Wine 1.9.9 & Runes of Magic

Runes of Magic macht ja sei einiger Zeit ohnehin Ärger, da der Itemshop seit April für Linuxspieler nicht mehr funktioniert. ( „Wir supporten nur Windows…“ mal sehen wie lange noch, wenn die Linuxspieler kein Geld mehr investieren … )

Mit Wine 1.9.9 ist spielen allerdings unter Fedora nicht mehr möglich, weil ROM einfach mal beim Start crashed. Da hilft leider nur Wine auf 1.9.3 zu downgraden. Damit kann man wenigstens zocken.

 

Linux, Android und die PA

Nein, die PA ist keine unbekannte Regulierungsbehörde für Linuxe aller Art 😀 Eine PA meint die Beschallungsanlage auf Veranstaltungen deren Zielgruppe das Publikum ist.

Aber was hat das mit Linux zu tun ?

Wer mein Blog beobachtet hat, wird wissen, daß ich eine ganze Reihe von Beiträgen zum Thema Audiodatenströme im Netz veröffentlicht habe. Wir können von Linux an Linux senden, von Linux an Android und von Android zu Linux , aber eins hatten wir bislang nie: Livestreaming.

Ok, so ganz stimmt es nicht, weil Pulseaudio jede angeschlossene Tonquelle umrouten kann, und damit auch Liveton, aber von Android hatten wir das bislang nicht. Das wird sich jetzt ändern.

Wir brauchen :

Android: AirAudio
Linux: Rygel ( oder Kodi )

Ein Wort zu Kodi.. vieles von dem, was ich hier schon vorgestellt habe, geht auch mit Kodi als Empfänger und das sogar einfacher, weil Kodi ein echt gutes Produkt ist. Allerdings hat Kodi den Nachteil, daß es recht groß ist, weswegen kleinere Lösung preferiert werden. Leider hat es auch eine 6 Sekunden Verzögerung mit dem was wir heute machen wollen und das geht gar nicht 🙂

Erstmal Rygel starten

Zunächst mal starten wir Rygel in der Konfiguration vom letzten mal. Kleines Update dazu: man benötigt GStreamer für Rygel und da das MP3 Decoder Plugin sonst geht es nicht. Ich selbst hatte auch Probleme Rygel auf meinem Laptop zum Laufen zu bringen, wenn es nicht will  -> Kodi nehmen.

AirAudio starten

Groß konfigurieren muß man AirAudio nicht, aber ein paar Anmerkungen sind angebracht. Das Programm kann an fast alle gänigen ( und ein paar mir völlig unbekannte Produkte ) Daten senden. Wenn man AirAudio das erste mal startet, streamt es das ins Handy eingebaute Mikrofon ins Netz, es kann aber auch die Ausgaben von fast jedem installierten Programm als Quelle benutzen, weil es die Lautsprecher anzapft 🙂 Wir brauchen das Mikro.

In den Einstellungen tragen wir für AirPlay eine Verzögerung von 0 Sekunden ein, 0,5 Sekunden wäre wohl auch noch möglich, aber man sollte immer bedenken, das die PA auch noch eine Verzögerung hat und nichts ist schlimmer, als wenn der Sprecher schon irgendwas macht, aber aus der PA noch Texte von vor 10 Sekunden kommen 😉  Ist das Netz stabil, sind 0,0 Sekunden vollkommen ok.

Screenshot_2016-05-14-18-38-00

Android – AirAudio

Wenn man schon beim Konfigurieren ist, kann man gleich noch bei DLNA MP3 einstellen. Das hat zwar heute keine Auswirkungen, aber wenn man z.b. mal seine Familie beim Smartfernsehen beglücken will … 😀 Mit diesen Apps läßt sich soooooviel Spaß haben .. Totenkopf oder bei Internetaffineren Anonymous Logo aufm TV, oder man steht vor der Tür und „klopft digital an“.. Möglichkeiten ohne Ende 😉

Wenn wir mit Konfigurieren fertig sind, aber meisten schon beim Einschalten der App, finden wir eine Liste mit „Listenern“ zu denen wir Senden können. Es ist kein Multicast im Spiel, also sendet man i.d.R. nur an einen Empfänger. Man kann in der Liste aber auch mehr als einen anschalten. Wo ich grade so drüber nachdenken, macht das auf verteilten Veranstaltungen Sinn, wenn verschiedene Räume mit mehreren PA genutzt werden. Bei wichtigen Durchsagen, z.B. wenn es brennt oder etwas andere wichtiges passiert ist, könnte man sich bequem überall draufschalten.

Wenn es dann geht …

sieht und hört man das im Pulseaudio Mixer :

Rygel - Audiostream in PulseaudioJetzt wo es im Pulseaudio ist, könnte man es natürlich gleich wieder auf den Multicast schicken und … aber ab hier übernimmt die eigene Verstellungskraft 😉

Wozu das ganze, es gibt doch Funkmikros ?!

Stimmt, es gibt Bluetooth Mikros, Funkmikros und alles mögliche. Warum also so etwas nehmen? Natürlich a) weils geht und b) weil die meisten ein Handy haben, und damit zusätzliche Ausrüstung unnötig wird. je weniger man mit sich rumschleppen muß, desto besser 🙂 Peinlich wird es nur, wenn während des Vortrags die Mama anruft 😀 Um das zu verhindern, einfach das Handy auf Stumm stellen. Das Mikro geht trotzdem.

Fedora: Lekhonee-Gnome vorgestellt

Lekhonee ist ein WordPresseditor für den Gnome-Desktop.
Da sich die Funktion alleine auf das Schreiben eines Artikels beschränkt, ist ein ablenkungsfreies Schreiben möglich. Dazu ist die Reaktionszeit des Editors natürlich deutlich besser, als die Webversion je sein kann. Natürlich gibt es auch Nachteile, so muß man seinen Artikel komplett schreiben, bevor man Ihn als Entwurf(Draft) zum Server schickt. Dafür speichert Lekhonee die Artikel dann aber auch lokal ab, so daß den Artikel beliebig lange bearbeiten kann und ihn dann nur einmal auf den Server schiebt.
Auch das Einbinden von Bilder stellt kein unüberwindliches Hinderniss dar, da die Bilder direkt hochgeladen werden können und dann als Weburl zur Verfügung stehen um sie in den Artikel einzubauen.
Alle nötigen Funktionen zum Schreiben eines Artikels sind vorhanden, so auch die Rechtschreibhilfe, schauen wir uns das mal an Hand dieses Artikels als Beispiel an :
Lekhonee für Gnome

Lekhonee für Gnome

Wer also für das Laptop noch einen offlinefähigen Editor für WordPress benötigt, der könnte sich Lekhonee mal ansehen.
Kleine Info am Rande, es gibt zwei Lekhonee Pakete im Repo, für den Desktop die Lekhonee-Gnome Edition nehmen.