CoronaChroniken: Wie viele sind denn jetzt tot?

Liebe Maskierte,

bevor Ihr es von woanders hört, es gibt Unstimmigkeiten bei den vom RKI veröffentlichten Sterbefallzahlen und denen, die vom RKI ans Bundesamt für Statistik gemeldet und dort in der Sterbesonderauswertung zu sehen sind.

1. UPDATE: Es ist mal wieder das RKI 😀
2.UPDATE: Wer mit zweierlei Maß misst

CoronaChroniken: Wie viele sind denn jetzt tot?

Ab KW 11 pro Woche verstorben laut …

RKI:

85, 478, 1449, 2246, 1864, 1210, 716, 374, 250, 157, 109, …

DESTATIS:

17, 162, 601, 1366, 1737, 1593, 1167, 782, 510, 347, 268, …

Die Zahlen von Destatis kommen laut der Webseite auch vom RKI, da fragt man sich, was da jetzt wieder schief gelaufen ist. Rechnet man das durch, fehlen dem Bundesamt ca. 160 Menschen. Allerdings passen diese Zahlen deutlich besser zum Schnitt von 12,8 Tagen zwischen dem Zeitpunkt von schweren Symptomen (Infektionsmeldung) und versterben des Menschen.

Hinweis: Das Bundesamt gibt nicht alles aus, die hinken ein bisschen hinter her. Diese Lücke wurde mit den Wochendaten des RKI gefüllt.

Trägt man die RKI Daten in unsere Grafiken ein, verschiebt sich die Spitze des Sterbegraphen um eine Woche nach vorn. Man sieht es ja auch oben schon, die RKI zahlen steigen viel steiler an, dafür sind die Daten nach dem Peak beim Bundesamt höher.

Ich habe den Verdacht, daß das Bundesamt die Zahlen vom RKI geglättet haben, allerdings erklärt es nicht den Schwund von 160 Verstorbenen. Es gibt auch keinen Grund Wochenangaben zuglätten und dann  mit irgendwie zusammengerechneten Zahlen zu arbeiten.

Eine Anfrage dazu ist raus, mal sehen was kommt 🙂

Quellen:

Destatis: https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/kontextinformationen-gesellschaft.html

RKI: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Okt_2020/2020-10-13-de.pdf;jsessionid=6507BBD3B9899B42D3BEDB22202A9E02.internet051?__blob=publicationFile

1. UPDATE:

Das Bundesamt bekommt die Zahlen vom RKI über diese Webseite:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Projekte_RKI/COVID-19_Todesfaelle.html

und dort sind die Zahlen anders, als im Situationsbericht des RKI selbst. Da muß man sich fragen, was da beim RKI abgeht, denn offensichtlich weiß Links nicht was Rechts tut. Natürlich werde ich auch das RKI fragen 😀

2. UPDATE:

Das RKI schreibt mir dazu folgendes:

…die Meldedaten nach Infektionsschutzgesetz (werden von den Gesundheitsämtern über die Landesbehörden an das RKI übermittelt) und die Sterbefallzahlen (die von den Standesämtern an das Statistische Bundesamt übermittelt werden) sind zwei unterschiedliche statistische Systeme. Bei den Meldedaten nach IfSG liegt ein Labornachweis vor (siehe die FAQ „Wie werden Todesfälle erfasst?“ unter www.rki.de/covid-19-faq), die Sterbefallzahlen basieren auf den Totenscheinen.

Meint also, daß im Situationsbericht Verstorbene auftauchen, die im Verdacht stehen, daß Corona beteiligt ist, wohin gegen dem Bundesamt für Statistik nur die Fälle gegeben werden, wo auf dem Totenschein Corona als Todesursache steht.

Wenn das so ist, wie kann es dann sein, daß ab KW 16 die Zahlen nach Totenschein größer sind, als die nach Totenschein+X ???

RKI:          85, 478, 1449, 2246, 1864, 1210, 716, 374, 250, 157, 109, …

DESTATIS: 17, 162, 601, 1366, 1737, 1593, 1167, 782, 510, 347, 268, …

Die Frage habe ich ans RKI zurückgemailt. Auf Antwort wird gewartet.

3. UPDATE: 

Bislang keine Antwort vom RKI.

 

CoronaChroniken: The Walking Dead

Liebe Maskierte,

heute reden wir wieder über Sterbezahlen, einen kleinen Skandal und das RKI und ich befürchte… in Personalunion.

CoronaChroniken: The Walking Dead

Das uns das RKI als Bevölkerung nicht mehr mit täglichen Sterbefällen belästigen möchte, weil die sich nicht „dynamisch genug entwickeln“ um weiter von täglicher Bedeutung zu sein (siehe RKI Situationsbericht vom 14.9.) , muß ich mich doch wundern, daß andere Länder, nein private Firmen in den USA, da mehr und genauere Informationen bekommen, als das deutsche Volk vom eigenen dafür zuständigen Institut:

Worldometer is run by an international team of developers, researchers, and volunteers with the goal of making world statistics available in a thought-provoking and time relevant format to a wide audience around the world. It is published by a small and independent digital media company based in the United States.

