Gnome 40, Tablet & RDP

Als mein Pinephone heute morgen mal wieder soooo kleine Buchstaben zeigte, dachte ich mir: „Du hast doch RDP auf dem Tablet, wieso nicht damit aufs Pine?“ Gedacht, getan.

Gnome 40, Tablet & RDP

Auch wenn der Android FreeRDP Build ein bisschen zickig war, hat er am Ende doch die Verbindung hergestellt. Dabei kam es dann auch noch zu einer Ungereihmtheit, die unten am Dokumentiert ist. Mal sehen, wer die von Euch als erster in den Kommentaren postet 😉

Nicht wundern, auf allen Bildern sind Markierungen vom Screenshot unter Android zu sehen, das kann irgendwie nicht anders als sich mitzuteilen 😉

Es fÀngt ja erst einmal gut an, um nicht zu sagen, auf einem Tablet echt passend:

Allerdings wenn man dann zur Programmauswahl kommt, stellt man leider folgendes fest:

Suboptimale Namen an Symbolen

Das Layout hat halt noch seine Macken. Benutzbar ist es allerdings, wenn auch mit Abstrichen. Beispielsweise kann man nicht nach unten scrollen, dazu muß man erst die FreeRDP eigene Touchmaus aktivieren und auch damit klappt das nicht immer. Alles was man aber mit „Links“ machen kann, geht auch so.

Gnome Swipegesten funktionieren nicht, aber das wird am RDP liegen, nicht an Gnome.

Jetzt das Suchbild fĂŒr Euch:

Mal sehen, wem es auffĂ€llt 🙂

Im Bild rechts ist auch die Touchmaus zu sehen, aber die ist nicht gemeint 😉

Wenn man aus dem RDP ( in dem Fall als ROOT ) jemanden mit Calls anruft, geht Calls auch auf der Desktopsession des Pineusers auf und sendet den Ton natĂŒrlich an die lokalen Lautsprecher des Pinephones. Telefonieren kann man also ĂŒber RDP noch nicht. Witzig wars aber schon irgendwie 🙂

DemnÀchst mehr davon.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Supertuxkart auf dem Tablet

Seit einiger Zeit gibt es Supertuxkart mit einem Touch-EingabegerĂ€t, also habe ich es mal ausprobiert … in groß 🙂

Supertuxkart auf dem Tablet

Wer meine Artikelserie zum Pinephone verfolgt hat, hat den Spieleartikel gesehen. Darin ist auch Supertuxkart und seine Problem auf der Fedoraversion des Pinephones beschrieben, z.b. die mangelnde OpenGL3 FunktionalitÀt der Mali400 GPU, was Supertuxkart in den Softwarerendermodus versetzt.

Dies Problem haben wir auf meinem Surface Pro Tablet natĂŒrlich nicht:

Ja, es fuhr wirklich

Supertuxkart ist aufgrund der Bedienung auf Multi-Touchsupport angewiesen. Wenn der nicht da ist, dann kann man entweder lenken und Gas geben oder eine der Zusatzfunktionen nutzen, aber nicht beides gleichzeitig. In der Praxis bedeutet es die faktische Unspielbarkeit des beliebten Kartgames.

Zum GlĂŒck gibt es Jake Day

Wer sich an die ersten Artikel zum Surface Tablet im Blog erinnert, dem wird der Umstand wieder einfallen, daß es keinen Touchsupport fĂŒrs Tablet gab. Jake Day hatte das geĂ€ndert, in dem er einen eigenen Kernel kompiliert hatte, in dem dieser Makel behoben wurde.

Mit dem alten Jake Day Kernel habe ich dann Supertuxkart so gespielt, wie das vorgesehen war. Leider auch hier nur mit mĂ€ĂŸigem Erfolg, da zwar alle Zusatzfunktionen gleichzeitig zum Lenken auslösbar sind, aber die Lenkung selbst das Problem ist. Viel zu oft bleibt das Kart einfach stehen oder lenkt nicht mehr. Ein Lenkrad wie ein echtes Lenkrad zu drehen ist fĂŒr Touch nicht die beste Lösung. Eine Wippensteuerung wie auf jedem Gamepad wĂ€rs gewesen.

