ein kleines Weihnachtswunder

Oh Binärbaum, Oh Binärbaum,
wie verzweigt sind Deine Äste.

Ein kleines Weihnachtswunder hat sich in der Gemeinde zugetragen: Scott Leigh, mein gelegentlicher Erzfeind im Bugzilla ;), hat einen meiner Bugreports ohne Kampf akzeptiert und ein Update bereit gestellt 😀 Danke, Scott 😉

Zieht Euch die Updates für Fedora 28, dem grade hier viel Gescholtenen, einfach auf Koji und ..

cinnamon-4.0.7-1.fc28
cinnamon-screensaver-4.0.3-1.fc28
cinnamon-translations-4.0.2-1.fc28
muffin-4.0.5-1.fc28

installiert Sie mit : dnf update ./muffin*rpm ./cinnamon*rpm

Natürlich funktioniert der Befehl nur dort, wo die RPMs vom Download liegen, aber das wußtet Ihr ja schon 🙂

Ich wünsche Euch noch ein schönes Restweihnachten und einen gemütlichen Jahreswechsel, jetzt ohne Fehlende-icons-im-Toolbar-Problem 😉

 

TS3, SQLite und der Dump

Es waren einmal: Ein TeamSpeak3 Server, eine SQLite Datenbank und ein Fedora 28 Upgrade. Ja, ich weiß, Ihr habt die Schnauze voll von „da geht schon wieder was mit F28 nicht“ berichten, aber was soll man machen? Irgendwie muß man die beheben, oder?

DatabaseError database disk image is malformed

Nach dem F28 Serverupdate brauchte ich mal meinen TS3 Server, also wollte ich den starten. Ich wollte schon behaupten, daß ich es nicht anders erwartet habe, aber eigentlich war ich optimistisch. Half aber nichts, der TS3 Server gab nur dies zum Besten:

CRITICAL|ServerLibPriv | | Server() DatabaseError database disk image is malformed

Um es kurz zu machen, die SQLite DB war technisch in Ordnung, aber irgendeine Checksumme wollte nicht, wie TS3 das wollte. Eine kurze Recherche im Jahr 2010!!! ergab, daß ein anderer User sowas mal mit einem simplen SQL-Dump gefixt hatte. Eine gute und einfache Möglichkeit, wenn sie denn funktioniert.

echo „.dump“ | sqlite3  ts3server.sqlitedb | sqlite3 new.db

Das funktioniert auch soweit, nur daß new.db am Ende lediglich 0 Byte groß war und es ums verrecken auch nicht anders haben wollte. Das Geheimnis lag im SQL.Dump. Der hatte eine Transaktion aufgemacht, aber nicht mit COMMIT geschlossen. Ergo, nie beendet , ergo 0 Byte Datenbank.

echo „.dump“ | sqlite3  ts3server.sqlitedb > dump.sql
vi dump.sql
sqlite3  new.db < dump.sql
mv new.db ts3server.sqlitedb
chown {tsuser} ts3server.sqlitedb

und schon startet der Teamspeakserver wieder 🙂

Frohe Weihnachten ihr Bugs!

 

 

Fedora 28 Bugs wie eine Betaversion

…und da meinte neulich jemand zu mir, daß man auf Fedora 29 updaten sollte, weil Fedora 27 EOL hatte…

1 Jahres Zyklus von Fedora

{...boar ist der Gutenbergeditor Scheisse...} Wie Ihr ja gelesen habt, war Anfang Dezember EOL von Fedora 27 und man durfte Upgraden. Wie immer upgrade ich in die 2 Hälfte des einjährigen Wartungszykluses rein, in der Hoffnung, daß die in den ersten 6 Monaten wenigstens die dicken Bugs bereinigt haben.

Dies Jahr hatte ich kein Glück. Ich komme mir vor, wie ein Betatester:

Audacity stürzt up, wenn man das „Höhen und Tiefen“ Plugin anwenden will,
Texte sind in Cinnamon nicht übersetzt,
das GLIBC Paket für Deutsch wird nicht installiert, weil gloriatorisch einer dachte, der „glibc-all-langpacks“ wäre installiert, was er nicht war,
dann fliegt einem die Gnome-Shell um die Ohren und zwar mit Status „gestorben“,
das Menüicon von Cinnamon verschwindet, muß man erst wieder selbst fixen,
in der Cinnamon-Iconleiste sind die Icons per Default zugroß gerendert, so daß es aussieht, als wenn ein Mensch ohne Geschmackssinn am Werk war,
wenn man das Default Hintergrundbild für den Desktop hatte und es einem am Herzen lag, mein Beileid..
die Kernelmodule beim Booten laden immer noch nicht,
auf Laptops ist die Bildschirmauflösung zwischen GRUB und GDM in die 640×480 Steinzeit zurück gebombt worden( nicht fixbar derzeit )

und so gehts weiter und weiter. Wenn das der Zustand nach 6 Monaten ist, möchte ich nicht wissen, in welchem das an Tag 1 war und in welchem Fedora 29 jetzt gerade ist. Wenn mal was nicht geht, ok, aber soviel habe ich zuletzt bei F21 gefunden.


Update 1 Tag später:

6 neue Bugreports über F28 dazu gekommen 🙁 Es wird immer mehr zu einer Alphabersion, je länger man nachsieht.