CoronaChroniken: Zeit für ein Update

Liebe Maskierte,

seit Montag dürfen wir ja nur noch mit medizinischen Masken/FFP2+ Masken in die Läden gehen. Da muß die Frage berechtigt sein, ob man das Recht auf Broterwerb, und damit letztlich das Grundrecht auf Leben, überhaupt derart einschränken darf.

CoronaChroniken: Zeit für ein Update

Im Wettstreit „Wer überbietet wen mit dem härtesten Unsinn“ überbieten sich nicht nur die Bundesländer, sondern auch ganze Staaten. Ganz vorn dabei ist die Achse Bundesrepublik-Österreich, die auch schon vor Corona nach dem Motto handelte : „Was die können, können wir härter, egal wie idiotisch es ist.“

Newsticker: Corona Maßnahmen – Verwaltungsgerichtshof kippt 15-Kilometerregel in Bayern

Aber kommen wir zur gesiebten Luft zurück, über die sich die Nicht-knackies seit Jahrhunderten lustig gemacht haben, aber die aktuellen Kanckies jetzt nur mild belächeln können, denn die können weiterhin ungehindert tief Luft holen, wie mir die Justizvollzugsanstalt Braunschweig gerade eben bestätigt hat.

Schauen wir uns mal die Entwicklung der Graphen an:

ACHTUNG: die letzten 3 Wochen der Hospitalisierten und Verstorbenen werden noch starke Nachmeldungen erfahren.

Wenn man sich den Trend der letzten 3 Wochen ansieht, dann ist klar: Die Welle ist durch.

Wieso man jetzt noch Verschärfungen durchzieht, ist nicht mit Zahlen begründbar. Das Frau Merkel es mit Ihren Entscheidungen eher ohne Faktenbasis hält, hatte sie in der jüngsten Bundespressekonferenz selbst auf Nachfrage von Thilo Jung erklärt. Sie hält es lieber politisch, denn faktisch: Youtubevideo

Schauen wir uns das mal mit allen Zeitmarken an:

Einführung der Maskenpflichten im April: Kurve geht vorher schon runter

Einführung der Lockdown im November: Kurve flacht vorher schon stark ab

Einführung der FFP-Maskenpflichten im Januar ( keine Linie, weil erst gestern ): Kurve geht vorher schon runter

Wie man durch einen Vergleich der Kurven vom März mit dem November sieht, stimmt etwas ganz gewaltig nicht mit den Neuinfizierten Zahlen des RKI. Wo die Hospitalisierten und Verstorbenen fast schon exakt gleich verlaufen ( immer an die 12,3 Tage Versatz denken, die zwischen Einlieferung und versterben im Durchschnitt liegen ), da macht die Kurve der Neuinfizierten eine wilde Reise.

Vermutlich sieht es in echt so aus:

Ich brauche auch mal ein eigenes Grafiktablet für sowas 🙂

Achtung: Den Graphen vom RKI liegen nur Wochenzahlen zugrunde, die sind daher ungenau! Wohingegen die Neuinfiziertenzahlen täglich bekannt gegeben werden.

Nehmen wir mal an, daß

Bitte daran denken, das ist reine Spekulation von mir, auch wenn es passend klingt, muß es nicht stimmen.

die rosa Kurve die wahrscheinliche Kurve ist, dann können wir daraus ableiten, daß vor dem Lockdown Anfang November die Trendwende eingeläutet war. Eine einfache Erklärung wäre, daß das exponentielle Wachstum am Anfang einer Welle, daraus resultiert, daß es noch keinen Widerstand in der Zielgruppe gibt, auf die der Erreger trifft. Sobald die ersten die Infektion bekämpft haben, können sie diese nicht mehr weitergeben und der Bremseffekt setzt ein. Das wird dann am Ende als Herdenimmunität bezeichnet.

Da wir derzeit 83 Millionen Menschen sind, aber nur 2 Millionen „offiziell“(*) das Virus hatten und fügen wir noch eine 1:10 Dunkelziffer hinzu, war die Menge der Menschen, die das Virus überhaupt nur bekommen konnten: 22 Millionen, also rund ~25% der Bevölkerung. Das ergäbe eine Immunitätsrate von ~75% in der Bevölkerung.

Wie könnte die Neuinfektionskurve des RKI zustande gekommen sein?

