Stichwort: Exit VIM

Wer heute morgen Zeitung gelesen hat, hat es sicherlich bereits mitbekommen. Auf Stackoverflow, eine der, wenn nicht die größte Developer Community im Netz, hat ein Beitrag zum „Wie verlasse ich VIM“ die Millionen Hits Grenze erreicht. Nach nur 5 Jahren 🙂  Witz vorwegnehm, die Ukrainer haben die meisten Probleme VIM zu verlassen, fragt sich nur wieso 😉

Die trivilae Lösung lautet übrigens  „:q!“ eingeben.

Aber, manchmal geht das nicht und dann wirds interessant, denn VIM hat soviele Features eingebaut, daß man unabsichtlich eins auslöst, wenn man eine Taste benutzt. Wenn man dann „:q“ nicht mehr eingeben kann, liegt dies meistens daran, weil man „CTRL + s“ erwischt hat. Das aktiviert den Makroaufnahmemodus (afaik) den man nur mit „CTRL + q“ verlassen kann. Danach kann man wieder „:q“ eingeben.

ATTN: Dieser Beitrag hat doppelt soviele nützliche Informationen zum Verlassen von VIM, ich bitte um 1 Mio Hits in 2,5 Jahren . Danke 😉

WordPress updaten auf min. 4.7.5

Lieber Blogger Kollegen,

sofern Ihr WordPress einsetzt und es nicht schon automatisch geschehen ist, updated bitte Eure WordPress auf min. Version 4.7.5. Alle kleineren Versionen haben eine Cross-Site-Request-Forgery-Schwachstelle, d.h. jemand drittes kann auf seiner Webseite einen Vorgang auslösen, bei dem Eurer Browser etwas in Eurem WordPress durchführt, ohne das Ihr das merkt. Natürlich nur, wenn Ihr permanent eingeloggt sein 😉

Pydio 7 & Pydio – Sync 4 Linux

Für einen Kunden suche ich grade nach einer Synclösung, die man auf dem Server des Kunde btreiben kann und die zuverläßig Daten zwischen Server und X Clienten verteilt. Angefangen hatte ich mit Pydio 7  und dem Pydio Sync.

Jetzt sollte man annehmen, daß Produkte aus dem gleichen Haus zusammen funktionieren. Leider ist das hier nicht der Fall.  Die Serverkomponente Pydio 7.0.4  lies sich noch widerstandsfrei installieren und auch schnell setupen. Sie funktioniert meiner Meinung nach Browser erstmal zuverlässig.

Der Client Pydio Sync in der Linuxversion tut genau das aber nicht. Den ersten Sync bekomme ich erst zustande als ich HTTPS aus der URL nehme, was schon ein K.O. Kriterium ist. Während der Einrichtung der Syncronisation erweist sich Pydio Sync als widerspenstiges kleines Tool, denn erst der dritte Versuch kommt überhaupt soweit, daß er „abgeschlossen“ ist.

Immer wieder muß ich in der Bash ein Passwort für den Keystore eingeben, ohne das es Hinweise dazu in der UI gibt. Auch, daß er sich ein völlig eigenes Verzeichnis zaubert, nachdem man den Syncordner ausgewählt hat, ist nicht grade vertrauenerweckend. Hat man es irgendwie im Xten Anlauf geschafft, Sync das Synctool wie es ihm beliebt. Eingestellt ist der Abgleich zwischen Server und Clienten, also in beide Richtungen syncen. Er synct aber nur vom Clienten zum Server. Vom Server zum Clienten schafft er in keiner Einstellung.

Auch wenn man auf dem Server alles Löscht, löscht er es nicht auch dem Desktop, sondern schiebt es einfach wieder hoch, ganz so, als wenn es Tag 1 der Aktion wäre.

Mit diesem Verhalten ist das Tool in Version 1.2.8 eine Katastrophe und kann nicht empfohlen werden.

Die Serverkomponente dagegen, läuft wie ein schnurrendes Kätzchen 🙂