Zusammen mit der Pressdruckerkennung des Touchdisplays wĂ€re eine gelungene Steuerung sehr gut möglich gewesen. Vielleicht bekomme ich die Devs ja zu dieser Änderung 🙂

„Energie ist alles!“

Zu den „mechanischen“ Problemen der Steuerung kommt, daß man das Spiel nicht wirklich lange zocken könnte, da es viel zu viel Energie benötigt. Die 4 i7 CPU Kerne werden wegen 3D Berechnung fĂŒr die 3K Auflösung schnell sehr warm, was die LĂŒfter dann kompensieren mĂŒssen, ein todsicheres Anzeichen fĂŒr hohen Energieverbrauch 😉

Aber immerhin, fĂŒr ein bisschen Unterhaltung reicht eine Akkuladung aus 😉 Da das Spiel netzwerkfĂ€hig ist, könnt Ihr fast ĂŒberall mit anderen Zocken, ob Ihr gewinnen werdet, kann bezweifelt werden 😉

Ladet Euch mal das Bild aus dem Artikel runter, dann habt Ihr eine Idee zur Auflösung des Bildschirms. NatĂŒrlich kann man Supertuxkart sagen, es soll eine kleinere Auflösung benutzen, aber das das Display die M$ eigene 3:2 Auflösung benutzt, kommt es zu Verzerrungen, wenn man z.b. auf FullHD runterschaltet.

Gyroskopische Steuerung

Auf Android kann man SupertTuxKart tatsĂ€chlich ĂŒber die Lagesteuerung spielen:

[dev] Gyroscope controls in SuperTuxKart, an opensource racing game from AndroidGaming

Das könnte das Problem tatsĂ€chlich lösen, da das Surface so groß ist, das ruckartige Steuerfehler wie im Video mit dem großen Tablet gar nicht möglich wĂ€ren. Das ist definitiv wert einmal ausprobiert zu werden 🙂

Pinephone: Der Spiele Guide

Tablet: Fedora 33 Beta auf Surface Pro 4

Wieso wĂŒrde ich Euch eine Nachricht antun, daß Fedora 33 Beta Linux auf meinem Tablet lĂ€uft? 🙂

Tablet: Fedora 33 Beta auf Surface Pro 4

Also ein Grund ist, das es Gnome 3.38 hat:

der andere Grund ist, daß es bis vor 10 Minuten nicht ging 😉

Im LiveImage von Fedora 33 kommen neue Grub Bootloader zum Einsatz und die starten nicht auf dem normalen Surface Pro 4, weil das wohl ein Firmware Update braucht, was es natĂŒrlich als reines Linux System nicht bekommen wird.

Ihr entsinnt Euch vielleicht an diesen Artikel: Fedora Guide – Falls der Grub2 Fix bei Euch versagt

Grub 2 hatte da einen bedauerliches Problem. Das wirkt sich nun scheinbar auf das Liveimage aus.

Beheben lies sich das durch ein Transplant der Grubbootloader in der Boot-Partition von F31 auf F33. Fedora ist dran, wird da aber ein kleines Problem haben, weil das Firmwareupdate von Microsoft kommen mĂŒĂŸte.

GGf. können die Jungs vom Surface Kernel Projekt helfen, aber das wird sich erst in den nĂ€chsten Tagen entscheiden, denn noch wissen die nichts von Ihrem GlĂŒck.

PS: ich staune. Mein nur zu 77% gefĂŒllter Akku soll angeblich noch 6 Stunden bei 4 Kernen und aktivem Turbo halten. Wie lange wĂ€re das denn, wenn der voll wĂ€re??? und schon sprang er auf 5h 45m. Verdacht: Es lĂŒgt mich in freundlicher Absicht an 😀

Hmm.. „Suspend“ funktioniert, der wacht sogar sofort wieder auf, wenn man auf den Power-Knopf drĂŒckt. Leider killt er dabei den Wifichip 🙁

UPDATE:

Stellt sich gerade raus, es ist wohl ein Timing Problem, denn 1 von ca. 10 Boots klappt und je schneller man bootet, nachdem der USB Stick eingesteckt ist, desto wahrscheinlicher der Start. Ich hoffe wir finden das raus. Der Grubsfiles sind da wohl nicht von Bedeutung.