/dev/dvd permanent einbinden

Vielleicht hat Ihnen Ihr MPlayer auch schon mal die Meldung gezeigt, daß „/dev/dvd“ nicht bereit war, obwohl die DVD im Laufwerk war. Das liegt daran, daß der Kernel seit einiger Zeit das DVD-Rom als /dev/sr0 ablegt. Die meisten Programme benutzen aber noch /dev/dvd.

Hier nun die Lösung, wie Sie das Problem beheben können

Speichern Sie dies :

# cat 60-cdrom_id.rules 
# do not edit this file, it will be overwritten on update

ACTION=="remove", GOTO="cdrom_end"
SUBSYSTEM!="block", GOTO="cdrom_end"
KERNEL!="sr[0-9]*|xvd*", GOTO="cdrom_end"
ENV{DEVTYPE}!="disk", GOTO="cdrom_end"

# unconditionally tag device as CDROM
KERNEL=="sr[0-9]*", ENV{ID_CDROM}="1"

# media eject button pressed
ENV{DISK_EJECT_REQUEST}=="?*", RUN+="cdrom_id --eject-media $devnode", GOTO="cdrom_end"

# import device and media properties and lock tray to
# enable the receiving of media eject button events
IMPORT{program}="cdrom_id --lock-media $devnode"

KERNEL=="sr0", SYMLINK+="cdrom dvd", OPTIONS+="link_priority=-100"

LABEL="cdrom_end"

als neue Datei /etc/udev/rules.d/60-cdrom_id.rules ab und rebooten Sie kurz. Sie können auch den udevd neu starten, das liegt ganz bei Ihnen. Ab sofort wird der udevd Ihnen den Link zu cdrom und dvd richtig anlegen.

nVidia: Kernelupdate und morgen bootet der Desktop nicht mehr

Wenn Sie die spezialisierten Treiber von nVidia für Linux benutzen, kommt früher oder später der Tag, an dem Ihr PC nicht mehr in den grafischen Modus bootet. Der Bootvorgang bleibt dann meistens mit dem Hinweis hängen, daß der „Accounts“ Service gestartet wurde und danach hört die Ausgabe einfach auf.

Wenn das passiert liegt der Grund schlicht und ergreifend darin begründet, daß der neue Treiber für die Grafikkarte in Form des passenden Kernelmoduls noch nicht installiert ist.

Beispiel:

# uname -a
Linux [ich] 3.14.6-200.fc20.i686+PAE #1 SMP Sun Jun 8 02:00:47 UTC 2014 i686 i686 i386 GNU/Linux

Sie brauchen für diesen Kernel folgende Pakete aus dem RPMFusion Repsitory:

kmod-nvidia-3.14.6-200.fc20.i686.i686                      1:331.79-1.fc20.2                  @rpmfusion-nonfree-updates
kmod-nvidia-3.14.6-200.fc20.i686+PAE.i686                  1:331.79-1.fc20.2                  @rpmfusion-nonfree-updates

Die sind aber gar nicht installiert worden beim Update des Kernels, da dieser aus dem Fedora Repo kam und in RPMFusion noch kein Modul fertig war. Yum bemerkt das Problem leider später nicht mehr und so müssen Sie jetzt die Treiber als Root nachinstallieren:

yum -y install kmod-nvidia-3.14.6-200.fc20.i686*

jetzt noch schnell die mods bauen:

akmods

Das wars schon. Ab nun können Sie wieder normal durchbooten.