Pinephone: Chromium Updates einspielen

Hallo Linuxphonies,

seit Chromium 85 durfte man im Fedora 34 Rawhide keine Updates einspielen, das hat sich geändert.

Pinephone: Chromium Updates einspielen

Ihr dürft Tom Callaway vom Fedora Dev Team danken, der sich um das Textrenderproblem beim Chromium gekümmert hat. Soweit ich das verstanden habe, konnte die Sandbox im Chromium auf bestimmte Librarycalls nicht zugreifen, weil diese noch nicht in der glibc implementiert waren. Das Problem konnte nun gelöst werden, daher könnt Ihr jetzt ohne Bedenken Chromium wieder updaten.

Fedora: Pinephone hat nur noch 1 Majorproblem

Moin Linux-Phonies,

kleines Update zum Pinephone und dem Einsatz von Linux auf Telefonen.

Fedora: Pinephone hat nur noch 1 Majorproblem

Was eine Telefon mindestens können müßte, steck schon im Namen: Telefonieren. Bislang hat das Pinephone mit Fedora da leider gepatzt. In einem Anfall von Testwahn habe nach eine sehr großen Update gestern Abend einfach mal ausprobiert, wie das so mit Gnome und Phosh jetzt hinhaut.

Nach Einlegen einer Sim-Karte konnte das Telefon tatsächlich in Netz, hat eine funktionierende IP bekommen und konnte SMS empfangen und senden. Per Firefox ohne WLAN ins Internet war auch kein Problem.

Nun die Königsdisziplin: Telefonieren.

Also Calls App gestartet, Festnetznummer ausgewählt und auf anrufen geklickt. Sauschnell klingelte es auf dem Festnetz und das sage ich nicht einfach so, weil mit Skype kann sich so etwas richtig ziehen ;). Der Anruf an sich kam zustande, aber es war nichts zu hören, auf beiden Seiten.

Die Ursache im Pinephone liegt in den komischen Audiodevices im Pulseaudio. Die Eingabegeräte sind stumm und dummerweise nicht einfach stumm geschaltet, sondern echt stumm. d.b. die Kommunikation mit der Hardware funktioniert nicht sauber. Das auch das Gegenüber nicht zu hören war, hat ähnliche Ursachen. Mit Fedora Ton aus dem Pine zu bekommen, ist schon bei normalen Audio schwer, aber die interne Umschaltung der Geräte und deren Modi ist leider immer noch nicht funktional.

Da dies aber das letzte große Problem ist, und es hier tatsächlich kleine Fortschritte ( Quantumbereich ) gegeben hat, habe ich Hoffungen vor 2030 noch damit normal zu telefonieren 😉

Als kleine Randnotiz: Gnome-Shell

Nach meiner Updateaktion zeigte die Gnome-Shell ordentliche Macken, was aber nicht an einem Update von Gnome lag, sondern bei dem 267 anderen Updates zu suchen sein muß. Leider ist das so umfangreich, daß es eine Weile dauern wird, bis die Ursache gefunden ist.

 

 

Cinelerra: Videoschnitt der anderen Art

Neulich entdeckte ich in den Updatemeldungen ein mir unbekanntes Videoschnittprogramm: Cinelerra. Das die Herstellerfirma Heroine Virtual Ltd. seit 13 Jahren daran arbeitet, kann man sich beim ersten Eindruck gar nicht vorstellen 🙂

Cinelerra: Videoschnitt der anderen Art

Ich habe Cinelerra nur gestartet und war schon von Schritt 1 geschockt: Ein Medium in die Sammlung von Dateien zu laden, ist schon eher untypisch gestaltet worden 😉Falls Ihr das OK Button sucht, es ist das grüne + links 😉

Die Idee, alle Einzelteile des Schnittprogramms in eigenständigen Fenstern zu präsentieren ist bei nur einem Bildschirm ungewöhnlich, aber wenn man das auf zwei oder mehr Bildschirme überträgt, macht das eigentlich richtig viel Sinn, allerdings auch nur dann.

Schauen wir uns mal das erste Ergebnis, was übrigens auch das letzte Ergebnis ist, denn jetzt treten bereits die ersten heftigen Bugs auf 😀

Was Ihr hier nicht seht, aber passiert ist, war, daß anstatt den Film als eine Videospur + zwei Audiospuren aufzuführen, war er zweimal mit Video drin und hatte insgesamt 5 Tonspuren 😀

Das das Aspektratio in der Vorschau nicht paßt, seht Ihr natürlich dagegen selbst 😉

Die Effekte sind, sagen wir es vorsichtig, „interessant“ und … buggy 😀 Der Feuereffekt, der naja, es fehlen mir die Wort es zu beschreiben und da hört der Bericht jetzt auch auf. Es macht einfach keinen Spaß das Programm zu testen 🙁

Fazit: Lasst die Finger davon.