Systemd Änderungen brechen langlaufende Prozesse ab

Für die Version 230 vom Systemd sind Anpassungen umgesetzt worden, die noch nicht alle Distributionen erreicht haben, aber jetzt schon Ihre Schatten vorraus werfen.

Das Defaultverhalten zu langlaufenden Prozessen wird geändert, was bedeutet, daß Prozesse, die per Screen(und anderen Tools) gestartet wurden, beim Logout des Users beendet werden. Screen ist aber gerade dafür da, daß man sich während der Prozess läuft, ausloggen kann,

Das neue Verhalten führte bei Debian bereits zu ersten Beschwerden der User. Zum Glück kann man das leicht abschalten:

Ladet die Datei /etc/systemd/login.d.conf in einen Texteditor und kommentiert die Zeile(n):

KillUserProcesses=no
KillOnlyUsers=
KillExcludeUsers=root

ein. Damit ist wieder alles wie vorher. ( A.d.R. ggf. ist ein Neustart des Loginds nötig, sprich ein Reboot )

 

 

Immer mehr Datenbanken kommen abhanden

Allein in den letzten 14 Tagen wurden vier große Webseiten um Ihre Kundendaten erleichtert:

und jetzt gibt es noch Gerüchte, daß TeamViewer auch gehackt wurde. Außer beim SZ -Magazin, wo jemand das Blog nicht auf Stand gehalten hat, weiß man leider nicht viel über die Hacks. Daher kann man auch nicht behaupten, daß Sie zusammenhängen würden.

Eins steht aber fest: Wer irgendwo noch seine echten Daten gespeichert hat um sich „Vorteile“ zu sichern, der sollte da ganz schnell, Anschrift und Geburtsdatum ändern, bevor seine Daten auch noch abgegriffen werden.

Update 4.6.:

Den neusten Kracker hat sich MySpace geleistet: 426 Millionen Passwörter geleakt.