VW – 30 Milliarden Börsenwert in nur 2 Tagen weg

Update: 18:00 Uhr

Winterkorn ist zurückgetreten.

Originalnachricht:

In nur 2 Tagen hat die VW Aktie rund 30 Milliarden an Wert verloren, weil bei der Motorsteuerungssoftware getrickst wurde.

Das hat der Vorstandsvorsitzende Herr Winterkorn dazu zu sagen :


Quelle: https://footage.volkswagen-media-services.com

„Verloren/Verbrannt/vernichtet“ sind übrigens inhaltlich falsch.

Geld wird an der Börse nicht vernichtet oder erzeugt, es wird getauscht. D.b. wenn jemand die Aktie für 180 € kauft, zahlt er 180€ + Maklergebühr. Wenn er Sie dann für 100 € verkaufen muß, bekommt er nur weniger wieder raus, als er bezahlt hat, aber das , was er bezahlt hat, hat ja der Verkäufer(für 180€). Unser Verkäufer bekommt jetzt 100 € dafür. Die 80 € Differenz sind zwar für den Verkäufer ein Wertverlust, aber Geld wurde dabei nicht vernichtet.

Ich bin mal gespannt wieviele Anleger, die das „Prinzip Börse“ immer noch nicht begriffen haben, VW auf Schadensersatz verklagen werden. Erste Anzeigen wegen Betrugs sind bei der Staatsanwaltschaft in Braunschweig schon eingegangen. Das bezieht sich aber vermutlich direkt auf den falsch angegebenen Schadstoffausstoß.

Weiterhin gespannt sein dürfen wir auch, was da vom Kraftfahrzeugbundesamt noch kommen wird, denn die Schadstoffklasse hat ja Einfluß auf die Steuerklasse des Autos. Wenn VW die Autos nicht nachbessert, und bei 10 Millionen Motoren kommt sowas richtig teuer, bedeutet das, daß die Steuerklasse steigt (bei 30x soviel Schadstoffen wie erlaubt, dürfte das ganz ordentlich sein) und damit kosten Diesel den Fahrzeughalter dann noch mehr Unterhalt.

Ich glaube, derjenige der das entschieden hat, ist bereits mit seinem Koffer ohne Rückflugticket in die Antarktis unterwegs.

Klassik im Park 2015

Ein sehr schönes Konzert bot sich heute trotz Regen im Bürgerpark in Braunschweig.

20.000 Zuschauer sind laut Veranstalter gekommen. Zu hören gab es klassische Filmmusiken für Orchester. Von Star Trek bis Indiana Jones waren fast nur bekannte Titel versammelt.

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350 grad Panorama vom Bühnenhauptfeld

 

Einzig die Medleys waren etwas unschön, da man die einzelnen Stücke der meist stundenlangen Soundtracks schwer heraushören konnte. Besonders negativ blieb zum Glück nur die Star Trek TNG Melodie hängen, da diese wohl „aufgejazzed“ sein sollte, kurz um, das Timing des Stücks war schief.

Das man nicht jedes Lied singen kann, auch wenn man eine wunderbare Stimme hat, zeigte die Orchester eigene Sängerin, als Sie sich mit Celine Dion und Ihrem Stück „My Heart will go on“ aus Titanic maß. Ihre wahre Stärke zeigte die Sängerin in allen anderen Ihrer Stücke, die wirklich klasse anzuhören waren.

Als letztes offizielles Stück des Abends wurden Prolog und Epilog von „Star Wars -A new Hope“ auch bekannt als Star Wars I aufgeführt, was zu einem sagenhaften Jubel führte.

Jubel ganz anderer Art zeigten allerdings die Besucher, die ein Freiluft Konzert für die Ohren, als Kinogang missverstanden, bei dem man auf der Bühe alles sehen können müßte. Laute „Hinsetzen“ Rufe blockierten kurzfristig die Veranstaltung, als aus verständlichen, weil ziemlich nassen Gründen, mehrere Menschen stehen blieben. Zum Glück konnte auch dies Problem gelöst werden.

Ein Abschlußwort:

Wer auch immer die deppige Drone hat fliegen lassen, sollte sich nicht erwischen lassen, auch wenn er eine Aufstiegsgenehmigung gehabt haben sollte. Die Propellergeräusche waren extrem nervig und weit zu hören!