WordPress Kommentarvorschaufunktion abschalten

Liebe Mitblogger,

seid auch Ihr es leid, daß Ihr beim Durchsehen von Spamkommentaren zufällig die per MouseOver() ausgelöste Preview einer Spammerwebseite nicht abschalten könnt ?

Falls Ihr jetzt hofft, daß Euch das per neuer Funktion im heute rausgekommenen Update auf 4.9 möglich wäre, leider nein. Wieso Askimet den Usern diese Funktion nicht zur Verfügung stellt, bleibt mir ein Rätsel. Besonders gut wäre es, wenn die Preview nur bei SPAMS abgeschaltet würde, weil andere Webseitenlinks sind ja vielleicht sogar gewollt.

Aber laßt Eure Köpfe nicht hängen, es gibt eine Lösung 😉

Hier ist die Lösung

In der Datei /wp-content/plugins/akismet/_inc/akismet.js in Zeile 277 ersetzt Ihr diese Anweisung:

$( '#the-comment-list' ).on( 'mouseover', mshotEnabledLinkSelector, function () {
clearTimeout( mshotRemovalTimer );

durch diese hier:

$( '#the-comment-list' ).on( 'mouseover', mshotEnabledLinkSelector, function () {
 return;
 clearTimeout( mshotRemovalTimer );

und bis zum nächsten Update seid Ihr die Kommenturlpreview los!

 

Follow-Up: Tor vs. AfD – NSA-Style

Heute erreichte mich ein Anruf der Kriminalpolizei Braunschweig zu dem AfD Vorfall vom 9. Oktober 2017. Wie bereits im letzten Artikel Tor vs. AfD – NSA Style angedeutet, hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig das ungefragte Verbreiten der politischen Parolen als Computersabotage nach §303b StGb eingestuft.

Die politischen Parolen, die auf unschuldige Webseiten einprasseln, haben sich in den letzten Wochen mehrfach geändert, aktuell ist es wieder „AfD-Verbotsverfahren_JETZT!“ . Der Aufwand diese Parolen zu blocken, ist im Verhältnis zum Nutzen, eigentlich zu hoch. Das Apache Webserver Modul mod_security  könnte dies leicht für jede Webseite erledigen, mit dem Nachteil, daß Millionen von Webanfragen unnötigerweise geprüft würden und so die Last auf den Webservern steigt. Da diese Wortsperre leicht umgangen werden könnte, erscheint eine Sperrung der Webstats für die Suchmaschinen Bots deutlich kosteneffektiver, da deutlich weniger Webanfragen geprüft werden müßten. Der Komplottkreislauf aus „öffentlichen Webstats-Googleranking-AfD Abwertung“ wäre damit auch effektiv unterbunden und wer schaut schon in seine Webstats rein 😉

Die Ermittlungen

Wenn auch leider, aber nicht unerwartet, sind der Polizei hier die Hände gebunden, da ihr die technischen Ressourcen fehlen, das TOR Netzwerk als ganzes zu überwachen. Wenig verwunderlich wurde TOR genau deshalb ausgewählt. Es wurde ja ursprünglich erschaffen, damit niemand es so überwachen kann, daß er den wahren Urheber eines Webzugriffes feststellen kann. Die Einzigen, die dies könnten, wären die üblichen Verdächtigen, wie eine unheilige Allianz aus BND, NSA und GCHQ usw.

Falls jemand eine größere Datenmenge zur Verfügung stellen will, im BIB-Impressum steht eine Emailadresse. Bevor Sie das tun, kontaktieren Sie bitte vorher Ihren Hausanwalt, ob Sie das auch dürfen.

 

Linux – Skype – Mit dem Festnetz chatten

Nehmen wir mal an, Ihr habt Linux und Ihr habt Skype. Nehmen wir weiter an, Ihr habt für Skype OUT bezahlt, dann erwartet Ihr doch, daß man mit dem Skypeclienten auch raustelefonieren kann, oder ?
Man kann, aber erst, wenn man vorher mit dem Inhaber des Festnetzanschlußes gechattet hat :facepalm: 😀

Ursache:

Wenn man einen Telefonkontakt sucht, erscheint der zwar als Suchergebnis, aber das Button zum Anklingeln ist nicht da!

Wenn man ein Smartphone hat, kann man den Kontakt anrufen. Das taucht in der CHATHistory auf, wie alles andere auch. Nun kann man im Linuxclienten nach dem Kontakt suchen, und, weil es eine Historie gibt, springt der Klient zu dem „Chatfenster“ und man kann dann dort auf den Telefonbutton klicken !

Da fragste Dich immer, wo die QA war, als das Produkt in deren Abteilung vorbeischaute 😀