Werft mal einen Blick hierauf: https://pavelmayer.de/covid/risks/

Herr Mayer, assoziiert mit dem CCC, wertet da die Rohdaten vom RKI aus und bestimmt u.a. auch eine „Ignoriert“ Spalte. Da tauchen für einzelne Landkreise teilweise 30% „Meldungsverluste“ auf. Das ist in Summe ungefähr das, was unter dem rosa Graphen fehlt um den aufzufüllen. (spekulative Behauptung!)

Damit würde der angeblich durch den „Lockdown“ ausgelöste Deckeleffekt nicht existieren und vermutlich auf eine Überlastung des Meldesystems zurückzuführen sein. Diese Spekulationen gab es Ende November schon im Netz, wenn Ihr Euch erinnern wollt.

Als dann die Neuinfektionszahlen im Dezember wegen der immer stärker werdenden Herdenimmunitätseffekte zurückgingen, konnte das Meldesystem wieder mithalten und den Verzug auch ein bisschen ausgleichen. Das dürfte die zweite, kleinere Spitze in dem Neuinfektionsgraphen erklären. Danach deckt sich die Kurve wieder mit dem natürlichen Verlauf, wie schon im April.

Was wir jetzt also sehen, ist das Ende der Welle, die jetzt wieder langsam auslaufen wird.

Wir halten fest: Keine der durch die Regierung getroffenen Maßnahmen hatte wahrscheinlich einen Effekt. Das die Impfungen bereits Effekte zeigen könnten, liegt an der Zielgruppe der 22 Millionen selbst, denn die ist fast deckungsgleich mit der Risikogruppe. Impft man dort, ist der Effekt besonders stark. Das werden wir aber nicht mehr sehen können, denn es müßte eine beschleunigte, und daher unnatürliche, Abflachung der Kurve geben. Nur wenn das im Graphen zusehen ist, hatte die Impfung einen nachweislich Effekt. Die nächsten 4-8 Wochen werden es zeigen.

Ob die Impfung überhaupt noch nötig war/ist, kann bezweifelt werden. Ich spreche hier nur auf die Gesamtbevölkerung bezogen, nicht auf das Individualrisiko jedes einzelnen. Für die Patienten der Risikogruppen, ist natürlich von Vorteil sich zu impfen.

Ab hier wieder faktisch belegt 😉

Das das R unter 1 liegen muß, damit die Kurve abfällt, ist Euch ja und schon hinlänglich bekannt:

Ich denke daher, daß die verschärfte Maskenpflicht mal wieder eine Laue im faktenlosen Entscheidungsprozess unserer Kanzlerin ist und man die getrost ignorieren kann, genau wie unsinnige Ausgangssperren in der Nacht.

Pinephone: Updates für Mesa, Vulkan und Phosh

Kleines Update für alle Pinehpone-Fans und Pannenliebhaber 😀

Pinephone: Updates für Mesa, Vulkan und Phosh

Zunächst kann man die Mesa Pakete wieder in die normale Aktualisierung aufnehmen, die Probleme die sie verursacht haben sind vom Tisch. Das betrifft auch den Mesa-Vulkantreiber.

In die Kategorie „Wer nachschaut ist selbst schuld“ kann man auch das Phosh 0.8.0 Update einordnen. Ich habe doch glatt den Fehler gemacht und Hoffnung gehegt, daß es seit 0.6.0 besser geworden wäre. Tja.

Natürlich gab es Detailverbesserungen, aber davon merkt man nichts. Im Gegenteil, weil es diese Verbesserungen gab, kam es zu kuriosen Fehlern 🙂

Da hätten wir:

Da jetzt die TextScaling-Einstellungen der Original Gnomeshell benutzt werden, wurden alle Texte auch in Phosh größer. Das betraf allerdings nicht nur die Desktoptexte z.b. der Icons und die der Apps, sondern auch den Unlockerscreen. Was dabei rausgekommen ist, seht Ihr auf dem Bild.

Natürlich betrifft dies auch den Zahlenblock zum Entsperren 😉

Und Ihr seht hier noch die glimpfliche Variante, weil, wenn das Handy im Landscapemodus läuft und dann in den Lockscreen wechselt, könnt Ihr Euch dann denken was passiert?

Ja, der Lockscreen wechselt nicht in den Portraymodus, so das man nicht mal mehr das Handy entsperren kann, weil die dafür nötigen Flächen und Buttons nicht mehr innerhalb des Bildschirm liegen. ARGS!!!

