Warum nur #youtube #unge ?

Vergeßt es, die Tweets gibt es nicht und das ist auch gut so. Heute gibt es mal keine Lebenshilfe, sondern eine Frage, die Ihr gern kommentieren dürft:

Wieso wird man von Nachrichten über Leute genervt, die andere Leute auf Youtube beim Spielen kommentieren oder gar Ihre eigenen Gamesessions kommentieren?

Wie man in den letzten 3 Tagen nicht verhindern konnte, wird man in diversen IT Newsseiten über die Probleme von Simon Unge genervt. Wie Golem in seinem Bericht geschrieben hat, ist das tatsächlich keine Meldung wert und trotzdem wird faktisch überall gehypt.

Ist jetzt endlich rausgekommen, daß es wiedermal nur um Kohle für die Jungs geht ? Das alleine kann es doch nicht sein, also wieso ist das eine Meldung wert, wenn jemand sein IMHO überflüssiges Videomaterial nicht mehr unters Volk bringen will ?

So ganz allein kann ich mit meiner Meinung nicht sein, denn letzte Woche ist Southpark sehr schön über diesen Youtube Schwachsinn hergezogen, es war Ihnen sogar eine Doppelfolge wert. Episode #Rehash

Ich habe übrigens nichts gegen Youtube Videos, aber wenn sollte man schon selbst mitspielen, als anderen beim Spielen zu zusehen.

Die Kommentare sind ab jetzt freigeschaltet…

TAR erfolgreich per SSH tunneln

Jeder Admin kennt das Problem, man muß irgendwann mal in seinem Leben ein System backupen, ohne das man Platz dafür hat oder die Platte ist nur noch lesbar.

Natürlich kommt einem dabei sofort die Idee, daß per SSH auf einen anderen Server zu übertragen. TAR muß aber irgendwo die Daten ausgeben, das geht nur in die PIPE. Mit den Daten kann man aber mit SSH als Ziel nicht viel anfangen, außer man schafft es den Datenstrom in die richtigen Bahnen zu lenken.

Genau das geht mit dieser Anweisung:

tar czv / | ssh user@backup.server.de "cat - > backup.tgz"

Cat leitet am Zielserver die Daten von Stdin in das File backup.tgz um.

Systemd: wenn set-default nicht funktioniert

Fedora empfiehlt auf den eigenen Seiten, daß man das Default.Target mit dem Befehl:

systemctl set-default graphical.target

setzen könnte. Das  graphical.target ist dabei die Desktopoberfläche. Mit dem multi-user.target bekommt man nur die auf Server übliche Textkonsole zusehen.

Leider stimmt das nicht für jede Fedoraversion und z.b. bei Fedora 19 muß man selbst Hand anlegen:

ln -sf /usr/lib/systemd/system/multi-user.target /etc/systemd/system/default.target

Man kann auch den direkten runlevel als Ziel angeben:

z.b.  /etc/systemd/system/default.target -> /lib/systemd/system/runlevel3.target

Im laufenden Betrieb kann man als Root mithilfe des isolate Befehls zwischen den Runleveln umschalten. Das ist zu Debugzwecken ganz praktisch.

systemctl isolate multi-user.target