LPD 2016 in Braunschweig – Das volle Haus

Wir kommen grade vom LPD 2016 in Braunschweig aus dem Protohaus im Rebenpark.

Ein voller Erfolg im wahrsten Sinne des Wortes, da der Raum überfüllt war. An sechs Stationen wurden alle Fragen rund um Linux beantwortet. Zum Teil  haben uns die Besucher auch zu Problemen mit Windows befragt 🙂 Ich glaube, daß die meisten sehr froh waren die Technikversteher mal direkt fragen zu können 😀

Mein ältester Besucher an der Videobearbeitungsstation war 81 Jahre alt. Da mit Linux neu anzufangen ist wahrhaft eine Leistung.

Vorgestellt haben wir u.a. OpenShot, Wine mit Photoshop Elements, EVE Online, LibreOffice, WPS Office, Thunderbird, Nautilus u.a. Programme.

Hier ein Bild von der Veranstaltung :

Linux Presentation Day 2016

Update:

Laut Zahlen von Frank, waren 120 Besucher in dem kleinen Raum.

Solution – mysqldump – No database selected when selecting the database

International shortform:

Hi, if you reached this page, because it’s one of five webpages regarding this specific error message, please scroll down to the end.

Und für alle anderen, die lange Form:

Die Shell kann komisch sein, aber die Abwesenheit der Bashshell ist noch zu viel komischeren Sachen fähig, eine davon ist der Bug von Mysqldump keine Datenbank angegeben zu haben.

Hintergrund: Wenn man in Java mit Exec() einen Befehl startet, hat man keine Shell vor sich und damit auch eine Menge Sicherheitsprobleme nicht mehr. Nachteil : u.a. „*“ wird nicht mehr funktionieren, denn das wird von der Bash geparst. Keine Bash => Kein „*“ Keine „<>“ .

Das kennt man noch. Was jetzt kommt, ist allerdings extrem schwer zu debuggen, deswegen bin ich auch ein klein bisschen stolz als einziger im Netz eine Lösung präsentieren zu können, auch wenn die eher trivialer Natur ist. Sucht mal nach der Fehlermeldung, es gibt nur 4 Seiten, die diese Meldung behandeln 😉 (OK, jetzt 5 )

Das hier ist der Befehl:

/usr/bin/mysqldump  --add-locks -e --force -R --triggers --add-drop-table --hex-blob -h localhost --password=dbpass --user=dbuser dbname;

Das erzeugt die Fehlermeldung :

mysqldump: Got error: 1046: No database selected when selecting the database

obwohl eine Datenbank angegeben ist. Gibt man den  Befehl in die Shell ein, geht es sofort ohne Anpassungen. Kleine Anmerkung, auf die Fehlermeldung an sich muß man geistig erstmal kommen, richtig wäre nämlich „no databasename given“

Wie löst man das jetzt, wenn man doch schon alles richtig angegeben hat ?

Na man drückt dem Befehl die Pistole auf die Brust, so daß er sich nicht mehr herausreden kann ;D

/usr/bin/mysqldump  --add-locks -e --force -R --triggers --add-drop-table --hex-blob -h localhost --password=dbpass --user=dbuser --databases dbname

Der kleine Zusatz „–databases“ ist eigentlich dazu da, mehr als eine Datenbank in einen SQL-Dump zu integrieren. Es geht aber auch nur mit einer einzigen Datenbank und komischerweise kommt der Parser jetzt nicht mehr durch einander und erkennt die Datenbank am Ende des Befehls. Es gibt so bescheuerte Bugs 😀

Ok, Hello there.  You found this page, because it’s the only one marked as solution to the problem, that you give mysqldump a databasename and it says, that you did not. It’s a bug that occurs only in the absence of bash. You counter it by adding „–databases “ infront of your databasename. See the above example if your uncertain how to do it.

If you wanne see more articles in english, please leave a comment about it. Cu.

 

Thunderbird 45 verstellt die Spalteneinstellungen

Mit dem gestrigen Updaten auf Thunderbird 45 verstellt Thunderbird die Spalten und nutzt ein anderes Look & Feel, leider nicht zum Besseren.

Die Spalte „Von“ wird durch die Spalte „Gegenüber“ ersetzt. Das ist mehr als verwirrend, besonders weil hier mal Absender und mal Empfänger angezeigt werden, ganz nach gut dünken von Thunderbird. Der inneren Logik habe ich mich länger ausgesetzt, da ich es ohnehin für einen Bug, zumindest aber eine auf­ok­t­ro­y­ie­rte Frechheit, halte.

Wie wird man es wieder los ?

Rechtsklick auf den Spaltennamen.
Eine Liste mit möglichen Spalten erscheintman wählt Gegenüber ab, und Von aus.

Will man diese Einstellung nun in allen Unterordnern haben, gibt es wieder den Rechtsklick auf den Spaltennamen. Am Ende der Liste steht eine Funktion „Spalteneinstellungen übernehmen für…“ und da wählt man dann das Zielpostfach oder den Ordner aus. Da ich viele Mailkonten benutzt, was es ziemlich nervig. Dafür sieht es wieder so aus wie früher.

