Outlookwahnsinnshinweis

Ok, das Microsoft in diesem Blog meistens nicht gut wegkommt wird dem einen oder anderen Besucher  klar sein. Für alle anderen habe ich das für Euch rausgefischt :

Hilfeseiten von Microsoft

Hier ein Original von heute :

„Hinweis: Wenn Ihr IMAP-Ordner der obersten Ebene einen Namen,
der mit einer Ziffer (0-9) beginnt hat, klicken Sie dann werden Sie
kann nicht zum Ausführen dieser Schritte aufgrund einer aktuellen
 Problem mit Outlook. Dieses Problem wird momentan ermittelt und
 in diesem Artikel wird aktualisiert, wenn das Problem behoben wurde.“

LINK: https://support.office.com/de-de/article/ausw%C3%A4hlen-der-in-outlook-angezeigten-imap-kontoordner-32103602-a568-4499-9d25-54fe236aee6a

Das Problem wird nie ermittelt und behoben.. NIEMALS!  Es versteht doch gar keiner bei dem Kauderwelsch! 😀

Um was gings wirklich?

Wer Outlook benutzt und ein IMAP Konto hat und einen Ordner z.b. „1 Hilfen“ oder „2019 Rechnungen“ nennt, der bekommt ggf. Probleme, weil Outlook die Unterordner nicht sauber synchronisiert. Ich habe keine Vorstellung davon, wie ein Programmcode aussehen könnte, der abhängig davon, daß die erste Stelle im Namen eines Ordners eine Ziffer ist, solch einen Bug produziert; und ich habe schon viel Schrottcode gesehen. Aber das muß ein Fail epischen Ausmaßes sein, genau wie die deutsche Übersetzung von M$ oben  😀

Star Trek Discovery – 2. Staffel

Die Enterprise im Gefecht, absichtlich unkenntlich gemacht.So, Staffel 2 ist rum und das Fazit fällt mehr als positiv aus, denn … Staffel 2 ist viel besser als Staffel 1. Die Handlung hat einen … ha 😀 .. „roten“ Faden 😉 Natürlich mußten auch wieder die Langweiler Chars aus Staffel 1 dabei sein, Burnham z.b. oder die Terraner Imperatorin, naja, aber alles in allem haben wir eine sehr viel bessere und vor allem spannendere zweite Staffel gesehen. Das besondere Highlite der Staffel: Captain Christopher Pike und die erstmals die Enterprise.

Kleiner Vorgriff auf Staffel 3, da werden wir die Enterprise wiedersehen, dann mehr steamlined mit dem alten Star Trek Universum. Die Frage muß natürlich lauten, wie dann der Name der Serie sein wird, denn, Achtung Spoiler, Discovery wäre irgendwie nicht mehr passend.

Keine Sorge, ich spoilere nichts, was Euch am Ende die Freude am Schauen nimmt 😉 Das das Konzept aus Staffel 1 nicht funktioniert, war ja in Staffel 1 schon zu sehen 🙂 Daher wurden die Über-Über-Über Technologien in Staffel 2 auch stark eingeschränkt bis komplett entfernt ( Holotechnik zum Palavern z.b. ). Auch der Antrieb, der übrigens den Spannungsbogen der zweiten Staffel am Ende komplett aushebeln würde, werden wir wohl nicht wiedersehen. Was die Klingonen so treiben, ist übrigens auch fraglich und irgendwie unlogisch und daher ist deren Anteil auch stark reduziert worden, zum Besseren hin. Die Macher haben versucht Ihr Produkt deutlich sinnvoller zu gestalten und das ist gelungen. Ein paar Kommentatoren sind da anderer Meinung, die reden dann von „überhastetem“ Zusammenführen der Handlungsstränge ( ja, gibt mehrere, auch wenn man das wohl eher nicht so wahrnimmt ) , aber der Meinung kann ich mich nicht anschliessen.

Ich war ja von Staffel 1 nicht begeistert, aber Staffel 2 kann ich ruhigen Gewissens empfehlen. „Discovery“ ist hier tatsächlich beschreibend für die Handlung und sehr passend.

Linux nicht der Rede wert, Heise?

Wir schreiben den 9.4. 2019 und Heise hat folgenden Aufmacher :

c’t Security 2019: Zu viel Sicherheit kann schaden

In dem Inhaltsverzeichnis der c’t Security Ausgabe 4.2019 fehlt eine OS Gruppe: Linux. Ist das jetzt gut oder  schlecht, daß die neue c’t  Security Linux als eigen Punkt ausspart ? Ich habe die Gelegenheit benutzt und bei der Heiseredakteurin Ilona Krause nachgefragt.

