TS3, SQLite und der Dump

Es waren einmal: Ein TeamSpeak3 Server, eine SQLite Datenbank und ein Fedora 28 Upgrade. Ja, ich weiß, Ihr habt die Schnauze voll von „da geht schon wieder was mit F28 nicht“ berichten, aber was soll man machen? Irgendwie muß man die beheben, oder?

DatabaseError database disk image is malformed

Nach dem F28 Serverupdate brauchte ich mal meinen TS3 Server, also wollte ich den starten. Ich wollte schon behaupten, daß ich es nicht anders erwartet habe, aber eigentlich war ich optimistisch. Half aber nichts, der TS3 Server gab nur dies zum Besten:

CRITICAL|ServerLibPriv | | Server() DatabaseError database disk image is malformed

Um es kurz zu machen, die SQLite DB war technisch in Ordnung, aber irgendeine Checksumme wollte nicht, wie TS3 das wollte. Eine kurze Recherche im Jahr 2010!!! ergab, daß ein anderer User sowas mal mit einem simplen SQL-Dump gefixt hatte. Eine gute und einfache Möglichkeit, wenn sie denn funktioniert.

echo „.dump“ | sqlite3  ts3server.sqlitedb | sqlite3 new.db

Das funktioniert auch soweit, nur daß new.db am Ende lediglich 0 Byte groß war und es ums verrecken auch nicht anders haben wollte. Das Geheimnis lag im SQL.Dump. Der hatte eine Transaktion aufgemacht, aber nicht mit COMMIT geschlossen. Ergo, nie beendet , ergo 0 Byte Datenbank.

echo „.dump“ | sqlite3  ts3server.sqlitedb > dump.sql
vi dump.sql
sqlite3  new.db < dump.sql
mv new.db ts3server.sqlitedb
chown {tsuser} ts3server.sqlitedb

und schon startet der Teamspeakserver wieder 🙂

Frohe Weihnachten ihr Bugs!

 

 

Fröhliche Bugzeit Euch allen

Fröhliche Bugzeit meine Lieben \o/ .. „Hey, Sie da!“ „ähh, ja?“ „Sollte das nicht Backzeit heißen?“ „Nein, das ist schließlich ein IT-Blog und keine Bäckerei!“

Fröhliche Bugzeit allerseits!

Alle Jahre wieder kommt die Bugzeit über uns. Derzeit sind es besonders viele Bugs in Fedora 28 und seit gestern, habe ich auch noch 4 Bugreports bei EBAY laufen und ich meine echte Anwendungsfehler. Da werden harmlose Bewertungstexte als vulgär bezeichnet, Nachrichten des Supports erreichen uns als HTML-CODE, falsche Fehlermeldungen eingeblendet, die mit der Sachlage nichts zu tun haben, und anderer Krams.

Auf der Fedorafront kommt ein Cinnamon Bug hinzu, der Icons von Programmen in der Leiste verschwinden läßt, Cairo wird für F29/30, aber nicht für F28 aktualisiert, weswegen F28 noch einen Bug mehr hat, als es bräuchte. Zu allem Überfluß hatte Skype dann heute auch einen technischen Ausfall, weil es Anrufe nur simuliert, statt sie durchzuführen 🙁

Der Hohn ist aber ein neues Meldegesetz für IT-Sicherheitslücken des Bundes! Als wenn von denen jemand wüßte wie das geht, geschweige denn, wie langwierig und kräftezehrend so ein Bugreport sein kann 😀

Und da sag noch mal wer, man solle nicht in Sarkasmus verfallen, bei soviel gehäuften Fehlverhalten. Manchmal glaube ich, daß es an ein Wunder grenzt, daß wegen der vielen Softwarebugs keine Leute sterben.

 

Classic Editor is back

Ich hab es wirklich versucht, aber der neue Editor „Gutenberg“ von WordPress ist eine Qual. Das tut in der Seele weh. Wie kommt man nur auf sowas? Alleine schon die Optik hat mit Texte schreiben nichts zu tun. Diese Blocktechnik ist was für Facebook-Timelime-Kids u.V. .

Classic Editor reaktivieren

Da mit Gutenberg jeder seine eigenen schlimmen Erfahrungen gemacht hat oder noch machen wird, wenden wir uns produktiveren Dingen: Wie wird man ihn los?

Das ist zum Glück ganz einfach!

Im Dashboard unter Plugins „Installieren“ auswählen und in das Suchfeld „Editor“ eingeben. Kommt als erster Treffer mit über 1 Million Installationen „Classic Editor“ 😀 Alles mit OK bestätigen und Fertig.

Ich habe so das Gefühl, daß wird mit weitem Abstand das beliebteste Plugin werden.

Meine wenig positive Meinung  werde ich hier nicht zurückhalten: WP werdet die Typen los, die das verbrochen haben!

Die Aussichten bis 2020

Da die Menschheit ja bei wichtigen Entscheidungen immer die schlechtere Option wählt, haben besorgte Blogschreiber WP geforkt und lassen es ohne Gutenberg weiter laufen. GGF. muß man das in Zukunft als Option wählen, wenn man einfach nur Blogs schreiben will. Im Gutenberg habe ich nicht mal die Rechtschreibkontrolle gefunden, und das viele unnötige rumgeklickte um substanzielle Funktion zu erreichen. Wo es doch vorher super funktioniert hat. Das kommt bestimmt aus der Ecke der Handy und Tablelike-Benutzer mit Minibildschirmen. Als wenn das die Hauptgruppe der Blogschreiber wäre. Das wäre mir viel zu anstrengend mit den virtuellen Tastaturen. Wobei, „Diktieren“ ist ganz nett, führt aber meiner Erfahrung nach zu schlechtem Satzbau, so daß man viel editieren muß.