1.108.500 KM Scheiße am Tag

Ein paar unschöne Wahrheiten über uns Menschen

Wenn 7,39 Milliarden Menschen am Tag eine, im Schnitt, ca. 15cm lange Wurst legen, ergibt das die stattliche Länge von 1.108.500 km . Wickelt man das 27,7x um die Erde, wäre der Scheißestreifen  55,4 cm breit. Täglich. Und das sind nur wir Menschen auf der Welt. Das nimmt eine Fläche von 22,17 km² am Tag ein, so daß es 16.110 Tage ( 44 Jahre ) dauert bis Deutschland komplett zugekackt ist.

Bei einem Erde-Mond Abstand von 384.400 km kann man diese Strecke also 2,88 mal füllen, ergo einmal hin und zurück und noch mal bis ins Mondorbit auslegen.

Im Jahr 2050 kommt die Weltbevölkerung auf 9,3 Milliarden Menschen und das wären 1.455.000 km Scheiße am Tag und damit wird der tägliche Streifen auf 72,75 cm anwachsen.

Wo kommen die Zahlen her ?

– Wikipedia zur Anzahl der Menschen auf der Welt
– eigene Studien zur Ermittlung der Durchschnittslänge von … 🙂

 

Neue Webseiten bei der Braunschweiger Landesbank

Die neuen Onlinebankingwebseiten der BLSK, der Braunschweiger Landessparkasse, einer Unterabteilung der NordLB, sind wie erwartet noch schlechter geworden, als sie vorher waren. Unglaublich, daß es noch schlechter geht, aber die Sparkassenentwickler haben es geschafft.

Man weiß gar nicht wo man anfangen soll, deswegen eine unsortierte, unbewertete Aufzählung:

  • – Layout wie in Windows 95 : 2/3 des Monitors sind weiße Leerflächen, dafür endloses Scrollen
  • – kein Einsatz von HTML Entitäten für Umlaute in HTML-Emails! => Zeichenfehler in Emails
  • – Fehler beim Layout der Usernamen/PAsswort Eingabeboxen. Der Inhalt überlappt mit dem gemerkten Inhalt des Formulars vom Browser, weil mit CSS in den Hintergrund gezeichnet. Endresultat: Unleserlicher Zeichenmüll
  • – Unsinnige/unwichtige Teile wie Umfagen tauchen prominent doppelt im layout auf. Nicht wegklickbar.
  • – Layout springt, beim Versuch der Kontaktaufname, obwohl 2/3 des Bildschirms leer sind, also genug Platz zum Einblenden wäre.
  • – riesige Bilder sliden in nervtötendem Tempo auf der Startseite, da komischerweise in voller Breite, was der Nutzanwendung nicht gelingt.
  • – insgesamt ist das Layout mit einem Monitor von 1995 gemacht worden.
  • – der Zeichensatz im Default ist für BLINDE vergrößert worden. Webseiten für Senioren sind cool, aber nur solange junge Menschen auch etwas erkennen können.
  • – wenn man einen Brief an die Bank schreibt, wird man ausgeloggt beim Tippen. Soviel Information ist bei der BLSK wohl nicht erwünscht.
  • – Kontaktformular künstlich auf 600 Zeichen begrenzt.
  • – Kontaktformular Eingabefelder sind mit absoluten Pixelzahlen auf eine Mikrogröße geschrumpft. Eingabekomfort ist
  • nicht erwünscht, da lange Passagen eh nicht reinpassen. Das nennt man wohl einen „dezenten Hinweis an den Kunden“ 😉
  • – Ab und zu kann man das Navigationmenü nicht mehr benutzen., da muß man erst einen anderen „Großnavigationspunkt“ ansteuern, bei dem das Menü wieder initialisiert wird.

und so geht das weiter und weiter und weiter..

Fazit: Wegschmeissen und von jemand anderem neu machen lassen !

Das Layout und die Navigation in der Seite sind unrettbar verwoben, weil es sich um einen monolithischen Block handelt, der naturgemäß unflexibel ist. Hier hilft nur Wegschmeissen und neu bauen. Dazu muß man natürlich jemand anderen daran lassen. Jemand der schon mal das Buzzword „Objekt-Orientiertes-Layout“ gehört hat.

Natürlich kann man mich in die Pflicht nehmen, bei dem Prozess zu helfen. Ich fürchte aber, daß falls überhaupt darüber nachgedacht wird, es nochmal neu zu machen, jemand ohne Visionen und ohne Software Architekturkenntnisse das Rennen machen wird. Was dann in einer neuen Email an die Bank enden wird 😉

JackD – Der Störenfried

Völlig überraschend kam heute für mich ein Ausfall des Hauptaudiodevices im Pulseaudio, nämlich das Interne Audio Device vom Mainboard. Das Mainboard ging aber noch und ansonsten gab es auch kaum interessantes zu melden, außer, daß die Programme die Audio benutzen wollten alle im Mixer festhingen.

Was konnte also die Ursache sein ?

In solchen Fällen wird es hilfreich sein,  also-info.sh zu starten und mal einen Blick in die Ausgabe zu werfen. Gedacht, getan:

!!Sound Servers on this system
!!----------------------------

Pulseaudio:
      Installed - Yes (/usr/bin/pulseaudio)
      Running - Yes

Jack:
      Installed - Yes (/usr/bin/jackd)
      Running - Yes

Was zum Geier ist Jack ?

Der Gedanke kam mir zwar nicht, aber wer es nicht weiß, unter Linux Audiosystemen gibt es die großen drei Alsa, Jack und Pulseaudio. Auf Fedorasystemen ist die Kombination aus Alsa und Pulseaudio im Desktopbereich normal. Jack führt eher so ein Nischendasein, was aber einige Tools nicht davon abhält auf Jackkomponenten zuzugreifen z.B. Calf , weswegen es auf einem Desktop durchaus vorhanden ist.

Ok, es war da, aber was hat das mit dem Ausfall zu tun ?

Wie wir oben sehen können, liefen zwei SoundServer und das kann nicht klappen, wenn man nicht jedem der Server sagt, für welches Device er zuständig sein soll. Könnte ja sein, daß man eine SpezialSoundkarte im Einsatz hat mit der man professionell Musik machen will, da könnte das schon Sinn machen, diese von Jack verwalten zu lassen, besonders da Calf auf Jack aufbaut.

Durch ein ungünstiges Zusammenwirken vom „Dicken-Finger-Syndrom“, „Hast“, „Tippfehler“ und „Cinnamon“ wurde versehenlich Calf gestartet, was ich noch nie gesehen hatte und auch nie wieder sehen will, denn es hat einen lausigen ersten Eindruck gemacht 😉 Der Start von Calf führte zum Start von Jack und da Jack dumm wie Stroh zu sein scheint, griff sich der Soundserver die Interne Soundkarte von Mainboard und mein Sound war weg.

Abhilfe schafft …

einfach mit „killall jackd“ als Root töten und danach Calf und Flowblade deinstallieren. Problem solved 😉