 

Pulseaudio – All Device Wiedergabe

Schon einmal das Bedürfnis gehabt, daß der Sound nicht nur auf dem Lautsprecher herauskommen soll, sondern auf allen angeschlossenen (und nicht angeschlossenen) Geräten ausgegeben werden soll?

Ja, geschafft ? Nein ? Aber da gibt es natürlich eine Pulseaudio Lösung und die hat es echt in sich 🙂

Pulseaudio ist ja auf den meisten Linuxrechnern der Defaultsoundmixer, auch wenn es noch Jack und GStreamer gibt. Leider gibt es nicht nur das eine Configtool für Pulseaudio, sondern eine ganze Reihe. Das was bei Fedora nicht installiert ist, ist paprefs . Das muß man sich erst mal mit dnf installieren : „dnf install -y paprefs“ Je nach Stand der Fedorainstallation kommen da nur 3, oder auch mal 30 Pakete mit.Bildschirmfoto von »2016-04-09 12-10-13«

Wir brauchen die Funktion „Simultane Ausgabe“ . Da gibt es nur einen Haken, der klicken wir an. Nun haben wir im Lautstärkenmanager ein virtuelles Device in dem alle anderen Devices zusammen gefaßt sind. Das geht natürlich nur, wenn man auch mehrere Ausgabegeräte anschlossen hat. Zu dem oben erwähnten nicht angeschlossenen Fall kommen wir später 😀 .  Das kann sein, die auf dem Mainboard verbaute Audiohardware, eine Soundkarte, Kopfhörer oder auch der HDMI Monitor mit Ton.

Wer es noch nicht aktiviert hat, unten im Mixer ist eine Auswahl was man sehen will, dort einfach „All Streams“ auswählen, daß könnte dann so aussehen :

Bildschirmfoto von »2016-04-09 12-19-33«

Man hat nun also nicht nur die ganzen Programme die man regeln kann, sondern auch jedes Ausgabegerät kann einzeln angesteuert werden. Das ist wichtig, weil zum Einen müssen Geräte die weiter weg sind lauter sein, zum Anderen heißt 100% für jedes Gerät was anderes. Im „Ausgabegeräte“ Tab kann man jede Hardware einzeln ansteuern und, ganz wichtig, man kann die Latenz einstellen. Damit kann man Echos verhindern, weil man ausgleichen kann, daß die Lautsprecherboxen über lange Leitungen angeschlossen sind.  Ganz wichtig, wenn man eine ganze Halle ansteuern will, schliesslich will man kein Echo haben.

Wer jetzt keine Veranstaltung plant oder auf einer sportlichen Großveranstaltung den Stadionsprecher machen will, der kann auch ganz praktisch etwas damit anfangen: volleren Sound.

Jeder Lautsprecher hat seine eigene Übertragungskurve, meint, Höhen und Bässe werden auf jedem Gerät anders wiedergegeben und das können Sie jetzt ausnutzen. Haben Sie z.B. zwei paar Lautsprecher, einen Mittelton betonten und einen für Bass und Höhen, können Sie diese nun über den virtuelle Stream zusammenführen.

Das was ich gemacht habe, meinen HDMI Lautsprechermonitor in die gemeinsame Klangausgabe eingebunden, so daß die Lautsprecher links und rechts neben dem Monitor nun von vorne kommen und damit ein viel besseres Klangbild mit Surroundsound möglich ist. Da man jetzt mehrere Lautsprecher hat, kann man natürlich auch Mehrkanalton abspielen, wenn die restliche Software da mitspielt.

Im nächsten Teil des Artikels befassen wir uns mit Netzwerkplayback ! Haltet Eure Handies bereit 😀

 

Planung – Vorratsdatenspeicherung auch für Messenger und Geocaching möglich

Da kommt sie, die nächste Welle mit Vorratsdaten, diesmal auch für eher harmlose Sachen wie GeoCaching.

Da hatte WhatsApp gerade erst die Überwacher mit einer Verschlüsselung verärgert, da kommt auch schon der Ruf, genau diese Messenger mal als Dienstanbieter zu werten und damit zum Ziel der Regelungen im TKG zu machen.

Natürlich geht es „offiziell“ darum, daß mit GeoCaching Verbrecher ohne sich zu verabreden ( hier merkt man wieder, daß die keine Ahnung haben ), Dinge tauschen könnten. „Tracking“ über die eingebauten GPS Sensoren der Handies und speziellen GeoCachingfinder, wäre ja auch denkbar. Damit man ja mit bekommt, wer sich für welchen Cache interessiert hat. Tja, da wird man ganz schnell mal zum Terroristenunterstützer nur weil man am falschen Cache war.

Gefordert hat das übrigens der Bundesrat, konkret die Kollegen aus Hessen, die auch gern mal Finanzbeamte von der Steuerfahndung als krank einstufen lassen um Ermittlungen gegen Ihre Freunde und Unterstützer zu unterbinden.  Einer der damals gechassten Steuerfahnder arbeitet heute als Steuerberater, und das wie man hört, sehr erfolgreich.

Nachlesen kann man das vom Bundesrat hier und hier kann man den WDR Bericht über die Steuerfahnderaffäre anschauen.

Das ist Überwachungsstaat pur. Man wird sehen wies kommt.

Quelle: Golem.de