CoronaChroniken: Gratis FFP2 Masken in Bremen

Liebe Maskierte,

eben noch im Blog gefordert, bereits am 31.10. in Bremen umgesetzt. Das nenne ich mal zeitnah 😉

CoronaChroniken: Gratis FFP2 Masken in Bremen

Ab dem 13.11. durften sich alle Ü-65 BĂŒrger ihre 10 FFP2 Masken pro Monat gratis in den Apotheken abholen.

Die Stadt Bremen gibt dafĂŒr 2 Mio. Euro aus. Von dieser Stelle ein herzliches Danke nach Bremen!

Ich hoffe es macht in anderen BundeslĂ€ndern Schule. So kann man die grĂ¶ĂŸte Risikogruppe nĂ€mlich tatsĂ€chlich schĂŒtzen.

https://www.rtl.de/cms/jetzt-gibt-es-die-ffp2-masken-in-bremen-umsonst-aber-nicht-fuer-alle-4649431.html

CoronaChroniken: Alltagsmasken – Schutz oder nicht?

Liebe Maskierte,

im Tagesspiegel ist heute ein Experte fĂŒr Masken, genau genommen, Alltagsmasken zitiert worden. Schauen wir uns mal an, was er zu sagen hat.

CoronaChroniken: Alltagsmasken – Schutz oder nicht?

Ein Plateau bildet sich. Das ist schon mal Grund etwas entspannter in die Zukunft zu sehen. Im Graphen darunter habe ich Euch mal den Stichtag des Novemberlockdowns eingezeichnet, damit nicht jemand auf die Idee kommt, daß dieser irgendwas mit der Abflachung zu tun hĂ€tte ( Stichwort: Regentanz ) 😉

Alltagsmasken – Bieten Sie Schutz oder nicht?

Meine Meinung kennt Ihr ja zu dem Thema: Alltagsmasken bieten allenfalls Schutz durch Selbstinfektion mit den HĂ€nden, Filterwirkung gegen Viren allenfalls 10%.

Was sagt denn ein laut Tagesspiegel Experte dazu?

„Sie sind aus meiner Sicht eigentlich nur draußen wirklich nĂŒtzlich, in geschlossenen RĂ€umen aber nicht.“ Christian KĂ€hler, Leiter des Institutes fĂŒr Strömungsmechanik und Aerodynamik an der UniversitĂ€t der Bundeswehr in MĂŒnchen

Wem das als Pauschalaussage reicht, kann sich wieder hinlegen 😉 Wer etwas mehr erfahren möchte, dem fasse ich das gerne zusammen:

Herr KĂ€hler, der da viel geforscht hat, obwohl es offensichtlich ist ;), spricht zurecht davon, daß die Luftströme bei Alltagsmasken nicht wirklich gefiltert werden, sondern an den offenen RĂ€ndern ausgeleitet werden, weil diese nicht dicht anliegen. Das kann jeder Raucher sofort demonstrieren, wenn Ihr noch einen zur Hand habt.

Damit wĂŒrde man in geschlossenen RĂ€umen zwar eine „direkte“, also frontale, Infektion eindĂ€mmen, aber diejenigen die neben einem sitzen oder stehen, bekommen es voll ab. Das gleiche gilt natĂŒrlich auch in die andere Richtung: Das was man nicht durch den Stoff einsaugt, kommt woher? Genau, man saugt es durch die offenen Seiten an.

Zitat aus dem Tagesspiegel:

„Die ausgeatmeten Partikel entweichen also trotz der Mund-Nasen-Bedeckung, nur eben seitlich. „Deshalb bieten sie keinen Schutz, wenn man nebeneinander sitzt, wie zum Beispiel SchĂŒler in KlassenrĂ€umen oder auf den SitzbĂ€nken in S-oder U-Bahnen“, sagt KĂ€hler.

Sie könnten in solchen Situationen sogar schĂ€dlich wirken, wenn Menschen dicht, also nur mit um die 50 Zentimeter Abstand nebeneinander sĂ€ĂŸen.

QED. Diskussion final beendet. Weg mit der Maskenpflicht, weil in der jetzigen Form kompletter Unsinn.

Ceterum censeo Personae esse delenda!

Ich fordere daher auf, die Maskenpflicht in Deutschland entweder auf FFP2+FFP3 Pflichtmasken zu verschĂ€rfen, oder mit dem Unsinn aufzuhören. Drinnen wie draußen, weil draußen der Wind die Aerosole eh weg weht und sofort verdĂŒnnt.

Wie man in den Graphen oben auch sehen kann, hatten sich die Infektionszahlen nach EinfĂŒhrung der Maske sogar erhöht! Was nur mit einer nicht existenten Wirkung erklĂ€rt werden kann.

Quellen:

www.tagesspiegel.de / Das wichtigste zu Mund-Nasenbedeckungen – In welchen Situationen Alltagsmasken schuetzen und wann nicht

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0021850220301063

ausgesuchte Blog Referenzen zum Thema:

CoronaChroniken: weitere Meinung zum Nutzen von Masken

CoronaChroniken: Masken – Fakten gegen Meinungen

CoronaChroniken: Die lange gesuchten Nebenwirkungen von Masken

CoronaChroniken: Der negative Maskeneffekt

CoronoChroniken: Nicht schon wieder!!!

Liebe Maskierte,

ich muß mit Euch schimpfen.. WER WAR DAS!?!?!?!?! 🙂

CoronoChroniken: Nicht schon wieder!!!

