Linux native Games: Battle for Wesnoth

Zu Zeiten von 8bit waren rundenbasierte Fantasy oder Science-Fiction Spiele der Stand der Dinge, bis Elite kam. Mit mehr CPU-Power folgten die ersten Echtzeitstrategiespiele bis das Ganze in 3D Splashmassakern ausartete.

Wenn man die Zeit etwas zurückdrehen will, kommt man an Battle for Wesnoth nicht vorbei. Das optisch sehr ansprechende und atmosphärisch gut gelungene Strategiespiel ist einfach klasse. Die Einstiegshürden sind niedrig, aber der Anspruch steigt mit der Zeit an.

BFW-1Besonderheiten: Bei einem zwei Monitorsystem geht das Spiel im Fullscreen & Allmonitor Mode auf, sprich, es nimmt sich einfach alles was die Graka hergibt, weswegen die Screenshots auch so komisch aussehen 😉

Wie man an den Screenshots schon sehen kann, ist es komplett in Deutsch verfügbar, und da ich aus den Kommentaren vom letzten Spiel weiß, ja es gibt auch Kampagnen.

Das umfangreiche Konfigurationsmenü kann all die kleinen Anpassungen machen, die man von so einem Programm erwartet, bis auf die Zwei-Monitorlösung. Naja, vielleicht habe ich auch nicht lange genug gesucht 😉

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Schauen wir uns so ein Spiel doch mal an. Das hier im Screenshot hat einen mittleren Anspruch. Als Feldherr kann man Einheiten gegen Gold erschaffen oder einberufen, was Einheiten aus der Runde davor meint und einige Helden. Einheiten bekommen Erfahrungspunkte, was es natürlich sinnvoll macht, diese später wieder einzuberufen, da Veteraneinheiten mehr Schaden machen und mehr Lebenspunkte haben.

BFW-3Solange der Kommandeur auf seinem Feldherrenhügel steht (siehe Bild oben) kann er Einheiten erschaffen, wenn er genug Gold hat. Das bekommt man, indem Einheiten Häuser auf der Landkarte erobern. Dazu muß nur eine Einheit auf das Haus bewegen. Häuser gegeben auch einen Heilbonus, wenn man draufsteht. Wo wir grade Heiler hatten, natürlich gibt es da spezielle Einheiten, die Figuren heilen können, wenn diese Schäden haben. Von Ausnahmen abgesehen können diese aber nie genug heilen, wenn einzelne Figuren von ganzen Horden angegriffen werden. Man muß sich also gut überlegen wie die Schlachtaufstellung aussehen soll 😉

BFW-4Einzelne Einheiten haben die Gabe der Fernsicht, können also weiter als andere die Karte im Auge behalten. Entdecken Sie einen Fein, bekommt man das auch mitten im Zug mitgeteilt und unbedarfte Scouts vom Desaster abzuhalten 🙂

BFW-5Kommt es zum Kampf, ist das Angriffsmenü gefragt. Spezielle Einheiten haben verschiedene Waffen zur Aufwahl und damit u.a. auch die Möglichkeit Spezialeffekte wie „Verlangsamung“ zu casten. Auch wenn Fernangriff nach einem Reichweitenvorteil klingt, muß die angreifende Einheit direkt neben der angegriffenen stehen. Einen Schuss aus zweiter Reihe gibt es nicht. Das begrenzt die Anzahl der möglichen Angreifer auf die Felder neben einer Einheit. Aber Achtung, wenn eine Einheit im Kampf fällt und das Feld frei wird, können Einheiten mit freien Bewegungspunkten diesen Platz einnehmen.

BFW-6Im Kampf können Gegner zu Freunden werden, aber das hat Folgen. Diese Entscheidungen sollten gut überdacht werden, denn sie beeinflussen den späteren Lauf der Geschichte, ohne das man das vorher bemerkt.

Wenn ich jetzt verraten würde, was passiert, würde ich Euch den Spielspaß nehmen 🙂

Alles in allem, ist das Spiel gut gelungen und kann bedenkenlos empfohlen werden.

Kleiner Tip:

mit watch -n 5 „gnome-screenshot“ kann man während des Spiels Screenshots erzeugen, denn InGame geht das zwar auch, aber bei weiten nicht schön und die desktopweiten Tatsturshortcuts funktionieren leider nicht. Das gilt auch für Anrufe die man während des Spiels bekommt und dann nicht annehmen kann, ohne das Spiel zu beenden. Da könnte man noch etwas an der Integration verbessern.

Diese Woche im Netz

Letzte Woche gab es erste Gerücht, daß TeamViewer gehackt wurde. Diese wurden zwar nicht bestätigt, dafür hat TeamViewer aber nun eine Zwei-Faktor-Autorisierung eingeführt. Verdächtig ?

Quelle: golem.de – 121294-rss

Und wieder ein Auto durch den EInbau von zuviel Elektronik für Hacker angreifbar gemacht. Diesmal hat es Mitsubishi bloßgestellt.

Quelle: thehackernews.com – mitsubishi-car-hacking

In Marokko haben Zeitungsverleger jetzt durchgesetzt, daß kostenloses Lesen von Zeitungen in der Öffentlichkeit verboten ist/wird. Mal sehen wann die deutschen Verlegerfamilien das nachmachen.

Quelle: heise.de – Marokko-verbietet-Zeitunglesen-in-der-Oeffentlichkeit

Dieverse Webseiten hatten sehr umfangreiche Datenleaks zu vermelden. Eine kurze Hochrechnung der letzten 14 Tage kommt auf knappe eine Milliarde Datensätze. Das hat schon was.

Mehr: Zuviele große Hacks

Streetfoodfestival in Braunschweig

Bei strahlendem Wetter, und das wird die Kamera später wörtlich nehmen, fand an diesem Wochenende das Streetfood- und Musikfestival in der Innenstadt von Braunschweig statt.

Zusammen mit Freunden konnte man gut, aber nicht immer günstig, Essen gehen. Wir haben mit den Jungs hier angefangen : 6 €

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Ein Burger namens „I miss you Irland“ von „MEAT ART“, augenscheinlich indischen Jungs. Die Besonderheit hier, im Burger steckte richtiges Rindersteak in flachen Scheiben. Bis auf die Sehnen in meinem Burger, war es sehr lecker.

Impressionen:

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An (Achtung Selbstbeschreibung) „Die Verrückte, die aus München nach Wolfsburg Fallersleben gezogen ist“: DU HATTEST RECHT! Der Stand war wirklich gleich am Eingang 🙂

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Die Spezialität dieses Burgerstands sah dann so aus : Pulled Pork mit BBQ Sauce.

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Leider war es nicht der erhoffte Gaumenschmaus, der Rinderburger vom Anfang war wesentlich besser. Jungs, falls Ihr das lest, der Sauce fehlte der BBQ Charakter, aber die Brötchen waren echt super.

Wir sahen danach aus, als wenn uns selbst wer aus der Sauce gepullt hätte 🙂

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Das Schiffchen war der optische Knaller der ganzen Veranstaltung, kommt aber auf dem Bild leider nicht so rüber.

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Die angekündigte Livemusik gab es vorort zwar nicht, aber in der Innenstadt waren überall Straßenbands wie diese aktiv:

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Einige gut, einige anders. Insgesamt aber ein schöner Tag in der Braunschweiger Innenstadt, da könnte es ruhig mehr von geben!

Update:

Aufgrund einer schweren Magenverstimmung, die sich acht Stunden nach dem Besuch eingestellt hat, kann ich jetzt leider nur von einem Besuch zumindest dieser Burgerbars abraten! Gepriesen sei der Magenbitter 🙁