Star Trek – Discovery – Staffel 3

Es ist endlich soweit: Star Trek – Discovery geht in die 3. Runde \o/

Star Trek – Discovery – Staffel 3

Nachdem Staffel 2 alle Hoffnungen übertrumpft hat, weil es im Gegensatz zu Staffel 1 endlich eine Story gab, kommt jetzt … eine Zeitreise Story. Am 15. Oktober 2020 startet nun die 3. Staffel von Discovery bei CBS. Der Releasetermin für NetFlix Deutschland ist noch nicht raus, aber lange kann es nicht dauern, denn in England geht es am 16. Oktober los.

Die Handlung, naja, die Reise in die Zukunft, weg von Control, war wohl die falsche Richtung, denn die Föderation hat es zerrissen. Wie sagten Sie so schön: „Die Galaxie hat eine harte Linke genommen.“ Das gleiche könnte an von der Discovery sagen, da sie als erstes eine Bruchlandung hinlegt.

Captain Pike ergeht es da besser, er spielt zwar nicht mit, bekommt aber zum Ausgleich seinen eigenen Spin-Off: Strange New Worlds.  Apropos Spin-Off: Schon mal gefragt was passiert, wenn man Star Trek mit Rick & Morty kreuzt? Einen ziemlich versoffenen Captain und ein Genie als Wissenschaftsoffizier vielleicht? Finden wir es raus: Star Trek – The Lower Decks!

Eins steht fest: das Schiff ist eine Fehlkonstruktion 😀 Wir sehen TNG Uniformen, Riker, Q,  Borg! Und jede Menge Witz, hoffentlich kommt das bald bei Netflix!

35 Jahre Free Software Foundation

Ein bisschen makaber ist es ja dann doch, die 35 Jahre Free Software Foundation Filmproduktion.

35 Jahre Free Software Foundation

Die FSF hat zum 35. Geburtstag eine eigene Filmproduktion, oder sagen wir besser, einen keinen Werbeclip erzeugt: Rewind – An animated Movie

Ob man da ausgerechnet bei Covid-19 Situation ansetzen mußte, ich weiß nicht, zu mal die Prämisse ohnehin nicht ganz stimmt. Während eines Notstands können Regierungen alle Ressourcen beschlagnahmen und einsetzen. Da wäre es dann egal, ob closed Sourcecode oder offener Sourcecode, Anpassungen um schneller ein Heilmittel zu bekommen, wäre also immer möglich.

Fedora: Ubuntu knockt Fedora aus dem Secure-Boot

Die Schlagzeile hat was, oder?  😀

Fedora: Ubuntu knockt Fedora aus dem Secure-Boot

Der Releasetermin für Fedora 33 wackelt, da kurzfristig einer neuer Blocker dazu bekommen ist. Ubuntu hat offensichtlich etwas voreilig eine aktuelle Revocationliste für Bootloader ins EFI-Bios verteilt und damit Fedora 33 Beta unbrauchbar gemacht. Um dem Bug zu begegnen, muß man natürlich erst einmal Ubuntu installiert oder laufen gehabt haben und dann Fedora booten wollen.

5. shim https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=1883609 NEW
Secure Boot fails to boot F33 Beta image

It appears that Ubuntu has pushed a Secure Boot revocation list early, so people who have previously installed Ubtunu will not be able to boot Fedora. This is accepted as a FESCo blocker.

Nachlesen kann man das auf Bugzilla.

Nicht ganz unüblich dürfte das bei Menschen sein, die sich gerade durch diverse Livedisks durchtesten, auf der Suche nach Ihrem zukünftigen Lieblingsbetriebssystems.

Da es auch mein Problem mit dem Bootvorgang auf dem Tablet betrifft, habe ich da natürlich Hoffnungen. Was mir gerade so einfällt: Wo ist eigentlich der Sinn von Secure-Boot, wenn man das im Bios einfach abschalten kann?

In anderen Fedora News

DoT oder DNS-over-TLS kommt wohl doch erst mit Fedora 34. Nicht aufgegriffen wurden auch die anhaltenden pcscd & RDP Probleme mit Gnome, oder der Umstand, daß man mit Fedora keine Screencasts in Videokonferenzen machen kann 🙁  Kommt alles ein bisschen spät für die Deadline, schon klar, war aber mit Sicherheit schon so, als F33 intern das erste mal durchkompilierte.

Von der Geary Front, vorgestellt im letzten BS-LUG Meeting, gibt es auch eine neue Entwicklung: Ein bereits vor Monaten eingereichter Bugreport über einen Formatierungsfehler bei in Antworten erzeugten Daten wie „ER/SIE schrieb am …. um .. das folgende…“ sind allesamt falsch lokalisiert. Als Zeitzone kommt UTC+0 und als Format „english“ zum Einsatz, was bei einer rein Deutschen Konversation per Email mit dem Satz endete: „Das hast Du doch nie vor 2 Stunden geschrieben!“ 🙂 Da ist jetzt neue Bewegung rein gekommen, da der Hauptmaintainer langsam versteht, daß es sich nicht um ein Übersetzungsproblem handelt, sondern um ein Lokalisierungsproblem. Solche Jobs übernehmen Betriebssystembibliotheken normalerweise für einen, aber man muß die natürlich richtig füttern 😉