Star Trek Discovery – 2. Staffel

Die Enterprise im Gefecht, absichtlich unkenntlich gemacht.So, Staffel 2 ist rum und das Fazit fällt mehr als positiv aus, denn … Staffel 2 ist viel besser als Staffel 1. Die Handlung hat einen … ha 😀 .. „roten“ Faden 😉 Natürlich mußten auch wieder die Langweiler Chars aus Staffel 1 dabei sein, Burnham z.b. oder die Terraner Imperatorin, naja, aber alles in allem haben wir eine sehr viel bessere und vor allem spannendere zweite Staffel gesehen. Das besondere Highlite der Staffel: Captain Christopher Pike und die erstmals die Enterprise.

Kleiner Vorgriff auf Staffel 3, da werden wir die Enterprise wiedersehen, dann mehr steamlined mit dem alten Star Trek Universum. Die Frage muß natürlich lauten, wie dann der Name der Serie sein wird, denn, Achtung Spoiler, Discovery wäre irgendwie nicht mehr passend.

Keine Sorge, ich spoilere nichts, was Euch am Ende die Freude am Schauen nimmt 😉 Das das Konzept aus Staffel 1 nicht funktioniert, war ja in Staffel 1 schon zu sehen 🙂 Daher wurden die Über-Über-Über Technologien in Staffel 2 auch stark eingeschränkt bis komplett entfernt ( Holotechnik zum Palavern z.b. ). Auch der Antrieb, der übrigens den Spannungsbogen der zweiten Staffel am Ende komplett aushebeln würde, werden wir wohl nicht wiedersehen. Was die Klingonen so treiben, ist übrigens auch fraglich und irgendwie unlogisch und daher ist deren Anteil auch stark reduziert worden, zum Besseren hin. Die Macher haben versucht Ihr Produkt deutlich sinnvoller zu gestalten und das ist gelungen. Ein paar Kommentatoren sind da anderer Meinung, die reden dann von „überhastetem“ Zusammenführen der Handlungsstränge ( ja, gibt mehrere, auch wenn man das wohl eher nicht so wahrnimmt ) , aber der Meinung kann ich mich nicht anschliessen.

Ich war ja von Staffel 1 nicht begeistert, aber Staffel 2 kann ich ruhigen Gewissens empfehlen. „Discovery“ ist hier tatsächlich beschreibend für die Handlung und sehr passend.

Star Trek Discovery endlich durch

Da die letzte Episode der ersten, und hoffentlich letzten Staffel, von Star Trek Discovery heute bei NetFlix gelaufen ist, ein kleiner Kommentar:

Was haben wir bisher gesehen ?

Die Serie sollte alles neu gestalten, was bisher bei Star Trek fest eingefahren war, das ist Ihnen gelungen. Crossover ins alternative Universum und wieder zurück, jede Menge tote Kapitäne, geplatzte Flagschiffe, jede Menge Technik, die obwohl in der Vergangenheit angesiedelt, doch so viel besser ist, als alles was danach kam, einen übermächtigen  und erbarmungslosen Feind und die wohl Ihre eigene Sprache am schlechtesten sprechenden Klingonen, die es je gab. Die sahen sich nicht mal ähnlich 🙂

Was hat uns nicht gefallen ?

Der ganze Rest. Aber der Spitze die Krone aufgesetzt, hat das so was von kitschige Ende der letzten Episode. Der krampfige Versuch, den Übergang zur TOS Enterprise anzudeuten. Das war ja SOOO daneben, man kann es nicht beschreiben.Der nun wirklich einzige Lichtblick, den Feind nicht erbarmungslos auszulöschen, sondern vor die Wahl zu stellen, unterzugehen oder sich anzupassen, der wurde gleich wieder zunichte gemacht.

Wenn es das Ziel der Produzenten war, alles über den Haufen zuwerfen, gratuliere, geschafft. Aber sollte da auch was brauchbares rauskommen, daß sich zu erinnern lohnt? Nein, das habt Ihr nicht geschafft. Für kurzweilige Abendunterhaltung mag es reichen, aber für sonst nichts. Charakterenwicklung? Fehlanzeige. Moralische Vorbildfunktion? *Zonk* Gesellschaftliche Problemlösung? Auch keine. Problemlösung für alles? Feuer frei. Naja, bis auf die zwei erwähnten Ausnahmen. Könnte auch nur einer den Typen benennen, der an der Comm saß? Wohl eher nicht. Hat sich der Navigator hervorgetan? Nö. Kennt einer den Chefingenieur? War das nicht der Biologe, der sich als Pilzforscher verdingt hat? Was war der Job von Tilly doch gleich? Jedenfalls nicht, was Sie gemacht hat.

Diese Crew wird sich ganz sicher nicht einbrennen, keiner wird die vermissen, falls die in Staffel 2, so CBS will, durch charismatischere Typen ersetzt werden.

Hat uns was gefallen ?

Folge 8, wo die Einheimischen geschützt werden. Und natürlich : Das es vorbei ist.

Kann man das verbessern ?

Dazu ein Zitat von Waldorf & Statler :

Statler: „Sie könnten diese Show ja sehr leicht verbessern, wenn sie den Schluss ändern würden.“
Waldorf: „So, wie denn?“
Statler: „Wenn gleich nach dem Anfang der Schluss käme.“

Ob die wohl hellsehen konnten ?

