deutsche Facebookfreunde kosten am wenigsten

Sie haben sich doch bestimmt immer schon mal gefragt, warum einige Unternehmen auf Facebook soviele Fans haben, ohne daß das Unternehmen irgendwas sinnvolles herstellt, oder megacool ist.

Die Antwort auf diese Frage ist eigentlich ganz einfach: Die Fans sind gekauft.

Wenn Sie jetzt noch wissen wollen, was der Spaß so kostet, hier eine aktuelle Liste:

AnzahlPreis
10000 Österreicher Fans€ 499,98
10000 Schweizer Fans€ 499,98
10000 Fans DE/EU/US€ 99,98
10000 Deutsche Fans€ 319,98
1000 Schweizer Fans€ 99,98
1000 Österreicher Fans€ 99,98
1000 Deutsche Fans€ 59,98
1000 Fans DE/EU/US€ 14,98

Wie Sie der Liste entnehmen können, sind deutsche Facebook Fans echte Billigware. Wenn Sie rausbekommen haben wieso, können Sie die Auflösung gern als Kommentar mitteilen 🙂 Ist übrigens eine deutsche „Firma“ die diese Dienstleistung anbietet.

öfter mal was neues: CAB Viren

Öfter mal was neues, fordern auch immer mehr Spammer und Virenversender. Heute hatten wir mal wieder was „neues“ im Postfach der Spamfalle: als Rechnung getarnte Windows „CAB“ Files.

Natürlich ist es nicht wirklich „neu“, sondern hängt von der aktuellen Schwachstellenlage bei Windows ab. CAB Files gab es schon früher, aber seit wir das Blog dazu schreiben, hatten wir noch keine einzige im Postfach. Es scheint etwas aus der Mode gekommen zu sein.

Die Email an sich hat leider nicht viel interessantes zu vermelden, keine krassen Grammatikfehler, keine Rechtschreibschwäche, keine lustigen HTML Elemente, kurz um aus unserer Sicht: total langweilig.

Der Email-Header:

Return-path: <auftrag@vodafone-telecommerce.de>
Received: from 93-62-140-242.ip22.fastwebnet.it ([93.62.140.242] helo=kdzbmpr.kelezter.info)
	by unser.server.de with smtp (Exim 4.80.1)
	(envelope-from <auftrag@vodafone-telecommerce.de>)
	id 1WwJUs-0001rj-3e
	for unsere@spamfalle; Mon, 16 Jun 2014 11:51:34 +0200
From: "Mümün Blume" <auftrag@vodafone-telecommerce.de>
Date: Mon, 16 Jun 2014 11:51:12 +0200
MIME-Version: 1.0
Message-ID: <11293172932-interrupting@vodafone-telecommerce.de>
X-Mailer: Rescuers v5.3
Subject:  Bestellen 9183837644

An dem Header kann man nur das übliche aussetzen, daß der angebliche Absender nicht zum Servernamen paßt, der die Email wirklich gemailt hat und natürlich der Name des Mailers, der das verschickt hat .

Guten Tag,

Wir danken Sie für die Benutzung unserer Dienstleistungen.
Ihre Bestellung #9183837644 wird 19.06.2014 verschickt werden. 

Transaktionsnummer: D8FC1234A42D 
Datum: 16.06.2014 09:38:21 
Summe: €101.39 
Bezahlungstyp: Kreditkarte 

Die ganze Summe können Sie in der Datei rechnung286.cab herunterladen. 

Mit freundlichen Grüßen,
 Mümün Blume
 +4939718350893

Beim Auswürfeln des Namens hatte die KI des Spammerrechners bestimmt viel Spaß.

Wenn Sie diese „Rechnung“ bekommen sollten, wie üblich ab in die Tonne damit.

Nach 10 Jahren – Der ILOVEYOU Virus ist wieder da!

Unglaublich!

Unglaubliche 10 Jahre hat es gedauert, bis der I-Love-U Virus wieder per Email verschickt wurde. Heute war es endlich soweit, unsere Spamfalle bekam Besuch dieses lange verschollenen Gastes. Frisch zum Jubiläum wurde der Virus dann auch gleich noch ins Deutsche übersetzt 🙂

ILoveU-Email

Return-path: <goral@netway-it.de>
Envelope-to: 
Delivery-date: Tue, 03 Jun 2014 12:14:22 +0200
Received: from 97e61ac0.skybroadband.com ([151.230.26.192])
	by  with smtp (Exim 4.80.1) (envelope-from <goral@netway-it.de>) 
        id 1WglBj-00123d-DR for ;
        Tue, 03 Jun 2014 12:14:22 +0200 
MIME-Version: 1.0 
Date: Tue, 03 Jun 2014 12:08:18 +0100 
X-Mailer: Burnley v0.4 
From: "D. Hagen" <goral@netway-it.de> 
Message-ID: <201403435993G39-1692961mucker@netway-it.de>
Die virusenthaltene Email stammt aus England:

inetnum:        151.228.0.0 – 151.231.255.255
netname:        BSKYB-BROADBAND-WIFI
descr:          Sky Broadband
country:        GB

Der ILOVEYOU Virus ist dann gleich passend im Zip benannt: „liebe7087.exe“ worden. Naja..

Wie immer, einfach weg damit !

kurioserweise hatte ich grade die Befürchtung, daß ein Windowsvirus bei dem Stand der WINE Implementierung unter Linux doch tatsächlich funktionieren könnte. Die ist nämlich entgegen ihrem Ruf mittlerweile richtig gut.