Dabei sind das vielleicht 3 Zeilen Code extra :

int orientation = display.getOrientation();
display.setOrientation(DISPLAY_PORTRAYMODE);
lockDevice();
display.setOrientation(orientation);

Mehr ist das nicht. Schon traurig, oder?

Wohl Ihr noch ein ARGS haben?

Ihr erinnert Euch doch daran, daß ich die fehlenden DPI-Scaling Optionen im Bildschirmeinsteller moniert hatte. Das sind die „100%“ „200%“ „300%“ Voreinsteller, damit die Oberflächen lesbar werden, wenn das physikalische Display eine 3k, 4k oder 8k Auflösung hat. Unter Phosh sind die jetzt da 100% und 200%, aber, wenn man es wagt, da auf 100% zu klicken, dann verändert sich der Bildschirm doch tatsächlich entsprechend.(Bild stammt nicht vom Pinephone)

Jetzt der Knaller: Die Buttons lösen sich dann aber in Luft auf. Es gibt also keinen Weg zurück. Erst nach einem Neustart von Phosh startet es dann wieder mit den bekannten 200%.

Dafür startet aber Gnome-Tweaks nicht mehr .. aber nur unter Phosh nicht, bei Gnome gehts noch normal.

Andere Statusmeldungen zum Pinephone

Es gibt eine neue Call Version und der CallaudioDaemon wurde aktualisiert. Wenn man jetzt die Kopfhöhrer ins die Klinkenbuchse steckt, wird der Ton zwar auch im Kopfhörer abgespielt, aber auch auf dem Lautsprecher. Außerdem muß man selbst noch im Pulseaudio-Lautstärketool das Kopfhörer Device auf „laut“ stellen. Das wird nämlich gemutet und mit Volume 0 gestartet! Das ist aber nicht das schlimmste.

Macht man das, geht das Touchdisplay nicht mehr. Bugreports sind offen 🙁

Tut mir echt leid das so sagen zu müssen, aber das ist Scheiße Leute! In dem Zustand ist das keine Beta, sondern eine tiefe Alpha.

Ich habe außerdem den Verdacht, daß der Cam-Chip in dem Pinephone aus einer nachtaktiven Überwachungskamera stammt. Die Iso kann man soweit aufdrehen, daß das Pine in der Nacht brauchbare Aufnahmen machen kann, nur durchs Restlicht. Die Kamera-LED geht ja auch noch nicht unter Fedora.

Sandbox-Escape: Sicherheitslücke in Flatpak behoben

Wer von Euch Flatpaks einsetzt, möchte jetzt vermutlich gleich mal den Updatebutton drücken: Sandbox-Escape in Flatpak Version < 1.8.5,1.10.0

Sandbox-Escape: Sicherheitslücke in Flatpak behoben

Für alle, die nicht wissen was Flatpaks sind, es handelt sich dabei um distributionsunabhängige Programmpakete, die, sonst würde es keine Sicherheitslücke sein, in sich gekapselte Container sind.

Der Gedanke ist, daß man als Entwickler alles mitliefert was die Anwendung braucht, ohne auf das Betriebssystem angewiesen zu sein. Der Nachteil davon ist … genau das: Jede Anwendung kann Zeug mitbringen, daß komplett veraltet und buggy ist. Deswegen schließen die Containerverwaltungen wie Flatpak, Snap und Docker die Inhalte in eine Sandbox ein, aus der das Programm nur unter bestimmten Vorgaben ausbrechen kann, z.b. um eine Bild-Datei zu öffnen. Dem Programmcode ist es aber nicht erlaubt, außerhalb seiner Sandbox etwas auszuführen.

Sandbox-Ausbruch

Im passenden Advisory steht dazu:

In vulnerable versions, the Flatpak portal service passes caller-specified environment variables to non-sandboxed processes on the host system, and in particular to the „flatpak run“ command that is used to launch the new sandbox instance. A malicious or compromised Flatpak app could set environment variables that are trusted by the „flatpak run“ command, and use them to execute arbitrary code that is not in a sandbox.
https://github.com/flatpak/flatpak/security/advisories/GHSA-4ppf-fxf6-vxg2

Das meint, ein Prozess innerhalb des Flatpaks kann über den DBUS anderen Prozessen Umgebungsvariablen setzen, die diese dann beachten und so aus der Sandbox auszubrechen, obwohl so nur Prozesse gestartet werden sollten, die gleiche oder weniger Rechte haben, als der ausrufende Elternprozess.

