Neuer Kernel, neues Glück?

Ich sags Euch, daß Surface Pro4 Tablet macht mich fertig. Heute mit neuem Kernel gebootet und siehe.. die Lüfter springen wieder an. Ergo, konnte ich den Flackerbildschirm von gestern nicht reproduzieren.

Ob das jetzt am nächtlichen Strom-Aus, neuer Treibern im Kernel oder an geänderter Firmware ( wie auch immer das passiert sein mag ) liegt, ich weiß es nicht.

Microsoft Support

Der M$ Support erschien zwar auf dem Papier gut, aber in der Realität schaffen die es nicht mal einen zurückzurufen.

Wir werden sehen, wie es ausgeht.

UPDATE:

Die Firma Microsoft hätte gern einen Type-Teile-Tausch durchgeführt und spendiert neue HW, weil Serienfehler. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Hat nur drei Stunden gedauert bis im Chat wer aufgetaucht ist.

Gelöst: Netflix M7702-1003 & FireFox 66

Das wars dann mit dem Linux Tablet :(

Wenig erfreuliche Nachrichten kommen ja immer im Bundle, so auch hier:

Serienfehler in meinem Surface Pro4 schlägt zu

Da nutzt man so ein Gerät mal 2 Monate und schon geht es kaputt. Vorteil, und das muß man hoch anrechnen, M$ wird es wohl komplett austauschen, weil es noch in Garantie und es ein Serienfehler ist.

Klar, wenn die Lüfter ausfallen, grillt der i7 bei Last mal ganz locker die GPU, auch wenn der i7 Chip bis 100 Grad C angegeben ist, geht das ohne Luft nicht lange gut. So kommt es dann zum Flackern des Bildschirms. Das Schicksal hat also auch mein Tablet jetzt erwischt. Ganz offen, könnte ich kotzen, weil der Tausch der Lüftereinheit ist eigentlich eine Kleinigkeit wenn, ja wenn da nicht das verklebte Display wäre.  Der neue Lüfter kostet lediglich 29 € und ist in 10 Minuten getauscht, wenn man eine Heissluftpistole sein eigenen nennt.

Im Fachhandel soll es auch einen Aufsatz fürs Display geben, mit dem der Kleber thermisch gelöst werden kann, ohne das alles andere auch warm wird.

Mal sehen was M$ nachher im Chat dazu sagen wird.

Das Surface Pro im Rechenzentrum nutzen

Hier steht jetzt rudelweise Internet rum, alle Server sind in Käfige gesperrt und das Surface Pro und ich stehen vor unserem Rack und suchen das lokale WLAN 😀 Fast wärs ja soweit gekommen 😉

Der Einsatz im Rechenzentrum

So ein WLAN-Only-Gerät wie ein Surface Pro Tablet ist in einem Rechenzentrum zur Diagnostik ungefähr genauso brauchbar wie ein Marienkäfer in der Wüste. Es gibt nämlich kein WLAN an das man sich anbinden könnte, außer man hat es mitgebracht. Im Rechenzentrum läuft noch alles per Kabel und das ist auch gut so, weil das Chaos und die Insecurity möchte ich mir nicht vorstellen wollen 😀

Was macht man jetzt ?

Joar, also bin in den Laden und habe nach längerem Suchen, einen I-TEC 3x USB Hub mit LAN Buchse für das Tablet gekauft. Entgegen der Händlerbeschreibung warb es auch mit Linux und Androidsupport und ja, das kann das Teil auch wirklich.So siehts aus:

der I-Tec 3xUSB LAN Adapter für USB3.0 A

und was muß man außer es anzustöpseln machen ? Kommt Ihr nie drauf ! ………….Nichts 😀

Ging Out-of-the-Box . Die nötigen Kernelmodule sind bei Fedora 29 mit dabei, die Anforderung dafür liegt irgendwo bei Kernel 3.13, also entspannt für alle halbwegs aktuellen Kernel zu benutzen.

USB ging sofort nach dem Einschalten, und das LAN auch. Als der Gnome-Desktop geladen war, hatte er schon eine stabile Verbindung mit dem DHCP Server im Lan aufgenommen und sich als primäres Netzwerkgerät angemeldet. 1a! Weil, … 119 MB/s Peek zu meinem Desktoprechner. Gigabit ist geil ! 😀

Jetzt kann man nämlich auch mal ein Backup von Tablet machen, ohne gleich eine Krise zu bekommen 😉 Und der Preis ( 22 € ) lag dann auch noch unter der Konkurrenz von LogiLink, hatte einen USB-A Anschluß, d.h. das Teil geht überall an älterer und aktueller Hardware.

