der neue Javascript Virus nervt

Vorgestern, als der erste Javascript Virus bei mir aufgeschlagen ist, fand ich ihn ja noch interessant, heute und gefühlt hunderte Deppenversuche später meinen Rechner zu infizieren, nervt das Teil nur noch.

So richtig ausgebufft ist das Javascript nicht, viel Obfuscation zur Ablenkung von Antivirentools,
aber sonst eher 0815. An die Deppen, die das Absenden :

Ihr wurdet schon beim ersten Versuch als SPAM und VIRUS klassifiziert ! Jeder weitere Versuch ist kompletter Fail!

Die Muster der EMails gleichen sich:

  1. Es soll immer eine Rechnung sein
  2. Es ist immer ein ZIP, daß eine .JS Datei enthält.
  3. Immer in Englisch
  4. die genutzten BOTRechner  sind allesamt in diversen Spamlisten gelistet,

Tip des Tages – Fedora 23 und ACER Laptops

So kanns gehen, neues Laptop gekauft und Fedora 23 installiert. Der Installationskernel hatte Wifi und Netzwerkkarte erkannt. Der dann installierte Kernel lief nur noch per Netzwerkkarte, aber nicht mehr mit Wifi, weil der Treiber fehlt. ( wie man den Vergessen kann 🙁 )
Der nach dem Update installierte Kernel kann zwar wieder Wifi, aber die Netzwerkkarte schweigt 🙂

Wenn alle Indikatoren im System Grün anzeigen und die Karte schweigt, macht doch mal nen SUSPEND und weckt das Laptop gleich wieder auf. Tada ! Netzwerk da !

Ich hasse solche Fehler 😀

Hardware: ACER Asphire E5-571G-54MW
Chipsatz: RTL8111/8168/8411 PCI Express Gigabit

Fehlerbild:

Die LED am Switchport sagt: Link ist da.
Der Kernel sagt: Link up
Ethtool sagt: 1000Mb/s, Fullduplex ausgehandelt, Link detected
Kernel: 4.3.6-301
TCPDUMP: zeigt GAR NICHTS AN, wenn man Pingt

Lösung: Suspend -> Wakeup -> Netzwerkkarte geht plötzlich

Sicherheitslücke in Zwangsroutern von Vodafon und Kabel Deutschland

Gerade schlug bei uns diese Meldung ein:

Fatale Sicherheitsluecken in Zwangsroutern von Vodafone Kabel Deutschland

Überraschend kams nicht wirklich. Was mich aber irritiert hat ist, daß über 1 Million Menschen für 2 Euro im Monat eine Funktion freischalten, die mit einer 20 € Investition 10x besser gelöst werden kann. Das sind 24 Millionen € im Jahr Gewinn für die Anbieter, ohne besondere Gegenleistung. Kein Wunder daß alle Anbieter bei der RegTP-Befragung für Zwangsrouter waren.

Wer sich nicht länger verarschen lassen möchte, geht einfach zum nächsten Elektronikladen und kauft einen WLAN-Accesspoint, vorzugsweise für den 5 Ghz Bereich, die sind schneller.

Sie geben damit einmalig Geld aus, welches sich bereits nach wenigen Monaten amortisiert hat. Da man den Accesspoint irgendwo im Netz einhängen und somit auch irgendwo in der Wohnung aufstellen kann, hat das mehr als nur finanzielle Vorteile.

„Wenn es keine Schafe gäbe, gäbe es auch keine Wölfe.“