 

Leere Regale bei Aldi 24.10.2020

Leere Regale bei Aldi 24.10.2020

Die Menschen hamstern schon wieder. Kann echt nicht wahr sein, dabei hatte doch der FrĂŒhling gezeigt, daß es da gar keine Probleme gibt und da sind deutlich mehr Menschen schwer an dem Virus erkrankt. Was ist bitte mit Euch los? Ist Euch klar, daß das eine selbst erfĂŒllende Prophezeiung  ist? Je mehr Hamstern, desto mehr mĂŒssen die anderen auch hamstern was noch da ist, was den Anschein des Mangels beflĂŒgelt.

In anderen Nachrichten haben wir heute morgen interessant Artikel gefunden:

Laut einer Pre-Print-Studie aus Norwegen, hÀngt es von der Blutgruppe ab, wie hoch das Risiko schwer zu erkranken ist. Die Blutgruppen Null und B haben eher ein geringes Risiko, Menschen mit Blutgruppe A sind mit einer 50:50 Chance leider nicht so gut dran.

Eine Forschergruppe aus Marburg hat dagegen gute Nachrichten fĂŒr alle, da ein Stimmungsaufheller namens Prozac, der als Mittel seit Jahrzehnten zugelassen, gut vertrĂ€glich, weit verfĂŒgbar, billig ist und vor allem, gegen Coronaviren wirkt. Er kann daher in der Therapie eingesetzt werden. Das Medikament hemmt die Verbreitung von Viren im Körper.

Quelle: https://amp.n-tv.de/wissen/Prozac-wirkt-gegen-Covid-19-article22120075.html

Zu den Zahlen

Bevor wir uns die neusten Zahlen anschauen, muß ich vorwegschicken, daß es nicht unerwartet kommt, daß bei einer Verbreitung des Virus, auch die SterbefĂ€lle wieder ansteigen werden. Diese sind ja kĂŒnstlich niedrig gehalten worden, durch den Lockdown im MĂ€rz.

Der Knick da am 19.10. ist ein mathematisches Artefakt aufgrund der Schwankungen im 7d Delta.

In diesem Bild wurden die Skalen angepaßt, nicht um die SterbefĂ€lle klein zu halten, sondern um die Toten ins. im VerhĂ€ltnis der letzten Graphen zeigen zu können, denn die Skala ist ja auch gestiegen.

Die Stadt Braunschweig ist der Meinung, daß man auf engen PlĂ€tzen, wer definiert sowas eigentlich?, jetzt auch im Freien Maske tragen mĂŒĂŸte. Das ist der nĂ€chste Schritt im Regentanzkarusell. Die Maßnahme bringt nichts, also machen wir mehr davon, irgendwann wird schon was passieren. Das mit dem „passieren“ stimmt, aber es hatte dann nicht das mit dem Regentanz zu tun.

Ich freue mich schon auf die GeschichtsbĂŒcher der nĂ€chsten 200 Jahre, wenn die unsere Generation als die „Ära der digital Primitiven“ bezeichnen werden, die mit primitivem Aberglauben eine Infektionkrankheit bekĂ€mpft haben. Setzt natĂŒrlich voraus, daß die Menschheit es bis dahin schafft und da sieht es ja nicht wirklich nach aus, wenn man mal ehrlich ist. Vielleicht wirds ja wie bei Mad Max.

Wer mal was zu lachen haben will, der kann den „Wissenschaftsartikel“ im Spiegel lesen:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-nach-aussagen-von-aerztekammer-praesident-was-fuer-die-wirksamkeit-von-masken-spricht-a-b66831a5-3fb5-4ec7-8b4a-23d2419fb4e7

Achtet mal drauf, wie oft die Worte „könnte“, „möglicherweise“ und andere Konjunktive  in einer Auflistung vorkommen, die fĂŒr die Wirksamkeit von Alltagsmasken sprechen sollen. Am schĂ€rfsten fand ich ja diesen Satz im Bezug auf eine Lancet Studie : „Masken könnten demnach das Infektionsrisiko möglicherweise deutlich senken, die SchĂ€tzungen schwanken zwischen zehn und 14 Prozent.“ und um was fĂŒr einen Wert schwanken die Bitte oder ist das der Endwert? Weil mit 10% Schutzwirkung, kommt man nicht weit. Selbst 50:50 wĂ€re noch besser. Was haben die da eigentlich geprĂŒft? Kan man leider gerade nicht prĂŒfen, weil deren Webserver offline sind. Gestern war ĂŒbrigens Nature nicht zu erreichen, da wollte ich mir auch eine Studie ziehen. Das ist doch komisch oder? Das RKI war gestern auch kurz weg.

Die angeblichen Tests unten mit „GeschirrtĂŒchern => 70% Schutzwirkung“ sind ohne den Virus und dessen realer GrĂ¶ĂŸe nicht aussagekrĂ€ftig, so wie PCR-Tests ohne CT Faktorangabe. Der Covid-19 ist einer der kleinen Vertreter von Viren. Es gibt auch große Viren mit fast 2 Millionen Basenpaaren an DNA Code, die sind teilweise besser ausgestattet mit Basenpaaren als manche Lebensformen :). Tip an die Viren: Augen auf bei der Wahl der aufgenommenen Gensequenzen! 😉

 

CoronaChroniken: Masken – Fakten gegen Meinungen

Liebe Maskierte,

heute kursiert in verschiedenen Medien ein sehr fahrlĂ€ssiger Artikel zu Mund-Nase-Bedeckungen. Daher ist das Thema fĂŒr heute klar:

CoronaChroniken: Masken – Fakten gegen Meinungen

Achtung: bei dem hier verlinkten Artikel handelt es sich nur um eine MeinungsĂ€ußerung, nicht um gesicherte Fakten:

Pharmazeutische Zeitung – Womöglich mildere VerlĂ€ufe durch Masken

Der spekulative Inhalt wird hier wenigstens im Titel sichtbar gemacht, bei anderen Presseartikeln, die ich gesehen habe, war das nicht der Fall, weswegen ich auch diesen ausgewÀhlt habe.

