Braunschweiger LinuxUserGroup bei Radio Okerwelle

Die Arbeit der Braunschweiger Linuxuser in den letzten Jahren zeigt langsam Früchte. Am 18.10. wird sich eine kleine Delegation im Rahmen der Okerwelle Sendung „Soziales“ den Fragen des Moderators stellen. Natürlich kann man die Sendung über den Livestream weltweit hören, wenn Ihr also zufällig in Australien, der Antarktis oder Kanada seid, könnt Ihr trotzdem lauschen, was wir dabei so über Linux zu sagen haben 😉

Die BS-LUG gibt es am Donnerstag, 2018-10-18 auch im Radio auf:

Radio Okerwelle 104,6

Von 20.00 – 21.00 Uhr erfahrt Ihr etwas über uns und was wir so treiben.

Reinhören könnt ihr in der Region auf UKW 104,6, auf dem Live-Stream, oder über die Okerwelle-APP.

Also, hört doch mal vorbei, und vielleicht bekommt Ihr ja Lust mitzumachen und schaut auch mal bei uns rein.

Wir sehen/hören uns!

(Quelle: BS-LUG.de)

 

Im November ist dann ja auch schon wieder LPD, da könnt Ihr live vorort dabei sein, wenn Ihr wollt.

TS3 Server heimelt mit 4Players.de

Seit dem letzten Version Upgrade vom TS3 Server, stürtzt der morgens mit einem Datenbankfehler ab.

Das hatte ich dem Support mitgeteilt, worauf hin sich der Support von ( 4players.de ) mit „Wieso meldest Du Dich bei uns, wir sind nicht TeamSpeak.“ zurückmeldete.

„Wenn Ihr nichts mit Teamspeak zutun habt, wieso habe … hatte…ich dann eine dauerhafte Verbindung zu einem Eurer Server, wo ich das gar nicht angeklickt habe ?“

Beweise:

[root@s113 teamspeak]# netstat -lnap|grep ts3

tcp 0 0 0.0.0.0:30033 0.0.0.0:* LISTEN 27910/./ts3server
tcp 0 0 0.0.0.0:10011 0.0.0.0:* LISTEN 27910/./ts3server
tcp6 0 0 :::30033 :::* LISTEN 27910/./ts3server
tcp6 0 0 :::10011 :::* LISTEN 27910/./ts3server
udp 0 0 83.246.80.131:58976 194.97.114.3:2010 VERBUNDEN 27910/./ts3server
udp 0 0 0.0.0.0:9987 0.0.0.0:* 27910/./ts3server
udp6 0 0 :::9987 :::* 27910/./ts3server

[root@s113 teamspeak]# host 194.97.114.3
3.114.97.194.in-addr.arpa domain name pointer hardy.teamspeak.4players.de.

Bilder aus Braunschweig

Dieser kleine Schmetterling zeigte sich sehr dankbar, daß ich ihn aus dem Flur befreit habe 🙂

Weniger schön dieser „Servicewagen“ auf dem Mutter & Kind Parkplatz bei Real,-
Einmal Todesstern am Abend…

Ja… genau! Rote Beete ! Eine !  Mu har har 😀

Und hier diese Knolle mit Grün dran, wie sie frisch ausgerodet wurde 😀

es geht um scrcpy

Heute solls um ein kleines Projekt namens „scrcpy“ gehen. Das ist jetzt kein L33t-Speak ;), sondern stand wohl mal für „screen copy“, denn genau darum geht es: Eine Bildübertragung vom Handy zum PC – Live.

„scrcpy“

Das Projekt gibt es bei GitHUB im Genymobile Repo und man muß es selbst zusammen häkeln. Das stellt natürlich eine gewisse Hürde dar, daher hier eine kleine Hilfe, was man machen muß :

Schritt 1: Buildtools installieren

Dazu bitte als Root ausführen:

Wer noch kein RPMFusion für Fedora aktiviert hat, könnte es machen:

# enable RPM fusion free
dnf install https://download1.rpmfusion.org/free/fedora/rpmfusion-free-release-$(rpm -E %fedora).noarch.rpm

Ansonsten braucht Ihr nur das hier:

dnf install SDL2-devel ffms2-devel meson gcc make java

Schritt 2 – Sourcen laden

Zunächst machen wir uns mal ein neues Arbeitsverzeichnis:

[marius@eve Programme]$ mkdir scrcpy
[marius@eve Programme]$ cd scrcpy/

Dann laden wir die Sourcen von dem Programm via git herunter:

[marius@eve scrcpy]$ git clone https://github.com/Genymobile/scrcpy
Klone nach ’scrcpy‘ …
remote: Counting objects: 2441, done.
remote: Total 2441 (delta 0), reused 0 (delta 0), pack-reused 2441
Empfange Objekte: 100% (2441/2441), 539.98 KiB | 1.27 MiB/s, Fertig.
Löse Unterschiede auf: 100% (1417/1417), Fertig.

