Keine Ahnung was ich mir dabei gedacht habe, aber irgendwie war ich der irrigen Meinung, deutsche Behörden in Form von Datenschutzbehörde und Staats ...
Das Interview ist von 2012 und wurde bei Russia Today gemacht, und entsprechend arbeitet der Sprecher :), aber die Aussagen von Stallman über freie Software sind einwandfrei. Man sollte ihm zuhören, auch wenn er etwas von Verschwörungstheoretiker hat 😀
Tip: ein Timesharingsystem ist hier als Mainframe/Server-Client-System bekannt, d.b. ein Server und die Leute sitzen an dutzenden VT-100 Terminals rum.
Und hier noch ein neueres von 2016, was ein bisschen entspannter ist 🙂 Wie man bemerkt, ist Herr Stallman sehr darauf bedacht, daß seine Aussagen nicht simplifiziert werden, um ihre Aussage nicht zu ändern. Der Interviewer versucht auch vergeblich Fälle zu konstruieren, zu denen Stallman sich äußern soll, doch der biegt diese auch amüsante Art gleich wieder um.
Man muß ihm dabei Recht geben, denn es ist scheiß egal ob es ein fiktiver 16jähriger ist, oder ein Opa von 90, freiheitlich zu handeln, sollte für alle Menschen gleich wichtig und möglich sein.
Wie der Titel vom Video zustande kam, müßte Ihr selbst rausbekommen. Kleiner Tip: Es wird zweimal gesagt und Junge, hat der Mann Recht. Hat eigentlich jemand den Unterschied rausgehört, zwischen freier Software und Opensource ? Wer den findet, bitte unten im Kommentarfeld abgeben. Viel Spaß 🙂
Folgendes Video wurde dazu bereit gestellt und es ist echt häßlich 🙁
Es sieht aus wie in den 80ern des letzten Jahrhunderts, nur mit ner höheren DPI Zahl. Von „Schick“ kann man IMHO leider nicht reden.
– Die riesigen Leerflächen die sich aus dem Gridlayout ergeben, sind so Windowslike, daß es einen an****.
– Bei Gnome 3.16 waren z.b. Eingabefelder allesamt gerundet, mit 3.18 wurde es eckig und das hier ist der nächste Schritt zum „eckig4präsident“ Design. – Die bunten Icons wurden eingegraut.
– Die icons sind.. und das kommt ausgerechnet von mir… zu klein!
– Was sollen die Texte daneben ?
– Das Alarmrot ist völlig unpassend, es passiert nicht wirklich schlimmes, wenn man auf Remove drückt.
Anstatt die Möglichkeiten von Gnome zu erweitern, so wie es Cinnamon macht ( ja, mittlerweile läuft das bei mir auch ohne Nebenwirkungen 😉 ), wird Zeit mit so einem Unsinn verplempert. Man könnte annehmen, daß wieder mal ein Möchtegerndesigner das Kommando hat und Design vor Funktion stellt (und dann nicht mal was davon versteht ).
Wie man dem Video aber auch entnehmen kann, könnte man das alte Layout derzeit noch weiter benutzten. Allerdings kenne ich das von anderen Projekten schon, wenn das neue Layout den Usern nicht gefällt, wird das alte einfach hart abgestellt und die User gezwungen das neue zu benutzen. Es paßt dann einfach nicht ins Ego der Macher, daß die Benutzer „uncool“, „unverständige **********“,“rückwärtsgewandte H****“ usw. sind, also einfach keinen Bock auf neues haben 😉
Manchmal glaube ich, daß bei solchen Gruppenentscheidungen, gar keine Gruppenentscheidungen stattfinden, sondern die Herde dem Typen folgt, der was neues vorschlägt und das nur um genau nicht ein rückwartsgewandter I**** sein zu müssen, auch wenn es dem Gruppenmitglied nicht gefällt.
Errinnert stark an den Iconlayoutkampf Flat vs. Realism. Es wäre so cool, wenn man als User die Wahl hätte welches Layout man will. Ja, natürlich ist das ein klein bisschen mehr Arbeit, aber die macht eh mein CPU Sklave 😉
Zum Glück ist man sich seinen Desktop aussuchen, insofern muß man gewisse Sachen nicht mitmachen. Ich mag das Grundlayout und die Grundbedienung von Cinnamon zwar nicht, aber so langsam bekomme ich das System auch unter meinen Willen. Da Cinnamon im Gegensatz zu 3.18 keine Ruckler auf dem Zwei-Monitor System hat, ist das eh grade in Betrieb. Und mit den Desklets kann auch nette Sachen zaubern. Da kann sich GNOME noch eine Scheibe abschneiden. Ich fürchte nur, daß die keine Zeit haben, was echtes zu verbessern, solange sie sich mit son Layoutmist abgeben.