Eine Kurzfassung: „Zwei Professoren aus Kalifornien sind der Meinung, daß Masken den Verlauf von Infektionen abmildern wĂŒrden, weil sie die Viruslast reduzieren wĂŒrden. DafĂŒr gĂ€be es ja Anzeichen in den USA.“

Eher zufĂ€llig habe ich Euch ja jĂŒngst die Australisch-Chinesisch-Viatnamesische Studie zum dauerhaften Tragen von Masken und der Steigerung der Ansteckung mit Infektionskrankheiten vor denen die Masken eigentlich schĂŒtzen sollen, durch die Masken selbst aufgezeigt: Die lange gesuchten Nebenwirkungen von Masken. Damit wĂ€re ein „Erfolg“ damit erkauft, daß  viel mehr Menschen infiziert und in Folge krank werden, weil die Masken nachweislich das Risiko steigern, nicht vermindern. Ich denke, daß wĂŒrde, so es denn ĂŒberhaupt funktioniert, niemand ernsthaft wollen.

Die Pocken

Die Arbeitsthese der Beiden ist auch nicht direkt eine geringere Ansteckung, sondern ein milderer Verlauf. Die Basis dafĂŒr geht auf die PockenbekĂ€mpfung mit Lebendvakzinen zurĂŒck. Damals, bevor es wirksame Impfstoffe gab, machte man sich einer eher fragwĂŒrdigen Praxis schuldig: Man infizierte einen gesunden Menschen mit der FlĂŒssigkeit aus den Pockenblasen eines genesenen Pockenpatienten. Die Annahme war, daß der Prozess der Heilung die Viren so abgeschwĂ€cht hat, daß sie keine große Gefahr mehr darstellen und gesunde so eine Immunabwehr aufbauen können, ohne an den Pocken selbst zu erkanken.

Wichtige Anmerkung: Infizierte und Erkrankte sind zwei verschiedene paar Schuhe. 95% aller Menschen sind mit Herpes infiziert, aber nur eine Handvoll erkranken oder sterben daran.

Ich tippe auch eher darauf, daß hier (ohne es zu wissen) Antikörper transplantiert wurden, denn diesen Ansatz verfolgt man heute ja auch noch. Der Plan mit der aktiven Pocken zu impfen, ging dann auch regelmĂ€ĂŸig in die Hose, weil die Virusmenge in den Proben nicht genau bestimmt werden konnte und dann gabs doch erkrankte, statt immuner Menschen. Die Idee an sich hat in einer Adaption tatsĂ€chlich zum Erfolg gefĂŒhrt: animalresearch.info – Pocken durch Impfung ausgerottet Das „Vaccinia“ Latein fĂŒr Kuh ist, wußte ich auch noch nicht 😉

Verringerte Virenlast

Also, Theorie der Beiden: „Masken verringern die Virenlast, so daß der Körper besser damit zurecht kommt“, weil homöopathische Dosis verabreicht. Da sind also keine abgeschwĂ€chten Viren von Genesenen im Spiel und genau das ist das Problem. Sogenannte Lebendimpfstoffe, die frĂŒher eingesetzt wurden, waren nicht vermehrungsfĂ€hige Exemplare, sei es durch eine Strahlenbehandlung oder gezielte Mutation des Virus zu einer ungefĂ€hrlichen Form. Diese Lebendimpfstoffe konnten also keine Erkrankung auslösen, dem Immunsystem aber als Blaupause dienen, fĂŒr den unverĂ€nderten Virus. Damit reagiert die Immunabwehr bei einer echten Infektion dann sehr viel schneller, so daß es nicht zu einer Erkrankung kommt. Soll erfĂŒllt.

Wenn man aber eine geringe Menge vermehrungsfĂ€higer Viren verabreicht, dann ist das keine Blaupause mehr, sondern ein echter Angriff. Überschreitet der eine bestimmte Virusmenge, kommt es zur unkontrollierten Vermehrung mit den bekannten Folgen. Ist die Grenze unterschritten, eskaliert die Sache gar nicht erst, weil die Viren schon von der ersten Immunantwort (quasi im Vorbeigehen) ausgerottet werden, was keine Antikörperproduktion vor Folge hat (afaik).

Nun hat die CharitĂ© dazu erst letzte Woche eine Studie publiziert, in der sie eine Ursache fĂŒr schwere VerlĂ€ufe bei der Risikogruppe glaubt gefunden zu haben: ein Mangel an Interferon-Gamma der die Immunantwort ausbremst. Patienten der Risikogruppe haben mehr als genug T-Helferzellen, aber die arbeiten nur auf Sparflamme, was dann einen schweren Verlauf ermöglicht. (Hinweis: Referenz#5  in der NEJM Publikation der beiden Professoren enthĂ€lt einen Aufsatz zu genau dem Punkt, die könnten also schon gewußt haben, daß die schweren VerlĂ€ufe mit den T-Helferzellen zusammenhĂ€ngen.)

Die Situation in den USA

Jetzt geben die beiden Professoren an, daß sie in den USA ja Anzeichen sĂ€hen, die Ihre Meinung bestĂ€tigen wĂŒrden, denn die Anzahl der schweren FĂ€lle nimmt „seit EinfĂŒhrung der Maskenpflicht“ ab, bezogen auf die Menge der Infizierten. Genau hier liegt natĂŒrlich der Fehler, denn die Anzahl der schweren VerlĂ€ufe ist konstant bezogen auf die Bevölkerung, die Anzahl der Tests und damit der „Infizierten“ die von Ihrem Covid-19 Virus wissen ist gestiegen. Das Thema hatten wir ja erst in dem Artikel: Die Ausgrenzung, wo das „Nichtsehen“ der Dunkelziffer zu der irrigen Annahme fĂŒhrt, daß die Ausnahme die Regel ist. Je weiter man aber das Dunkelfeld ausleuchtet, desto greifbarer wird der Normalzustand und die Ausnahme wird wieder zur Ausnahme.

Die Professoren greifen auf ein Experiment zurĂŒck, daß systematisch fragwĂŒrdig war, denn Hamstern wurden verschiedenen Viruslasten ausgesetzt und eine geringe Virenlast fĂŒhrte zu einem milderen Verlauf. Dies ist ja klar, weil weniger Ärger machende Viren die Körperfunktionen gestört haben, bis sie erledigt wurden. Das den armen Tieren dabei Virenlasten jenseits von Gut und Böse verabreicht wurden, fehlt in dem Artikel. SelbstverstĂ€ndlich könnte man einen Menschen mit einer Ladung Covid-19 Viren direkt ins Blut verabreicht in wenigen Minuten umbringen, dies entspricht aber zu keiner Zeit einer reellen Infektion. Und, bevor jemand einen Master-Erbschaftsplan entwickelt, Affen mit denen man das auch gemacht hat, haben sogar eine heftige Überdosis ĂŒberlebt. So todsicher ist diese Methode zu Erben gar nicht 😉

Deutschland als Beweis

Nun fĂŒhren die Beiden Deutschland als anekdotischen Beweis an:

„Die von ihnen aufgestellte Hypothese könnte auch eine mögliche ErklĂ€rung dafĂŒr sein, dass derzeit in einigen LĂ€ndern, darunter Deutschland, die Infektionszahlen wieder ansteigen, aber keine Zunahme der FĂ€lle von Covid-19-Patienten in den Kliniken zu beobachten ist.“

„offiziell“ weiß hier niemand, wieso kaum noch schwere VerlĂ€ufe kommen. „Man“ geht von zwei Dingen aus: „Mutation des Virus zu schwĂ€cherer Form“ und „Die, die konnten, sind schon schwer erkrankt oder Tod“, denn eins steht fest: Die Maskenpflicht kam erst, als die Wellen (Infektion und Sterbewelle) bereits lange durch waren. Was das stĂ€rkste Indiz fĂŒr die These „Masken haben gar keinen Effekt“ ist 🙂

Auch der Vergleich zweiter Kreuzfahrtschiffe, eins mit Masken an Infizierte und Personal, eins ohne Masken, beweist nur eins: schlechte Auswahl von Testsubjekten fĂŒhrt zu schlechtem Ergebnis.

„In an outbreak on a closed Argentinian cruise ship, for example, where passengers were provided with surgical masks and staff with N95 masks, the rate of asymptomatic infection was 81% (as compared with 20% in earlier cruise ship outbreaks without universal masking).“

Übersetzung:
„Bei einem Ausbruch auf einem geschlossenen argentinischen Kreuzfahrtschiff zum Beispiel, auf dem die Passagiere mit chirurgischen Masken und das Personal mit N95-Masken ausgestattet waren, lag die Rate der asymptomatischen Infektion bei 81% (im Vergleich zu 20% bei frĂŒheren AusbrĂŒchen auf Kreuzfahrtschiffen ohne Universalmaske). “ (deepl.com)

Die 81% sind von welcher Bezugsmenge? Was wurde asymptomatisch eingestuft? haben die Leute dauerhaft Maske getragen, oder nicht? Wie war die Gruppenzusammensetzung? Alle Risikopatienten oder war es alles durchmischt? Rahmenbedingungen, die man nicht kennt, weil keine Quelle angegeben wurde.

Das außerdem Äpfel mit Birnen verglichen wurden, nĂ€mlich Covid-19 und „irgendwas“ anderes auf frĂŒheren Kreuzfahrten, braucht man fast nicht mehr erwĂ€hnen. Das „irgendwas“ ist nicht mal exemplarisch benannt und ein Quellenhinweis fehlt auch. Ein anekdotische Beweis ist nun mal kein Beweis im wissenschaftlichen Sinn sind.

Alles in allem ist diese MeinungsĂ€ußerung https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMp2026913 nichts belastbares, wenn ich da schon inhaltliche MĂ€ngel finde.

CoronaChroniken: weitere Meinung zum Nutzen von Masken

Liebe Maskierte,

in den letzten Wochen gab es hier im Blog einige BeitrĂ€ge zur Ineffizienz von Community-Masken. Aus den USA swappte heute morgen eine weitere „Meinung“ zu dem Thema ins Land.

CoronaChroniken: weitere Meinung zum Nutzen von Masken

Community-Maskengegner werden ja gern als Mörder bezeichnet, weil Sie reihenweise Ă€ltere Damen durch Ihren Supermarktbesuch umbringen. Das die Damen noch davon berichten können, zeigt wie unsinnig die Behauptung ist 🙂

Im Beitrag EinschĂ€tzung des Bundesamt fĂŒr Arzneimittel hatte ich die Meinungen von Bundesbehörden zum Nutzen von Community-Masken aufgezeigt. In diesen Tenor schwenkt auch eine Untersuchung der Duke University von vor 6 Tagen zwar nicht direkt ein, weil die nicht nur Community-Masken getestet haben, aber fĂŒr Community-Masken sind dort Ergebnisse geliefert worden. Die Untersuchung wurde von den gleichen Leuten gemacht, die uns das erste Laser-Masken-Video gebracht haben: Die Duke-University.

Wenig ĂŒberraschendes Ergebnis: Fleece-Masken erhöhen die Tröpfenchenanzahl auf 110% im Vergleich zu einem unmaskierten Sprecher. Ähm.. moment mal, WAS!?!?! Das war ĂŒberraschend. Da muß man mal genauer hinschauen:

This insight is important to interpret the result of the neck fleece. The neck fleece has a larger transmission (110%, see Fig. 3 (A)) than the control trial. We attribute this increase to the neck fleece dispersing larger droplets into several smaller droplets, therefore increasing the droplet count. The histogram of the binary diameter for the neck fleece supports this theory (see Suppl. Fig. S5).

auf deutsch:

Das Halsvlies hat eine grĂ¶ĂŸere Transmission (110%, siehe Abb. 3 (A)) als der Kontrollversuch. Wir fĂŒhren diese Zunahme darauf zurĂŒck, dass das Halsvlies grĂ¶ĂŸere Tröpfchen in mehrere kleinere Tröpfchen dispergiert und damit die Tröpfchenzahl erhöht. Das Histogramm des binĂ€ren Durchmessers fĂŒr das Halsvlies unterstĂŒtzt diese Theorie (siehe Beilage Abb. S5).
(Danke an die deepl.com AI )

Nach dem Lesen des Artikels, darf ich denen bescheinigen, daß sie sich einiges an Gedanken zu Ihren Versuchsaufbau und möglichen Fehlerquellen gemacht haben. Ich habe allerdings so meine Zweifel, daß der Aufwand fĂŒr ein vernĂŒnftiges Ergebnis nötig war. Die Autoren stellen den Punkt auch extra heraus:

We should point out that our experiments differ in several ways from the traditional methods for mask validation, such as filtration efficiency of latex particles. As is apparent from the neck fleece study, liquid filtration (and subsequent particle size reduction) are more relevant than solid filtration.

Ich denke ja, daß eine Feststellung der Masse an Spuke, die durch eine Maske transportiert wird und der anschließende Grad an Virendurchsetzung des Spuktats, hĂ€tten es auch erstmal getan. Eine Bestimmung des Reflexions- und Beugungsgrades von Laserlicht an Spuketröpfchen unterschiedlicher GrĂ¶ĂŸe, wĂ€re da nicht nötig gewesen. Allerdings wĂ€re uns dann auch die Erkenntnis der Fleecemasken verborgen geblieben, von daher.. weiter machen! 🙂

Zum Ergebnis

We noticed that speaking through some masks (particularly the neck fleece) seemed to disperse the largest droplets into a multitude of smaller droplets (see Supplementary Fig. S5), which explains the apparent increase in droplet count relative to no mask in that case. Considering that smaller particles are airborne longer than large droplets (larger droplets sink faster), the use of such a mask might be counterproductive.

auf Deutsch:

Wir stellten fest, dass das Sprechen durch einige Masken (insbesondere durch das Halsvlies) die grĂ¶ĂŸten Tröpfchen in eine Vielzahl kleinerer Tröpfchen zu zerstreuen schien (siehe ErgĂ€nzende Abb. S5), was den scheinbaren Anstieg der Tröpfchenzahl im Vergleich zu keiner Maske in diesem Fall erklĂ€rt. Wenn man bedenkt, dass kleinere Partikel lĂ€nger in der Luft schweben als große Tröpfchen (grĂ¶ĂŸere Tröpfchen sinken schneller), könnte die Verwendung einer solchen Maske kontraproduktiv sein.

(Danke an die deepl.com AI )

Kommt Euch das auch soooooo bekannt vor?

War das nicht genau die Aussage, die schon vor der EinfĂŒhrung von Community-Masken vor der EinfĂŒhrung selbiger aus genau dem Grund gewarnt hat?

(Diesmal) Wenig ĂŒberraschend kam folgendes Ergebnis heraus:

1. Die Maske muß dicht sitzen, das kleinste Loch um Mund und Nase => Schrott
2. FFP3 Masken sind die besten.
3. TĂŒcher, Fleeceschals und andere modische Accessoires wie alte Bikiniteile sind nicht als effektiver Schutz anzusehen. Selbst die besten lassen noch 10% durch, Im Zweifel also Millionen von Viruspartikeln.

Da ist ja sogar die ReservebegrĂŒndung noch besser, nĂ€mlich das eine Mund-Nase-Bedeckung immerhin noch die SelbstĂŒbertragung von der Hand an die Mund-Nase-Region einschrĂ€nkt ( Schmierinfektion ).

Ich halte also mal fest:

1. HĂ€nde waschen
2. Abstand halten
3. Nicht krank außerhalb der eigenen vier WĂ€nde rumrennen
4. Sich nicht an Mund und Nase anfassen, wenn man sich nicht an 1) gehalten hat.

sind die besten Maßnahmen zur Vermeidung einer Ansteckung durch oder zu Anderen. Und das beste ist, die kosten niemanden irgendwas. Mehr Infos zu Hygienemaßnahmen gibts hier: https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps.html

Daher: Ceterum censeo Personae esse delenda!

Quelle: https://advances.sciencemag.org/content/early/2020/08/07/sciadv.abd3083

(PS: Muß man sich eigentlich als Uni Gedanken ĂŒber seinen Webauftritt machen, wenn der eigene Wikipediaeintrag  besser von Google geratet wird, als die Homepage selbst????? 🙂 )

CoronaChroniken: und der Trend geht …

Liebe Maskierte,

die neuen Zahlen vom Bundesamt fĂŒr Statistik fĂŒr Woche 28 sind da.

CoronaChroniken: und der Trend geht …AbwĂ€rts!

Die neuesten Zahlen vom Bundesamt fĂŒr Statistik gehen bis zum 12.7.  Damit bekommen wir diesen Graphen:

Hinweis: die eckige Kurve liegt daran, daß die Zahlen nur fĂŒr ganze Wochen herausgegeben werden.

Der Trend zu weniger Coronatoten trotz mehr Infektionen geht weiter. In Woche 28 waren es noch 22 Tote, die mit Corona in Verbindung gebracht wurden. Schlußfolgerungen bitte selbst anstellen 🙂

FĂŒr Schlußfolgerungsmuffel der Beitrag vom 1. August: Infizierte sind nicht zwangsweise Kranke oder Tote

Und schaut mal, habe ich vorhin beim AufrĂ€umen gefunden 😉 – Corona Primetime :

Pressemitteilung Nr. 203 vom 5. Juni 2020

WIESBADEN – In der 19. Kalenderwoche (4. bis 10. Mai 2020) sind in Deutschland nach vorlĂ€ufigen Ergebnissen mindestens 17 014 Menschen gestorben. Die Sterbefallzahlen sind im Vergleich zur Vorwoche (27. April bis 3. Mai) um 501 FĂ€lle gesunken, sie liegen damit etwa 2 % unter dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. Allerdings wird sich die Zahl der SterbefĂ€lle durch Nachmeldungen noch leicht erhöhen, sodass der Durchschnitt noch erreicht oder geringfĂŒgig ĂŒberschritten werden kann.
Quelle: destatis.de – PD20_203_12621

Ceterum censeo Personae esse delenda!

CoronaChroniken: FĂŒr diese Welle braucht es eine Lupe

Guten Morgen,

ich sage ja immer lasst Zahlen sprechen, aber die muß man auch lesen können 😉

CoronaChroniken: FĂŒr diese Welle braucht es eine Lupe

Fangen wir mit Pressezitaten an:

„Sehr beunruhigend“ fand das Rober-Koch-Institute die jĂŒngsten Corona-Ifiziertenzahlen“.

und

„MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer (CDU). „Die zweite Corona-Welle ist schon lĂ€ngst da. „

Quelle fĂŒr beides: www.welt.de/politik/deutschland/article212210173 (25.4.2020)

Andere Zeitungen berichten Ă€hnlich, da gehe ich jetzt mal davon aus, daß die die gleiche Quelle zitieren.

Da kann man leider nur folgendes zu sagen: „Ähm, nein.“, weil, diese Welle mĂŒĂŸte man derzeit noch mit der Lupe suchen. Schauen wir uns mal die Zahlen grafisch an:

Ich habe in der Euch bekannten Grafik die beiden anderen Linien auf weiß gestellt, daß das man nur die relevanten wahr nimmt. Ich habe keine Lust laufend neue Grafiken zu erstellen in Calc, nur weil eine Info mal nicht so wichtig ist 😉

Ihr seht den roten Huckel im R um den 17.6. rum? Tönnies. Ihr seht wie stark der ist? Das lag an den Meldezahlen, die sahen so aus:

(Quelle: https://npgeo-de.maps.arcgis.com – RKI)

Weil es hier einen Sprung von 500 auf 1000 Meldungen gab, sprangt der R-Graph auch heftigst. Der rechnet das VerhÀltnis zwischen Vortagen zu Jetzt aus. Hier die Zahlen in absoluten Werten:

13.06.20295
14.06.20169
15.06.20262
16.06.20540
17.06.20990
18.06.20630
19.06.20888
20.06.20530
21.06.20260
22.06.20488

Eine Formel fĂŒr den R Wert sieht so aus:  R = Summe( T-3: T-0 ) / Summe(T-8:T-4)  ( T= Tag ). Das kann man auch mit 7 Tagen (meine Version im Graphen ist eine andere) machen, dann wird es stĂ€rker geglĂ€ttet. Jetzt schwankt das R deswegen so stark, weil die Mathematik das bei kleinen Ganzzahlen so vorschreibt. „Ganzzahlen“ ĂŒbrigens, weil halbe Menschen gibt es nicht 😉 BrĂŒche können also nicht vorkommen in der Summenbildung, im Ergebnis allerdings schon.

Mit den Zahlen oben, kleine Beispielrechnung:
(Hinweis: die Zahlen hier sind grĂ¶ĂŸer, weil die Ausgangsdaten nicht geglĂ€ttet wurden)

20.6. ( 3038 ) / ( 1266  ) = 2,399684044
21.6  ( 2308 ) / ( 1961 ) = 1,176950535
22.6. ( 2166 ) / ( 2422 ) = 0,89

Jetzt sagen wir mal, es wÀren am 20.6. nur 30 / 12 gewesen = 2,5 und am 21.6 kÀme raus = 1,21 und am 22.6 wÀren es dann 0,875 . Jetzt das ganz mit noch kleineren Zahlen:  3/1 = 3,  2/1 = 2 und 2/2 = 1 .

