Stichwort: Exit VIM

Wer heute morgen Zeitung gelesen hat, hat es sicherlich bereits mitbekommen. Auf Stackoverflow, eine der, wenn nicht die größte Developer Community im Netz, hat ein Beitrag zum „Wie verlasse ich VIM“ die Millionen Hits Grenze erreicht. Nach nur 5 Jahren 🙂  Witz vorwegnehm, die Ukrainer haben die meisten Probleme VIM zu verlassen, fragt sich nur wieso 😉

Die trivilae Lösung lautet übrigens  „:q!“ eingeben.

Aber, manchmal geht das nicht und dann wirds interessant, denn VIM hat soviele Features eingebaut, daß man unabsichtlich eins auslöst, wenn man eine Taste benutzt. Wenn man dann „:q“ nicht mehr eingeben kann, liegt dies meistens daran, weil man „CTRL + s“ erwischt hat. Das aktiviert den Makroaufnahmemodus (afaik) den man nur mit „CTRL + q“ verlassen kann. Danach kann man wieder „:q“ eingeben.

ATTN: Dieser Beitrag hat doppelt soviele nützliche Informationen zum Verlassen von VIM, ich bitte um 1 Mio Hits in 2,5 Jahren . Danke 😉

3 thoughts on “Stichwort: Exit VIM

  1. Naja wenn der Beitrag sooo viele Hits erreichen soll, muss er leider etwas korrigiert werden:
    Zunächstmal zu Ctrl+S: das hat mit vim eigentlich recht wenig zu tun, sondern vielmehr mit der Shell in der man vim gestartet hat (sofern man nicht gVim verwendet). Das hinter der Tastenkombination steckende Feature nennt sich „Flow Control“ und ist bei mir mit das erste was ich nach einer frischen Linux Installation deaktiviere.
    Der von dir beschriebene Markoaufnahmemodus ist unter der Taste „q“, also ohne Ctrl zu finden und erkennen kann man den Modus, das unten links „recording“ steht.
    Außerdem sollte man vielleicht noch erwähnen, dass „:q!“ Beenden ohne zu speichern bedeutet, nur damit sich nicht jemand wundert, warum die mühsam durchgeführten Änderungen wieder verworfen werden…

  2. Nunja, ein Editor den man nicht intuitiv verlassen kann, ist (IMHO) wirklich ein Desaster. Der einzige Grund für mich VIM zu nutzen ist, dass er auf fast jeder Maschine verfügbar ist. Vom Router bis zum Laptop. Es gab da mal einen schönen Artikel, was man sich mit den alten Editoren so alles versagt, anstatt welche mit richtiger GUI … finde ihn gerade nicht …

  3. VIM ist ein sehr gutes Beispiel, wenn man versucht jedes erdenkliche Feature in ein Konsolen-Editor einzubauen. Für normale Geschichten auf Konsole, Nano, wenn VI, dann eben nur 0,2% der Möglichkeiten. Lustiger Artikel….

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