Eclipse in Fedora auf Englisch umstellen

Fachbegriffe  ins Deutsche zu übersetzen kann für Experten zur Qual werden, wenn man vertraute Begriffe nicht wieder findet. So geschehen in der IDE Eclipse der Eclipse Foundation . Unter Windows war die Sprache Englisch, unter Linux installierte sich gleich mal die deutsche Übersetzung mit hinzu, sehr zum Nachteil der Useability. Google war auch nicht besonders hilfreich, da es ständig nur Seiten gefunden hat, die genau das Gegenteil von dem wollten, was ich will, nämlich Deutsch loswerden. Aber manchmal ist es viel einfacher als man denkt und ich  präsentiere den Ausweg aus dem Dilemma:

yum remove eclipse-nls-de

Einfach das deutsche Sprachpaket entfernen ( wenn man weiß, das es das ist ) .

Natürlich kann man das auch über den Paketmanager der Oberfläche machen, dann dauert es aber etwas länger..

Java machts richtiger, aber leider auch komplizierter.

Vor einigen Monaten hatte Java bekanntlich ein schweres Problem in Sachen Sicherheit. Damals jagte eine Hiobsbotschaft die Nächste. Die Javaentwickler haben viel Häme über sich ergehen lassen müssen, haben aber daraus gelernt .

Java Applets werden nun nicht mehr direkt ausgeführt. Dazu kommen sehr restriktive Einstellungen unter denen Applets ausgeführt werden. Deswegen hier eine kurze Anleitung, wie Sie Applets wieder auf Webseiten aktivieren, denen Sie vertrauen können.

Windows:  „Startmenü“ -> „Einstellungen“ -> „Systemsteuerung“ -> „Java“

Sicherheitseinstellungen von Java unter Windows

Sicherheitseinstellungen von Java unter Windows

 

Um neue Webseiten einzutragen, klicken Sie auf „Siteliste bearbeiten“.

java-panel.windows-liste

Sicherheitseinstellungen Java: Domains freigeben

Einmal auf „Hinzufügen“ auswählen und dann einfach die Domain eingeben. Das wars schon.

Danach wird Java in der Webseite wieder korrekt ausgeführt. Wichtig ist das z.b. wenn Sie eine VNC Konsole benutzen wollen, da diese Anwendungen fast nur in Java zu haben sind.

Java Swing und das Repainten von Komponenten

Von Zeit zu Zeit muß man Dinge tun, welche die Entwickler von Swing nicht vorgesehen hatten. Da wäre z.B. das Updaten einer JTextArea, während das Programm läuft.

Kleines Beispiel:

        for(int i=0;i<names.length;i++ ) {
            infotext = "Uploading file ... "+names[i];
            if ( infotext.length()> 55 ) 
                    infotext = infotext.substring(0, 55);
            updateInfo( infotext );
            String link = p.uploadFile(names[i].trim(),"/");
            result += "File: "+names[i].trim()+"\nShare: "+link+"\n";
        }
    JTextArea text = new JTextArea("");

    public void updateInfo(String text) {
            this.text.setText(text);
    }

Jetzt sollte man annehmen, daß die JTextArea jeweil nach dem setText() den neuen Text anzeigt. Tut sie aber nicht und das betrifft nicht nur JTextArea, sondern so ziemlich alle Komponenten von Swing.

Warum ist das so ?

Swing cacht quasi die ganzen Änderungen und führt diese erst durch, wenn Ruhe eingekehrt ist, d.b. wenn das Programm wartet. Das passiert z.b. wenn eine Dialogbox angezeigt wird. Die Verarbeitung des Programms ist dann eingestellt und es wartet z.B. auf das Drücken des OK Buttons in einem InfoRequester.

Solange das Programm aktiv läuft, gibt es keine Updates, weil das Rechenleistung kostet und sich mit der Zeit einige Inhalteänderungen ergeben haben können, die man dann gemeinsam durchführen kann. So spart das Guisystem Zeit und Resourcen.

Nun ist das Delay einer solchen Sparmaßnahme natürlich kontraproduktiv, wenn es um die kontinuierliche Anzeige neuer Inhalte geht, wie z.b. einem Progressbar oder eben einem textlichen Infofeld wie einer JTextArea.

Die Swing API bietet für Komponenten nun eine Methode repaint() an, die Swing mitteilt, daß die Komponente sich geändert hat und neu gezeichnet werden muß. Soweit, so gut. Leider wird der Rendercall wie schon erwähnt irgendwann gemacht und damit kann man repaint() solange aufrufen, bis man schwarz wird.

Dies Problem haben viele Javaentwickler. Auf den diversen Hilfeseiten findet man die wildesten und vor allem komplett falschen Lösungen für das Problem, in dem Mantraähnlich repaint() oder validate() empfohlen wird.

Alles falsch Leute, die Lösung sieht so aus:

	
        public void updateInfo(String text) {
			this.text.setText(text);
			this.paintComponents( this.getGraphics() );
	}

this bezieht sich dabei auf den eigentlichen Frame z.B. das Panel in dem die Komponente untergebracht ist. paintComponents(g) zeichnet alles neu und damit auch den aktualisierten Text der Area. Der Grund wieso Swing mit Delays arbeitet zeigt sich deutlich, wenn man mehrfach pro Sekunde paintComponents(g) aufruft. Nicht nur daß man die Updates im Viewport sehen kann, es dauert auch so lange, daß man tatsächlich Performanceeinbrüche haben kann. Damit wäre geklärt, wieso es normalerweise delayed ist.

Fazit: Swing ist eindeutig zu langsam konstruiert.