Nun brauchen wir noch den Server ( den kaputten Buildprozess für den Server überspringen wir hier, da es einen PreBuild-Server gibt, aber wir brauchen trotzdem einige Files aus dem Buildprozess):

[marius@eve scrcpy]$ wget https://github.com/Genymobile/scrcpy/releases/download/v1.3/scrcpy-server-v1.3.jar

Schritt 3 – Umgebung bauen:

[marius@eve scrcpy]$ cd scrcpy
[marius@eve scrcpy]$ meson x –buildtype release –strip -Db_lto=true
The Meson build system
Version: 0.47.1
Source dir: /home/marius/Programme/scrcpy/scrcpy
Build dir: /home/marius/Programme/scrcpy/scrcpy/x
Build type: native build
Project name: scrcpy
Project version: undefined
Native C compiler: cc (gcc 7.3.1 „cc (GCC) 7.3.1 20180712 (Red Hat 7.3.1-6)“)
Build machine cpu family: x86_64
Build machine cpu: x86_64
Found pkg-config: /usr/bin/pkg-config (1.3.12)
Native dependency libavformat found: YES 57.71.100
Native dependency libavcodec found: YES 57.89.100
Native dependency libavutil found: YES 55.58.100
Native dependency sdl2 found: YES 2.0.7
Configuring config.h using configuration
Program ./scripts/build-wrapper.sh found: YES (/home/marius/Programme/scrcpy/scrcpy/server/./scripts/build-wrapper.sh)
DEPRECATION: build_always is deprecated. Combine build_by_default and build_always_stale instead.
Build targets in project: 6
Found ninja-1.8.2 at /usr/bin/ninja
[marius@eve scrcpy]$ cd x
[marius@eve x]$ ninja
[30/31] Linking target app/scrcpy.

Wenn Ihr das hier lest:

[31/31] Generating scrcpy-server with a custom command.
FAILED: server/scrcpy-server.jar
/home/marius/Programme/scrcpy/scrcpy/server/./scripts/build-wrapper.sh ../server/. server/scrcpy-server.jar release
Downloading https://services.gradle.org/distributions/gradle-4.4-all.zip

und dann jede Menge Gradle-Schrottdownload-Meldungen erscheinen, hats mit dem eigenen Server nicht geklappt und es kommt der nächste Schritt:

Den Scheiss wieder löschen 😉

Das Ihr hier andere Pfade habt, muß ich glaube ich, nicht extra erwähnen, oder ? 😉

[marius@eve x]$ cd ..;rm -rf x
[marius@eve scrcpy]$ meson x –buildtype release –strip -Db_lto=true -Dprebuilt_server=/home/marius/Programme/scrcpy/scrcpy-server-v1.3.jar
The Meson build system
Version: 0.47.1
Source dir: /home/marius/Programme/scrcpy/scrcpy
Build dir: /home/marius/Programme/scrcpy/scrcpy/x
Build type: native build
Project name: scrcpy
Project version: undefined
Native C compiler: cc (gcc 7.3.1 „cc (GCC) 7.3.1 20180712 (Red Hat 7.3.1-6)“)
Build machine cpu family: x86_64
Build machine cpu: x86_64
Found pkg-config: /usr/bin/pkg-config (1.3.12)
Native dependency libavformat found: YES 57.71.100
Native dependency libavcodec found: YES 57.89.100
Native dependency libavutil found: YES 55.58.100
Native dependency sdl2 found: YES 2.0.7
Configuring config.h using configuration
Build targets in project: 6
Found ninja-1.8.2 at /usr/bin/ninja
[marius@eve scrcpy]$ cd x
[marius@eve x]$ ninja
[31/31] Linking target app/scrcpy.

Schritt 5 – Installieren

[marius@eve x]$ sudo ninja install
[sudo] Passwort für marius:
[0/1] Installing files.
Installing app/scrcpy to /usr/local/bin
Stripping target ‚app/scrcpy‘
Installing server/scrcpy-server.jar to /usr/local/share/scrcpy

Schritt 6 – Starten

Trommelwirbel und …

und wie man an dem Bild schon sehen, daß Ganze funktioniert nur, wenn man in den Entwicklereinstellungen des Handies das USB-Debugging erlaubt.

man sieht die Android Oberfläche mit Icons

Nun kann man, wenn man kann, mit der Maus das Handy auf dem PC fernsteuern, Eingaben machen, Programme starten, Surfen, Spielen, Videos schauen und mit SimpleScreenRecorder auch Tutorials vom Handy aufnehmen.

Wenn das böse Wenn nicht wär.

Die Sache mit dem Wenn man kann ist fies. Die Verbindung zu meinem Handy lebt nur wenige Sekunden, aber andere Handies bekommen das auch dauerhaft hin, wie Malte aus unserer LUG neulich demonstriert hat.

Es kommt also auf das Android ROM an, das auf dem Handy läuft. Wer eine Alternative sucht, kann Teamviewer für Android nutzen, das bekommt das deutlich stabiler auch auf einem Stock-ROM hin. Aber wer weiß dann schon, wer da mitliest.

Am Ende dann nicht vergessen den Gradle Kram wieder zu entfernen: rm -rf ~/.gradle

Happy Birthday .. Linux

Es ist mal wieder soweit. Linux hat „Geburtstag“ \o/

Am heutigen 17. September im Jahre 1991 wurde Linux öffentlich verfügbar. Noch nicht als DAS Linux bekannt, und auch grade mal als DOS „Ersatz“ brauchbar, fanden sich schon früh Patentanten und -onkel, die dem Kleinen unter die Arme griffen und es auf seinem Weg zu einem echten Betriebssystem begleiteten. Linus Torvalds als Vater des kleines Linux, begleitet bis heute seinen Werdegang als BDOL (‚wohlwollender Diktator auf Lebenszeit‘ ich habs mir nicht ausgedacht 😉 ). Linus ist bei der gemeinnützigen Linux Foundation angestellt und wird gerüchteweise* morgens mit „Ave Linus, computatorium utensi te salutant.“ begrüßt. Wie sich das für so einen Diktator auf Lebenszeit gehört 😉 Spannend wird wohl erst wieder werden, wenn er mal in Rente gehen sollte 😀

Alles Gute fürs nächste Jahr.. kleine Linux 😉