Linux – Gaming – Bluetooth Gamepads benutzen

Da kauft man für seine VR-fähige Drohne einen Bluetooth-Controller und was sagt die blöde Dronen-APP … 我不想用控制器! 🙁

Grrr…

Die Drohne will genau einen von tausenden Controllern und der dumme Kunde muß den doppelt so teuer einkaufen, wie vergleichbare Produkte. Jetzt haben wir den schon einmal da, da können wir den auch mal mit Linuxspielen ausprobieren 😀

Problem .. kein BT am Desktop 🙁 Lösbar, muß das Laptop halt für den Test ran, was auch die Ursache für die miese Framerate im Video ist und die komische Auflösung 🙂

Eigentlich könnte ich jetzt aufhören, denn auch wenn ich gedachte habe, da muß man viel machen, mußte man das gar nicht. 1a!

Alles was man machen muß ist, das BT Gamepad mit dem Laptop zu pairen. Es wird sofort als JoyPad erkannt und akzeptiert. Ab da braucht man nur noch ein Game, daß sich mit Gamepad steuern läßt: SuperTuxCart z.b. 😀 Schon kann es losgehen:

Die Steuerung mit „JoyPad“ ist aber GRAUSAM ungenau verglichen mit den Tasten. Da braucht mal echt lange um sich daran zu gewöhnen. Wie Ihr in dem Video seht, hatte ich das nicht 🙂 Liegt nicht am Gamepad, liegt klar an der Idee einen analogen Joystick für eine Digitale Steuerung zu benutzen 😉

Wer sich das DOBE GamePad zulegen will, es spielt auch direkt mit Android Handies, ist halbwegs gut verarbeitet, kommt mit Handyhalterung und 20h Akku. Für 15 € kann man da nicht meckern:

Linux – Wie man den Kontrast einstellt

Das Display ist zu hell eingestellt und man möchte das Ändern.Nur können vor lachen.

Die Odyssee

Da durchsucht man natürlich zuerst einmal die Einstellungen und findet den Bildschirmeinsteller. Kuckt rein, keine Anpassungen möglich. Farbe vielleicht ? Hmm, da kann man Farbprofile laden, wenn man denn ein passendes hat.
Aber Kontrast einstellen, Helligkeit regeln Fehlanzeige.

Die Lösung in der Konsole

Wem sein Bildschirm zu hell ist, der kann es mit dem xorg-x11-server-utils Befehl xgamma direkt benutzen:
[desktopuser] # xgamma -gamma 0.7

1.0 wäre normal, > 1 kontrastreicher, < 1 kontrastärmer

Natürlich kann das Tool das auch für jede Farbe einzeln die Werte setzen, aber das ist ja nicht Ziel der Übung.

Wie bekommt man das jetzt rebootfest ?

Da gibt es eine kleine Datei namens „.xinitrc“, in die werden wir den Befehl eintragen. Bei jedem Start, wir das geladen und ausgeführt, so daß dieser Wert später auch wieder gilt.
#!/bin/bash
xgamma -gamma 0.7

Via Desktopeinsteller

Jetzt ist das natürlich für Nichtkonsoler nicht so der Weg, den man sich wünschen würde. Ich selbst hätte es auch gern als Anwendung in den Systemeinstellungen gefunden. Da kommt uns Cinnamon leider so gar nicht entgegen. Es gibt zwar ein Desklet, also eine Erweiterung für die Leiste, aber leider nicht für die Systemeinstellungen, obwohl es genau da hin gehört.

Einfach mal danach in den Applets suchen und es installieren. Ihr bekommt dann ein neues Icon in die Leiste, mit de rsich die Helligkeit und das Gamma einstellen lassen. Nicht toll, aber immerhin, es geht.

Bestsellerautor setzt auf Linux

Am Wochenende ( 14./15.4.2018 ) lief in Braunschweig der Science-Fiction Con 2018 ab. Zu Gast war u.a. der Bestsellerautor  Andreas Brandhorst.

Lesung auf dem SF-Con in Braunschweig

Ich hatte das große Vergnügen, als Moderator mit Andreas auf der Bühne über die Heft- & Romanserie „Die Terranauten“ sprechen zu dürfen. Meine Begeisterung über Andreas Brandhorst ist schwer in Worte zu fassen, da er ein wirklich netter Mensch ist, der praktisch sofort Freundschaften schließt. Ich habe selten jemanden so schnell in mein Herz geschlossen wie Ihn.

Ma sieht Bestellerautor Andreas Brandhorst bei seiner Lesung

Seine Lesung der Bücher „Das Erwachen“ und „Die Tiefe der Zeit“ war entsprechend voll besetzt. Andreas Brandhorst kann sich seiner FAN Gemeinde auch sicher sein, da seine Groupies Bücherladungen in PKW Stärke signieren ließen. Am Ende hatte eine Familie alleine über hundert Exemplare signieren lassen 😉 Was kann man sich als Autor mehr Wünschen, wenn seine Arbeit so geschätzt wird ?

Linux rulz

Im Gespräch in der Zeit zwischen seinen Auftritten, haben wir uns über alle möglichen Dinge unterhalten. Er ist in allen Dingen ein wunderbarer Gesprächspartner 🙂 Dabei kamen wir auch auf das Thema Linux zu sprechen. Er hat sich als ArchLinux Jünger und als großer Fan der Open Source Idee offenbart. Privat arbeitet er mit drei Bildschirmen gleichzeitig, setzt auf LibreOfffice als Textverarbeitung und ist überzeugt, daß Linux „soviel besser“ als Windows ist. Das habe ich natürlich gern gehört und werde es auch auf dem LPD 2018.1 in Braunschweig am 21.4. verkünden 😉

Bild von Andreas Brandhorst

Auch wenn es das Foto suggeriert, Andreas trinkt keinen Alkohol mehr 😉 Der Fauxpas eines Fans mit dem Geschenk einer Flasche Braunschweiger Mumme Bieres, wurde an dem Wochenende zu einem wahren Running Gag 😀