Für Fedora ist die abgesicherte Flatpak Version 1.8.5-1 erschienen:

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Fedora Update Notification FEDORA-2021-f807eb480a from 2021-01-19 01:50:48.910487
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Update Information:

This is a security update that fixes a sandbox escape where a malicious application can execute code outside the sandbox by controlling the environment of the „flatpak run“ command when spawning a sub-sandbox. See the advisory for details: https://github.com/flatpak/flatpak/security/advisories/GHSA-4ppf-fxf6-vxg2
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Wer nicht auf Fedora als System setzt, der kann auf 1.8.5 oder 1.10.0 updaten, die beide dagegen gesichert sind.

Wer mehr über Flatpak wissen möchte, kann die Seiten flatpak.org und wiki.gnome.org/Projects/SandboxedApps besuchen.

Supertuxkart auf dem Tablet

Seit einiger Zeit gibt es Supertuxkart mit einem Touch-Eingabegerät, also habe ich es mal ausprobiert … in groß 🙂

Supertuxkart auf dem Tablet

Wer meine Artikelserie zum Pinephone verfolgt hat, hat den Spieleartikel gesehen. Darin ist auch Supertuxkart und seine Problem auf der Fedoraversion des Pinephones beschrieben, z.b. die mangelnde OpenGL3 Funktionalität der Mali400 GPU, was Supertuxkart in den Softwarerendermodus versetzt.

Dies Problem haben wir auf meinem Surface Pro Tablet natürlich nicht:

Ja, es fuhr wirklich

Supertuxkart ist aufgrund der Bedienung auf Multi-Touchsupport angewiesen. Wenn der nicht da ist, dann kann man entweder lenken und Gas geben oder eine der Zusatzfunktionen nutzen, aber nicht beides gleichzeitig. In der Praxis bedeutet es die faktische Unspielbarkeit des beliebten Kartgames.

Zum Glück gibt es Jake Day

Wer sich an die ersten Artikel zum Surface Tablet im Blog erinnert, dem wird der Umstand wieder einfallen, daß es keinen Touchsupport fürs Tablet gab. Jake Day hatte das geändert, in dem er einen eigenen Kernel kompiliert hatte, in dem dieser Makel behoben wurde.

Mit dem alten Jake Day Kernel habe ich dann Supertuxkart so gespielt, wie das vorgesehen war. Leider auch hier nur mit mäßigem Erfolg, da zwar alle Zusatzfunktionen gleichzeitig zum Lenken auslösbar sind, aber die Lenkung selbst das Problem ist. Viel zu oft bleibt das Kart einfach stehen oder lenkt nicht mehr. Ein Lenkrad wie ein echtes Lenkrad zu drehen ist für Touch nicht die beste Lösung. Eine Wippensteuerung wie auf jedem Gamepad wärs gewesen.

Zusammen mit der Pressdruckerkennung des Touchdisplays wäre eine gelungene Steuerung sehr gut möglich gewesen. Vielleicht bekomme ich die Devs ja zu dieser Änderung 🙂

„Energie ist alles!“

Zu den „mechanischen“ Problemen der Steuerung kommt, daß man das Spiel nicht wirklich lange zocken könnte, da es viel zu viel Energie benötigt. Die 4 i7 CPU Kerne werden wegen 3D Berechnung für die 3K Auflösung schnell sehr warm, was die Lüfter dann kompensieren müssen, ein todsicheres Anzeichen für hohen Energieverbrauch 😉

Aber immerhin, für ein bisschen Unterhaltung reicht eine Akkuladung aus 😉 Da das Spiel netzwerkfähig ist, könnt Ihr fast überall mit anderen Zocken, ob Ihr gewinnen werdet, kann bezweifelt werden 😉

Ladet Euch mal das Bild aus dem Artikel runter, dann habt Ihr eine Idee zur Auflösung des Bildschirms. Natürlich kann man Supertuxkart sagen, es soll eine kleinere Auflösung benutzen, aber das das Display die M$ eigene 3:2 Auflösung benutzt, kommt es zu Verzerrungen, wenn man z.b. auf FullHD runterschaltet.