Kleiner Auszug gefällig, was die derzeit Posten? Bitte schön:

Latest News

September 26 (GMT)

Updates

Updates

Updates

Updates

Updates

Quelle: https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/

Deren Quelle ist wiederum der Tagesspiegel, also eine Zeitung, die wiederum berufen sich auf die Landkreise und „andere Quellen“. Eins muß man allerdings sagen, deren Interaktive Sektion ist gar nicht mal so schlecht, wenn man mal von den nicht namentlich genannten Quellen absieht. Es könnte also viel Fantasie im Spiel sein.

Geht es nach denen, dann sterben in Nordrhein-Westfahlen derzeit täglich 3-4 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19, womit sie treibende Kraft für die Gesamtstatistik  wären, denn der Rest der Republik hat Null-Linie. Man siehts ja hier:

Wenn Ihr die Zahlen oben von Wordometer mit dem Graphen über diesem Satz vergleicht, Wird Euch auffallen, daß es keine Spitzen gibt, die aber bei 17 Toten am Tag sichtbar werden müßten. Fairerweise muß ich anmerken, daß mein Graph geglättet ist, weil wir ja nicht mehr die Tageszahlen vom RKI bekommen, sondern nur die Wochenzahlen.

Jetzt stellt sich die Frage, was stimmt denn nun? Das „keine dynamische Entwicklung“ vom RKI oder die Zahlen vom „Tagesspiegel“, die ja eine Dynamik in Nordrhein-Westfahlen zeigen?

Gemeinsam haben beide Quellen nur eins: Sie geben Zahlen wieder, die im täglichen Grundrauschen an Verstorbenen in der Bundesrepublik untergehen. Der Durchschnitt liegt um die 2.400 Personen am Tag. Solange der Durchschnitt sich nicht signifikant bewegt, ist bevölkerungsweit betrachtet auch nichts schlimmes passiert.

Von einer gefährlichen Welle kann man also nur sprechen, wenn man lediglich Infizierte im Blick hat, aber nicht Erkrankte. Meiner Meinung nach, ist aber die Zahl der Erkrankten ist entscheidend, nicht die der Infizierten.

Wie im April

Vor ein paar Tagen fiel mir dieser Satz im RKI Situationsbericht auf:

Aufgrund der geringen Zahl eingesandter Proben ist keine robuste Einschätzung zu den derzeit eventuell noch zirkulierenden Viren möglich. Seit der 16. KW 2020 gab es in den Sentinelproben keine Nachweise von SARS-CoV-2 mehr.

Sentinelproben kommen aus rund 100 Allgemeinen Arztpraxen, die pro Woche 3 Proben von Patienten mit grippeähnlichen Symptomen an die Arbeitsgruppe Influenza schicken, die dann auf alle Viren und Bakterien getestet werden. Damit erhält man einen Überblick, was alles so  im Umlauf ist. Die RKI-FAQ schreibt dazu:

Da momentan ein vergleichsweise kleiner Teil der Menschen hierzulande mit SARS-CoV-2 infiziert ist, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass ausgerechnet in diesen ca. 100 Sentinelpraxen der AGI ein Patient beprobt wird, der sich mit SARS-CoV-2 infiziert hat. Nur in der Hochphase von COVID-19 im März und April gab es in diesem Rahmen einige wenige Patienten, in deren Atemwegsprobe mit SARS-CoV-2 nachgewiesen werden konnte.

Mit einer weiteren Verbreitung von SARS-CoV-2 in der Bevölkerung steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass SARS-CoV-2 wieder in einer Patientenprobe aus einer der AGI-Sentinelpraxen nachgewiesen wird. (Quelle: www.rki.de/SharedDocs)

Jetzt haben wir ja wieder Werte wie in März und April, also habe ich da mal ans RKI geschrieben, ob denn da schon was gesichtet wurde, dies ist die Antwort:

vielen Dank für Ihre Anfrage. Entsprechende Virus-Nachweise werden in den Wochenberichten kommuniziert, siehe https://influenza.rki.de zu 2) die Zahl sollte konstant bleiben oder leicht steigen.

Tja, im Wochenbericht steht aber nix.  „2)“ war die Frage, ob geplant ist dieses sinnvolle Netz an Arztpraxen ein bisschen auszubauen, weil 100 sind ja dann doch nicht gerade viele.

Fazit

Infektionszahlen wie in KW 16 und keine positiven Sentinelproben. Wenn die Zahlen weiter steigen, aber die Proben weiter negativ bleiben, hatten die 300 Arztpraxenpatienten von denen die Proben stammen entweder sehr viel Glück, oder die Frage „Was messen wir da eigentlich?“ müßte mal genau nachgegangen werden.

Es darf angenommen werden, daß derzeit das Dunkelfeld, also diejenigen, die nicht an dem Virus erkranken, ausgeleuchtet wird, weil irgendwen müssen die 1.2 Millionen Tests pro Woche ja prüfen.

„The Walking Dead“

Jetzt heißt der Beitrag ja nicht umsonst „The Walking Dead“, denn die sind es, die uns bei den Zahlen fehlen. In KW 16 war der Peak mit ~266 Toten am Tag und das bei ~2.500 Neuinfizierten am Tag. Seit Wochen haben wir tausende von Neuinfizierten am Tag, aber praktisch keine Toten. Ich hatte ja in einer Hochrechnung vorgerechnet, daß uns noch ~7.600 Tote für diese „Grippe“-Welle fehlen. So gesehen, wandeln die Toten tatsächlich noch unter uns und sind dabei äußerst erfreut darüber.

Frankreich

Frankreich vermeldet ja derzeit eine massive Welle an Neuinfizierten. Was euch allerdings eher nicht bekannt sein wird, ist der Umstand, daß in Frankreich, im Gegensatz zu Spanien, derzeit weniger Menschen sterben als im Schnitt der letzten Jahre:

(C) EuroMOMO.eu ( rosa/orange Wochen sind noch nicht endgültig )

Spanien hat es echt schlimm erwischt und die bekommen das gar nicht in den Griff. Ein Mangel an Sonneneinstrahlung kann man da auch nicht als Entschuldigung gelten lassen ( Stichwort Vitamin D ), also was zum Geier machen die da falsch?

Die Franzosen haben damit scheinbar das gleiche Phänomen am Laufen, wie wir: Rudelweise Neuinfizierte, keine Toten. Also auch gilt:

CoronaChroniken: Sterbezahlen nicht mehr veröffentlicht

Liebe Maskierte,

das RKI hat sich am 12.9. dazu entschlossen, im täglichen Situationsbericht keine Sterbekurve mehr veröffentlichen.

UPDATE 17:00 Uhr: RKI antwortet auf Anfrage

CoronaChroniken: Sterbezahlen nicht mehr veröffentlicht

Damit ist es natürlich nicht mehr möglich einen zeitlichen Graphen zu erstellen. Einen zeitlichen Zusammenhang zwischen Anstieg der Infektionszahlen und Anstieg der Todeszahlen abzubilden, ist somit ab dem 12.9. nicht mehr möglich. Eine weitere Darstellung in diesem Blog ist daher leider unmöglich.

Im Situationsbericht des RKI vom 12.9. findet sich leider kein Hinweis, warum auf diese Darstellung verzichtet wird. Es werden zwar weiterhin +- Veränderungen bei den Todeszahlen angegeben, aber wann die genau waren, und hier finden genauso Anpassungen/Korrekturen statt wie bei den Infektionszahlen, kann man nicht mehr ableiten. Damit ist diese Zahl nutzlos geworden.

Ich denke, daß dies kein wirklich smarter Move der Verantwortlichen war, da die Verschwörungsfans hier gleich wieder neues Futter bekommen. Transparenz sieht halt anders aus.

Eine Anfrage an die Pressestelle des RKI ist raus.

Der KW 33 Peak

Wie im Artikel Prognose: in KW 32/33 2020 werden ca. 3.000 Menschen zusätzlich sterben angedroht und am 11.9. im Situationsbericht des RKI abgedruckt .. da isser:

KW 33 Speak im Statistischen Bundesamtgrafen zur Sterblichkeit in DeutschlandQuelle: RKI, aber man könnte ihn auch direkt von Destatis bekommen.

Update 17:00 Uhr

Die Anfrage:

Guten Tag,

uns ist aufgefallen, daß seit dem 12.9. die Grafik „Sterbefälle nach Datum“ nicht mehr im Situationsbericht enthalten ist.

Können Sie uns einen Grund dafür nennen?

Antwort vom RKI:

[Anrede]…

vielen Dank für Ihre Anfrage. Das RKI hat seit dem 14.9.2020 den täglichen Situationsbericht (Lagebericht) in einer gekürzten Fassung veröffentlicht (das entspricht etwa der Wochenendfassung). Der Bericht fokussiert stärker auf die aktuelle Situation. Demografische und klinische Aspekte, die sich von Tag zu Tag kaum oder nur wenig ändern, werden künftig – wie andere Themen auch – nur noch einmal wöchentliche und im Wochenvergleich dargestellt. Diese ausführlichen Auswertungen sind weiterhin Dienstags verfügbar.

Also wird es wieder die unnützen „in Woche 10 waren es 10, in Woche 11 waren es 900, in Woche 12 waren es 13“ Tabellen geben. Da kann man nur ganz grob etwas ablesen und schon gar keine echten Zusammenhänge zwischen den Peaks bei Infizierten und Verstorbenen erkennen. Ein echter Rückschritt.

CoronaChroniken: Das RKI, der Graph, die Welle

Liebe Maskierte,

in den letzten Tagen fiel mir etwas an den RKI Daten auf, da habe ich mal nachgefragt.

CoronaChroniken: Das RKI, der Graph, die Welle

Vor einigen Tagen habe ich die Pressestelle des RKI gefragt, warum die Zunahmen bei den täglichen Schwankungen der Infektionszahlen farblich hervorgehoben werden, die Abnahmen aber nicht.

Vorweg: das ist an sich kein Drama, da die Abnahmen viel weniger stark sind, als die Zunahmen. Allerdings ist das intransparent gestaltet und da stellt sich die Frage, ob das am Dashboardanbieter liegt, oder gewollt ist.

Ergo, habe ich da mal nachgefragt. Da ich niemanden persönlich vorführen möchte, habe ich den Namen ausgexxt. Natürlich liegen mir meine Emails noch vor, ich kann das also jederzeit belegen 😉

Hier die Frage vom 3.8.:

Guten Tag,

kurze Frage, gibt es einen Grund, wieso die Korrektur der
Infektionszahlen nach unten nicht genauso prominent dargestellt wird,
wie die Korrektur der vorherigen Tage nach oben? Wenn ja, welcher wäre
das? Wenn nein, planen Sie das noch anpassen zu lassen?

und hier die Antwort vom 3.8.:

vielen Dank für Ihre Anfrage. In der aktuellen Krise werden die Daten des infektionsepidemiologischen Meldewesens zu COVID-19 mit einem möglichst geringen Zeitverzug publiziert. Dies trägt der sehr hohen Dynamik der Lage Rechnung. Allerdings werden hierdurch zuweilen auch Daten vor Qualitätskontrollen und Validierungen veröffentlicht. Durch weitere Ermittlungen der Gesundheitsämter und Plausibilitätsprüfungen kann es zu Nachträgen oder Korrekturen kommen, was vereinzelt zu Abweichungen gegenüber den zuvor berichteten Daten führt. Die Fallzahlen werden dann entsprechend korrigiert. Auch Abweichungen nach unten sind möglich, etwa, wenn ein Fall nach der Ermittlung des Wohnortes einem anderen Gesundheitsamt zugewiesen wird. Dies ist Ausdruck der kontinuierlichen Qualitätssicherung durch die zuständigen Behörden.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
***** *******
————————————-
Robert Koch-Institut
Pressestelle
Nordufer 20
13353 Berlin

Wer findet da jetzt die Antwort auf die gestellte Frage? 😀 Wäre das in einem Deutsch Aufsatz passiert, hätte der Lehrer unten „Thema verfehlt“ drunter geschrieben 😉

Also habe ich am 4.8. einem dezenten Hinweis an die Pressestelle geschickt, aber leider keine Antwort bekommen 😀

Ok, das ist erst 2 Tage her und vermutlich einfach untergegangen. Ich hatte vorgeschlagen, den Graphen im Dashboard durch zwei Graphen zu ersetzen: 1. mit dem aktuellen Stand in absoluten Zahlen  und 2. dem Delta-Graphen, der die Unterschiede + wie – zum Vortag zeigt.

Das könnte so aussehen:

Man sieht ja den Stand und die Änderungen.

Ich würde ja gerne zwei Graphen untereinander haben, so daß der Maßstab für den Änderungsgraphen günstiger ist, aber Calc gibt das leider nicht her 🙁 Egal, Ihr seht was gemeint ist. Am Anfang der Grafik oben, sieht man auch negative Änderungen zwischen dem Stand vom 31.7 und dem von heute 6.8 für die jeweiligen Tage.

Die Ursachen für diese Änderungen sind eigentlich klar: es kam zu Meldeverzug, weil der Arzt nicht mehr gefaxt hat oder das Gesundheitsamt hatte Feierabend oder es war einfach ein erstes Testergebnis, daß sich beim Nachtesten nicht bestätigt hat. Da gibt es genug Gründe, wieso die Zahlen nachträglich geändert werden müssen. Das es auch in beide Richtungen passiert ist ein positives Qualitätsmerkmal.

Nur die einseitige Darstellung im Dashboard des RKI Dienstleisters, die müßte mal mal ändern, weil so der Eindruck entsteht, daß die Lage absichtlich schlimmer dargestellt werden soll, als sie es ist. Ich persönlich denke ja, daß der Anbieter das einfach so nicht vorgesehen hatte und das schleunigst nachholen sollte.

Die aktuellen Zahlen

gibt es jetzt im Graphen:

In zweieinhalb Wochen werden wir wissen, ob das was da leicht ansteigt auch ein Problem ist, denn dann kommen die Zahlen vom Bundesamt für Statistik rein. Und jetzt geht raus und tankt Sonne für Eure Abwehrkräfte 😀

Übrigens Cato läßt grüßen: Ceterum censeo Personae esse delenda!

CoronaChroniken: also so langsam..

Liebe Nicht-Infizierte,

das mit den Zahlen vom RKI was nicht stimmen konnte, wurde ja schon oft zu recht thematisiert. Der doppeltfiktive R Wert z.B. Der Fakt, daß die nativen RKI Zahlen dem Arbeitstagrythmus einer Woche folgen, was ja nicht sein kann, weil ein Virus zwar arbeiten lässt, aber als Ausbeuter auf Arbeitszeiten pfeift.

CoronaChroniken: also so langsam..

Heute bekam ich einen interessanten Lesetipp, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Er stammt direkt aus der Webseite der Stadt Krefeld zur aktuellen Corona-Lage in der Stadt. Damit der Auszug nicht zu lang ist, fehlt vorn und hinten der nicht relevante Teil, aber Ihr bekommt die gesamte Meldung als Grafik und Link unten, damit das auch nicht als Fälschung bezeichnet werden kann:

Montag, 6. Juli

27 Krefelder aktuell mit Corona infiziert

Die Zahl der Corona-Infektionen ist in Krefeld […] . Obwohl es laut Feststellung des städtischen Fachbereichs Gesundheit keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 zu verzeichnen gibt, muss die Zahl der Verstorbenen systemrelevant um einen Fall auf nun 23 heraufgesetzt werden, um die Statistik an die des Robert-Koch-Institutes anzupassen. Grund ist, dass Personen, die einmal positiv auf das Coronavirus getestet wurden und später versterben grundsätzlich in dieser Statistik aufgeführt werden. Im vorliegenden Krefelder Todesfall galt die Person (mittleren Alters und mit multiplen Vorerkrankungen) nachdem es mehrfach negative Testergebnisse gab inzwischen seit längerem als genesen. […]
Stand 16.7.2020 – Quelle: https://www.krefeld.de/de/inhalt/corona-aktuelle-meldungen

Was steht hier eigentlich genau?

Schauen wir uns die relevanten Sätze mal genau an:

Grund ist, dass Personen, die einmal positiv auf das Coronavirus getestet wurden und später versterben grundsätzlich in dieser Statistik aufgeführt werden. Im vorliegenden Krefelder Todesfall galt die Person (mittleren Alters und mit multiplen Vorerkrankungen) nachdem es mehrfach negative Testergebnisse gab inzwischen seit längerem als genesen.

Eine bereits genesene Person muß in der Sterbestatistik als Coronafall geführt werden, weil mal IRGENDWANN! ein Test eine Coronainfektion festgestellt hat, damit die RKI Statistik stimmt. Die Person ist also nicht direkt an dem Virus gestorben, soll aber zählen. Eine Statistik die so manipuliert wurde, um größere Sterbefallzahlen zu haben, der kann man wohl kaum noch vertrauen. Wenn, dann müßte der Tote für jede seiner Vorerkrankungen in eine eigene Liste eingetragen werden, oder?

Selbstverständlich kann man auch an Spätfolgen einer Erkrankung versterben, aber nicht pauschal und nicht jeder! Da fragt man sich unweigerlich, um wieviele Tote die Statistiken überhöht sind und wieso..

Das Bild zeigt die komplette Meldung der Stadt vom 6.7.2020

Stand 16.7. – Screenshot Webseite Stadt Krefeld

Um das später beweisen zu können, wurde die Webseite natürlich komplett archiviert. Verständlich, oder? 😉

CoronaChroniken: Da hatten wir mal eine kräftige Abnahme

Liebe Kasernierte,

nichts neues an der Coronafront, außer, daß wir einen kräftigen Abfall an Neuinfiziertenhaben und das RKI Alarm schlägt, weil sein R mal wieder steigt. Ich weiß wirklich nicht, was die da so berechnen.

CoronaChroniken: Da hatten wir mal eine kräftige Abnahme

Macht Euch selbst ein Bild davon, hier sind die üblichen Grafiken:Wiedereinmal zeigt unser R einen Abfall an, wo das R von RKI angeblich über 1 liegt. Da es aber mittlerweile 3 Vorfälle gibt, wo nachgewiesen wurde, daß sich die Leute im RKI verrechnet haben, gehe ich mal Brust-Voraus auf den Balkon und behaupte: „Mein R stimmt“ 😉

Der Abfall am 31.5. ist in absoluten zahlen nicht weiter wild (blaue Linie oben und unten), aber im prozentualen Bereich, da hauts einem fast die Füße weg ( rote Linie unten ):

Das ist einer der stärksten Abfälle überhaupt seit beginn der Rechnung und er scheint anzuhalten. Ist das jetzt endlich das Ende vom Ende? Wir werden sehen.

In anderen „Nachrichten“ : Das Städtische Klinikum in Braunschweig hat unsere Redaktionsanfrage (ja, so etwas gibts hier bei Bedarf 😉 ) unbeantwortet gelassen. Habe ich fast befürchtet, daß es so kommen würde, dabei war das eine ergebnisoffene Anfrage.

CoronaChroniken: RKI – Neue Grundlage für R

Liebe Kasernierte,

der Aufreger des Tages: Das RKI hat eingesehen, daß Ihre Grundlage für R wenig Aussagekraft hat, weil es zu sehr springt.

CoronaChroniken: neue Grundlage für R – TOLD YOU SO!

Da das bisherige Verfahren für die Ermittlung von R zu stark springt und damit keine Vorhersage ( oder überhaupt eine Aussage ) möglich war, stellt das RKI jetzt intern auch (endlich) auf eine geglättete Kurve um, wie Sie bei mir schon seit 2 Monaten zum Einsatz kommt und aus der „mein“ R abgeleitet wird.

Das RKI behaart zwar noch auf seiner modellierten Kurve mit Ansteckungsdatum und fiktiven Heilungsdatum, aber niemand ist perfekt 😉 Sie werden noch merken, daß Ihnen das wenig nutzt.

Ich fände ja einen Graphen toll, wo nur der Infektiösezeitraum enthalten ist. Das wäre mal eine genaue Kurve für eine Vorhersage.

Besser oder Schlechter?

Mit meinem R ist nur eine Nachbetrachtung der Lage möglich. Da ein Neuinfizierter nicht gleich zum Arzt geht, wird er ggf. erst später in die Kurve eingebaut, weswegen das RKI korrekterweise auch die Meldedaten berücksichtigt. Wenn man auf die Infektiösephase eines Menschen für die Berechnung von R abzielt, dann wäre das Erkrankungsdatum wichtig.

Ich bezweifle allerdings, daß wir das jemals genau erfassen können, da die Inkubationszeit von 5 – 10 Tagen schwankt. Da könnte man nur mit einem Fenster arbeiten, aber bei der Spanne von 100% Schwankung wäre das wenig hilfreich. Das „NOWCasting“ ( über den Begriff könnte ich noch jahrelang herziehen ) soll vermutlich genau das berücksichtigen, was IMHO nicht berücksichtigt werden kann.

Bei der Sache wären ja noch die Schwankungen bei der Zeit die es dauert Antikörper auszubilden einzubeziehen. Da dies ein weiteres Fenster ist, weil es einige schneller und andere langsamer schaffen, ist auch wieder ein Unsicherheitsfaktor mehr im Spiel. Ich wette, daß im RKI so eine Berechnung versucht wird. Da würde ich gerne zusehen 🙂

Wichtig für uns sollte sein, daß jetzt beide Rs auf geglätteten Kurven aufbauen und damit ein besseres Bild der Situation möglich ist. Weniger Panikmeldungen werden die Folge sein und damit ein entspannterer Umgang mit dem „Problem“.

PS: Das Schreiben des gemaulkorbten Bundesinnnenministeriumsmitarbeiters ist geleakt worden: Es sei gesagt, es ist nicht die offizielle BMI Meinung zu dem Thema

 

Coronachroniken: Wie man seine Überwachungsapps unters Volk bringt

Liebe Kasernierte,

Ihr wisst es vielleicht nicht, daß dies eigentlich ein IT Blog ist. Wenden wir uns doch mal der RKI App zu. Ein Herr Thielen, „IT-Unternehmer“, meinte, da wäre ja einfachste Krypto enthalten, die schützt Euch schon. Jeder der was dagegen sagt, hätte ja keine Ahnung, es kann ja jeder in den Sourcecode reinsehen.

Coronachroniken: Realität gegen IT-Unternehmer

Da haben wir schon einmal den ersten Fehler: Das RKI erklärt:

„Die Algorithmen hinter der Corona-Datenspende erkennen Symptome, die unter anderem mit einer Coronavirus-Infektion in Verbindung gebracht werden. Dazu gehören etwa ein erhöhter Ruhepuls und ein verändertes Schlaf- und Aktivitätsverhalten.“

Eigentlich braucht man nicht mehr weiter zu lesen, weil die App natürlich nicht unterscheiden kann, ob das ein Covid-19 oder ein Influenza Virus war, oder gar ein Rhinovirus. Von einem Rhinovirus habt Ihr vermutlich noch nie was gehört, aber die gehören nicht nur „auch“ zu den Viren die jedes Jahr als „Grippe“ bezeichnet werden, sondern es ist DAS Schnupfenvirus 😉 Was Ihr als „Grippe“ bezeichnet ist ein Mix aus um die 17 verschiedenen Viren und Stämmen von Influenza, Rhino, HMP, RSV, Corona, Parainfluenza und Adenovirus. Dazu kommen noch eine ähnliche Anzahl an Bakterien. OB und welcher Virus da zu einer Verhaltensänderung geführt hat, kann eine Anwendung aus den „Fitnessbanddaten“ gar nicht auslesen. Und damit endet die tolle App Geschichte auch schon.

Jetzt der IT Teil davon: Jeder User bekommt eine PseudoID und die App fragt den WLAN Status ab, damit kann sie alle WLANs ermitteln, die sich in der Nähe befinden. Wenn diese Daten zusammengeführt werden, läßt sich leicht eine Karte und damit eine Position der ID und dann auch leicht der Person zu ordnen, denn WLAN oder nicht, Ihr habt am Ende auch eine IP mit der Ihr Euch beim RKI Server meldet. IP Adressen werden nicht umsonst als Personenbezogene Daten betrachtet, was bekanntermaßen, gerichtlich entschieden wurde. Warum? Weil man in dieser Welt leicht den Namen hinter einer IP herausbekommt. Man braucht nur behaupten die IP hätte urheberrechtlich geschütztes Material hochgeladen. Schon bekommt man den Namen des Anschlußinhabers. Das RKI wird mit seinen Verbindungen so oder so keine Probleme haben, die Namen zu ermitteln.

Ich unterstelle dem RKI da keine bösen Absichten, ändert aber an den Fakten nichts. Wenn sich also ein IT-Unternehmer brüstet, da wäre Krypto im Spiel, also ich hab da keinen Grund für Krypto gesehen, außer dem SSL Port vom RKI Webserver zum Datentransport. Der Nutzen der App dürfte bestenfalls darin liegen, daß man sieht: „Einer der sich angemeldet hat, schläft jetzt schlechter.“ Ich denke nicht, daß dies eine Datenspende rechtfertigen würde.

Coronachroniken: RKI stellt auf Videokonferenz um

Liebe Kasernierte,

auf der gestrigen Pressekonferenz des RKI wurde erstmals ein Videochatsystem benutzt. Es war witzig anzusehen, wo ja Videokonfen seit einigen Wochen bei vielen etabliert sind 🙂

Coronachroniken: „Können Sie mich hören?“

Hinweis: Updategrafik von 8.4. einbaut.

Leichte technische Probleme gab es bei Einführung des Videokonferenzsystems bei der RKI-Pressekonferenz. Der häufigste Satz war „Können Sie mich hören?“ 🙂 Bemängelt wurde von RKI, daß aufgrund der nicht vorhandenen Elektronischen Patientenaktie viele interessante Daten nicht vorhanden wären. Mag aus Sicht des Einzelnen Verwerters sein, aber was ist mit den Daten und den Zugriffen, wenn der offensichtliche Grund nicht mehr vorliegt? Ich habe noch nie gehört, daß einmal erteilte Zugriffsmöglichkeiten wirksam abgeschafft wurden, außer jemand klagte bis vor den BVGH.

Da gerade über freie Intensivbetten geredet wird, kommt mir der Gedanke, wieso wir diese Betten nicht voll auslasten, damit wir möglichst schnell durch sind? Wenn die Rate der Neuinfektionen und damit der Durchsatz in der Bevölkerungen gering bleibt, dauert es eben auch ewig und drei Tage, bis 70% der „Herde“ mit der Erkrankung durch sind. Man kommt dann sogar wieder in Welle #2 des Virus hinein, bevor die erste Welle überhaupt durch wäre. Welle #2 ist die erste Mutation des Virus, so daß bereits Infizierte wieder anfällig werden. (Variiert ein bisschen von Virus zu Virus für Corona rechnet das RKI mit einer Mutation pro Jahr)

Erstaunlich ist auch das Beharren darauf, daß die „Zahlen“ des RKI so korrekt wären, weil das ja „so einfache Zahlen“ sind. Jetzt wirds spannend, einer von der Presse fragt da wirklich nach, ob man nicht auf „mit Corona“ und „an Corona“ umstellen will. Au man, was für eine Antwort: „Das ist oft so bei Verstorbenen, die an Infektionskrankheiten verstorben sind, … das man dann im Obduktionsmaterial das infektiöse Argens nicht nachweisen könne.“ Also da bin ich mal gespannt, wie ein paar Milliarden Viren in einer Nacht in der Kühlhalle weg diffundieren. Herr Wiehler drückt sich hier vor einer belastbaren Antwort, wie in seinen weiteren Ausführungen zeigt. Das Herr Wiehler nicht auf alles eine gute Antwort haben kann, ist mir auch klar.

Dr. Bodo Schiffmann, Mediziner aus Sinsheim und noch nicht in Pension 😉 (Insiderwitz), hat genau diese Aussage auch stutzig gemacht und er fragte dazu Fachleute, also Pathologen,Toxikologen und Virologen, und die meinten, dies würde nicht stimmen: Zitat vom 5.4. 2020 „.. und mir wurde gesagt, dies wäre nicht so. Man könnte bei jemandem der an einem Virus gestorben ist, der (Corona ist gemeint) ja sehr spezifisch für das Lungengewebe ist, den (Virus) mit großer Sicherheit nachweisen.“

Kann ich mir persönlich auch nicht anders vorstellen. An dem Thema bleibe ich mal dran (ein paar Stunden vor dem nachfolgenden Block).

Die Fachmeinung

Ich habe einen ausgewiesenen Facharzt für Infektionskrankheiten dazu befragt und auch er ist der Meinung, daß sich ein Virus in den meisten Fällen in einer Gewebeprobe nachweisen lassen würde, wenn die Leiche nicht zu lange gelagert wird, bevor die Obduktion stattfindet. Die Aussagen des RKI auch zur Nicht-Obduktion von Verstorbenen bei durch Tröpfcheninfektion übertragenden Krankheiten, stößt Angesicht von passenden Schutzanzügen auch auf Unverständnis, denn wenn nicht untersucht wird, woran der Patient verstorben ist, hat man keine belastbare Datenbasis.

In dem Punkt sind sich scheinbar viele Kritiker einig, daß wir gar keine Vergleichszahlen haben, die wir belasten könnten. Nun ist in Österreich ein Vortrag aufgetaucht, der u.a.(!!) die Todesfällen unter Lungenenzündungspatienten vor 2018 behandelt. Es sind also tatsächlich Zahlen vorhanden, denn dort ist eine Bestandsaufnahme des Virengemenges der Verstorbenen und Erkrankten gemacht worden. Daher haben wir auch Zahlen, wie viele daran sterben müßten.

