Update: Fedora: Probleme mit hwdata und Asus Mainboards

Wie bereits vor zwei Tagen mitgeteilt, gibt es bei Fedora ein Problem mit dem Paket hwdata. Darin sind die PCI Ids der Geräte und Hersteller enthalten. Die Quelle der Daten wird bei Github gepflegt und damit betrifft es nicht nur Fedora, sondern alle Distributionen, die Ihre Daten von dort beziehen.

Die Datei oui.txt (Organisational Unit Ids) verursacht dies, offensichtlich sind dort Kennungen falsch eingetragen  oder verloren gegangen, so das Wechselmedien nicht sauber erkannt werden.

Kuriose an der Sache: Der eingesteckte USB Stick war für Root gemountet und nicht für den angemeldeten User.

Wie eine falsche OUI das auslösen kann, wird derzeit geprüft. Ich meine, da liegt ein ziemlich dicker Bug kurz vor seiner Entdeckung.

Wie man den GRUB2-EFI-Bootfont ändert

Ihr wollt auf einem FULL-HD Display nicht mehr mit der Lupe nach Eurem Grub2 Bootmenü schauen?

Die folgende Anleitung könnte helfen

Es sind drei Schritte nötig um die Fontgröße im EFI Menü zu ändern.

1. Bootfont erstellen:

grub2-mkfont -s 36 -o /boot/efi/EFI/fedora/fonts/sans.pf2 /usr/share/fonts/dejavu/DejaVuSansMono.ttf

Ihr seid natürlich frei einen eigenen anderen Font auf Eurem Computer zu benutzen.

2. die GRUB Default anpassen:

# vi /etc/default/grub

GRUB_TERMINAL_OUTPUT=“console

ändern in :

GRUB_TERMINAL_OUTPUT=“gfxterm

und unten anfügen :
GRUB_FONT=/boot/efi/EFI/fedora/fonts/sans.pf2

3. Noch die grub.cfg updaten:

grub2-mkconfig -o /boot/efi/EFI/fedora/grub.cfg

Fertig. Einmal rebooten und ab sofort könnt Ihr ohne Lupe aus dem Haus gehen 😉

Diese Anleitung ist nur für EFI Boots gültig, selbst wenn Ihr EFI im Bios abgeschaltet habt. Wurde das System mit EFI installiert, braucht Ihr den EFI Weg zum Bootfont.

Update für Legacy-Bios-Boots:

grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg