FBI warnt: Kauft nur unsere verbuggten USB Charger

Das FBI warnt im USA derzeit vor verwanzten USB-Ladegeräten. Hintergrund ist, daß ein Hacker letztes Jahr bereits ein äußerlich harmlos erscheinendes USB-Ladegerät gebaut hat, in dem aber noch zusätzlich ein auf einem

Diese kleine Wanze haben jetzt aber Kriminelle für sich entdeckt und fluten den Markt mit solchen USB Ladegeräten, die dann alles dem sie habhaft werden können, an den Hersteller schicken. Das dies derzeit weder NSA noch FBI sind, wird vor den Geräten tatsächlich gewarnt.

Logische Konsequenz: Wenn man ein neues Gerät bekommt, muß man es erst in seine Bestandteile zerlegen um nachzusehen, ob da nicht mehr drin ist, als sein sollte.

Das erinnert irgendwie schwer an die Sache mit dem zusätzlichen GSM Modem im EC Terminal vor 3 Jahren.

Quelle: http://thehackernews.com/2016/05/usb-charger-keylogger.html

Browser: Neue Angriffe aufs Clipboard

Offensichtlich gibt es ein neues, wenn auch eher geringes, Angriffsziel in Webseite: Clipboardcodeinjections.

Moderne Browser haben ja eine API fürs Clipboard, also die Zwischenablage, wenn man STRG+C drückt. Statt das, was man markiert hat, landet bei dem Angriff etwas völlig anderes in der Zwischenablage. Wenn man dies dann in die Konsole/Terminal/Shell kopiert, kann böswilliger Code eingeschleust werden.

Die Angriffsfläche ist relative klein, weil nicht allzuviele Webseitenbesucher werden Code von einer Webseite 1:1 in die Konsole packen, die meisten wissen nicht mal, was ein Terminal ist. Aber grade darin liegt die Perfidität des Angriffs, weil bei so wenig Zielgruppe, macht ein großflächig angelegter Angriff keinen Sinn. Und deswegen werden die meisten an diese Lücke nicht mehr denken 🙁

Wer mehr wissen will, folgt dem Link unten.

Quelle: Golem.de

und wieder 1 Jahr bis F5 reagiert

Eine Schwachstelle im Linuxkernel für Ubuntu LTS wurde jüngst ( 30.4.2015 ) bekannt,
und wer braucht wieder mal ein Jahr um das zu erkennen ? F5 🙂

Die Angaben aus dieser CERT Mitteilung könnten allerdings den Grund erklären:

Historie:
Version 2 (23.03.2016):
F5 Networks teilt mit, welche Produkte und Versionen von dieser
Schwachstelle betroffen sind.
Version 1 (30.04.2015):
Neues Advisory

Betroffene Plattformen:

F5 Networks BIG-IP Protocol Security Module (PSM) >= 10.1.0
F5 Networks BIG-IP Protocol Security Module (PSM) <= 10.2.4
F5 Networks BIG-IP Protocol Security Module (PSM) >= 11.0.0
F5 Networks BIG-IP Protocol Security Module (PSM) <= 11.4.1
Canonical Ubuntu Linux 12.04 Lts

Offensichtlich basiert F5’s Produkt auf einer LTS Version , was an sich kein Problem ist, denn die LTS Version bekommt ja Updates für Schwachstellen. Was komisch ist, daß Canonical das bereits vor einem Jahr gemeldet hat und damit vermutlich auch behoben hat.

Wie kann man also in der Securitybranche ein ganzes Jahr brauchen um festzustellen, daß das das eigene Produkt eine Schwachstelle hat ? Lesen die die Mitteilungen von Canonical nicht ? So gut wie jeder Distributor gibt entsprechende Meldungen raus, wenn eine Sicherheitslücke gefunden wurde.

Bleibt noch die Frage wieso das ausgerechnet bei F5 so lange dauert! Kann das mal jemand aufklären ?