CoronoChroniken: Die Untersterblichkeit nimmt zu

Hallo Maskierte,

der Abwärtstrend beim Sterben in Europa setzt sich weiter fort, Frankreich ist ein Land der Extreme und die Engländer wissen wohl nicht was sie tun sollen.

CoronoChroniken: Die Untersterblichkeit nimmt zu

Die neuesten Zahlen von EuroMomo.eu zeigen, daß sich der Trend zu weniger Toten weiter europaweit fortsetzt und sogar an Fahrt gewinnt. Meint, es sterben insgesamt immer weniger Menschen als Normal.

(C) EuroMomo.eu

 

Die Auswertung der einzelnen Länder zeigt ein Frankreich, daß in allem Maßstäbe setzen kann, gute, wie schlechte:

(C) Euromomo.eu

Das in Spanien jetzt wieder mehr Menschen sterben, kann den europaweiten Trend nicht aufhalten. Wieso in Spanien als einzigem Land die Zahlen steigen, muß genauer erforscht werden.

Die Engländer zeigen zwar auch eine Untersterblichkeit, haben aber heute eine Maskenpflicht in Läden eingeführt. Das sind widersprüchliche Informationen, wenn Ihr mich fragt. Für Deutschland gibt es vom Statistischen Bundesamt eine beruhigende Grafik:

Quelle: www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/kontextinformationen-gesellschaft.html 14.7.2020

Was aber irgendwie nicht ganz paßt, ist die Kurve der Todesfälle für Covid-19 vom RKI mit den realen Sterbefällen in Deutschland. Die Spitze der RKI Kurve müßte ja eigentlich mit der Spitze der Destatis Kurve übereinstimmen, tut sie aber nicht. Das wird auf der Webseite vom Bundesamt bei einer Vergrößerung der Seite besser sichtbar, als in der Grafik oben.

Da muß man jetzt natürlich reflexhaft fragen: War da möglicherweise noch ein anderes Virus im Spiel? Stimmen die ganzen Tests und Todesursachen vielleicht gar nicht oder wurden schlicht und einfach nur nicht alle erfaßt? Weil eins ist sicher: Tote kann man nicht wegdiskutieren.

Was man oben auch schön sieht ist, daß die 2018er Grippewelle deutlich mehr Menschen in Deutschland dahin gerafft hat, als der Coronavirus. Wieso hatten wir da eigentlich keinen Lockdown und keine Maskenpflicht? Was machen wir, wenn im Oktober wieder die jährliche Grippewelle losgeht? Sperren wir dann alle ein? Denkt mal drüber nach.

Jetzt die Antwort auf die Frage, wieso keine Neuinfektionsgrafik da ist: Der Graph geht immer langsamer gen Nulllinie, der ist einfach zur Zeit keine Mühe mehr wert 😉 Neue Erkenntnisse lassen sich da leider nicht ableiten: (Stand 14.7.2020)

g..g..gi…gi..git…gitolite!

Ok, sehr dramatischer Titel, ich gebs zu 🙂 Gitolite kennt der ein oder andere Entwickler sicher, weil man damit auf seinem eigenen Server Git Repos nutzen kann, was auch gern benutzt wird.

g..g..gi…gi..git…gitolite!

Nun ist gitolite keine neue Erfindung, sondern schon eine Weile alt. So alt, daß es schon seit 2017 gitolite3 gibt. Gitolite(2)  wurde dagegen eingestellt, weil es EOL hatte. Fedora stellt daher dafür keine Pakete mehr zur Verfügung und installiert ersatzweise gitolite3.

„Das ist blöd!“ stellten wir nach einem Serverupgrade fest, da das Paket gitolite(2) beim Löschen 6 GB Projektdaten mit ins Nirvana gezogen hatte, da diese im Homedir liegen.. dachten wir. Zum Glück hatten wir eine Anpassung für Chroots gemacht, so daß nur der Link auf das Homedir gelöscht wurde, aber die Daten noch in der Chroot lagen. Wir hätten natürlich auch ein Backup gehabt, aber so war es noch einfacher.

„Bekomme es wieder zum Laufen…“

Etwas schwieriger gestaltete sich die Reinstallation unter Fedora 31, da sich zwischenzeitlich Perl von 5.28 auf 5.30 geändert hatte, und gitolite Paket aber unbedingt 5.28 haben wollte. Nun ja, Perl 5.30 zu entfernen kam nicht in Frage, also riskierten wir es und installierten gitolite ohne Abhängigkeiten:

rpm -i –nodeps https://kojipkgs.fedoraproject.org//vol/fedora_koji_archive04/packages/gitolite/2.3.1/18.fc29/noarch/gitolite-2.3.1-18.fc29.noarch.rpm

Zum Glück funktioniert gitolite 2.3.1 auch mit Perl 5.30 bislang ohne Fehler, so daß erstmal weiter gearbeitet werden kann. Es ist nämlich durchaus ein mächtiges Stück Arbeit, von Gitolite2 auf Gitolite3 umzusteigen, wie die Migrationsanweisung zeigt. Daher hat der Betroffene nun gleich Gitlab ins Auge gefasst. Mal sehen wie das wird 😉

 

CoronaChroniken: Das Maskenvideo

Liebe Maskierte,

schauen wir uns mal die Munition derer an, die für die Maskenpflicht sind. Grafiken gibt es heute nicht, die Kurve ist erwartungsgemäß niedriger als letzte Woche.

