Fedora: Thunderbirdupdate 91.6.2 hängt, ist aber bereit

Das Thunderbird Update für die aktuelle Remote-Code-Execution Schwachstelle ist seit (jetzt) 18h fertig, wird aber nicht an die User ausgeliefert, obwohl es ein Critpath Update ist.

Fedora: Thunderbirdupdate 91.6.2 hängt, ist aber bereit

Wer sich zeitnah schützen will, findet die nötigen Anweisungen hier:

Fedora 34:

sudo dnf update https://kojipkgs.fedoraproject.org//packages/thunderbird/91.6.2/1.fc34/x86_64/thunderbird-91.6.2-1.fc34.x86_64.rpm https://kojipkgs.fedoraproject.org//packages/thunderbird/91.6.2/1.fc34/x86_64/thunderbird-librnp-rnp-91.6.2-1.fc34.x86_64.rpm

Fedora 35:

sudo dnf update https://kojipkgs.fedoraproject.org//packages/thunderbird/91.6.2/1.fc35/x86_64/thunderbird-91.6.2-1.fc35.x86_64.rpm https://kojipkgs.fedoraproject.org//packages/thunderbird/91.6.2/1.fc35/x86_64/thunderbird-librnp-rnp-91.6.2-1.fc35.x86_64.rpm

Firefox 98: andauernd geht das Downloadwindow auf

Nicht nur mir, sondern laut Bugzilla von Mozilla auch anderen, ist aufgefallen, daß jetzt nach jedem Download im Firefox 98 ein Overlayfenster aufgeht, also wenn man auf das Downloadbutton gedrückt hätte.

Firefox 98: andauernd geht das Downloadwindow auf

Dies, meiner bescheidenen Meinung nach eher störende, Verhalten kann man zum Glück abschalten:

browser.download.alwaysOpenPanel = False

Dazu müßt Ihr nur via „about:config“ in die echten Einstellungen vom Firefox und es dort per Klick auf „False“ ändern. Der Entwickler, der es eingeführt hatte, hat sich schon für seine Fehleinschätzung entschuldigt 😉

 

NVIDIA unter Beschuss – Sanktionen gegen Russland mögliche Ursache

Laut einem Bericht der Webseite wccftech.com sind Teile der Nvidia Infrastruktur von böswilligen Hackern angegriffen und beeinträchtigt worden.

NVIDIA unter Beschuss – Sanktionen gegen Russland mögliche Ursache

Der Cyberangriff hat große Teile des Unternehmensnetzwerkes vollständig kompromittiert, so daß für Benutzer bereitgestellte Dienste von NVIDIA derzeit nur eingeschränkt oder gar nicht nutzbar sind.

Als Auslöser könnte der Krieg von Russland gegen die Ukraine in Betracht kommen, als Vergeltungsmaßnahme gegen den Westen und seine Industrien. Problematisch an der Sache ist, daß so etwas von langer Hand vorbereitet wird und es jetzt für die Benutzer wichtig ist, ob Schadcode auch in die Grafikkartentreiber und Kontrollprogramme von NVIDIA gekommen ist, oder nicht.

Linux als Alternative

Das russische Millitär ist übrigens schon seit einiger Zeit auf eine eigene Linuxdistribution migriert und dürfte damit ungleich schwieriger anzugreifen sein, als vergleichbare andere Armeen mit Windowssystemen. Wie Quellen aus dem Umfeld der deutschen Sicherheitsbehörden berichten, ist Windows 10 so unsicher, daß es bislang noch keine Sicherheitszertifizierung vom BSI hat und deswegen in diesen Behörden nur Windows 7 eingesetzt werden darf.

Da stellt man sich natürlich die Frage, wieso es so schwer ist, in deutschen Behörden endlich Windows zu beerdigen. Hoffentlich öffnet dieser Cyberkrieg den Regierungen dieser Welt endlich mal die Augen, dann hätte er wenigstens etwas gutes bewirkt.

Quelle:

https://wccftech.com/nvidia-hit-by-major-cyberattack-that-may-have-completely-compromised-parts-of-its-business/