Linux – Packagekit – 4 GB freigeflusht

Wer nach vielen Monaten Platz auf seiner Platte braucht, der sollte unbedingt mal prüfen, wieviel Platz PackageKit über die Jahre/Monate so angesammelt hat.

Bevor ich meine Platte befreit habe, hatte das Verzeichnis bei mir statt der :

[root]# du -sh /var/cache/PackageKit/
3,6G /var/cache/PackageKit/
[root]# du -sh /var/cache/PackageKit/*
180M /var/cache/PackageKit/25
148M /var/cache/PackageKit/26
284K /var/cache/PackageKit/groups.sqlite
84M /var/cache/PackageKit/hawkey
3,2G /var/cache/PackageKit/metadata

lockere 8 GB belegt. Nach der Prozedur waren 4 GB mehr Platz vorhanden, was hilft 😉 Und so geht es als Root:

pkcon refresh force -c 86400

pkcon ist der PackageKit Console Client. Damit kann man einige nette Dinge anstellen, z.B. get-updates zeigt einem viel schneller Updates an, als dnf das tut, weil dnf sich das teilweise live holt und pk sich das aus dem obigen Cache zieht.

Mit „Refresh force“ werden alte Infos im Cache übergenagelt. Die Option -c gibt an, wie alt die Cachedaten maximal sein dürfen. Die anderen Optionen solltet Ihr  mal in Ruhe austesten.

Linux – GDM – wenn es nur noch blinkt

Das GDM aus vielen Gründen nicht sauber startet, habe ich ja schon in verschiedenen Beiträgen beschrieben, wie: GDM mit Logikbug  & GDM crasht im Endlosloop, für letzteren habe ich jetzt eine neue Variante gefunden :

Phänomen

Ich habe ein bisschen mit GPhotoRec gespielt und ein paar mal meinen USB-Stick „Recovered“ naja, lustige Anekdote, er war vorher ein Ubuntu Installstick. Ergo, hat der Recoveryprozess nicht nur die von mir zu Testzwecken gelöschten Files einer neu angelegten Partition gefunden, sondern noch Fragmente von Ubuntu, das vorher drauf war. Eines der DEB Archive hatte 2,3 GB und nach einigen Versuchen, war meine Systempartition voll.

Einen Reboot später blinkte GDM (zusammen mit dem X-Server)  wiedermal im Endlosloop vor sich hin. Irgendwie nervt das 😉

Lösung

Diesmal war die Lösung einfach: Platz schaffen 🙂

Fürs nächste mal, langsam frisch formatieren, wenn man eine neue Partition anlegt, kann helfen, Altlasten zu beseitigen.

Das neue Skype4Linux ist da

Für alle Skypenutzer: Das BETA ist endlich weg.

Das, und der Umstand, daß man nun wieder angerufen werden kann per Telefon, sind auch schon das einzig Positive an der Sache. Ja, ich weiß, die Objekte kommen in letzter Zeit nicht besonders gut weg in Ihren Kritiken, aber was soll man machen? Augenkrebs ist nun einmal eine schlimme Krankheit 🙂

buntes Farbenspektrum im Anruffenster von Skype.

Designfail bei Skype

Unnötigen Animationen gibt es nicht nur hier:

Bei dem Foto oben bewegen sich die Linien auch noch „schwungvoll“ durchs Bild 🙂
Alle Texte die man schreibt, werden Rubberbandmäßig eingeworfen in das Chatwindow.
Wenn andere schreiben, erscheinen die lästigen Linien auch und wirbeln rum 🙁

Dazu die Farbwahl.. „schlimmer gings nimmer“ ?  Vermutlich schon, Kotzgrün, Senfgelb und Psychoorange wären noch frei gewesen. Was denken sich die Designer bei M$ dabei eigentlich, falls die dabei denken. Das ist ein Chattool und Arbeitsgerät, was soll son Grafikmüll da?

Und dann die unsinnige Funktion und Anordnung von Icons im Gesprächsfenster, wenn man telefoniert .. Tut mir leid, keine Ahnung wofür das Ausklappicon da sein sollte, außer einen von langweiligen Gesprächspartnern abzulenken.

Ich habe mich natürlich beim Feedback an Skype nicht zurück gehalten, da aber wenigstens die Benutzbarkeit der SkypeIN und SkypeOUT Geschichten jetzt wieder geht, gabs am Ende doch noch 3 von 5 Punkten. Schlimmer geht halt doch immer!

 Kleines Update:

Wie sich im Vergleich mit der Windows Version herausgestellt hat, verfügt die Linux Version bereits über die Option, die Kontakte nach Aktivität zu sortieren so dass man die alte Kontaktliste, wie sie in früheren Skype Versionen üblich war, zurück haben kann. Das Endresultat ist, dass man sofort sieht wer online ist.

Über der Kontaktliste befindet sich ein kleines Sortierbutton, bei dem man auch einstellen kann, das aktive Kontakte oben stehen sollen.