CoronoChroniken: Nicht schon wieder!!!

Liebe Maskierte,

ich muß mit Euch schimpfen.. WER WAR DAS!?!?!?!?! 🙂

CoronoChroniken: Nicht schon wieder!!!

 

Leere Regale bei Aldi 24.10.2020

Leere Regale bei Aldi 24.10.2020

Die Menschen hamstern schon wieder. Kann echt nicht wahr sein, dabei hatte doch der Frühling gezeigt, daß es da gar keine Probleme gibt und da sind deutlich mehr Menschen schwer an dem Virus erkrankt. Was ist bitte mit Euch los? Ist Euch klar, daß das eine selbst erfüllende Prophezeiung  ist? Je mehr Hamstern, desto mehr müssen die anderen auch hamstern was noch da ist, was den Anschein des Mangels beflügelt.

In anderen Nachrichten haben wir heute morgen interessant Artikel gefunden:

Laut einer Pre-Print-Studie aus Norwegen, hängt es von der Blutgruppe ab, wie hoch das Risiko schwer zu erkranken ist. Die Blutgruppen Null und B haben eher ein geringes Risiko, Menschen mit Blutgruppe A sind mit einer 50:50 Chance leider nicht so gut dran.

Eine Forschergruppe aus Marburg hat dagegen gute Nachrichten für alle, da ein Stimmungsaufheller namens Prozac, der als Mittel seit Jahrzehnten zugelassen, gut verträglich, weit verfügbar, billig ist und vor allem, gegen Coronaviren wirkt. Er kann daher in der Therapie eingesetzt werden. Das Medikament hemmt die Verbreitung von Viren im Körper.

Quelle: https://amp.n-tv.de/wissen/Prozac-wirkt-gegen-Covid-19-article22120075.html

Zu den Zahlen

Bevor wir uns die neusten Zahlen anschauen, muß ich vorwegschicken, daß es nicht unerwartet kommt, daß bei einer Verbreitung des Virus, auch die Sterbefälle wieder ansteigen werden. Diese sind ja künstlich niedrig gehalten worden, durch den Lockdown im März.

Der Knick da am 19.10. ist ein mathematisches Artefakt aufgrund der Schwankungen im 7d Delta.

In diesem Bild wurden die Skalen angepaßt, nicht um die Sterbefälle klein zu halten, sondern um die Toten ins. im Verhältnis der letzten Graphen zeigen zu können, denn die Skala ist ja auch gestiegen.

Die Stadt Braunschweig ist der Meinung, daß man auf engen Plätzen, wer definiert sowas eigentlich?, jetzt auch im Freien Maske tragen müßte. Das ist der nächste Schritt im Regentanzkarusell. Die Maßnahme bringt nichts, also machen wir mehr davon, irgendwann wird schon was passieren. Das mit dem „passieren“ stimmt, aber es hatte dann nicht das mit dem Regentanz zu tun.

Ich freue mich schon auf die Geschichtsbücher der nächsten 200 Jahre, wenn die unsere Generation als die „Ära der digital Primitiven“ bezeichnen werden, die mit primitivem Aberglauben eine Infektionkrankheit bekämpft haben. Setzt natürlich voraus, daß die Menschheit es bis dahin schafft und da sieht es ja nicht wirklich nach aus, wenn man mal ehrlich ist. Vielleicht wirds ja wie bei Mad Max.

Wer mal was zu lachen haben will, der kann den „Wissenschaftsartikel“ im Spiegel lesen:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-nach-aussagen-von-aerztekammer-praesident-was-fuer-die-wirksamkeit-von-masken-spricht-a-b66831a5-3fb5-4ec7-8b4a-23d2419fb4e7

Achtet mal drauf, wie oft die Worte „könnte“, „möglicherweise“ und andere Konjunktive  in einer Auflistung vorkommen, die für die Wirksamkeit von Alltagsmasken sprechen sollen. Am schärfsten fand ich ja diesen Satz im Bezug auf eine Lancet Studie : „Masken könnten demnach das Infektionsrisiko möglicherweise deutlich senken, die Schätzungen schwanken zwischen zehn und 14 Prozent.“ und um was für einen Wert schwanken die Bitte oder ist das der Endwert? Weil mit 10% Schutzwirkung, kommt man nicht weit. Selbst 50:50 wäre noch besser. Was haben die da eigentlich geprüft? Kan man leider gerade nicht prüfen, weil deren Webserver offline sind. Gestern war übrigens Nature nicht zu erreichen, da wollte ich mir auch eine Studie ziehen. Das ist doch komisch oder? Das RKI war gestern auch kurz weg.

