CoronaChroniken: Die Abwesenheit der Corona Warn App

Liebe Maskierte,

heute erreichte mich ein Handy Screenshot, den ich unbedingt mit Euch teilen möchte.

CoronaChroniken: Die Abwesenheit der Corona Warn App

Laut Tagesschau.de bemängeln deutsche Amtsärzte, daß die Corona Warn App keine Rolle bei der Prävention gegen den Virus darstellt, daß die Meldung eines möglichen Falls durch den AppBesitzer durchgeführt werden muß, statt das von der App automatisch machen zu lassen.

Das man das App Ergebnis vorsichtig beurteilen muß, und dies so eine automatische Benachrichtigungsfunktion nicht kann, die im übrigen eine Überwachung darstellt, sollte bekannt sein.

Beispiel: Zwei Autos parken an einem beschrankten Bahnübergang dicht nebeneinander. Beide Fenster sind zu, aber ein Handy signalisiert dem anderen, es wäre jetzt in der Nähe eines Infizierten. Ergebnis: Handy 2 meldet das an das Gesundheitsamt, der Fahrer muß da antreten, wird getestet und hat … bestenfalls Zeit verloren, schlimmstenfalls darf er direkt und völlig unnötig in Quarantäne gehen, bis das Ergebnis da ist.

Fehlermeldung von Google Playstore, wenn manc nahc Corona App sucht.
War das Szenario vorhersehbar? Klar. Gibts da noch mehr von? Natürlich. Gäbe es auch einen validen Einsatz davon? Sicherlich, aber wie wahrscheinlich ist das schon? 🙂

Um aber überhaupt in dieser Handyfalle zum unschuldigen Opfer zu werden, muß man erst einmal den ersten Schritt tun: Die App überhaupt installieren.

Wie man links neben dem Text lesen kann, ist das gar nicht so einfach 🙂

Die Warn-App funktioniert nämlich nur auf dem neuesten Android 10 und wer für sein Handy keine Updates mehr bekommt, der ist auf ganz elegante Art der Handyfalle entkommen.

In weiteren Nachrichten…

sind 7.300 Intensivbetten aus deutschen Krankenhäusern geflohen. Vermutlich Angst vor einer Infektion 😉 Offiziell heißt es natürlich, daß das Gesundheitsministerium sich verzählt hat. Klingt naheliegend, wird von einem Banker geführt, diese Berufsgruppe vertut sich da schon mal um ein paar Zehnerstellen.

Haben wir von den ganzen Pleitebanken als Geldgeber eigentlich jemals die Investition zurückbekommen? Mir fällt da nur die Commerzbank ein, die Ihre Schulden wohl zurückgezahlt hat. Was hat aber der Rest gemacht?

CoronaChroniken: Keine Panik

Liebe Maskierte,

stellt Euch darauf ein, Eure Maske bis 2021 mit Euch rumzuschleppen, Herr Drosten hat sich dahingehend geäußert. Das immer noch irgendwer an den Erfolg von Stofffetzen glaubt..

CoronaChroniken: Keine Panik

ich habe heute mal dem Kultusausschuss Baden-Württemberg gelauscht, wie er über Corona in der Schule beraten hat und im Anschluss darüber, ob Office 365 für die neue Lernplattform BW eingebunden wird.

Beim Thema „Corona in Schulen“ wird klar, Probleme wo eigentlich keine sind. Wert wird auf Lösungen gelegt, die unnötig und möglichst kompliziert sind z.b. Filteranlagen für Raumluft.. man könnte auch einfach das Fenster aufmachen. Damit Euch der Unsinn mal klar wird:

  • in der Klasse: keine Maske
  • auf dem Hof: Maske
  • im Schulbus: keine Maske, oder doch, kommt auf den Bus an.
  • auf dem (gemeinsamen) Schulweg: keine Maske

Also entweder man zieht das durch, oder man kann es sein lassen. So ist das Unsinn, ganz nach dem Motto „Wir machen wenigstens was, egal obs klappt oder nicht.“ Ich sage nur Regentanz!

Über den ganzen anderen hausgemachten Unsinn sage ich lieber nichts 🙁

Wenigstens eine Nebelkerze hat gezündet: Die offizielle Entscheidung zum Einsatz von M$ Produkten im Schulumfeld in BW ist noch nicht getroffen. Die Ministerin weicht wortreich aus und reitet auf nur diesem einen Punkt rum, statt es als das zu sehen was es ist, keine berechtigte Kritik überhaupt den Gedanken zu haben, es würde mit M$ eine Lösung geben können, die dem Datenschutz entspricht.

Zurück zu Zahlen

Lasst Euch keine Panik einreden: Infizierte sind nicht gleich Erkrankte!

Den Spruch sollte ich mir aufs T-Shirt drucken lassen und auf einer „Querdenker“ Demo verticken :DDD

Linux: Multitouchsupport im Surface Pro 4

Heute geht es mal wieder um Linux auf dem Surface Pro 4 Tablet. Da hatten wir lange keinen Beitrag mehr dazu 🙂

Linux: Multitouchsupport im Surface Pro 4

Mit Kernel 5.8 kam „leider“ eine Änderung ins System: Touch ging nicht mehr. Auf einem Tablet ist das natürlich der Super-GAU und natürlich kamen sofort Erinnerungen auf zur Erstinbetriebnahme vor 18 Monaten.

Der letzte Kernel der noch ohne weiteres funktionierte war 5.7.17-2, ergo war erstmal ein Bugreport an die Entwickler nötig. Zum Glück konnten die das Problem erfolgreich beheben, wobei man sagen muß, ein bisschen mehr PR täte denen ganz gut 😉

Ihr braucht eine neue Zusatzsoftware für den Kernel 5.8: iptsd

Die Installation ist ganz einfach, sofern Ihr, und ich bin sicher, daß Ihr das habt, das Kernel Repo eingerichtet habt: surfacelinux.com .

dnf install iptsd -y

systemctl start iptsd
systemctl enable iptsd
reboot

Eigentlich ist der iptsd ein User-Space-Daemon, er braucht keinen Neustart, aber das hatte bei mir leider nicht funktioniert. Erst nach dem das System 2h geladen und dann neu gestartet wurde, funktionierte der Daemon wie er sollte.

Jetzt war wieder alles möglich, was der JakeDay-Kernel, keine Ahnung wieso der abgetaucht ist, auch konnte: nämlich Multi-Touch-Gesten ( und die Maschine wirklich abschalten, aber das ist ne andere Geschichte )

Multi-Touch-Gesten meint z.b., daß man unter der Gnome-Shell in die Aktivitätenübersicht mit Hilfe von 3-Fingern die sich aufeinander zubewegen wechseln kann. Auch funktioniert das Zoomen im Firefox und anderen dafür vorbereitete Apps wieder, was die Bedienung deutlich einfacher macht im Tabletmodus \o/

Jetzt braucht es nur zwei Fixe an der Kamera und dem Mouseeventmanagment und das Tablet ist, bis auf den hohen Stromverbrauch durch den Kernel selbst, endlich vollständig benutzbar.

„Jungs, gut gemacht!“ 🙂