Man sieht, die Schwankung der Zahlen hĂ€ngt von dem absoluten Wert ab. Je kleiner der Wert, der grĂ¶ĂŸer die Ungenauigkeit im Ergebnis. Jetzt machen wir das mal mit grĂ¶ĂŸeren Zahlen:

( 30380 / 12660 ) = 2,399 … ups, das ist das gleiche Ergebnis wie oben, weil beide Werte in der Bruchrechnung nur mit 10 vergrĂ¶ĂŸert wurden. Das hatte keinen Einfluß mehr, weil die absoluten Zahlen einen Grenzwert ĂŒber die Genauigkeit des Ergebnisses ĂŒberschritten hatten und sich das „*10“ natĂŒrlich wegkĂŒrzt ;).

Ergebnis: Wenn die absoluten Zahlen zu klein werden, dann kommen grĂ¶ĂŸere Schwankungen im R raus, weil die Genauigkeit nicht mehr gegeben ist. Ab einem bestimmten absoluten Wert, machen Rechnungen so keinen Sinn mehr!

Woran kann man das jetzt anschaulich sehen?

Das ist die Grafik zur prozentualen Schwankung ( rote Linien ) der Tageswerte von Neuinfizierten ( blaue Linien ):

Ihr seht, wie am Anfang, als die absoluten Zahlen noch klein waren, die roten Linien stark schwanken? Das ist zum einen der Effekt der kleinen Ganzzahlen, zum Anderen der wirklich starke Anstieg der Infizierten Zahlen. Das machte in Summe die prozentualen Anstiege sehr groß.

Wenn wir uns hier den 16.6.  in der dunkelroten Linie ansehen, schwanken de Tageswerte um biszu +20% gegenĂŒber dem Vortag. Die absolute blaue Kurve der selben Zahlen unten dagegen, schwankt nur leidlich. Wenn man solche Effekte der zugrundliegenden Mathematik nicht beachtet, sagen prozentuale Schwankungen nicht viel aus. Da R auch nur ein VerhĂ€ltniswert ist, genau wie Prozente, gelten da die gleichen Regeln.

Deswegen bleibe ich immer entspannt, wenn jemand ruft, „der R Wert ist ĂŒber 1“ .. „krasse Änderung von R!“ „Wir werden alle Sterben“  .. ok 🙂 Werden wir nicht. Ihr wisst ja jetzt, beide Werte muß man im Auge haben um Panik zu vermeiden. Es ist auch zu erwarten, daß das Basisrauschen an Infizierten das ganze Jahr so weitergeht. Der Wert wird immer wieder schwanken. Das ist normal.

Die zweite Welle ist vielleicht schon die dritte

Den Anstieg, den Herr Kretschmar da sieht (und ihr hoffentlich auch) ist also nicht mal so groß wie beim Fall „Tönnies“. NatĂŒrlich kann sich die Infiziertenzahl weiter vergrĂ¶ĂŸern und der Anfang eines grĂ¶ĂŸeren Berges werden, wissen tun wir das aber noch nicht. Auch wenn mein persönlicher R Wert 2 Tage in die Zukunft schaut, bleibt das nur eine SchĂ€tzung, mehr nicht. Eigentlich ist es auch eher eine Erwartung und die kommt bekanntlich auf den Erwartenden an 😉

Es spielt eh keine Rolle, wir werden diesen Virus alle frĂŒher oder spĂ€ter bekommen, falls er nicht zu einem neuen Virus mutiert, bevor Ihr den hattet. Das ist schließlich ein Virus, den interessieren unsere Maßnahmen nur begrenzt solange es keine Impfung gibt oder wir uns alle 4 Wochen in ein Loch eingraben und zwar jeder fĂŒr sich. Auch wenn das immer so hart und herzlos klingt, aber die Masse der Bevölkerung hat bestenfalls eine grippeartige Erkrankung zu erwarten, auch wenn daran dann leider einige sterben werden.

Durch den Lockdown und die Vermeidung von Toten, wird es jetzt im Laufe des Jahres auch immer wieder zu, fĂŒr sich genommen, grĂ¶ĂŸeren Herden mit Infizierten und ja auch Toten kommen. Das ist unvermeidbar ohne Impfstoff, ob Ihr mit Stofftuch vor der Nase rumrennt oder nicht. HĂ€tte man die 1. Welle ausgesessen ohne Lockdown, wĂ€ren die Toten die jetzt noch kommen, bereits tot.

Machtlosigkeit

Mir ist klar, daß viele Menschen nicht damit zurecht kommen, machtlos dem eigenen Tod gegenĂŒber zu sein, aber wenn die Zeit fĂŒr einen gekommen ist, dann ist sie gekommen. Da kann man nichts machen. Sprecht mal mit Menschen die auf Intensivstationen arbeiten oder im Altenheim. Die werden das bestĂ€tigen. Wir können den Punkt des Todes zwar manchmal etwas hinauszögern, aber das Ende kommt sicher, todsicher sogar.