Gnome Lollypop & das Tablet

Liferea und Wayland

„Naiver Thor, laß es zuende sein.“ Das wird leider nichts, das Thema will einfach nicht beendet werden ;D Da gibt es soviel was sich erst jetzt, wenn man es voll benutzt zeigt, da wird das Blog noch lange von belegt werden 😉

Gnome – Wayland & Liferea

Liferea kennt Ihr ? Das ist der RSS-Feedreader meiner Wahl. Ihr habt ihn auch schon hier gesehen:

Jetzt sieht das auf dem Bild natürlich so aus, daß alles geht. Geht im Prinzip auch, aber der dort zusehende Firefox, kann dummerweise kein OSK aufrufen, weil es die NICHT-Waylandversion ist, und man halt die Waylandunterstützung braucht. Jetzt fragt Ihr zu Recht, daß mir das ja hätte auffallen müssen, als ich das Bild da gemacht habe.

Leider nein, weil man das OSK nicht braucht, um eine Webseite zu scrollen. Das fiel dann erst heute morgen auf, als ich einen Webseitenlink wie gewohnt an jemanden, der sich für das gelesene Thema interessiert, mailen wollte. Der Thunderbird-Verfassen-Dialog ging auch auf, nahm aber keine Eingaben an 😀

Ursache – eine ungünstige Verkettung

Im Liferea ist in den Tool-Einstellungen der zuverwendende Browser auf Mozilla als Synonym für Firefox gestellt. Das führt natürlich dazu, daß der normale Firefox geladen wird. Der lädt natürlich auch den normalen Thunderbird 😀

Also stellen wir das von :

Liferea Einstellungen tools - browser

auf

immernoch die Browsereinstellungen in Liferea

um. Jetzt ist die Kette korrekt: Firefox-Wayland lädt Thunderbird-Wayland und das OSK ist da und benutzbar.

Merke: Mit Wayland als Basis, wird man noch an einigen Stellen nachjustieren müssen, bis das einwandfrei läuft. Ich bin gespannt, was der nächste Beitrag so bringt. Ach was solls, das nächste Thema ist „USB-LAN Adapter am Surface“.

Das Surface Pro im Rechenzentrum nutzen

Tablet und kein Ende in Sicht

Ihr dachtet echt, Ihr hättet es überstanden 😀 Nein, ein Beitrag kommt noch. Alles, was nicht reingepaßt hat bislang, soll jetzt mal erwähnt werden.

JACK

Nein, nicht der Audioserver, die 3,5mm Kopfhörerbuchse 🙂 Schon auf meinem Acer Laptop sollte diese Buchse wie bei einem Handy auch als Eingang fürs Handyheadset funktionieren, ging es damals aber nicht. Heute gehts 😀 Also Ihr könnt jeden 4 poligen Headset für Handies reinstecken und im Pulse auf die Buchse umstellen, geht:

Wo wir grade schon bei PulseAudio sind:

Displayport auf HDMI

Ich sagte ja schon mal, die Hardware hat es in sich und das meint hier, daß ein Displayport verbaut wurde. Bis zu fünf Ports wären laut Baustein möglich, es gibt aber nur einen Anschluß. Da kann bestimmt ein Extender dran. Steckt man dort aber einen (Achtung: wichtig) MINI-Displayport auf HDMI Adapter rein, kann man zwar HDMI machen, aber dummerweise wird das angeschlossene Gerät als gleiches Gerät erkannt.

Meint: Man kann zwar den Ton auf HDMI umstellen, aber leider nur alles oder nichts. Wie man das vom Desktop kennt, z.b. am HDMI Monitor den Kopfhörerausgang zu benutzen, weil man dann QMMP auf HDMI, aber den Rest auf Lautsprecher belassen kann, solche Spielchen gehen leider nicht ( Bugreport ist raus 🙂 ).

Zur Ehrenrettung, wann braucht man das auch schon mal auf einem Tablet?

Dafür treibt der SoC des Tablets den angeschlossenen FULLHD Monitor allerdings derart gut an, daß man nicht meckern kann. Zwei verschiedene Videos intern und extern sind kein Problem. Man bekommt was für sein Geld.