Gyroskopische Steuerung

Auf Android kann man SupertTuxKart tatsächlich über die Lagesteuerung spielen:

[dev] Gyroscope controls in SuperTuxKart, an opensource racing game from AndroidGaming

Das könnte das Problem tatsächlich lösen, da das Surface so groß ist, das ruckartige Steuerfehler wie im Video mit dem großen Tablet gar nicht möglich wären. Das ist definitiv wert einmal ausprobiert zu werden 🙂

Pinephone: Der Spiele Guide

Real & Legal: Rick & Morty Stream

Alle Rick & Morty Fans sollten man folgenden Link ausprobieren: https://www.adultswim.com/streams/rick-and-morty

Real & Legal: Rick & Morty Stream

Es folgt, wenn man vorsichtig ist mit dem Javascript, eine werbefrei Streamplattform von AdultSwim auf der u.a. Rick & Morty 24/7 gestreamt wird.

(C) Adultswim.com

Man kann sich zwar die Folge nicht aussuchen, aber lange genug warten sollten reichen, da diese im 25 Minuten Zyklus der Reihe nach wiederholt werden.

Damit reiht sich AdultSwim in die Reihe der freien Serienportale wie Southpark.com ein.

Coronachroniken: Übersterblichkeit Ende 2020

Liebe Maskierte,

auch wenn Herr Söder gern der Harte Hund unter den Ministern sein möchte und FFP2 Masken für alle verpflichtend einführt, auch wenn das nichts bringen wird, gibt es natürlich einen Grund dafür.

Coronachroniken: Übersterblichkeit Ende 2020

Für alle die, die immer noch nicht nicht an einen Virus glauben, wir haben da leider in Oktober und November eine leichte Übersterblichkeit, deren Tendenz für Dezember nichts gutes ahnen lässt. Die Quelle ist hier das Bundesamt für Statistik „Destatis“:

Stand: 12.1.2021

Hier noch die für heute gültigen Zahlen im Vergleich:

Sterbefälle,Neuinfektionen,Hospitalisierten Zahlen als Graph

Heute kein SVG, hatte keine Lust LibreOffice hochzufahren 😉

Schon komisch oder, daß auch die Patienten in den Krankenhäusern über Weihnachten rapide weniger wurden. Wie sich Weihnachten auf die Sterbefälle auswirkt, sehen wir in drei Wochen, wenn die Zahlen vom RKI kommen.

 

Fedora: PHP 8 kommt mit Fedora 35

Das Ende von PHP 7 ist eingeläutet. Im April 2022 wird PHP 8 das neue Default PHP für Fedora.

Fedora: PHP 8 kommt mit Fedora 35

Remi Collet hat gestern das offizielle Ende von PHP 7 für Fedora bekannt gegeben. Demnach soll im April 2022 mit Fedora 35 der Wechsel von PHP 7.4 auf PHP 8 vollzogen werden. PHP 7.3 ist dann bereits im EOL und PHP 7.4 nur noch Securitysupport verfügbar.

Sehr zügig kommt dann schon im November 2022 PHP 8.1 für das dann verfügbare Fedora 36 an den Start.

Da sich in PHP 8 einige Tücken bei der Migration verstecken, wurde auf eine extra lange Übergangsphase geachtet. Aus eigener Erfahrung kann ich Euch sagen, daß gerade alte Anwendungen eine Menge Änderungen erfahren müssen, weil grundlegende Konstrukte mit EACH nicht mehr funktionieren.

Wie man auf diese Schnapsidee kommen konnte, habe ich noch nicht in Erfahrung gebracht.

 

ChoronaChroniken: Graphenausfall beim RKI

Wie ich vorhin feststellen durfte, ist die Graphenerzeugung beim RKI heute gestört oder der Zensor ist zum Pinkeln rausgegangen und alles ist plötzlich nicht mehr so schlimm 😉

ChoronaChroniken: Graphenausfall beim RKI

Statt der üblichen Neuinfiziertenzahlen, kam dieser undifferenzierte Wertesatz zum Einsatz:

Die Anfrage ans RKI zwecks Korrektur ist bereits raus.

Update: Da meine Meldung beim RKI schon etwas her ist, habe ich gerade gesehen, daß nach einem Reload nun der richtige Graph angezeigt wurde. Da kommen wir doch noch in den Genuss des Updates 🙂

Chronachroniken: Abfall über Weihnachten

Liebe Maskierte, ich hoffe Ihr hattet wenigstens etwas Spaß über die Feiertage.

