RemixOS besser, aber noch nicht wirklich benutzbar

RemixOS habe ich ja schon mal vorgestellt, es handlet sich dabei um einen Android Emulator, der vom USB Stick auf IntelHardware läuft. Das kann ein Laptop sein, aber auch der Desktop-PC.

Fedoras Hausvirtualisierung „Boxen“ kommt mit dem RemixOS gut zurecht, was man von Oracles VirtualBox nicht sagen kann. Ich habe keine Möglichkeit gefunden, RemixOS erfolgreich zu starten. Nur die Bootanimation war zu sehen. Boxen dagegen bootete sofort ins OS hoch.

Leider ist es eine Qual damit zu arbeiten, also RemixOS, nicht Boxen, weil alle Mausbewegungen mit gedrückter linker Maustaste erfolgen, was aber gleichzeitig auch die Aktivierung darunterliegender Elemente ist. Außerdem sind die Mausbewegungen auf dem FullHD Display nicht syncron mit der VM, weil die im 1024×768 Modus läuft.

Star Trek (tm) - Timelines im Fullscreenmodus von Boxen

In 3D Spielen wie Star Trek – Timelines beeinflußt man damit automatisch die Ansicht, wenn man überhaupt soweit kommt irgendetwas gezielt zu aktivieren. Gäbe es die Excapetaste nicht, man hätte an einen schlechten Witz denken können.

Zum Rumspielen reicht es, aber „Zocken“ kann man getrost vergessen! Und schon gar nichts, was man mit Händen steuern muß, wie Hill-Climb Racer. Kauft Euch dazu lieber den HDMI Adapter für Euer Handy oder Tablet, habt Ihr mehr von!

Diese Woche im Netz

Ein Toter Politiker hat in New York mal wieder eine Wahl gewonnen .. sowas gibt es nur in Amiland.

Quelle: n-tv.de

Die wurden ja vom FBI beschlagnahmt und hat neulich für Pornos Werbung gemacht. Gerüchteweise hat das FBI mal wieder vergessen die Domain zu verlängern.

Quelle: thehackernews.com

Im verlinkten Artikel beschreibt ein Hacker wie er multiple Facebooks Account hacken konnte.

Quelle: thehackernews.com

Die Browser-Sync-Api von Opera wurde gehackt und eine Vielzahl an Accountdaten wurde entwendet.

Quelle: thehackernews.com

QuantenKryptoInternet – Ein Ausblick gefällig wie das Internet der Zukunft laufen wird ?

Quelle: heise.de

Dell bleibt seiner Linie treu und verkauft Spitzen Laptops zu astronomischen Preisen mit vollem Linuxsupport.

Quelle: Slashdot

Auch die Nasa, US Navy und andere US Regierungsbehörden haben Zugangsdatenlecks.

Quelle: TheRegister

Sicherheitsforscher zeigt, daß das FBI 1.3 M US$ zuviel für das Knacken eines IPhone 5 gezahlt hat, es wäre auch mit 100 US$ gegangen 😀 ..  Iphone 5C und Iphone 6 können über die gleiche Art geknackt werden.

Quelle: thehackernews.com

FBI Direktor verklebt Kamera auf persönlichem Laptop .. und glaubt seine Privatsphäre geschützt 😀 Einen Kommentar dazu gibt es hier .

Quelle: thehackernews.com

Neue Ransomware verschlüsselt bereits verschlüsselte Dateien nochmal 🙂

Quelle: golem.de

Warum Kameras abkleben nicht reicht

Im diesem TheHackerNews Artikel wird FBI Director Comey mit den Worten zitiert :

[Zitat aus obigem Artikel]

meint übersetzt : „Es ist nicht verrückt, daß der FBI Director sich um seine persönliche Sicherheit sorgt.“ „Wenn man in ein Regierungsbüro geht, hat man da überall diese kleinen Kameras sitzen, und die haben alle so einen kleinen Schieber (über der Linse war wohl gemeint), der sich daüber schliesst, so das nicht autorisierte Personen einen nicht ansehen können. “

Ähmm.. also.. Lieber Herr Comey, wenn die Hacker schon soweit gekommen sind, daß die Zugriff auf Ihre Kamera haben, dann würde ich mir andere Sorgen machen, als das mich jemand sehen könnte ! Das Mikro wäre dann auch in Schlagreichweite und der Inhalt der Festplatte sowieso. Ihre obige Aussage zeigt ein kindgleiches Verständnis von Sicherheit, daß ganz offensichtlich nicht über das Niveau von „Wenn ich es nicht sehen kann, sieht es mich auch nicht.“ hinaus geht.

Lieber Leser, wenn ein Angreifer es schafft Ihre Kamera zu benutzen, geht auch das Mikrophon und das ist noch viel schlimmer, denn das ist IMMER an. Der wahrscheinlichste Fall, so einen Zugriff zu bekommen, wird ein Hack der Webbrowser sein. WEBRTC ist ja der ganz große Hype grade und da ist das letzte Wort mit Schwachstellen noch lange nicht gesprochen.

Sollte es nicht der Browser sein und jemand kommt an die Kamera, gilt obiges Mikrophone Problem auch. Selbst wenn als Einfallstor eine dieser schlampig programmierten „Machen Sie Ihren PC in Abwesenheit zu einer Sicherheitskamera Ihres Zuhauses“ Anwendungen sein, die mit der billigen China WebCam mitkommt. Deren Sicherheitskonzept ist meistens gar nicht erst vorhanden.

Und wenn sowas gar nicht drauf ist und die Kamera geht an, dann klebt man die nicht ab, sondern zieht den Netzwerkstecker raus und läßt seinen PC vom IT-Forensiker analysieren!

Sicherheit fängt natürlich ganz unten an:

  1. Ich brauche ein sicheres Desktopsystem, das seine Nutzer nicht ausspioniert.
  2. Ich installiere auf keinen Fall eine Software für den Remote-Zugriff auf meine WebCam, deren Sourcecode keiner überprüfen kann.
  3. Ich gebe meinem Router nicht die Erlaubnis, von außen auf meinen PC zu gelangen
  4. Wer sein Mikrophone und die WebCam nicht braucht, könnte sie einfach abstöpseln.
  5. Wenn ich einen unrechtmäßigen Zugriff feststelle, verschliesse ich nicht die Augen und rede mir alles Glück der Welt ein, sondern ich schlage Alarm.