Aus dieser Machtlosigkeit dem Unvermeidbaren gegenĂŒber, ist ĂŒbrigens auch die Maskenpflicht entstanden. „Wir mĂŒssen was tun! Egal was.“ Menschen reden sich dann auch immer ein, daß das was sie getan haben, einen Zusammenhang hat mit dem was dann geschieht. So ist der Regentanz entstanden, Religion, Aberglaube, hat alles den gleichen Ursprung: das völlige versagen, die Unwichtigkeit des eigenen Handelns der Welt gegenĂŒber zu erkennen. Ab hier ĂŒbergebe ich an die Philosophen 🙂

Mein Rat: ernĂ€hrt Euch gut, entspannt Euch, nehmt weniger Drogen, treibt etwas Sport, geht an die Sonne, schlicht und einfach: gebt Euch die besten Chancen eine Krankheit zu ĂŒberleben, wenn sie kommt. Das hilft sogar gegen anderen Viren 😉

CoronaChroniken: Das Maskenvideo

Liebe Maskierte,

schauen wir uns mal die Munition derer an, die fĂŒr die Maskenpflicht sind. Grafiken gibt es heute nicht, die Kurve ist erwartungsgemĂ€ĂŸ niedriger als letzte Woche.

CoronaChroniken: Das Maskenvideo

Viele glauben, daß dieses Video etwas beweisen wĂŒrde:

https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2007800

Es stammt vom New England Journey of Medicine, was ja keine unbedeutende Publikation im Bereich der Medizin ist. Das Video zeigt einen Test, bei dem ein Laser die Spucketröpfchen illuminiert, die beim Sprechen aus dem Mund geschleudert werden.

Das klappt ohne Maske hervorragend, wie nicht anders zu erwarten war und auch mit Maske scheint alles ganz den Aussagen zu entsprechen. Damit wĂ€re es ein Beweis dafĂŒr, daß keine Tröpfchen mehr in die Gegend geschleudert werden. Wer genau hinschaut wird zwei Dinge bemerken:

1) Der Sprecher hat seine Position geÀndert

Im ersten Teil ist die Position des Mundes links ĂŒber dem W aus der WITH MASK Einblendung. Beim zweiten Teil ist der Mund deutlich tiefer und der Laser leuchtet genau auf den Mund, daher sieht man die Sprechbewegung des Kiefers gut. Das ist fĂŒr einen Vergleich jetzt eher suboptimal.

2) Es fliegen trotzdem Tröpfchen durch die Gegend, auch wenn der zweite Sprecher angeblich nichts gesehen hat. Ihr könnt das aber ohne Lupe oder Zeitlupe selbst ohne Schwierigkeiten erkennen. Es sind mehr als deutlich weniger große Tröpfchen als ohne Maske. Was man nicht sieht ist, daß zwar ein Teil der Tröpfchen in der Maske hĂ€ngen bleiben wird, weil sie groß sind, aber was passiert mit denen die zerstĂ€ubt werden? ZerstĂ€uben ĂŒberhaupt welche? Wenn das nicht passieren wĂŒrde, wĂ€re diese Argumentation hier nĂ€mlich zu ende 😉

Wir sehen aber auch, daß die Tröpfchen, die immer noch durchkommen, viel weiterfliegen, als die ohne Maske. Die nĂ€hern sich grĂ¶ĂŸtenteils am Ende des Bildes bereits dem Boden an. Das ist bei denen mit Maske nicht der Fall. Man darf annehmen, daß sie weiter als 1,5m fliegen werden.

Denk man daran, das sich der Ausschnitt geĂ€ndert hat, könnte das vorher auch nicht zu sehen gewesen sein. Deswegen wĂ€re es besser gewesen, den Aufbau und Bildauschnitt nicht zu wechseln. ( Was sonst noch alles im Dunkeln schief gehen kann, kann man hier nachfĂŒhlen. )

Und hier kommt genau die Kritik an den Masken zum Tragen:

  1. Alles was durchkommt, fliegt weiter.
  2. Sie zerstÀuben die Tröpfchen in <5 ”m kleine Partikel, die bis zu 30 Minuten im Raum schweben können.
  3. Könnte man das mit dem Versuchsaufbau sehen? Wissen wir nicht, weil wir den nicht kennen.

Eine Meinung

Ich bin daher der Meinung, daß eine Person direkt vor dem Sprecher erst einmal gegen seine feuchte Aussprache besser geschĂŒtzt ist als ohne, was ohne Frage, vom zwischenmenschlichen Ergebnis her, eine feine Sache ist. Ob das aber den Effekt der zerstĂ€ubten Tröpfchen ausgleicht, mĂŒĂŸte man vielleicht mal in einem Labor erforschen.

AbwĂ€gung: Was wiegt mehr bei der Ansteckung, daß man „vielleicht“ von einem Infizierten direkt mit potentiell sehr vielen Virenpartikeln angehustet wird oder die langfristige Dauereinwirkung bei jedem Lungenzug von potentiell weniger Partikeln. Die <5 ”m Partikel hĂ€lt die „Community Maske“ nicht ab..

Das muß sich ja schliesslich beweisen lassen, wie viele Aerosole man bei einem typischen Einkauf als Kranker freisetzt und viele davon ein anderer Besucher einatmet.

Was auf jeden Fall schön illustriert wurde ist, wie effektiv Abstandhalten ist. Wer den Abstand hĂ€lt (2m) wird sich kaum anstecken, da die großen Tröpfchen vorher schon zu Boden gefallen sind.

Außerdem hat der Sprecher durch seine Sprechart bei der „Healthy“ extra stark betont wurde, das Ergebnis ohnehin beeinflusst. Dies wollte ich, weil es offensichtlich war, nicht extra als Argument anfĂŒhren. Ich halte den Machern des Videos zu gute, daß Sie was beweisen wollten.

Zusammengefasst hĂ€tte ich mir einen anderen Aufbau gewĂŒnscht, der nachvollziehbar ist und alle Fragen klĂ€rt, nicht nur die eine Seite der Medaille, von der man vorher schon wußte, wie sie ausgehen wĂŒrde.