Das Gewicht

Wo wir grade bei Wertigkeit sind, das Tablet ist schwerer als ein Plastegegenstück von Samsung. Es ist ja auch mit einem Metallgehäuse, mit Lüftern und einem Monitorständer versehen. Das Alles muß man ständig mitschleppen, da es sich nicht wie das TypeCover entfernen läßt. Ich kann das mit einer Hand grade so heben ohne es gleich so fest zu packen, daß es zerbricht 😉 Im Bett, auf dem Bauch abgestellt ist das nicht mehr ganz so tragisch 😉 Aber „leicht“ ist es definitiv nicht. Meine Testopfer empfanden es allerdings nicht als zu schwer.

Wenn die Druckerei endlich die Fedora Folienaufkleber für die Rückseite geliefert hat, dann sieht es auch noch stylisch aus und zwar in jeder Hand 😉

Die Bedienung

Egal was Ihr von Android und Desktops gewohnt seid, schiebt es zur Seite. Android kann man ganz vergessen, nichts davon bleibt Euch erhalten. Wobei da einige UIs besser sind, z.b. bei AndroidMail. Die sind einfach auf Touch ausgelegt. Thunderbird, auch wenn es mit Wayland ein OSK bekommt, ist halt noch immer die Desktop UI mit Scrollbars die man anklicken muß. Einige Flächen lassen sich auch mit Touch scrollen, aber der Bringer ist das nicht.

Dafür bekommt man aber durch die GnomeUI und die vielen Extentions auf der anderen Seite sehr viel einfacher Zugriff auf Sachen, als das bei Android möglich ist. Z.b. die Webradio Erweiterung. Da die im Gnometoppanel eingeblendet ist, sind nur zwei Klicks… ups.. Touches nötig und Radio ist an und der Sender ausgewählt. Lautstärke und Helligkeit regeln ? Einfach. Apps starten ? Da scheiden sich die Geister.

Die DesktopIcons Extension im Gnome funktioniert eigentlich nur bei einer Maus. Mit Touch ist das, sagen wir mal, schädlich für die Glasplatte 😀 Das Dock ist eigentlich gut benutzbar und die App Auswahl ist auch ohne größere Probleme intuitiv nutzbar. Man ist sogar geneigt zu glauben, daß Touch immer im Vordergrund stand, selbst als es noch gar kein Touch war. Die erste Touchversion von Gnome habe ich mit 3.24 gesehen, jetzt haben wir 3.30 und der App-Auswähler war schon bei 3.08 so.

QMMP ist defakto nicht DPI-aware und skaliert nicht hoch. Da ist das Treffen der einzelnen Tasten ein Glücksspiel. Bleibt aber im Laptopmodus Favorit 😉 Ist halt ein guter Player. Da fällt mir ein, daß ich ja neulich mal ein paar Verrisse über GTK Musikplayer geschrieben habe, die müßten eigentlich automatisch skalieren.

Das OSK Verhalten

Das OSK Verhalten ist nicht grade super. Z.B. wenn eine Tastatur dran hängt, müßte man es abschalten, weil das nur im Weg ist. Hat keiner dran gedacht 😉 Bei Thunderbird und Firefox funktioniert es ja passend, aber mit Gnome-Terminal, da verklappt sich das OSK zu einem echten Ärgernis ( Bugreport abgesetzt ). Es schiebt nämlich die Anwendung einfach mal rauf und runter, nur dummerweise auch komplett aus dem Bild raus.

Das ist an sich, genau das was man bei einem überlappenden OSK erwarten würde, weil man sonst den unteren Teil, und beim Terminal würde da meistens der Cursor sein, nicht sehen kann. Wenn aber bei jedem Touch auf das Terminal das OSK ein- bzw. ausklappt, dann nervt das nur noch. Wenn dann auch noch von /dev/random gesteuert mal und mal nicht das Terminalfenster hoch geschoben wird, grenzt das an Trizerrei 😉 Arbeiten kann man dann jedenfalls nicht.

Für heute wärs das. In unregelmäßigen Abständen wird es nochmal Beiträge zum Surface Pro 4 geben, vermutlich dann, wenn die Kameras funktionieren 😀

Was bisher geschah

Ein verlangen wird geboren
Surface Pro4 und nichts ist wie es sein sollte
Tablet ohne Tabletfunktionen Intel i915-ipts
Das Surface Pro4 mit dem Linux Touch
Das Linux Tablet dreht auf

Die Gnome Surface Tips