Die angeblichen Tests unten mit „Geschirrtüchern => 70% Schutzwirkung“ sind ohne den Virus und dessen realer Größe nicht aussagekräftig, so wie PCR-Tests ohne CT Faktorangabe. Der Covid-19 ist einer der kleinen Vertreter von Viren. Es gibt auch große Viren mit fast 2 Millionen Basenpaaren an DNA Code, die sind teilweise besser ausgestattet mit Basenpaaren als manche Lebensformen :). Tip an die Viren: Augen auf bei der Wahl der aufgenommenen Gensequenzen! 😉

 

Thunderbird 78.3.1 Update mit kleinen Themebugs

Das Update von Thunderbird 78.3 ist nicht ganz so gut gelaufen, wie es sollte.

Thunderbird 78.3.1 Update mit kleinen Themebugs

Das gestern von Fedora präsentiere Update auf Thunderbird 78.3.1 hat leider kleine Bugs bei der Themeimplementierung:

Das bekommt man, wenn man die Themes umstellt von Default -> Dark -> Light -> Default  🙂

Als Folge sind Highlights dann weiße Schrift auf weißem Hintergrund, auch bekannt als die ostfriesische Nationalflagge.

Beheben läßt sich das zum Glück ganz einfach: Theme auswählen und Thunderbird neustarten.

Und auch beim Layout des „Neue Email schreiben“ Fensters gibt es kleine, wenn auch nicht sofort ersichtliche Fehlinterpretationen von „Das soll so sein“ :

Ich glaube nicht, daß es soooo geplant war 😉

Ganz klar, die alte Version mit An:, CC: und BCC: untereinander war IMHO besser, wird aber vermutlich ein ähnliches Verhalten gehabt haben. Der Fehler, wenn man so will, ist hier eigentlich, daß man es überhaupt soweit aufziehen kann, obwohl die UI Elemente das gar nicht nötig haben. Da fehlt so etwas wie ein max-height: im CSS 😉

Was man in den Bildern jetzt nur ganz schlecht zu erkennen ist, daß sich auch der Default Icon Satz geändert hat. Er entspricht jetzt einem HIGH-Contrast Iconsatz für sehbehinderte Menschen. Das ist nicht nur mir ausgefallen. Auch dies wurde Thunderbird als Bug gemeldet, denn im System ist „Gnome“ als Iconsatz eingestellt und da hat sich TB bislang auch dran gehalten.

Der neue Iconsatz ist zu dem etwas größer bei den Element-Abständen eingestellt, was zwar auf einem Tablet besser sein wird, aber leider bei einem 20 Konten. mit jeweils 40 Unterordnern, Thunderbird nur eine unnötige Platzverschwendung darstellt.

Die Thunderbird-Telemetriedaten

Nicht ganz so erfreulich, aber zum Glück abwählbar, ist die Zwangsaktivierung der Telemetriedaten.

Diverse Nutzer, meine Wenigkeit inklusive, konnten nachweisen, daß die Übermittlung der Telemetriedaten an Thunderbird vor dem Update ausgeschaltet war und automatisch aktiviert wurde. Ihr solltet das also genau prüfen, wenn Ihr jetzt 78.3.1 oder schon 74.x bekommen habt.

Hier könnt Ihr das abschalten:

Wie man sehen kann, war das die Schwarz-Weiße-Phase nach dem Themewechseltest 😀

Die Thunderbird Devs sind dran, auch wenn Sie wenig begeistert waren, daß mehrere Fehler in einem Bugreport gemeldet wurden. Das bringt mich auch gleich zum Abschluß, denn ..

Eine Sache muß ich noch gerade ziehen

Ich hatte heute morgen einen Datenschutzverstoß von Thunderbird gemeldet. Dieser konnte gegen 21 Uhr zu meiner Zufriedenheit von den Thunderbird Devs aufgeklärt werden und ist damit erledigt. Die Datenschutzbeschwerde beim LFD und BFD bereits durch mich zurückgezogen und als erledigt erklärt worden.

Damit Ihr diese Nachricht auch findet, wenn Ihr der alten Artikelurl folgt, wurde dieser Artikel als Ersatz eingestellt. Das ist also der Grund wieso Ihr etwas anderes gesehen habt, als Ihr vielleicht erwartet habt.