Man muß dazu auch wissen, daß eine genaue Aussage zur Todesursache bei Patienten auf der Intensivstation meistens nicht so möglich ist. Da wäre z.b. zu klären, ob eine vor dem Tod auftretende Lungenentzündung die Ursache für den Tod ist, oder nur ein Symptom des Todesprozesses an sich darstellt. Dies erscheint in Anbetracht des multiplen Versagens von Körperfunktionen während des Todes sehr schwierig zu sein.

Kleine Anmerkung zu Viren und Nachweisen: Nach der ersten Invasionswelle verlagern sich die Viren vermehrt ins Gewebe und sind dann in den Körperflüssigkeiten schwieriger nachzuweisen. Wenn man dann den Empfehlungen des RKI zur Obduktion folgt, nimmt man keine Gewebeprobe, sondern einen Abstrich, in welchem wegen der Verlagerung der Viren ins Gewebe der Nachweis schwer ist. Ein offensichtlich systematischer Fehler der uns um die Ohren fliegt.

Ich möchte mich hiermit nochmals für das 45 minütige Gespräch herzlich bedanken, das war sehr aufschlussreich.

Wie gut schützen Masken?

Im Gegensatz dazu erklärte Herr Wiehler schön, welchen Schutz (gegen eine Infektion ist gemeint) welche Art von Masken bieten und da sieht es für selbstgemachte und chirurgische Masken eher mau aus. Die helfen nur, die Person vor einem vor Tröpfchen aus einem selbst zu schützen. Das liegt daran, daß die Tröpfchen beim „Start“ im Mund noch ganz groß sind, und beim Flug dann weiter zerstäuben. Das bedeutet im Rückschluss, daß das was wir einatmen sehr fein verteilt Viren enthält und gegen diese Größe helfen diese Masken nicht. Von „Singen“ wäre übrigens auch dringend abzuraten 😉

In weiteren Meldungen zu Corona hat sich ein Arzt tierisch darüber aufgeregt, daß Menschen OP-Handschuhe anhaben, mit denen „nicht mal 50% der medizinisch Geschulten“ korrekt umgehen könnten, und schon gar kein Ungeschulter. Er meint folgendes, das man sich nach dem Gebrauch der Handschuhe ganz ordentlich die Hände desinfizieren muß, weil sich sonst auf den Händen ( Innenseite der Handschuhe ) eine wilde Gemengelage an Keimen hätte, denn die finden es dort toll ( warm, feucht, Nahrung etc. und können auch nicht abgestreift werden, optimal also! )

Coronavirus: kurze Durchsage vom RKI

Eine kleine Anfrage an das Robert-Koch-Institute heute morgen, was deren Meinung u.a. dazu ist, wo die Ursachen für die stark überhöhten Todeszahlen in einer kleinen Region Italiens, im Vergleich zu einer ungleich riesigen Vergleichsgruppe ( Wuhan ) oder Deutschland liegen, kam leider nur der Hinweis, doch mal die WHO zu fragen. Die werden einem deutschen Blog auch Antworten, da bin ich mir sicher 🙂

Mein Anschreiben:(Auszug)

„Wenn man in Betracht zieht, daß die Region Hubai ca. 60 Millionen Einwohner, die Stadt Wuhan davon alleine 10 Millionen Einwohner hat,
aber insgesamt nur 3.130 Tote gezählt wurden, wie kommt es dann, daß es eine kleine Region in Italien schafft, mit deutlich weniger Einwohnern
die gleiche Anzahl an Toten zu produzieren? Als Vergleich: Italien hat ins. ein bisschen mehr als 60 Millionen Einwohner.

Was ist an dieser Ecke Italiens so besonders?

Kontext:

Wenn man sich die Sterberatio der europäischen Staaten ansieht, fällt auf, daß Spanien(4,3%) und Italien(8,3%) mehr als nur Statistische Ausrutscher sind. Spanien und Italien sind aber auch die Problemkinder der letzten Wirtschaftskrise gewesen und haben folglich Ihre Ausgaben für das Gesundheitswesen heruntergefahren.

Welche Ursachen vermuten Sie hinter der stark erhöhten Sterberate in Italien und Spanien, im Vergleich zu denen aus Norwegen(0,37%), Schweden(0,76%), Finnland(0,00%), Dänemark(0,38%) und Deutschland(0,22%)?

Was vermuten Sie hinter dem Fakt, daß Griechenland, daß nachweislich auch im Gesundheitswesen gespart hat, einen so niedriges Sterberatio von 1,19% hat und damit Frankreich (2.68%)  und England (3,9%) locker abhängt?

Könnte es sich bei dem geringen Risiko um eine Illusion handelt, weil nicht genug getestet wird oder sind die Behandlungen besser?

(Zahlen von der Hopkins Stand 10:50 Uhr)“

Hier die Antwort:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

wir können aus Kapazitätsgründen nur auf unsere Internetseiten bzw. die Seiten der WHO verweisen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
**********************
Pressesprecherin

Robert Koch-Institut
Nordufer 20
13353 Berlin“