checksumme wollte nicht, wie TS3 das wollte. Eine kurze Recherche im Jahr 2010!!! ergab, daß ein anderer User sowas mal mit einem simplen SQL-Dump gefixt hatte. Eine gute und einfache Möglichkeit, wenn sie denn funktioniert.

echo „.dump“ | sqlite3  ts3server.sqlitedb | sqlite3 new.db

Das funktioniert auch soweit, nur daß new.db am Ende lediglich 0 Byte groß war und es ums verrecken auch nicht anders haben wollte. Das Geheimnis lag im SQL.Dump. Der hatte eine Transaktion aufgemacht, aber nicht mit COMMIT geschlossen. Ergo, nie beendet , ergo 0 Byte Datenbank.

echo „.dump“ | sqlite3  ts3server.sqlitedb > dump.sql
vi dump.sql
sqlite3  new.db < dump.sql
mv new.db ts3server.sqlitedb
chown {tsuser} ts3server.sqlitedb

und schon startet der Teamspeakserver wieder 🙂

Frohe Weihnachten ihr Bugs!

 

 

Fedora 28 Bugs wie eine Betaversion

…und da meinte neulich jemand zu mir, daß man auf Fedora 29 updaten sollte, weil Fedora 27 EOL hatte…

1 Jahres Zyklus von Fedora

{...boar ist der Gutenbergeditor Scheisse...} Wie Ihr ja gelesen habt, war Anfang Dezember EOL von Fedora 27 und man durfte Upgraden. Wie immer upgrade ich in die 2 HĂ€lfte des einjĂ€hrigen Wartungszykluses rein, in der Hoffnung, daß die in den ersten 6 Monaten wenigstens die dicken Bugs bereinigt haben.

Dies Jahr hatte ich kein GlĂŒck. Ich komme mir vor, wie ein Betatester:

Audacity stĂŒrzt up, wenn man das „Höhen und Tiefen“ Plugin anwenden will,
Texte sind in Cinnamon nicht ĂŒbersetzt,
das GLIBC Paket fĂŒr Deutsch wird nicht installiert, weil gloriatorisch einer dachte, der „glibc-all-langpacks“ wĂ€re installiert, was er nicht war,
dann fliegt einem die Gnome-Shell um die Ohren und zwar mit Status „gestorben“,
das MenĂŒicon von Cinnamon verschwindet, muß man erst wieder selbst fixen,
in der Cinnamon-Iconleiste sind die Icons per Default zugroß gerendert, so daß es aussieht, als wenn ein Mensch ohne Geschmackssinn am Werk war,
wenn man das Default Hintergrundbild fĂŒr den Desktop hatte und es einem am Herzen lag, mein Beileid..
die Kernelmodule beim Booten laden immer noch nicht,
auf Laptops ist die Bildschirmauflösung zwischen GRUB und GDM in die 640×480 Steinzeit zurĂŒck gebombt worden( nicht fixbar derzeit )

und so gehts weiter und weiter. Wenn das der Zustand nach 6 Monaten ist, möchte ich nicht wissen, in welchem das an Tag 1 war und in welchem Fedora 29 jetzt gerade ist. Wenn mal was nicht geht, ok, aber soviel habe ich zuletzt bei F21 gefunden.


Update 1 Tag spÀter:

6 neue Bugreports ĂŒber F28 dazu gekommen 🙁 Es wird immer mehr zu einer Alphabersion, je lĂ€nger man nachsieht.