… jetzt müßte eigentlich Jepardy Musik kommen …

Die Zeit verfliegt …. über die Straße ins Baugebiet…

… „und am Fenster zieht Wolfsburg vorbei“ …

Tja, 9 Tage später und keine Antwort von Frau Krause.

Dann hier aus Transparenzgründen die Fragen, damit nicht einer glaubt, daß diese unzumutbar gewesen wären:

Gesendet am 9.4.2019:

Guten Tag Frau Krause,

Sie haben heute die neue c’t Security 2019 vorgestellt. Ich nehme an, Sie haben sich auch mit dem Inhalt beschäftigt.

Ich hätte da vorab einige Fragen an Sie, da die Ausgabe ja noch nicht erhältlich ist. Die Antworten sollen in meinem Blog veröffentlicht werden, daher bitte nur antworten, wenn Sie damit einverstanden sind. Frage und Antworten werden ungekürzt und unbearbeitet übernommen, außer Grammatik und Rechtschreibung 😉

1.  In der Abteilung Sicherheits-Checklisten wurden einige Betriebssysteme aufgeführt, eins aber ausgelassen: Linux. Wieso?

2. Kann man für Linux eine Antischadsoftwarelösung empfehlen, die wirklich funktioniert?

3. Sie führen in den Checklisten eine Software auf, die vom Amtsgericht Bad Hersfeld als gesetzeswidrig eingestuft wurde: WhatsApp.

Empfehlen Sie diese ganz zu löschen oder unterstützen Sie die Bürger und Bürgerinnen aktiv bei Gesetzesverstößen 😉 ?

( Anmerkung: Mir ist natürlich auch klar, daß es die User sind, die sich dessen nicht klar sind und deswegen gegen Gesetze verstoßen. Die Frage lautet also eigentlich: Müßte man das totschweigen, um nicht
aktiv bei der Verbreitung mitzuwirken? )

4. In der Vergangenheit haben die c’t Redakteure z.b. im Uplink 22.9 bereits über die USB-Stick Verschlüsselung diskutiert.

Kleine Zusammenfassung:
https://marius.bloggt-in-braunschweig.de/2018/07/02/wie-man-besser-usb-sticks-verschluesselt-mit-linux/

Hat sich die Meinung der Redaktion im Vergleich zum Uplink 22.9 geändert?
Seht Ihr LUKS jetzt als eine Alternative an ? (Bitte mit Begründung.)

5. und letzte Frage:  Wieso gibt es keinen Artikel mit dem Thema
„Sicherheit durch Umdenken – Eine Liste mit Dingen, die man einfach nicht macht“ ?

Mir schwebt da so das übliche vor:

„Attachments nur von Emails öffnen, die man selbst angefordert hat“
„Nicht auf jeden Link klicken, ohne die Maus vorher drüber gehalten zu haben“
„Nicht jede App einfach installieren, gerade wenn die nur 100 Downloads hat.“
„Betriebssysteme einsetzen die nicht selbst schon Spionagetätigkeiten durchführen.“
„Eine Smart-Alarmanlage bei Aldi kaufen“
„Den Kühlschrank nicht ans Internet hängen“

so in der Art. Die eine oder andere These wird sicherlich in einem Spartenbeitrag enthalten sein, z.B. NoScript in Seite 143 Webbrowser. Die Frage die sich mir stellt ist, wäre eine Not-Todo-Liste nicht die bessere Herangehensweise, weil diese das Konzept der „Sicherheit durch Hirneinschalten“ sehr viel besser abbilden würde und so zu einem langfristigen Umdenken der Leser führt, statt zu dem Gedanken „Technik macht das schon“, der ja nachweislich falsch ist ?

Ich freue mich jetzt schon auf Ihre Antwort.

 

Jetzt Ihr alle selbst urteilen, ob es so clever war, nicht darauf zu antworten, oder ob ich mich im Ton oder den Fragen vertan habe.

Kleine Anmerkung zu WhatApp:

Das Gericht hat die pauschale und ungehinderte Weitergabe der Kontaktdaten aus dem Telefonbuchs des Handies an WhatsApp als gesetzwidrig erkannt und daraus abgeleitet, daß der Einsatz von WhatsApp SO nicht erlaubt ist. Wenn man vor der Installation von WhatsApp die Kontakte gefragt hat und alle zugestimmt haben, wäre es erlaubt.

Nur dieser letzte Umstand rettet WhatsApp vor dem Status: „illegal“. Aber da kaum jemand seine Kontakte vorher fragt, wird das halt eigentlich in der Praxis „nicht legal benutzt“, daher müßte man das ja mal breiter aufklären und deswegen auch die Frage 😉