 

Nemo: kleines Datenspurenproblem

Moin,

auf der Suche nach einer Erklärung wieso Nemo ständig mit unsortierten Verzeichnislisten startet, statt der eingestellten alphabetischen Reihenfolge, stieß ich auf ein kleines Datenspurenproblem.

Nemo: kleines Datenspurenproblem

Nemo, der Dateiexplorer von Cinnamon, merkt sich die Position jedes Icons auf dem Desktop in einer Datei: ~./config/nemo/desktop-metadata

Wenn man wie ich noch Restbestände aus der Steinzeit des Digitalen Films vorrätig hat, damit man bei Internetausfall, NetFlixpleite oder Implosion von Amazon+ noch Unterhaltung einspielen kann, hat man ein Problem. Auch wenn Ihr häufig Live-Images mountet, USB Sticks benutzt oder sonstige Laufwerke auf Eurem Desktop aufpoppen habt, dann seid auch Ihr von der Nemo-Datenspuren-Panne betroffen.

Jedesmal, wenn ein Laufwerk gemountet wird, erscheint dazu ein Icon auf dem Desktop. Ein Icon auf dem Desktop muß eine Position haben und die muß man als Desktopmanager speichern. Das passiert in obiger Datei.

Am Ende sieht diese Datei dann leider so aus:


[mtp.volume]
nemo-icon-position=91,834
monitor=0
icon-scale=1
nemo-icon-position-timestamp=1499790545

[THE_HOBBIT_AUJ_EXTENDED_PART_2.volume]
nemo-icon-position=221,34
monitor=0
icon-scale=1
nemo-icon-position-timestamp=1507039069

Damit speichert diese Datei leider mehr als genug um interessant zu sein: Name und Datum der Erstsichtung des Mediums. Alleine schon, daß man sehen kann, welchen Film man sich angesehen oder welchen USB Stick man benutzt hat, ist schon erschreckend, aber dazu noch das Datum + Uhrzeit auf die ms genau, ist ein Log das nicht sein sollte.

Das merken des Datums ist für den Zweck außerdem völlig unnötig, außer man würde bei jedem mal, wenn man das Icon benutzt, den Stand aktualisieren und alle die Icons löschen, die seit X Monaten nicht mehr benutzt wurden. Das passiert leider nicht.

Um es Euch einfach zu machen, habe ich da mal was zusammen gebastelt:

$ grep timestamp desktop-metadata | sed -e „s/^.*=//g“ | awk ‚{print „date –date=\“@“$1″\““;}‘ | bash

Für etwas Wissbegierigere:

#!/bin/bash

ALISTE=$(cat $1)

for line in $ALISTE; do

if [[ "$line" == *"volume"* ]]; then
       echo $line;
fi

if [[ "$line" == *"timestamp="* ]]; then
       echo "$line"| sed -e "s/^.*=//g" | awk '{print "date --date=\"@"$1"\"";}' | bash
fi

done

kommt das bei raus u.a.:

[DIE_KAENGURU-CHRONIKEN.volume]
Di 8. Sep 17:11:15 CEST 2020
[Fedora-WS-Live-32-1-6.volume]
Di 29. Sep 17:58:48 CEST 2020
[Fedora-WS-Live-33_B-1-3.volume]
Do 1. Okt 13:04:21 CEST 2020
[Fedora-WS-Live-33_B-1-3.volume.2]
Mi 30. Sep 23:51:27 CEST 2020

[Kommentarspur: Ja ich geb es zu, ich hab ihn gesehen und er war nicht so toll. Ich hatte da mehr auf Jesus,Gott und die DNA Bombe gehofft 😀]

Da Volumen mit Icon auch alles das ist, was man per SSHFS, CUTEFS, FTPMOUNT usw. mountet, verrät diese Datei auch auf welchen Servern man unterwegs war.  Das sind alles META-Daten die nicht sein müßten.

Den Namen des Volumens könnte mit SHA256 hashen, mit einem per-PC-Salt natürlich, das Datum könnte als Löschdatum benutzt werden und so zur Selbstreinigung beitragen. Das sind nur minimale Änderungen, würden die ganze Sache aber komplett entschärfen!

Daher werde ich mich da mal wieder mit Scott rumprügeln müssen, da er dafür Verantwortung zeigt 🙁

Allemal sind diese und andere Dateien Ihres Types, ein Argument für eine pauschale Festplattenvollverschlüsselung beim Setup eines PCs.