CoronaChroniken: Das Maskenvideo

Viele glauben, daß dieses Video etwas beweisen würde:

https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2007800

Es stammt vom New England Journey of Medicine, was ja keine unbedeutende Publikation im Bereich der Medizin ist. Das Video zeigt einen Test, bei dem ein Laser die Spucketröpfchen illuminiert, die beim Sprechen aus dem Mund geschleudert werden.

Das klappt ohne Maske hervorragend, wie nicht anders zu erwarten war und auch mit Maske scheint alles ganz den Aussagen zu entsprechen. Damit wäre es ein Beweis dafür, daß keine Tröpfchen mehr in die Gegend geschleudert werden. Wer genau hinschaut wird zwei Dinge bemerken:

1) Der Sprecher hat seine Position geändert

Im ersten Teil ist die Position des Mundes links über dem W aus der WITH MASK Einblendung. Beim zweiten Teil ist der Mund deutlich tiefer und der Laser leuchtet genau auf den Mund, daher sieht man die Sprechbewegung des Kiefers gut. Das ist für einen Vergleich jetzt eher suboptimal.

2) Es fliegen trotzdem Tröpfchen durch die Gegend, auch wenn der zweite Sprecher angeblich nichts gesehen hat. Ihr könnt das aber ohne Lupe oder Zeitlupe selbst ohne Schwierigkeiten erkennen. Es sind mehr als deutlich weniger große Tröpfchen als ohne Maske. Was man nicht sieht ist, daß zwar ein Teil der Tröpfchen in der Maske hängen bleiben wird, weil sie groß sind, aber was passiert mit denen die zerstäubt werden? Zerstäuben überhaupt welche? Wenn das nicht passieren würde, wäre diese Argumentation hier nämlich zu ende 😉

Wir sehen aber auch, daß die Tröpfchen, die immer noch durchkommen, viel weiterfliegen, als die ohne Maske. Die nähern sich größtenteils am Ende des Bildes bereits dem Boden an. Das ist bei denen mit Maske nicht der Fall. Man darf annehmen, daß sie weiter als 1,5m fliegen werden.

Denk man daran, das sich der Ausschnitt geändert hat, könnte das vorher auch nicht zu sehen gewesen sein. Deswegen wäre es besser gewesen, den Aufbau und Bildauschnitt nicht zu wechseln. ( Was sonst noch alles im Dunkeln schief gehen kann, kann man hier nachfühlen. )

Und hier kommt genau die Kritik an den Masken zum Tragen:

  1. Alles was durchkommt, fliegt weiter.
  2. Sie zerstäuben die Tröpfchen in <5 µm kleine Partikel, die bis zu 30 Minuten im Raum schweben können.
  3. Könnte man das mit dem Versuchsaufbau sehen? Wissen wir nicht, weil wir den nicht kennen.

Eine Meinung

Ich bin daher der Meinung, daß eine Person direkt vor dem Sprecher erst einmal gegen seine feuchte Aussprache besser geschützt ist als ohne, was ohne Frage, vom zwischenmenschlichen Ergebnis her, eine feine Sache ist. Ob das aber den Effekt der zerstäubten Tröpfchen ausgleicht, müßte man vielleicht mal in einem Labor erforschen.

Abwägung: Was wiegt mehr bei der Ansteckung, daß man „vielleicht“ von einem Infizierten direkt mit potentiell sehr vielen Virenpartikeln angehustet wird oder die langfristige Dauereinwirkung bei jedem Lungenzug von potentiell weniger Partikeln. Die <5 µm Partikel hält die „Community Maske“ nicht ab..

Das muß sich ja schliesslich beweisen lassen, wie viele Aerosole man bei einem typischen Einkauf als Kranker freisetzt und viele davon ein anderer Besucher einatmet.

Was auf jeden Fall schön illustriert wurde ist, wie effektiv Abstandhalten ist. Wer den Abstand hält (2m) wird sich kaum anstecken, da die großen Tröpfchen vorher schon zu Boden gefallen sind.

Außerdem hat der Sprecher durch seine Sprechart bei der „Healthy“ extra stark betont wurde, das Ergebnis ohnehin beeinflusst. Dies wollte ich, weil es offensichtlich war, nicht extra als Argument anführen. Ich halte den Machern des Videos zu gute, daß Sie was beweisen wollten.

Zusammengefasst hätte ich mir einen anderen Aufbau gewünscht, der nachvollziehbar ist und alle Fragen klärt, nicht nur die eine Seite der Medaille, von der man vorher schon wußte, wie sie ausgehen würde.