Eclipse in Fedora auf Englisch umstellen

Fachbegriffe  ins Deutsche zu übersetzen kann für Experten zur Qual werden, wenn man vertraute Begriffe nicht wieder findet. So geschehen in der IDE Eclipse der Eclipse Foundation . Unter Windows war die Sprache Englisch, unter Linux installierte sich gleich mal die deutsche Übersetzung mit hinzu, sehr zum Nachteil der Useability. Google war auch nicht besonders hilfreich, da es ständig nur Seiten gefunden hat, die genau das Gegenteil von dem wollten, was ich will, nämlich Deutsch loswerden. Aber manchmal ist es viel einfacher als man denkt und ich  präsentiere den Ausweg aus dem Dilemma:

yum remove eclipse-nls-de

Einfach das deutsche Sprachpaket entfernen ( wenn man weiß, das es das ist ) .

Natürlich kann man das auch über den Paketmanager der Oberfläche machen, dann dauert es aber etwas länger..

Nach 10 Jahren – Der ILOVEYOU Virus ist wieder da!

Unglaublich!

Unglaubliche 10 Jahre hat es gedauert, bis der I-Love-U Virus wieder per Email verschickt wurde. Heute war es endlich soweit, unsere Spamfalle bekam Besuch dieses lange verschollenen Gastes. Frisch zum Jubiläum wurde der Virus dann auch gleich noch ins Deutsche übersetzt 🙂

ILoveU-Email

Return-path: <goral@netway-it.de>
Envelope-to: 
Delivery-date: Tue, 03 Jun 2014 12:14:22 +0200
Received: from 97e61ac0.skybroadband.com ([151.230.26.192])
	by  with smtp (Exim 4.80.1) (envelope-from <goral@netway-it.de>) 
        id 1WglBj-00123d-DR for ;
        Tue, 03 Jun 2014 12:14:22 +0200 
MIME-Version: 1.0 
Date: Tue, 03 Jun 2014 12:08:18 +0100 
X-Mailer: Burnley v0.4 
From: "D. Hagen" <goral@netway-it.de> 
Message-ID: <201403435993G39-1692961mucker@netway-it.de>
Die virusenthaltene Email stammt aus England:

inetnum:        151.228.0.0 – 151.231.255.255
netname:        BSKYB-BROADBAND-WIFI
descr:          Sky Broadband
country:        GB

Der ILOVEYOU Virus ist dann gleich passend im Zip benannt: „liebe7087.exe“ worden. Naja..

Wie immer, einfach weg damit !

kurioserweise hatte ich grade die Befürchtung, daß ein Windowsvirus bei dem Stand der WINE Implementierung unter Linux doch tatsächlich funktionieren könnte. Die ist nämlich entgegen ihrem Ruf mittlerweile richtig gut.

Workaround: sshfs kann den mount nicht wieder entfernen

SSHFS ist eine geniale Sache, keine Frage. Man kann damit SSH Zugänge als Laufwerke zur Verfügung stellen. Leider kommt es desöfteren vor, daß man ein Laufwerk auch mal wieder entfernen will. Solange man Root ist, geht das ohne Probleme, aber wehe man ist ein User :

[marius@eve ~]$ sshfs root@c1:/ Shares/C1/
[marius@eve ~]$ ls -ls Shares/C1/boot/
insgesamt 121372
    8 -rw-------. 1 root root     7168 23. Okt 2011  aquota.user
  140 -rw-r--r--. 1 root root   140474 23. Apr 22:39 config-3.13.11-100.fc19.i686
...
 5244 -rwxr-xr-x. 1 root root  5366768 13. Mai 17:35 vmlinuz-3.14.4-100.fc19.i686
 5332 -rwxr-xr-x. 1 root root  5459920 13. Mai 17:24 vmlinuz-3.14.4-100.fc19.i686.PAE
[marius@eve ~]$ umount Shares/C1 
umount: Shares/C1: Keine Berechtigung
[marius@eve ~]$ sudo umount /home/marius/Shares/C1 
[sudo] password for marius: 

Natürlich sollte das ohne Passwort zu unmounten sein. Daher hier die Lösung für Scripte und Desktops:

killall sshfs

Sobald der Prozess das Killkommando bekommt um sich zu beenden, unmounted er das Laufwerk sofort. Killall ist natürlich nur dann einzusetzen, wenn man nur ein Laufwerk hat, sonst werden alle entfernt.

Mit ALT+F2 kann man im GNOME Desktop und unter KDE diesen Befehl direkt ausführen, ohne ein Terminal aufmachen zu müssen, das spart Zeit.