Star Trek Discovery : Folge 7 :(

Ums gleich vorweg zu nehmen, die Folge war nicht toll. Nur ein Abklatsch der TNG Folge 5.18 Déjà Vu . Das Ende war das schönste an der Folge 🙂 Da es hier um Zeit ging, nehmen wir uns mal die Zeit für ein kleines Resümee.

Klar, Harry Mudd hat einen Zeitkristall, auch wieder sowas, was keine andere ST Folge jemals erwähnt hat, genau wie den Sporenantrieb, das Holosystem auf der Brücke und das alles auch noch PRE-KIRK. Na gut, um Konsistenz der Zeitlinie gehts den Macher ja eh nicht. Charakterentwicklung scheint wichtiger zu sein, sonst hätten ja unsere Turteltäubchen nicht innig getanzt, sondern nach Lösungen gesucht. Apros Lösung: Klar, der Stuhl, der vom wichtigsten Mann an Bord benutzt wird, DER ist kein kritisches System. Genau wie der Rote Knopf im Kremel auch kein gesichertes System sein dürfte 😉 Also ehrlich Leute, wie fantasielos.

Ich zeig nochmal die Prämisse auf:

WIR als Besatzung haben keine Chance den Angreifer noch auszutricksen, weil der genug Zeit hatte, unsere Codes zu lernen und umzuschreiben, deswegen holen wir den Schwiegerpapa des Angreifers an Bord und DER regelt das!

Mein Ansatz :

Wie man aus nahezu allen ST Folgen weiß, lieben es die Geräte im ST Universum grundlos zu explodieren, was passiert da wohl erst, wenn man einen GRUND hat die kaputt zu machen ? Nun, gewisse Fehlfunktionen z.b. im Transporter, dem Antrieb, dem Hauptcomputer, den „internen“ Schildgeneratoren für die lustigen Schutzfelder die Mudd erschaffen hat, was würden die wohl tun, wenn man mit dem Phaser drauf ballert ?

PS: Schon nach Erkennen der Zeitschleife und dem Ziel der Aktion, würde der Cheftechniker einen Phaser nehmen, den Antrieb so schnell zerstören, daß ein Rücksetzen der Zeitschleife nichts nutzt, weil nicht genug Zeit bliebe es zu verhindern, und die ganze Zeitrücksetzfunktion wäre fürn Arsch. Noch besser wärs natürlich, wenn unser Cheftechniker den Phaseroverride benutzt und Harry Mudd beim Anflug aus dem Weltraumwal ballert.  Ok, der Tierschutzverein hätte was dagegen gehabt, aber in dem Fall zählt ja das höhere Ziel  😉 Etwas weniger brutal : Schilde hoch, weil da kann man ja angeblich nicht durchtransporten 😀

Die Sache hätte also schnell und effektiv beseitigt werden können, ohne Quatschlösung. Star Trek Continues ist ja um so viele Ebenen besser …

Eine Frage kann ich auch nicht beantworten: Wieso schau ich mir das noch an ? Vermutlich, weil ich dafür bezahlt habe 😉 Obwohl… 80% von Netflix sehe ich mir auch nicht an, obwohl ich den auch mitbezahlt habe.. Tja. Wer weiß schon wieso 🙂

Star Trek: Discovery

Wer den Serienstart von „Star Trek: Discovery“ verpaßt hat: Glückwunsch, Eure Zeit war gut genutzt. So richtig schlecht wars nicht, aber richtig gut, war eigentlich nur die ersten Szenen auf dem Planeten und selbst das war am Ende Kitsch.

Die Raumschiffe bewegen sich wie bei Battlestar mit FTL, die optischen Effekte der Phaserkanonen sind ein Witz und die übersättigte Farbgebung und Kameraführung ist dem Geiste einen J.J.A. entsprungen, möge sein Name nie ausgesprochen werden. Mit dem Klassischen Star Trek hat das jedenfalls außer den Namen nichts zu tun.

Die Handlung spielt 10 Jahre nach „Enterprise“, also kurz nach Gründung der Föderation. Die Technik und das Design des „alten Kahns“ sind aber der Technik aus TOS um Jahrhunderte überlegen! . Einzig sind der Aufklappkommunikator und die klopigen runden Phaser als Reliquie erhalten geblieben, der Rest ist selbst TNG, DSN und VOY um Lichtjahre voraus. Zeitlinien bedeuten den Machern bei CBS also nichts, allein das Geld zählt. Kann man nur hoffen, daß nach der zweiten Episode keiner mehr den CBS Onlinedienst bezahlt.

Zur Handlung: ARGGGGS!

Und da die so schlecht ist, hier der Witz der ersten zwei Folgen:

Wer sich darauf gefreut hat: Mein Beileid
Das neue Schiff: Kaaabumm
Der neue Kapitän: Tod.
Der neue 1O : Ausgestoßen.
Die Föderation: im Krieg mit einem Volk, daß nichts mit den Klingonen zu tun hat, weder den alten, noch denen aus TNG/DSN oder VOY, sich aber Klingonen schimpft.
Name der Zeitlinie: „Netflix-Line-of-Shame“

Einzeilenfazit: Die ersten paar Minuten sind gut, danach gehts nur noch bergab ins Nichts.

Money-Quote: Das Klingonenschiff sendet als Leuchtfeuer massig viele Photonen aus, aka, es wird extrem hell. 5 Sekunde später ist das schon bis Vulkan gelangt, weil die das auch „sehen“ . Physikgesetze, wer verbraucht die schon?!