Office: Tabellen als Bild abspeichern

Ihr wollt eine Tabelle aus OpenOffice Calc als Bild abspeichern? oh nein, so ein Pech, das geht nämlich nicht. Aber es gibt eine Lösung 🙂

Office: Tabellen als Bild abspeichern

Wer noch OpenOffice benutzt hat ein kleines Problem, auch wenn man will, man kann keine Tabellen als Grafiken speichern. LibreOffice kann das aber, also braucht Ihr nichts weiter machen, als das Dokument auf einen LibreOffice PC zu öffnen und das dort zu machen:

Libreoffice: Tabelle mit einem ContextMenü in dem man die Tabelle als Grafik abspeichertBeispiel mit einer Tabelle, die die Expotentialfunktion erklärt.

In LibreOffice klickt Ihr einfach die Tabelle an und dann im Rechte Mausbutton „Als Bild exportieren“ auswählen.  Nun dürft Ihr das Bild speichern, aber es ist wichtig, daß Ihr die Grafik nicht einfach als PNG abspeichert, sondern als SVG. Das ist erstmal ein Vector Grafikformat und damit skalierbar und deutlich kleiner als ein PNG 😀  Leider muß man das immer auswählen, da PNG voreingestellt ist. Die PNG Speicherfunktion leidet zudem unter einer „Ich lebe noch im Jahr 2000“ Auflösung. Die Bilder sehen nicht wirklich gut aus. Aber, mit SVG, ist es einfach superscharf, egal auf welchem Display 😉

WordPress updaten, geht nur mit genug Platz :)

Für alle, die planen einen Blog mit echt vielen Grafiken und Medieninhalten zu bestücken, hier ein kurzer Hinweis zum WordPress 5.5 Update 🙂

WordPress updaten, geht nur mit genug Platz 🙂

Wer dieses Blog verfolgt, wird festgestellt haben, daß sich die Artikelzahl in diesen Jahr stark erhöht hat. Das liegt hauptsächlich natürlich an Coronaartikeln, die jede Menge Bildern zu den verschiedenen Statistiken intus haben. Ich habe jetzt 2.950 MB Daten im Blog und wollte ein Update auf WordPress 5.5 durchziehen. Das ist normalerweise kein Problem. Kurz auf „Update“ klicken und warten. Er lädt im Hintergrund schnell das WP Archiv runter, packt es aus und … meldet, daß es nicht geht … ähmm… 🙁

Komisch, die Updates der Plugins, die funktionieren, die Themes auch.. da muß doch … nein, muß es nicht. Das Hauptupdate ist zwar nur 13 MB groß, aber ausgepackt bringt es 50 MB auf die Waage. Hmmm.. zusammen 63 MB + ein paar temporäre Dateien.. 2.950 MB belegt… von ??? Oh… 3.000 MB 😀  Das Rätsels Lösung: das Update paßte nicht mehr auf die Platte. Ein Accountupgrade mußte her. Jetzt sind es 5.000 MB und das wird bis Ende des Jahres reichen müssen.

Merke: Wenn WordPress beim Blog Update streikt, könnte auch einfach der Webspace voll sein 😉

Schwachstellen im Apache Webserver < 2.4.44

Wer Apache als Webserver einsetzt, sollte jetzt aufpassen, denn wir haben jeweils eine  RCE und eine DOS Schwachstelle.

Schwachstellen im Apache Webserver < 2.4.44

In Apache wurden drei Schwachstellen identifiziert und im August behoben. Leider hat man u.a. bei Fedora vergessen, das publik zu machen, deswegen hier die Erinnerung für Euch:

Im HTTP2 Modul sind zwei Schwachstellen enthalten, die zum Crash führen und damit als DOS (Denial of Service) gelten:

important: Push Diary Crash on Specifically Crafted HTTP/2 Header (CVE-2020-9490)
moderate: Push Diary Crash on Specifically Crafted HTTP/2 Header (CVE-2020-11993)

Beide Schwachstellen kann man auch per Konfigurationsänderung abwehren, falls man keine gepatchten Webserver bekommen kann, oder noch nicht hat:

Je nachdem was Ihr für eine Distro habt, wird HTTP2 an verschiedenen Stellen aktiviert. Bei Fedora bietet sich an, eine eigene kleine Config in conf.modules.d/ anzulegen. In die Datei kommen zwei Einträge:

99-mitigate-http2.conf:

H2Push off
LogLevel warn mod_http2.c:error

Dann mit „systemctl httpd restart“ den Server neustarten. Die erste Anweisung behebt die 2020-9490 und die zweite sagt dem HTTP2 Modul, es soll nur kritische Sachen loggen, anstatt auch Warnungen. Das ist wichtig, da Angreifer über einen provozierten Fehler den Logging-Pool der Prozesse stören können und das führt dann zum Crash, was aber nur geht, wenn der Fehler auch geloggt wird.

moderate: mod_proxy_uwsgi buffer overflow (CVE-2020-11984)

Wer mit dem WebSocket Proxy uwsgi arbeitet, der muß updaten, eine Mitigation der möglichen Remote-Code-Schwachstelle ist nicht möglich. Bis zum Update kann man das Modul auch abschalten:

Für Fedora wäre das hier in conf.modules.d/00-proxy.conf:

# LoadModule proxy_uwsgi_module modules/mod_proxy_uwsgi.so

Einfach ein # vor die Ladeanweisung und den Webserver mit „systemctl httpd restart“ neustarten. Natürlich funktionieren die Proxy Tunnel, die auf „uwsgi:://server:port/uri“ lauten, dann nicht mehr. Habt Ihr noch einen vhost konfiguriert, der das benutzen möchte, wird der Start des Webservers nicht funktionieren.

Updates vorhanden

Updates auf die 2.4.46 liegen für Fedora bereit. Für alle, die Ihre Server per Autoupdate versorgen, hat sich das Problem damit bereits erledigt.