Chronachroniken: Abfall über Weihnachten

Um es kurz zu machen: Wieder nichts Neues zu berichten, außer das es in einigen Bundesländern an Impfwilligen mangelt. Der Tagesspiegel hat u.a. über ein Impfzentrum in Berlin berichtet, daß Mangels „Kunden“ wieder geschlossen wurde. Im Saarland sieht es ähnlich aus und auch in meinem direkten Umfeld klingt es nicht nach allzu großer Begeisterung für eine Impfung gegen eine Krankheit mit 99,66% Überlebensrate ( Tendenz steigend ).

Hinweis: Die Abflachung der Kurve wird an mangelnden Tests durch über die Feiertage geschlossenen Arztpraxen, Laboren und Gesundheitsämtern liegen, schließlich ignoriert so ein Corona Ausbeutervirus sämtliche Arbeitszeitregelungen der Menschen. Es liegt definitiv nicht an einem Weihnachtswunder!

Welcome to the other Side

Wer noch nie auf einem Jean-Michel Jarre Konzert war, der hätte Silvester keinen besseren Ort als seinen PC haben können. Es folgt ein Rückblick auf ein virtuelles Konzert, denn während ich diesen schreibe, läuft der Track.

Welcome to the other Side – NYE in virtual Notre Dame

Am 31.12.2020 um 23:25 Uhr war es soweit, das neue Album von Jean-Michel Jarre, der mit seinen 72 Jahren nicht älter als 50 rüberkam, hat in seinem Leben schon so einige spektakuläre Konzerte gegeben, alleine das Wüstenkonzert „Water for Life“ war eine gewaltige Inszenierung für sich 😀 Sein neuestes Projekt „Welcome to the other Side“ steht dem in nichts nach, auch wenn es „nur“ virtuell war.

Rein von den Eckdaten setzt so ein virtuelles Konzert ja neue Maßstäbe. Allein für die visuellen Effekte waren mehrere hundert Menschen verantwortlich. Allerdings denke ich, daß es da auch ein zwei Crews aus der Amiga Demo Szene getan hätten 😉 Über 70.000 Menschen waren Silvester mit dabei und auch beim Capturen auf die Platte zeigte mein Captureprogramm völlig ungewohnte Bandbreiten von 14-15 Mb/s an ( zum Vergleich eine DVD kommt auf maximal 10 Mb/s, von denen man effektiv nur 1.5-2 Mb/s braucht ). Am Ende brachte der vierundfünfzigminütige Mitschnitt 2,7 GB auf die Platte.

Das Audioerlebnis selbst ist mit besseren Lautsprechern am PC ok, kommt aber mit etwas Hilfe von Samsungs Bass-In-Ear-Hörern und QMMP & Pulseaudio Multiband EQ erst so richtig genial rüber. Kleines Beispiel:

Kleiner Beispielaufbau

Auch wenn der Pulseaudio Multiband EQ seinen Job gut macht, wird er von einigen nicht gern gesehen, was ich wiederum nicht verstehen kann.

„Hey, wieso steht da HDMI 2 ???“

Na weil der BenQ-Monitor nicht nur VGA/DVI und HDMI kann, sondern auch einen Kopfhöreranschluss hat und einen guten D/A Wandler dazu. Also Augen auf beim Monitorkauf 😉

Das Konzert kommt wirklich erst gut mit Kopfhörern rüber. Es macht wirklich einen Unterschied, schon weil man nicht von seiner Freundin unterbrochen werden kann 🙂 Bis auf den obligatorischen Laserharfen Track, der wirklich nicht zu den Highlights des Konzerts gehört, bereitet das übrige Konzert einem sehr viel Vergnügen. Ich habe schon diverse Lieblingsstellen gefunden und die beinhalten nicht zwangsweise Remixe seiner Klassiker 😀

Stilistisch erinnert das Konzert ein bisschen an die frühen 2000er Jahre, auch wenn die visuellen Effekte vor der Kulisse von Notre-Dame eher einem hyperaktiven Demo-Szene-Kid entsprungen sind 😉 Vielleicht klingt es deswegen so gut 😉

An dieser Stelle und in diesem Moment findet bereits der zweite Angriff des Tracks auf mein Hörzentrum statt und damit verabschiede ich mich aus dem virtuellen Notre-Dame-Bericht mit den Worten von JM : „Bye,Bye 2020“ wir werden Dich nicht vermissen 😀

PS: mit youtube-dl werdet Ihr das Konzert nicht runterladen können, deswegen selbst Schuld wer’s verpasst hat 😉