Blenderwerbetexte

Vor einiger Zeit habe ich mal geklagt, daß GEdit in der neusten Version nicht mehr effizient ist. Wer mit dem alten und dem neuen Layout mal arbeiten mußte, weiß was ich meine.

Heute stolpere ich über diese Selbstbeschreibung im Softwaremanager von Gnome :

„gedit ist der offizielle Texteditor der GNOME Arbeitsumgebung. Während auf Einfachheit und Bedienkomfort Wert gelegt wird, ist gedit ein mächtiger und universeller Texteditor.

Egal ob Sie den nächsten Bestseller schreiben, eine innovative Anwendung entwickeln oder einfach schnell Notizen festhalten – gedit wird ein verlässliches Werkzeug sein, um Ihre Aufgabe zu erledigen.

Sein flexibles Plugin-System erlaubt es Ihnen die Anwendung auf Ihre Bedürfnisse und Arbeitsweise anzupassen.“

Das ist echt der Hohn. Ob der Autor des Textes wohl mal mehr als diese 3 Sätze in GEdit geschrieben hat ? Wir werden es wohl nie erfahren.

2038 ist schneller da als man denkt

In 23 Jahren, wenn die Unixwelt Y2K erlebt, wird die Welt zusammenbrechen.

Wir haben ja jetzt 2015 und die gängigste Datenbank MySQL legt Timestampfelder immer noch als 32-Bit Feld an. Es sollte ja eigentlich kein Problem sein dort intern 64-Bit zu benutzen, aber wie das so ist, die Tücke liegt im Detail.

MySQL speichert die Daten in einer großen Datei im Binärformat. In dem Augenblick wo dieser Feldtype auf 64-Bit umgestellt wird, muß zwangsweise mysql_upgrade laufen, sonst gibt es nur Probleme. Und wie das Leben so spielt,  mysql_upgrade wird bei normalen Updates eigentlich nie ausgeführt. Da muß man als Admin selbst machen.

„Wenn das noch 23 Jahre sind, warum nervst Du jetzt schon rum?“

Ich kenne Euch halt 🙂 Dabei wollte ich auf etwas anderes hinaus:

Führt öfter mal mysql_upgrade durch. Erst dieser Befehl schreibt die Strukturen im Mysql um z.b. wenn neue Felder in der „mysql“ Datenbank hinzugekommen sind. Mit den Updates von Fedora 20 auf 21 z.b. mußte so ein mysql_upgrade auch zwangsweise laufen, wenn man die neuen „Features“ benutzen wollte.

Zurück zum Jahr 2038. Es werden dann mehr als 40 Jahre zwischen den Leuten liegen, die Y2K mitgeplant haben und denen, die dann für die Systeme verantwortlich sind. Da darf man annehmen, daß die meisten das auf die gleiche leichte Schulter nehmen werden, wie Ihre Vorfahren.

Deswegen wünsche ich heute schon einen schönen Weltuntergang 😉

Wie man die Desktopnotifications für Updates los wird

Vor einigen Wochen habe ich GEDIT F21 auf die F20 Version gedowngradet, weil das Programm unerträglich unbrauchbar gemacht wurde. Seitdem Tag nervt mich der Desktop mit Notifications, daß genau dieses Paket komplett veraltet sein und ich doch die Updates einspielen solle.

Natürlich hatte ich YUM erzählt, die Updates nicht einzuspielen. Für die Desktopanwendung „Software“ aka PackageKit gilt die YUM Einstellung aber nicht, die macht das gerne selbstständig. Da PackageKit keine Configeinstellungen dafür parat hat, kann man es nur als Root abschalten :

systemctl stop packagekit
systemctl disable packagekit

Bevor man das macht, sollte man sicherstellen, daß man so einen CronJob z.b. als /etc/cron.d/yum angelegt hat:

 1 */2 * * * root yum -y update >>/var/log/messages

Sonst kommen nämlich gar keine Updates mehr an und das möchten man gar nicht haben.