Die Neverending-Snappy-Story…

… oder wie Canonical die Presse verwirrt.

Heute ist bei Heise.de folgender Artikel erschienen: http://www.heise.de/ix/meldung/Richtungswechsel-Diskussion-um-neue-Linux-Paketformate-3244636.html

Dort wird weiterhin (hoffentlich unabsichtlich) fälschlich behauptet, daß Ubuntu andere Distributionen mit ins Snappy Boot geholt hätte, was ja min. für Fedora nicht stimmt. Fakt ist, daß Snappy allein von Canonical Entwicklern betrieben wird, weil alle Externen Entwickler müßten die einseitige CLA ( Canonical Licence Agreement ) unterschreiben, die Canonical die alleinigen Rechte an Ihrem Beitrag überschreibt. Natürlich ist das nur eine sehr grobe Darstellung der Lizenz, aber es geht aber darum, daß niemand bei klarem Verstand das unterschreiben würde. Die Entwickler bei Fedora / Redhat werden es sicherlich nicht tun 😀

Snappy ist also genau wie FlatPak, was ein reines Redhatprodukt ist, Distrohersteller-Only und damit genau das Gegenteil von dem was Canonical in seiner Pressemitteilung geschrieben hat. Der tiefere Sinn der Aktion dürfte sein, Fakten zu schaffen, wo keine Fakten sind, weil nachher keiner mehr fragen wird, ob es diese distroübergreifende Zusammenarbeit jemals gab, wenn erstmal Apps für alle Distros da sind.

Mit so einer Taktik sind schon ganz andere durchgekommen 🙂  Damit das nicht passiert und unsere Apps sicher bleiben, habe ich mich mal an Heise gewandt und um Änderung des Artikels gebeten ( sortof 😀 )

Einen Teil Wahrheit hatte der Artikel IMHO dann doch, die Diskussion um Snappy ist derzeit voll im Gange, was aber nicht im Sinne von Canonical sein wird, weil so rauskommt, was da hätte laufen sollen 😀

 

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