Windows-Phone-Chef: „Viele merken nicht, dass wir wertvolle Arbeit leisten.“

„Viele merken nicht, dass wir wertvolle Arbeit leisten“

Windows-Phone-Chef Joe Belfiore gab dies vor wenigen Tagen von sich und bezog sich damit auf die vielen internen Änderungen des M$ Betriebssystems für Telefone, die der normalen Nutzer nicht bemerkt.

Warum der normale Nutzer und die Welt bei dem Satz nur Lachen können, scheint Herrn Belfiore entgangen zu sein: M$ hat nur einen Marktanteil von 3.7% am Smartphonemarkt. Das krasse Missverhältnis zwischen selbstgefühlter Heldtat und der Realität, zeigt deutlich, daß die Entwickler von M$ des öfteren mal an der frischen Luft arbeiten sollten, als ständig im Turm zu sitzen. Es mag wertvolle Arbeit an Ihrem Produkt sein, aber ihr Produkt ist halt unbedeutend. Das es trotzdem Leute gibt, die das Produkt käuflich erwerben, kann man eigentlich nur damit begründen, daß M$ genauso Fanboys hat, wie Apple auch. Diesen Menschen kann man einfach nicht helfen.

Als Quell der Notwendigkeit, diesen Kommentar zu schreiben, diente diese Meldung.

Geheimdienst mit Ambitionen verliert Flamme aus dem Auge

Was sich wie eine Schlagzeile der Bildzeitung liest, ist ein ernstes Problem unserer Zeit: digitale Überwachung.

Der Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation FSB ( früher mal KGB ) hat angedroht, daß während der Winterspiele in Sotschi alle Menschen total überwacht werden sollen: sämtliche digitale und analoge Kommunikation, also einfach alles.

Schon aus Protest dagegen dürfte man keine Athleten hinschicken, geschweige denn über die Ereignisse berichten. Von den vielen Menschenrechtsverletzungen und krassen Rechtsbeugungen in Russland der Opposition gegenüber, mal ganz abgesehen.

Es bleibt zu hoffen, daß der FSB an der Aufgabe so kläglich scheitert, wie an der Aufgabe die olympische Flamme zu schützen. Die ging nämlich nach dem Flug aus Griechenland symbolträchtig aus. Wenigsten die hatte Anstand bei der Sache nicht mit zu machen.

Quellen:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/PRISM-auf-Steroiden-Totalueberwachung-der-Olympischen-Spiele-in-Sotschi-geplant-1973150.html

http://www.n-tv.de/sport/Olympische-Flamme-erlischt-article11495086.html

so jung und schon kriminell

Manche Menschen werden im Laufe Ihres Lebens kriminell, andere werden scheinbar so geboren.

Leider muß ich Ihnen von meiner abendlichen Begegnung an der Supermarktkasse erzählen, denn es war keine schöne Begegnung. Zwei kleine Jungen, vielleicht 6 oder 7 Jahre alt, standen dort an um eine Pizza und zwei andere Dinge zu bezahlen – dachte ich jedenfalls.

Der Ältere der beiden klärte den Jüngeren gerade darüber auf, daß er vorsätzlich sagen soll, daß er nicht genug Geld dabei hat um die Waren zu bezahlen. Er verwies darauf, daß sich manche weibliche Kassierin im Umgang mit Kindern sehr entgegenkommend verhalten würden. Natürlich hat er das nicht so charmant ausgedrückt. Tatsächlich hat er gesagt, daß er(der kleine), einfach rumflennen soll, daß er doch nur soviel Geld bekommen hätte und sich gefälligst eine Träne rausdrücken soll. Das klappt dann schon.

Auf die Frage, ob er denn wüßte, daß das Betrug ist, antwortete der Ältere, daß er das sehr wohl wüßte.

Das man dafür bestraft wird, wenn man erwischt wird, wußte er auch. Das läßt mich vermuten, daß einige Menschen tatsächlich kriminell geboren werden, weil mit 7 sollte man noch nicht so verdorben sein.

Wenn Sie jetzt an zwei dunkelhäutige Kinder mit schwarzen Harren und Schmuddelklamotten denken, liegen Sie so falsch, wie es nur geht. Die beiden blonden, normal blaß, aber im Sommer leicht gebräunt, standen mit 1a Harrschnitt und Klamotten da. Wer auch immer die Eltern sind, wie man an Geld kommt, müssen sie wissen.

Traurig sowas.