Tip des Tages – Fedora 23 und ACER Laptops

So kanns gehen, neues Laptop gekauft und Fedora 23 installiert. Der Installationskernel hatte Wifi und Netzwerkkarte erkannt. Der dann installierte Kernel lief nur noch per Netzwerkkarte, aber nicht mehr mit Wifi, weil der Treiber fehlt. ( wie man den Vergessen kann 🙁 )
Der nach dem Update installierte Kernel kann zwar wieder Wifi, aber die Netzwerkkarte schweigt 🙂

Wenn alle Indikatoren im System Grün anzeigen und die Karte schweigt, macht doch mal nen SUSPEND und weckt das Laptop gleich wieder auf. Tada ! Netzwerk da !

Ich hasse solche Fehler 😀

Hardware: ACER Asphire E5-571G-54MW
Chipsatz: RTL8111/8168/8411 PCI Express Gigabit

Fehlerbild:

Die LED am Switchport sagt: Link ist da.
Der Kernel sagt: Link up
Ethtool sagt: 1000Mb/s, Fullduplex ausgehandelt, Link detected
Kernel: 4.3.6-301
TCPDUMP: zeigt GAR NICHTS AN, wenn man Pingt

Lösung: Suspend -> Wakeup -> Netzwerkkarte geht plötzlich

Sicherheitslücke in Zwangsroutern von Vodafon und Kabel Deutschland

Gerade schlug bei uns diese Meldung ein:

Fatale Sicherheitsluecken in Zwangsroutern von Vodafone Kabel Deutschland

Überraschend kams nicht wirklich. Was mich aber irritiert hat ist, daß über 1 Million Menschen für 2 Euro im Monat eine Funktion freischalten, die mit einer 20 € Investition 10x besser gelöst werden kann. Das sind 24 Millionen € im Jahr Gewinn für die Anbieter, ohne besondere Gegenleistung. Kein Wunder daß alle Anbieter bei der RegTP-Befragung für Zwangsrouter waren.

Wer sich nicht länger verarschen lassen möchte, geht einfach zum nächsten Elektronikladen und kauft einen WLAN-Accesspoint, vorzugsweise für den 5 Ghz Bereich, die sind schneller.

Sie geben damit einmalig Geld aus, welches sich bereits nach wenigen Monaten amortisiert hat. Da man den Accesspoint irgendwo im Netz einhängen und somit auch irgendwo in der Wohnung aufstellen kann, hat das mehr als nur finanzielle Vorteile.

„Wenn es keine Schafe gäbe, gäbe es auch keine Wölfe.“

Alptraum: IOT – Der Wahnsinn gewinnt an Fahrt

Schon erschreckend wie süchtig die Industrie und das gemeine Fußvolk nach vernetzten Haushalten sind. Nach dem Smartphone, das Smarthome und wenn es so kommt, dann dürften am Ende auch 90% aller Smarthomes wegen Exploits abgerissen werden.

Es gibt aber eine Branche in Deutschland, die dem Wahnsinn ein Ende setzen könnte: Versicherer

Ok, noch setzen auch Versicherer darauf, da Ihnen die IOT Geräte mehr über Ihre Kunden und deren Gewohnheiten ( z.b. die Bude abzufackeln ) erzählen werden, als die Kunden selbst. Aber es braucht keinen Sheldon Cooper um zu erkennen, daß da ein Haftungsdamoklesschwert über den Versicherern schwebt, daß es in sich hat.

Da ja schon die ersten Kühlschränke zu Spamschleudern wurden, kann es bis zum DDOS nicht mehr lange dauern. Da mit einem DDOS auch wichtige Server lahmgelegt werden könnten, besteht die Möglichkeit, daß der Halter für den angerichteten Schaden haftbar gemacht wird. Jetzt raten Sie mal welche Versicherung für Schäden durch Gegenstände eines Haushalts zuständig ist. Es sind genau die gleichen, welche die Geräte wollten 🙂

Wenn die Schäden durch die schlampige Security … ähm … die nicht vorhandene Security natürlich.. erstmal die vermeintlichen kurzfristigen Gewinne aufgefressen haben, wird es zu spät sein, weil dann alle Geräte am Markt den Smartblödsinn mitmachen.

Da der DurchschnittsIQ der Menschheit irgendwo bei 0 liegt, ist jetzt schon klar, wie die IOT Sache ausgehen wird,